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sandracookie
@-juli
Ich denke auch, dass es eine Chance sein kann und auch Vorteile haben kann mit der langen Wartezeit, ändern können wir das sowieso nicht, ob wir es gut oder schlecht finden. Trotzdem haben wir den Fuß jetzt schon mal in der Tür und wissen auch das unsere Vermutung dazu nicht aus der Luft gegriffen ist.
Die Entwicklung geht ja wirklich schnell im Kindesalter und je älter sie sind, desto mehr Möglichkeiten gibt es auch bei der Diagnostik, weil man bedenken muss, dass manches vermeintlich auffälliges auch trotzdem altersentsprechend sein kann und man manches dadurch erst später differenzieren und genau beurteilen kann.
Kann ich nachvollziehen, den Gedanken, sich im Vorfeld der Diagnostik als Erwachsener nicht zu sehr reinzulesen und informieren zu wollen, um da dann nichts unterbewusst zu beeinflussen.
Beim Kind ist es auch immer die Frage, wie bewusst er die Situation schon wahr nimmt.
Mittlerweile wird er schon Unterschiede von sich zu anderen Kids wahrnehmen (vor allem beim Thema Sprache) und wir waren auch schon öfter bei zusätzlichen Arztterminen, was er ja auch irgendwie erklärt bekommen muss und verarbeitet.
Der Vorteil ist nur, dass die Termine auch alle kindgerecht ablaufen und oft spielerisch gestaltet sind. Die Praxen, die ich kennen gelernt habe, haben da gute medizinische Fachangestellte und auch gute Ärzte, die gut mit ihren kleinen Patienten und Patientinnen umgehen - das ist nach vielen anderen Erfahrungen mit Ärzten im Erwachsen Bereich so viel wert und echt erleichternd.
Ebenso wie ich sehr dankbar bin, dass die Therapeutin da auch so gut war.
Ein Kind, dass sich nicht wohl fühlt, wird auch nicht mit machen und schon gar nicht sein ganzes Potential zeigen und dann kann man die Untersuchung vergessen.
Nach dem bei uns der Verdacht auf kam, dass vieles zum Autismus Spektrum passen könnte, haben wir angefangen uns näher mit dem Thema zu beschäftigen und da ist es für mich besonders wichtig die Hintergründe zu verstehen.
Es gibt bspw. viele Routinen/Abläufe, die unser Sohn kennt und dann auch darauf besteht, dass die auch genau so bleiben. Man merkt einfach, dass da ein wichtiges Bedürfnis dahinter steht und darauf kann man dann auch eingehen.
Im Kiga ist bspw. immer derselbe Sitzplatz beim Essen wichtig, sonst ist er emotional total aufgelöst und kann nicht mehr essen. Das wird respektiert von den Erzieherinnen und sogar auch von den anderen Kindern, weil sie merken, dass es ihm wirklich wichtig ist und nicht nur eine Vorliebe oder ein bestimmendes Verhalten, um sich bspw. gegenüber den anderen Kindern durchzusetzen.
Bei manchen Sachen muss ich aber auch aufpassen, dass es nicht sämtliche Rahmen im Alltag sprengt. Das ist dann oft der Fall, wenn etwas eine bestimmte Anzahl oft wiederholt werden muss. Je größer die Anzahl, desto größer der zeitliche Aufwand...
Mittlerweile gelingt es da aber besser Kompromisse zu finden, die im Alltag funktionieren, ohne dass es beiderseits im emotionalen Gefühlsausbruch endet 😅

• x 2 #21


-juli
@sandracookie ich denke, dass das total komplex ist und auch ich stelle für mich selbst die Schwierigkeit fest, bei mir selbst zu schauen, was nun mit dem Autismus/ ADHS zusammenhängt oder was Charakter/ nicht weiter bedeutsame Vorliebe ist. Es ist unfassbar schwer, das auseinanderzuhalten und das funktioniert vermutlich nicht so gut. Ich sehe nur immer wieder, wie grade in meiner Generation über soziale Medien auch Dinge übermäßig interpretiert werden.

