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Flousen
Hallo.
Jeden Morgen den ich aufstehe Wache ich unruhig auf. Sobald ich erstmal wach bin geht das ganze wieder. Allerdings fühle ich mich komisch/unwohl. Dieses Gefühl begleitet mich meist 60% des Tages kommt und geht wie es möchte. Die Gedanken halten daran fest was in meinen Augen normal ist wenn man etwas fühlt. Oft Frage ich mich wie lange ich das schaffe durchzuhalten dieses fremd wirkende Gefühl. Ich habe kein Herzrasen Atembeschwerden oder ähnliches nur dieses komische nicht entspannte psychische Gefühl. Fühlt sich auch irgendwie Hilflos und angespannt an. Die Ärzte sagen jedes Mal Angststörung aber die habe ich vor Jahren überwunden. Klar kommt es selten Mal vor das ich bevor es wohin geht ich nervös etc werde aber wer hat das denn nicht?
Dazu wollen sie immer mit Antidepressiva anfangen. Dazu kommt noch das ich nicht arbeite habe also viel Zeit und Langeweile. Liegt es daran das man einfach keine Perspektive derzeit vor Augen hat? Ich kümmere mich derzeit um neue Arbeit neue Wohnung gehe jeden Tag raus... Was meint ihr? Habe damals auch 2 Jahre Therapie gemacht da durch wurde alles besser allerdings muss ich jetzt erstmal Wochen auf einen neuen Platz warten.

19.06.2018 22:25 • 25.06.2018 #1


18 Antworten ↓


laribum
wie kommst du zu der Annahme das ständig Fehldiagnosen gestellt werden? Wenn nichts organisches gefunden wird, geht man von einem psych. Problem aus, was anderes bleibt ja nicht.

19.06.2018 22:32 • x 1 #2



Ärzte stellen ständig Fehldiagnosen

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la2la2
Zitat von Flousen:
Die Ärzte sagen jedes Mal Angststörung aber die habe ich vor Jahren überwunden.

Zitat von Flousen:
Dazu wollen sie immer mit Antidepressiva anfangen.

Dann sagst du halt ab sofort KEINEM Arzt mehr was davon. Du kannst frei entscheiden, ob du einen Arzt darüber in Kenntnis setzt oder nicht. Dann steigen die Chancen, dass nach einer Ursache gesucht wird, statt dir sofort irgendwelchen Chemiekram anzudrehen und mit den Schultern zu zucken.


Zitat von Flousen:
Habe damals auch 2 Jahre Therapie gemacht da durch wurde alles besser allerdings muss ich jetzt erstmal Wochen auf einen neuen Platz warten.

Probiers aus. Wenn es durch Therapie wieder deutlich besser wird, dann wirds wohl was psychisches sein. Bringen die Sitzungen beim Psycholgen jedoch keine nennenswerten Verbesserungen, wirds wohl KEIN psychisches Problem sein.

19.06.2018 22:34 • x 2 #3


Flousen
Zitat von laribum:
wie kommst du zu der Annahme das ständig Fehldiagnosen gestellt werden? Wenn nichts organisches gefunden wird, geht man von einem psych. Problem aus, was anderes bleibt ja nicht.

Naja so richtig checken die Ärzte nix ab.
Einfach Blut nehmen und das war's.. nervt mich.
Donnerstag werde ich alles untersuchen lassen inkl. Schilddrüse. Psychisch gehe ich von aus aber dieses Gefühl was ich beschreibe muss ja Mal weg gehen und nicht dauerhaft kommen und gehen?
Also Angst ist es definitiv nicht.

19.06.2018 22:41 • x 1 #4


Flousen
Zitat von la2la2:

Dann sagst du halt ab sofort KEINEM Arzt mehr was davon. Du kannst frei entscheiden, ob du einen Arzt darüber in Kenntnis setzt oder nicht. Dann steigen die Chancen, dass nach einer Ursache gesucht wird, statt dir sofort irgendwelchen Chemiekram anzudrehen und mit den Schultern zu zucken.



