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Hallo ihr lieben,

ich hoffe, ich bin mit dem Thema in diesem Forum richtig. Falls nicht, gebt mir gerne Bescheid. :3

Also mich plagt schon seit langem das Leiden, dass ich einfach schneller und intensiver als gesunde Menschen mit Enttäuschungen umgehe. Ich kann so oft positives erlebt haben oder selbst wenn nicht. Es muss nur eine Sache passieren, die z.B. schon öfter passiert ist und ich falle in dieses Enttäuschungsgefühl. Jegliches dagegen ankämpfen oder akzeptieren, löst in mir ein ekliges falsche Gefühl aus. So als ob mich der Frust festhalten will, weil es richtig ist, darüber traurig zu sein. Ich versuche mich dann damit abzufinden, dass das passierte jetzt eben so ist, aber ich baue dadurch einen Hass und ein unwohles Gefühl im Herzen und im Bauch auf. Um ein wirklich banales Beispiel zu nennen: Mein Partner macht zur Zeit seinen Techniker an der Schule und er hat diverse Pausen in denen er mir ja schreiben kann und möchte. Aber in letzter Zeit bzw. vor längerem ist halt immer wieder was dazwischen gekommen, dass er a) nicht schreiben konnte, b) sein Akku leer war oder c) er die Zeit nicht so genutzt hat, wie es wünschenswert oder umsetzbar gewesen wäre. Und heute schreibt er mir, dass er vergessen hat, bzw. gestern zu müde war, um das Handy zu laden und er mir erst gegen 4, wenn er daheim ist und es laden kann, wieder schreiben kann. Das enttäuscht und frustriert mich schon wieder sehr. Obwohl ich mich drüber freue, dass er mir diesen Text geschrieben hat, u.a. mit ich liebe dich, Herzchen und Kusssmileys etc. Ich versteh einfach nicht, warum nicht einfach mal was auf Dauer in Bezug auf in Whats App in der Schule klappen kann. Ich hab das Gefühl, dass mir irgendetwas nur schlechtes erleben lassen will. Immer wieder, egal wann und wie oft. Und nein, ich seh nicht alles schon vorher negativ, es kommt einfach plötzlich diese Enttäuschung in Form von einem Geschehnis und mit Grund. Bis vor seiner Nachricht hab ich mich gefreut dass er mir den Tag wenn er Zeit hat schreibt. Und jedes Mal wird das positive Gefühl kaputt gemacht. Ich kann und will einfach nimmer enttäuscht werden. Dieses auf und ab von Gefühlsachterbahn macht mich mürbe. Ich bin so schnell enttäuscht und frustriert und in diesem Gefühl ne lange Zeit (manchmal den ganzen Tag) gefangen. Bin dann sauer auf meinen Partner, obwohl er direkt nix dafür kann und jeder denken würde: Joa passiert halt. Ist normal. Und er sagt dann manchmal, dass er mich versteht, aber dass es eben so ist und er nix dran ändern könne und mich nicht vor allen Enttäuschungen bewahren kann.

Ich weiß nicht, was ich in solchen Frustmomenten machen soll. Kennt ihr das auch?

07.03.2016 13:02 • 07.03.2016 #1


2 Antworten ↓


anjaf
Zitat von Panikkätzchen:
Hallo ihr lieben,

ich hoffe, ich bin mit dem Thema in diesem Forum richtig. Falls nicht, gebt mir gerne Bescheid. :3