Aber ich denke, dass man mit der Zeit sicher ein Gefühl bekommen kann und es freut mich so zu hören, dass er ein unterstützendes Umfeld hat. Das ist so viel wert, weil es den Leidensdruck natürlich auch beeinflussen kann und ich finde es total schön, dass das Personal auf ihn eingeht und die anderen Kinder auch, so sollte es im Idealfall auch sein.

Ich kann mir vorstellen, dass grade bei jüngeren Kindern so eine Diagnostik auch ein recht komplexes Unterfangen ist. Aber wie du schreibst, mit der Zeit merkt man, dass man sich in gewissen Bereichen anders/ langsamer entwickelt und die Welt durch andere Augen wahrnimmt und ich glaube, dass merken die meisten Kinder recht schnell, auch wenn sie keinen Namen dafür haben.

Es ist so wichtig, dass die Diagnostiker so arbeiten, dass Vertrauen entstehen kann. Ich musste als Kind mal in die Tagesklinik und fühlte mich damals überhaupt nicht wohl und habe dementsprechend alles verweigert, was gemacht werden sollte (ich weiß nicht mehr konkret, worum es ging). Der Aufenthalt wurde dann vorzeitig abgebrochen.

Die Diagnostik ist ja auch nur dann sinnvoll, wenn das Vertrauen gegeben ist und lieber so als ganz schnell irgendwo anders unterkommen…

• x 2 #22


A


Diagnostik Neurodiversität/Autismus/ADHS - Erfahrungen

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sandracookie
@-juli
Das stimmt. Das ist wirklich komplex und es ist ja auch schwierig bei sich selbst so eine Einteilung zu machen, wenn man etwas bei sich so kennt, weil es immer schon so war, dann ist das ja quasi der eigene Normalzustand und vielleicht muss man das auch nicht immer streng einteilen, um zu akzeptieren, dass etwas so ist, wie es ist, auch wenn gedankliches Einordnen an sich hilfreich sein kann.
Das mit den sozialen Medien ist immer ein bisschen zweischneidig. Einerseits super, das einfach generell über solche Themen gesprochen und aufgeklärt wird, andererseits passiert schnell das, was du angesprochen hast und es ist alles auch etwas darauf ausgelegt sich wieder zuerkennen.
Ein bisschen wie bei Horoskopen, wo man beim Lesen immer etwas entdeckt, was passt und den Rest ausblendet. Muss man echt vorsichtig mit sein, dass man sich auch mit den konkreten Fachinformationen befasst und spätestens beim Thema eigene Diagnostik entsprechend qualifizierte Fachpersonen ins Boot holt.

Ja das ist sehr viel wert, dass wir eine Kita haben, wo es so gut passt mit den Erzieherinnen und auch den Kindern in der Gruppe. Die Kids sind echt liebevoll miteinander und unterstützen/kümmern sich umeinander. So eine Gruppendynamik ist nicht selbst verständlich und das hängt von vielen Faktoren ab auf die man keinen Einfluss hat. Da haben wir wirklich Glück gehabt. Wir sind auch in regelmäßigen sehr engen Austausch mit den Erzieherinnen und reden sehr offen. Klar hat manches auch Grenzen im Kita-Alltag, einfach auch durch die Masse an Kids, braucht es schon gewisse Rahmenbedingungen und Strukturen, sonst funktioniert das nicht, aber trotzdem ist es möglich, dass auf vieles eingegangen werden kann, sodass Unterstützung und Fördern möglich wird.
Zitat von -juli:
und ich glaube, dass merken die meisten Kinder recht schnell, auch wenn sie keinen Namen dafür haben.

