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Hallo!
Bin schon länger in Behandlung wegen meiner Angststörung,
und es ist auch nicht einfach heute einen guten Psychologen zu finden!
Mache bei einem schon länger eine Therapie einmal die Woche.
Er ist zwar nett, und ich kann auch eine Menge erzählen von mir,
aber er ist auch ziemlich jung,gerade mal 25 Jahre glaube ich.
Wenn ich ihm was über meine Medikamente erzähle,sagt er immer:
Ich hätte ja schon fast alles durch, wo ich mit ihm nicht einer Meinung bin.
Das Einzigste,was ich schon länger eingenommen habe,war Citralophram.
Und ich rede hier nur von den SSRI.(Antidepressivum)
Zur Nacht nehme ich Doxepin, wobei ich nicht weiß,ob das zu der Art SSRI gehört.
Also: Wie kann ich da schon alles fast durch haben?
Es gibt so viele von dieser Art,und jedes wirkt anders auf den Körper.
Man muß sich vorstellen,das ich von Unna nach Schwerte bin der Bahn fahren muß,
und das ist schon nicht gerade um die Ecke.
Ich glaube,das er selbst,auch wenn er dieses Gebiet studiert hat,in dem Alter noch nicht die
Erfahrung hat,das heist dies sogenannte Fingerspitzengefühl hat, wie er mit dem jeweiligen Patienten umgehen
muß.
Was kann ich von einem Psychlogen erwarten?
Zumindest das er versucht auf meine Probleme einzugehen
Und in den ganzen Stunden wo ich jetzt da war, kam von ihm recht wenig.
Was habt ihr für Erfahrungen mit Psychologen gemacht?
Gruß lacky

21.08.2014 00:40 • 22.08.2014 #1


10 Antworten ↓


Schlaflose
Von Psychologen kannst du auf jeden Fall nicht erwarten, dass sie sich.mit Medikamenten auskennen , denn sie haben kein Medizin studiert.
Doxepin ist kein Ssri, sondern gehört zu den Trizyklischen Ads. Von dem, was du hier schon erzählt hast, hasf du auf jeden Fall mehr als nur Citalopram durch. Du nimmst ja auch seit längerem Seroquel, ist zwar kein Ad, sondern ein Neuroleptikum, was aber auch bei Angststörungen gegeben wird, und du hattest in den letzten Monaten auch andere Medis genannt.
Für Medis ist ein Psychiater der richtige Ansprechpartner. Solltest du in diesen Tagen nicht sowieso in die Klinik?

21.08.2014 06:33 • #2



Betreff Psychologe

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Ich kenne deine Vorgeschichte nicht, aber für die Medikation ist ausschließlich der Psychiater / Neurologe zuständig. Der hat das Fachwissen.
Und wenn du mit deinem Psychotherapeuten unzufrieden bist, informiere dich doch mal bei deiner Krankenkasse wie du wechseln könntest.
Ansonsten bedeutet Therapie immer sehr viel Eigenarbeit bzw Initiative.
Was ist dein Ziel?
Formuliere es ihm gegenüber.
Nenne klare Wünsche.
Wünsche dir weiterhin alles Gute.

21.08.2014 06:41 • #3


Hallo Lacky

Ich weiß, das ist nicht die Antwort die du gerne hören möchtest, aber ich erwarte von einem Therapeuten, das er mich durch seine Fragestellung zum Nachdenken bringt, das er mir einen Weg aus der Dunkelheit zeigt.

Rückblickend, habe ich die Erfahrung gemacht, das es immer nur nette Gespräche waren die keinem weh getan haben, ich persönlich hätte es ein wenig härter gebraucht...

21.08.2014 06:58 • #4


Schlaflose:
Ja,der Klinikaufenthalt steht in zwei Wochen an!
Aber soll ich mich darauf freuen,oder er darüber weinen?
Eben weinen ,weil ich es nicht aus eigener Kraft schaffe!
Ich möchte es gerne,aber ich merke auch ,das es mich überfordert.
Gruß lacky
Und den Betreff Medies?
Ich habe zwar einige genannt,aber nicht alle eingenommen.
Außschließlich war es Citralophram, Seroqel,und Doxepin.
Also alles durch haben kann ich da wohl nicht.
Was solls, ich bin halt noch nicht so weit,das ich sagen kann,
das Medikament hilft mir gut gegen meine Ängste.
Ist auch Sache des Artzes!

