Zitat von no fear:es geht um macht und gewalt, nicht primär um burnout
So sieht es leider auch für mich inzwischen aus.
Denn:
Zitat von Gast:wegen des Mülls scheiden lassen wäre eine Möglichkeit.
Mein Verhalten ändern, hiesse den Müll stehen zu lassen
-igitt-
um mir dann anzuhören, dass ich ihn nur stehen lassen würde um den Hausherren zu ärgern.
Da nehme ich doch Antwort c, wenn ich nur wüsste wie sie heisst....
Du brauchst keine Antwort c, denn alles, was getan werden kann, ist: dein eigenes Verhalten ändern. Man kann andere niemals unmittelbar ändern, sondern wenn überhaupt, dann nur über das eigene Verhalten.
Willst du weiterhin versuchen, Macht über deinen Mann und deine Kinder auszuüben, mehr oder weniger erfolglos, aber jedenfalls darin erfolgreich, dass du ihnen die Schuld an deinem Unglück zuschieben kannst.
Meinst du denn, andere Frauen/Mütter haben anders geartete Kinder, die schon genetisch darauf programmiert sind, den Müll regelmäßig, ohne Aufforderung und ohne Murren wegzubringen? Meinst du, das fällt vom Himmel?
Zitat von Gast:um mir dann anzuhören, dass ich ihn nur stehen lassen würde um den Hausherren zu ärgern.
Ich habe es dir schon mal geschrieben und hier wieder: Dir kommt es offenbar primär darauf an, was "andere sagen", und nicht darauf, wie es DIR GEHT und was DU WIRKLICH MÖCHTEST.
Deswegen kannst du es auch nicht verstehen und nicht akzeptieren, dass deinem Mann
sein Wohl (Ruhe und Entspannung) wichtiger sind als im Haushalt mitzuhelfen. Solange du das nicht grundsätzlich wohlwollend verstehst, wirst du dagegen ankämpfen und ihn höchstens weiter in die Opposition treiben. Denn natürlich ist es ihm klar, dass sein Verhalten nicht fair ist, aber solange du sein positives Verhalten nicht als konstruktives Verhalten und positiven Beitrag, sondern nur als seine lausige Pflicht und als deinen Triumph betrachtest, wirst du ewig auf diese konstruktiven Beiträge warten müssen. Dasselbe mit den Kindern.
Das ist genau so wie die Aussage: "Ich möchte, dass du spontan bist." Nach so einer Aussage kann niemand mehr spontan spontan sein, weil er/sie sich dann nur wie ein ausführendes Organ gesehen fühlt.
Denk doch mal über ein paar Verhaltensalternativen nach, außer einfach nur: "Den Müll in der Küche stehen lassen."
Und denk mal ehrlich darüber nach, was dir wichtiger ist: dass alle nach deiner Pfeife tanzen oder dass sich alle (!) Familienmitglieder in der Familie akzeptiert und gut aufgehoben fühlen? Alle = Vater, Mutter, Kinder. Und wie das bewerkstelligt werden könnte, ohne dass einer von ihnen sein/ihr Gesicht verliert.
Gruß,
GastB