Das beschreibt es echt ganz gut und daraus können dann wiederum weitere Folgen entstehen. Man zieht sich zurück, ist verunsichert, entwickelt vielleicht auch Angst... - das berührt dann den ganzen emotionalen, sozialen Bereich und auch das Selbstvertrauen.
Umso wichtiger in dem Moment dann wieder ein Umfeld zu haben, das Sicherheit vermitteln kann, um das abzufedern.
Ist leider etwas, was, finde ich, allgemein beim Erwachsen werden und in der Gesellschaft immer schwieriger wird - zumindest geht es mir so, dass ich auch selbst hardere, weil vieles bei mir nicht so ist, wie bei "Otto Normalbürger", durch meine Depression und die Angststörung. In der Hinsicht kann ich dann auch nicht immer die Mutter sein, die ich gerne wäre und leider spüren Kinder auch schnell, wenn es den Eltern emotional nicht gut geht, auch wenn man sie damit nicht belasten möchte, weil es ja auch gar nicht ihre Verantwortung ist... Das macht mich traurig, aber ich arbeite daran und hab ja auch familiäre, therapeutische und ärztliche Unterstützung, damit es mir selbst (wieder) gut geht, was dann wiederum auch meinen Liebsten zugute kommt.

Und ja es ist wirklich wichtig, dass es passt und eine Vertrauensbasis da ist in der Diagnostik. Ist im Grunde auch völlig logisch, dass man sich verweigert, wenn das nicht so ist, egal ob als Kind oder Erwachsener. Leider kommt es dann aber oft dazu, das Grenzen dann nicht erkannt/akzeptiert und übergangen werden 😔
Zum Glück haben wir da aber in Bezug auf unseren Sohn bisher gute Erfahrungen gemacht und ich hoffe auch, dass das so bleiben wird🙏🏼

• x 3 #23


-juli
@sandracookie ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen für den weiteren Verlauf der Diagnostik!

Deine Gedanken zu den Problemen in der Gesellschaft teile ich auch… Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass du dich sehr bemühst, die bestmögliche Versorgung für deinen Sohn zu organisieren und das ist unfassbar schwer, wenn man selbst psychisch krank ist. Die Angebote bestehen ja, damit man sie nach Möglichkeit nutzt und wenn man sie nutzt, wird man teilweise verurteilt.

Oder es wird nur gesehen, dass man in einigen Bereichen nicht so viel leisten kann wie andere und bekommt dann negatives Feedback, da ist die Gesellschaft leider auch recht hart.

Ich denke, dass ihr zumindest mit der Kita gute Voraussetzungen habt, auch wenn natürlich nicht alles geht, aber das klingt schon insgesamt echt gut.

Ich versuche inzwischen, meinen Konsum von Insta und Co. Aus verschiedenen Gründen zu reduzieren und merke, dass mir das unfassbar gut tut, weil das eben so ein schwieriges Thema ist.

Ja, Grenzen zu überschreiten ist immer unterirdisch, aber ich finde auch schön, dass es nicht für alle so läuft! 🙏

• x 2 #24


sandracookie
@-juli
Dankeschön, das ist sehr lieb von dir 😊
Ja mein Mann und ich sind da wirklich sehr bemüht, damit unser Sohn die Unterstützung bekommt, die er braucht. Ich würde es sehr bereuen, da nicht alle Hebel in Bewegung zu setzen - das ist für mich irgendwie auch automatisch meine Verantwortung als seine Mutter.
Aber ja vor allem dieses ganze organisieren und rum telefonieren und x Termine zusätzlich ist etwas, was mir besonders schwer fällt (auch durch und wegen meiner psychischen Erkrankungen), weil man alles zusätzlich im Alltag zu Arbeit/ Haushalt unterbringen muss und Urlaub und Betreuungsmöglichkeiten außerhalb der Kita dann schnell an Grenzen kommen.
Es ist auch viel Papierkram, weil hier ein Antrag, da ein Antrag, warten, dann wieder Unterlagen nach senden und wieder warten. Ist eine Sache fertig, geht es mit der nächsten weiter. On top kommen dann meine eigenen oftmals zusätzlichen ärztlichen Termine 😪
Ich muss mich da nochmal bei der Familienberatung informieren, inwiefern man da Unterstützung bekommen kann in Bezug auf Anträge. vielleicht ist das nochmal eine Möglichkeit für etwas Entlastung im Alltag...