Probiers aus. Wenn es durch Therapie wieder deutlich besser wird, dann wirds wohl was psychisches sein. Bringen die Sitzungen beim Psycholgen jedoch keine nennenswerten Verbesserungen, wirds wohl KEIN psychisches Problem sein.

Also von Medikamenten rede ich da auch nie die kommen einfach damit jedes Mal weil es am einfachsten ist für die. Auf Therapie muss ich 6 Monate warten.

19.06.2018 22:42 • #5


la2la2
Zitat von Flousen:
Also von Medikamenten rede ich da auch nie die kommen einfach damit jedes Mal weil es am einfachsten ist für die. Auf Therapie muss ich 6 Monate warten.

Wissen die Ärzte bei denen du warst, dass du schonmal eine Angststörung hattest oder bei einem Psychologen in Behandlung warst?
Oder wissen die 0 darüber, du schilderst nur deine Symptome und die Ärzte erwähnen sofort Antidepressiva und sagen, dass es psychisch sei?

19.06.2018 22:49 • #6


Flousen
Zitat von la2la2:
Wissen die Ärzte bei denen du warst, dass du schonmal eine Angststörung hattest oder bei einem Psychologen in Behandlung warst?
Oder wissen die 0 darüber, du schilderst nur deine Symptome und die Ärzte erwähnen sofort Antidepressiva und sagen, dass es psychisch sei?

Die wissen über meine frühere Zeit Bescheid.
Somit beziehen die immer alles gleich auf Ängste und das nervt. Weil ich führe ein ziemlich angstfreies leben.

19.06.2018 23:03 • #7


la2la2
Zitat von Flousen:
Die wissen über meine frühere Zeit Bescheid.

Dann ist das Problem doch offensichtlich. Die Ärzte ordnen dich einfach in die Schublade "ach der hatte mal was psychisches, dann wirds wohl wieder was psychisches sein" ein.

Wenn du eine gründliche Diagnostik willst, dann sorgen dafür, dass die Ärzte NICHTS davon erfahren, dass du jemals irgendwelche psychischen Symptome oder Behandlungen hattest!
Durch die Schweigepflicht, freie Arztwahl (sowie die Möglichkeit Fachärzte ohne Überweisungsschein aufzusuchen), kannst du dies problemlos erreichen.

19.06.2018 23:08 • x 1 #8


Flousen
Zitat von la2la2:
Dann ist das Problem doch offensichtlich. Die Ärzte ordnen dich einfach in die Schublade "ach der hatte mal was psychisches, dann wirds wohl wieder was psychisches sein" ein.

Wenn du eine gründliche Diagnostik willst, dann sorgen dafür, dass die Ärzte NICHTS davon erfahren, dass du jemals irgendwelche psychischen Symptome oder Behandlungen hattest!
Durch die Schweigepflicht, freie Arztwahl (sowie die Möglichkeit Fachärzte ohne Überweisungsschein aufzusuchen), kannst du dies problemlos erreichen.

Ich Wechsel Mal den Arzt und erwähne wie es mir geht und warte Mal ab was da raus kommt..

20.06.2018 00:04 • #9


Du sagst selbst, du hast ein komisches nicht entspannes Gefühl.

Wonach sollen die Ärzte genau suchen?
Ich habe bei meinem Untersuchungs Marathon bemerkt, wenn man sucht findet man was. Ob das was gefunden wurde wirklich etwas mit meinen Beschwerden zu tun. Hat, bezweifle ich so langsam.

Ich weiß wie du dich fühlst, weil ich auch so denke nur fünf Ärzte die nix finden, da wird dann nix sein.

Richtig ist, das du einfach Mal zum anderen Arzt gehen solltest und der dich neutral untersucht.
Wenn der nix findet, steigere dich nicht darein

20.06.2018 06:32 • #10


kopfloseshuhn
Ich fasse mal knapp zusammen
Zitat von Flousen:
Wache ich unruhig auf.