21.08.2014 13:52 • #5


Schlaflose
In der Klinik werden sie dich bestimmt auf ein geeignetes Medikament umstellen. Ein Klinikaufenthalt ist zwar nicht unbedingt ein Grund zur Freude, aber auch nicht zum Weinen. Es ist halt eine Notwendigkeit und eine Chance auf Besserung. Wenn man eine Blinddarmentzündung hat, geht man doch auch selbstverständlich in eine Klinik und versucht nicht, es aus eigener Kraft zu beheben. Man muss akzeptieren, dass eine psychische Erkrankung den gleichen Stellenwert hat wie eine körperliche und man deswegen fachliche Hilfe in Anspruch nehmen muss.

21.08.2014 14:24 • #6


renasia
Hi lacky ich bin auch das erste mal stationär und es war das beste was ich tun konnte ich nehme jetzt die media die ich vorher nehmen sollte (nach 4 Wochen von einem zum anderen wechseln) zusammen und auch die Dosis wurde verändert , melde mich nachher noch mal hab jetzt Therapie, mir geht es auf jeden Fall ein Stück besser. Ther

21.08.2014 14:53 • #7


renasia
Nochmal ich, am Anfang hatte ich auch Angst vor der Psychiatrie aber ich habe es keinen Tag.bereut hier zu sein.

21.08.2014 18:19 • #8


Schlaflose
Lacky wird gar nicht in eine psychiatrische Klinik gehen, sondern in eine psychosomatische Klinik, also noch weniger Grund, Angst oder Bedenken zu haben.

21.08.2014 19:08 • #9


Schlaflose!
Bin halt unsicher diesbezüglich Klinik.
Ich war zum Beispiel gestern noch beim Facharzt, bei dem ich auch schon ca fünf Mal war,
also Termine hatte.
Er schloß mit mir die Behandlung ab,mit der Aussage,er fühle sich nicht genug kommpetend dazu
mich weiter zu behandeln aufgrund einiger Berichte von mir,wo ich meine Ängste beschrieben habe.
Stand wohl irgentetwas drin,was ihm nicht in den Kram passte,wo ich meine Meinung
zu Psychiatern äußerte.
Habe nicht schlechtes geschrieben,nur das diese sich mal mehr Zeit nehmen sollten,
dann würde man auch zwecks der Medikamente anders entscheiden.
Habe auch gesagt, das ,weil eben wenig Zeit vorhanden ist, zwar nicht
irgentetwas verschrieben wird, aber das man sich vorkommt
wie am Fließband. Fünf Minuten der Patient, und dann sofort der nächste.
Und wenn dieser auch noch Privatpatienten behandelt, hast du als Kassenpatient ganz schlechte Chancen!
Ist halt meine Meinung,und da stehe ich zu.
Zum Glück gibt es auch noch andere Ärzte, mit denen man darüber reden kann.
Gruß Lacky

21.08.2014 23:18 • #10


Schlaflose
Zitat von lacky:
Habe nicht schlechtes geschrieben,nur das diese sich mal mehr Zeit nehmen sollten,
dann würde man auch zwecks der Medikamente anders entscheiden.
Habe auch gesagt, das ,weil eben wenig Zeit vorhanden ist, zwar nicht
irgentetwas verschrieben wird, aber das man sich vorkommt
wie am Fließband. Fünf Minuten der Patient, und dann sofort der nächste.


Für die Verschreibung von Medikamenten braucht es auch nicht mehr Zeit. Ob ein Medikament anschlägt oder nicht, entscheidet sich erst mit der Einnahme. Es geht nach dem Prinzip Versuch und Irrtum. Ich habe auch eine ganze Reihe von Medikamenten durchprobiert, bis ich das, was mir am besten hilft, herausgefunden habe. Das lief dann auch wie am Fließband. Rezept bekommen, 2 Wochen probiert, wirkt nicht, wieder zum Arzt, neues Rezept, wieder 2 Wochen probiert usw. Und mit der Dosierung habe ich immer selbst herumexperimentiert. Ich merke ja selbst am besten, mit welcher Dosis ich am besten fahre. Dafür brauche ich nicht jedesmal zum Arzt zu rennen, nur damit er sagt, versuchen Sie es mit 25mg mehr/weniger. Solange man sich innerhalb der in der Packungsbeilage angegebenen Höchstdosis bewegt, kann ja nichts passieren.

22.08.2014 12:13 • #11



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