Kenne ich leider auch so, dass der Fokus oftmals auf dem liegt, was man nicht schafft (gerade auch in der Arbeitswelt), statt das gesehen wird, was alles noch möglich ist und wo man dafür andere Stärken hat.
Ich bin auch schon mit der Verwandtschaft aneinander geraten in Bezug auf Erziehung und unseren Sohn allgemein, weil da oft ungefragt, vermeintlich gut gemeinte, Ratschläge gegeben werden, die dann nach dem Motto sind "ihr müsst doch nur..." und letztendlich Vorwürfe/Kritik sind, was wir angeblich alles falsch machen. Auch da fühle ich mich dann nicht gesehen mit allem, was wir versuchen und es ist auch ein Unterschied, ob sie das Kind mal bei Besuch auf einem Geburtstag erleben oder regelmäßig Zuhause im Alltag.
Manchmal wird es dann eingesehen, wenn ich das anspreche oder verärgert reagiere, manchmal nicht.
Aber zumindest machen wir ja auch positive Erfahrungen und der ganze Aufwand hat uns auch trotz der Hürden voran gebracht.

Damit tut man sich auch was Gutes insta & Co einzuschränken. Das ist zwar auch nicht immer einfach, aber wenn man merkt, das weniger mehr ist und das gut tut, fällt der Verzicht leichter.

• x 2 #25


-juli
@sandracookie Die Bürokratie bzw. die Versorgungslage ist leider schrecklich und ich mache das ja nur für mich und bin da noch flexibler als ihr durch das Studium, schätze ich… Elternteil, Arbeit, Kita und das Organisieren stelle ich mich echt schwierig vor…

Ich hoffe, dass es da Möglichkeiten gibt. Ich kenne mich da leider gar nicht so gut aus, was da infrage kommt…

Der ganze Papierkram ist schrecklich, das sammelt sich ja dann auch nochmal neben anderen Sachen an und dann hat man einen riesigen Rattenschwanz an Unterlagen, Fragebögen, Anträgen…

Oh, ja. Grade Menschen aus der Verwandtschaft oder dem Umfeld können da ziemlich bevormundend sein und verstehen manches nicht… Das spielt sich je nach Person mit der Zeit ein oder man muss gucken, wie man in Zukunft damit umgehen kann.

Die positiven Erfahrungen sind aber so viel wert, ich habe den Eindruck, dass Neurodivergenz grade ein schwieriges Thema ist, weil man es eben nicht sieht. Mir sieht keiner an, dass ich autistisch bin, aber wenn ich z. B. mit starken Schmerzen zum Arzt gehe, wird das oft angezweifelt, wenn der Arzt mich nicht schon kennt, weil man das nicht in meiner Mimik sieht, da diese relativ „flach“ ist. Da muss ich Stück für Stück lernen, einen Umgang zu finden und wenn man das Gegenüber nicht kennt, möchte man den Autismus auch nicht immer gleich ansprechen, sonst kommen je nach Situation auch mal Vorurteile und man kann „normal“ wirken, die Menschen, die das sagen, sehen und hören meine Gedanken/ meine Wahrnehmung ja nicht und begleiten mich nicht den ganzen Tag durchs Leben…

Ja, Insta und Co. kann auch Spaß stachen, aber zu viel ist ja nie gut…

• x 2 #26


sandracookie
@-juli
Ja genau es ist einfach ziemlich umfangreich und man muss aufpassen, dass der Berg nicht zu groß wird, wenn man nicht regelmäßig dran bleibt mit Organisation und Papierkram.
Bei der Ambulanz, wo mein Sohn jetzt zur Diagnostik war, kann man wohl bspw. Unterstützung beim Beantragen einer Mutter Kind Kur bekommen - zumindest hatten die das erwähnt und ich denke auch, dass ich es früher oder später in Anspruch nehmen werde.

Richtig, ein bisschen hat es schon geholfen, wenn ich mich bei der Verwandtschaft dann wirklich abgegrenzt habe und auch angesprochen habe, dass ich das anders sehe. Aber das fällt mir sehr schwer, ich gehe nicht gerne in direkte Konflikte.