Zitat von Flousen:
Allerdings fühle ich mich komisch/unwohl

Zitat von Flousen:
dieses fremd wirkende Gefühl

Zitat von Flousen:
nur dieses komische nicht entspannte psychische Gefühl.

Zitat von Flousen:
Fühlt sich auch irgendwie Hilflos und angespannt an


Also ich frage mich ernsthaft, auf was für eine körperliche Diagnose du denn wartest.
Alles, was du beschreibst ist typisch für psychische Probleme und klingt für mich alles andere, als danach, dass du deine Angststörung überwunden hast.
Aber vielleicht willst du das einfach so glauben.

Denn alles, was du beschreibst sind Gefühle! Und keine körperlichen Erkrankungssymptome.
Also was erwartest du, soll man da suchen und finden?
Vielleicht weißt du nicht mal wie sich Unzufriedenheit anfühlt, da du sagst, du hast viel Langeweile und gerade keinen Job.
Ist ja nicht selten so, dass psychiche Probleme erst dann richtig zutage kommen, wenn man zur Ruhe kommt.

Grüße

20.06.2018 07:56 • x 1 #11


Flousen
Zitat von kopfloseshuhn:
Ich fasse mal knapp zusammen






Also ich frage mich ernsthaft, auf was für eine körperliche Diagnose du denn wartest.
Alles, was du beschreibst ist typisch für psychische Probleme und klingt für mich alles andere, als danach, dass du deine Angststörung überwunden hast.
Aber vielleicht willst du das einfach so glauben.

Denn alles, was du beschreibst sind Gefühle! Und keine körperlichen Erkrankungssymptome.
Also was erwartest du, soll man da suchen und finden?
Vielleicht weißt du nicht mal wie sich Unzufriedenheit anfühlt, da du sagst, du hast viel Langeweile und gerade keinen Job.
Ist ja nicht selten so, dass psychiche Probleme erst dann richtig zutage kommen, wenn man zur Ruhe kommt.

Grüße

Ich weiß wie ich mich fühlte als früher die Angst auf dem höchsten Level war und wie es war als sie weg ging. Früher konnte ich nix mehr heute kann ich frei leben und mache mir über (soll/kann/werde) ich keine Gedanken mehr.
Die Probleme gingen erst nach dem Verlust meiner Mutter letztes Jahr los.. nachts. Nicht diese ich schaffe nix Probleme sondern diese Symptome weil mir was aus dem Leben gerissen wurde was ich nicht wieder holen kann. Allerdings kam auch eine Gewichtszunahme dazu und nein es lag nicht an der Ernährung ich mache regelmäßig Sport.
Ich denke immer an die Schilddrüse (wäre es so wären viele Probleme geklärt). Ich lasse das ganze morgen untersuchen (es wird aber 100% an der Trauer liegen) auch wenn man sie nicht merkt.

20.06.2018 12:08 • #12


la2la2
Zitat von Flousen:
Allerdings kam auch eine Gewichtszunahme dazu und nein es lag nicht an der Ernährung ich mache regelmäßig Sport.
Ich denke immer an die Schilddrüse (wäre es so wären viele Probleme geklärt).

Das macht natürlich IMMER Sinn ERST den ganzen 0815 Standardkram machen zu lassen, BEVOR man zu irgendeinem Psychologen geht.
Nicht nur Schilddrüse, sondern direkt etwas gründlicher (großes Blutbild, Leber, Niere, TSH sowie FT3 und FT4, Ferritin, B12, ......) - kostet ca. 10-40Euro. Wenn der Arzt weniger begeistert wirkt, frag ihn ob er ne "Kaffeekasse" hat - da steckst du dann einfach 20-30Euro rein (ist für beide Seiten ne Win-Win Situation, da bei IGEL Leistungen das Labor oft das x-Fache für die gleichen Laborparameter in Rechnung stellt. Wenn es über die Kasse läuft darf das Labor jedoch nur die "Kassentarife" berechnen)...