Also mich plagt schon seit langem das Leiden, dass ich einfach schneller und intensiver als gesunde Menschen mit Enttäuschungen umgehe. Ich kann so oft positives erlebt haben oder selbst wenn nicht. Es muss nur eine Sache passieren, die z.B. schon öfter passiert ist und ich falle in dieses Enttäuschungsgefühl. Jegliches dagegen ankämpfen oder akzeptieren, löst in mir ein ekliges falsche Gefühl aus. So als ob mich der Frust festhalten will, weil es richtig ist, darüber traurig zu sein. Ich versuche mich dann damit abzufinden, dass das passierte jetzt eben so ist, aber ich baue dadurch einen Hass und ein unwohles Gefühl im Herzen und im Bauch auf. Um ein wirklich banales Beispiel zu nennen: Mein Partner macht zur Zeit seinen Techniker an der Schule und er hat diverse Pausen in denen er mir ja schreiben kann und möchte. Aber in letzter Zeit bzw. vor längerem ist halt immer wieder was dazwischen gekommen, dass er a) nicht schreiben konnte, b) sein Akku leer war oder c) er die Zeit nicht so genutzt hat, wie es wünschenswert oder umsetzbar gewesen wäre. Und heute schreibt er mir, dass er vergessen hat, bzw. gestern zu müde war, um das Handy zu laden und er mir erst gegen 4, wenn er daheim ist und es laden kann, wieder schreiben kann. Das enttäuscht und frustriert mich schon wieder sehr. Obwohl ich mich drüber freue, dass er mir diesen Text geschrieben hat, u.a. mit ich liebe dich, Herzchen und Kusssmileys etc. Ich versteh einfach nicht, warum nicht einfach mal was auf Dauer in Bezug auf in Whats App in der Schule klappen kann. Ich hab das Gefühl, dass mir irgendetwas nur schlechtes erleben lassen will. Immer wieder, egal wann und wie oft. Und nein, ich seh nicht alles schon vorher negativ, es kommt einfach plötzlich diese Enttäuschung in Form von einem Geschehnis und mit Grund. Bis vor seiner Nachricht hab ich mich gefreut dass er mir den Tag wenn er Zeit hat schreibt. Und jedes Mal wird das positive Gefühl kaputt gemacht. Ich kann und will einfach nimmer enttäuscht werden. Dieses auf und ab von Gefühlsachterbahn macht mich mürbe. Ich bin so schnell enttäuscht und frustriert und in diesem Gefühl ne lange Zeit (manchmal den ganzen Tag) gefangen. Bin dann sauer auf meinen Partner, obwohl er direkt nix dafür kann und jeder denken würde: Joa passiert halt. Ist normal. Und er sagt dann manchmal, dass er mich versteht, aber dass es eben so ist und er nix dran ändern könne und mich nicht vor allen Enttäuschungen bewahren kann.

Ich weiß nicht, was ich in solchen Frustmomenten machen soll. Kennt ihr das auch?


Hallo Panikkaetzchen,

beziehen sich denn deine Enttaeuschungen nur auf deinen Partner oder allgemein?

Das Leben ist nicht vorhersehbar und nicht planbar und jedem Menschen kommen schon mal unangenehme Dinge dazwischen nicht nur dir.

Ich kann schon verstehen dass du traurig und enttaeuscht bist wenn dein Freund dir nicht schreiben konnte wie geplant war weil du dich ja darauf gefreut hattest. Wie oft seht Ihr Euch denn in der Woche und wohnt Ihr weit auseinander? Wenn Eure Beziehung sonst gut laeuft solltest du diese kleinen Fehler deines Freundes nicht ueberbewerten. Entscheidend sind doch seine lieben Botschaften und Eure Beziehung als Ganzes. Wenn er dich von ganzem Herzen liebt solltest du ihm diese kleinen Vergesslichkeiten nicht nachtragen.

07.03.2016 13:25 • #2


Die Enttäuschungen beziehen sich auch auf andere Dinge. Ich muss dazu sagen bzw. habe vergessen es in meinem Wall of Text zu erwähnen, dass ich früher oft enttäuscht wurde. Hauptsächlich mit Aussagen wie: Ich bin dann und dann bei dir/wieder da. Und entweder wurde es 30 min später oder die Person kam gar nimmer. Ich tu mir echt schwer mit solchen Zwischenfällen, einfach weil ich nich verstehe, dass sie mir so oft hintereinander passieren. :/ Wir sehen uns schon öfter, so isses nich. We zum größtenteil und unter der Woche hin und wieder. Mein Frust lässt mich dann aber nich zwischen wie oft wir uns sehen und der Enttäuschungen über das wiederholte mal des nicht schreiben könnens unterscheiden. Ich trage sie ihm nich wirklich nach, aber ich beziehe es auf ihn, weil es mit ihm zu tun hat. Nach einiger Zeit, ist das Gefühl von Frust und dass ich auf ihn sauer bin auch verflogen. Aber trotzdem.. Ich will das nimmer in solch intensiver Form

07.03.2016 13:31 • #3