Da stimme ich dir zu, alles, was man nicht sieht - Neurodivergenz, psychische Erkrankungen, Schmerzen etc. - bringen Hürden mit sich, weil es nicht so offensichtlich ist und generell habe ich oft den Eindruck, dass sich Menschen zu viel raus nehmen, indem sie direkt alles beurteilen wollen und dann der Meinung sind, dass das "so nicht sein könne".
Wie du schon sagst, viele Prozesse unter der Oberfläche bekommt man nicht mit und ich will auch nicht immer, dass mein gesamtes Umfeld direkt von der Angststörung und den Depressionen erfährt. Der engere Kreis weiß es und ein paar andere Vertraute auch, aber bei vielen merke ich auch, dass sie nur schwer damit umgehen können, weil sie Klischees und Vorurteile im Kopf haben und ihr Bild dann nicht zu dem passt, was sie sehen. Das kann leider auch dazu führen, dass sie einen mit ihren Aussagen verletzen, ohne es beabsichtigt zu haben.

• x 2 #27


CosmicPancake
@-juli Vieles kommt mir bekannt vor von dem was Du schreibst und ich habe mich gerade im Beruf geoutet (als Autist). Auch ich finde, dass man als erwachsener Autist nicht so viele Hilfen bekommt und das Verständnis von anderen ist häufig auf dem Niveau von: "Ein bisschen autistisch ist doch jeder.". Ich bin froh den GdB von 50 erstritten zu haben, weil mir das zumindest beruflich ein bisschen mehr Sicherheit gibt und ich das auch jetzt zum ersten Mal nutze.
Wir können uns gerne hier oder per PN austauschen.

• x 3 #28


-juli
@sandracookie ah, spannend. Das wusste ich noch nicht mal… (: Ich drück dir die Daumen, dass ihr die Unterstützung bekommt, die ihr braucht, auch wenn es vermutlich dauert… Geduld ist leider so ein Thema… /:

Es gibt leider so viele unsichtbare Barrieren, ich merke das immer wieder im Vergleich zu meiner Altersgruppe und es fehlt oft das Wissen und obwohl ich froh bin, eine Erklärung gefunden zu haben, fällt es mir zunehmend schwerer, meine Diagnosen anzugeben oder mich zu erklären, vielleicht findet das Thema „Neurodivergenz“ mit der Zeit wieder etwas mehr Ruhe in den sozialen Medien, sodass es nicht mehr ganz so polarisiert und es wieder leichter wird, individuell darüber zu kommunizieren…

Vorurteile sind so ein Problem und grade für Angststörungen haben super viele Menschen kein Verständnis, da kommt recht schnell ein „stell dich nicht so an.“

Ich bin ja auch noch recht neu in der Thematik und finde sicherlich immer mehr heraus, mit wem ich was teilen kann und mit wem nicht.

• x 2 #29


-juli
@CosmicPancake sehr gerne. (:

Ich bin erst seit ein paar Monaten diagnostiziert und beantrage dieses Mal zum Semesterbeginn zum ersten Mal einen umfangreichen Nachteilsausgleich, der GdB-Antrag wird auch noch kommen, möchte den noch dieses Jahr stellen, aber warte noch auf meinen Befund…

• x 2 #30


sandracookie
@-juli
Vielen Dank, zumindest bleiben mein Mann und ich dran, auch wenn es seine Zeit braucht.

Das ist bestimmt nicht einfach einen guten Umgang mit allem zu finden und irgendwie auch schade, wenn man nicht einfach offen sein kann, aber andererseits muss man ja auch nicht immer bei jedem offen sein (vor allem nicht, wenn man weiß, dass es jemand ist, der kein Verständnis zeigen wird und sich ständig erklären zu müssen ist auch nicht schön).
Individuelle Kommunikation ist ein gutes Stichwort, denn es gibt wahrscheinlich nicht den einen Weg, der richtig ist und hängt auch vom Umfeld, der jeweiligen Situation ab und vielem mehr ab.
Alles nicht so einfach, aber vielleicht hilft da der Gedanke, dass man sich solche Fragen nach und nach beantworten kann und man nicht sofort eine endgültige Lösung braucht.

• x 1 #31


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