Eine einzige Sitzung beim Psychologen kostet die Kasse schon knapp 100Euro. Wäre für dich unnötiges Leiden und für die Kasse Geldverschwendung in 4stelliger Höhe, wenn irgendwann später rauskommt, dass es ein organisches Problem ist (das man durch einen einfachen Bluttest für ein paar Euro hätten finden können).......

20.06.2018 13:04 • #13


Schlaflose
Zitat von Flousen:
Auf Therapie muss ich 6 Monate warten.


Jetzt hör aber auf. Du hattest vor kurzem schnell einen Platz in der Klinik bekommen und bist schon in der ersten Nacht abgehauen. Man muss auch selbst eine Bereitschaft mitbringen, etwas an seinem Zustand zu ändern, auch wenn es unangenehm wird.

20.06.2018 14:17 • x 1 #14


Flousen
Zitat von Schlaflose:

Jetzt hör aber auf. Du hattest vor kurzem schnell einen Platz in der Klinik bekommen und bist schon in der ersten Nacht abgehauen. Man muss auch selbst eine Bereitschaft mitbringen, etwas an seinem Zustand zu ändern, auch wenn es unangenehm wird.

Man ist auch nicht gezwungen sich wo aufzuhalten wo man sich nicht wohl fühlt. Es gab schon 1000 andere Dinge wo ich mit einem super Gefühl war (Therapien) und es lange durchgezogen habe. Wenn einem die Ärzte / Therapeuten / und allgemein die Atmosphäre nicht gefällt! Im erst Gespräch habe ich allem zugestimmt und als ich erstmal da war habe ich gemerkt es passt nicht.
Und das war nicht zwingend auf (Ängste bezogen). Dazu kam das ich dort abgesetzt wurde und wer ist dann schon in einer fremden Gegend mit den ganzen Faktoren. Sieht jeder anders.. außerdem haben selbst die Therapeuten dort gesagt das ich auf dem besten Stand bin und das dort nicht nötig habe. Also durch so eine Aussage fühlt man sich ja gleich sehr viel besser....(Ironie)

20.06.2018 14:39 • #15


Flousen
Hab jetzt ne Tagesklinik. Geht demnächst los. Freue mich so

22.06.2018 10:56 • x 1 #16


Pipifax Forte
Arbeitslos zu sein, ist eine sehr schlechte Situation. Rumhängen ist für die Seele das Schlimmste, was es gibt, sagte mir mal ein Psychosomatiker.

23.06.2018 15:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Flousen
Zitat von Pipifax Forte:
Arbeitslos zu sein, ist eine sehr schlechte Situation. Rumhängen ist für die Seele das Schlimmste, was es gibt, sagte mir mal ein Psychosomatiker.

Ich hänge ja nicht nur Rum bin täglich beim Sport und Co. Allerdings fehlt das Berufliche. Aber demnächst ändert sich das wieder bin seit April arbeitslos zum Glück nicht so lange.

23.06.2018 16:16 • #18


Du hattest Angste. Die hast Du überwunden. Bis...... Deine Mutter starb.... Da hast Du doch Dein Problem... Rückfall in die Ängste mit korperlichen Symptomen weil Du den Tod noch nicht verarbeitet hast. Nicht genug getrauert, nicht alles rausgelassen.. Ihr noch was sagen wollen was nicht mehr ging oder einfach verdrängte Ängste vor dem eigenen Sterben.

Das standige in sich reinhorchen und dieses Derelisationsgefühl .Das Fremde wie Du schreibst, sprechen eindeutig dafür. Der Anfang einer wieder aufgelebten Angsterkrankung.

Du hast Dir Deine eigene Diagnose gestellt, ohne es zu merken.

Viel Erfolg in der Therapie. Denke Trauerarbeit spielt da eine große Rolle.

25.06.2018 12:44 • #19



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