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Im tiefen Keller sitz ich stumm
die Welt dreht sich um mich herum

Die Tür ist fort, ich seh sie nicht
bemerke kaum mein eignes Licht

Ich muss schon sagen, hier allein,
das kann doch nicht mein Leben sein!

Wo ist die Tür vor der mir graut
den Keller haben andere erbaut!

Ich muss nur glauben, denk ich mir
ein helles Leuchten zeigt die Tür

Wo ist es nur was mich befreit
ich wäre längst dazu bereit

Ein leises Glimmen, ein schwacher Schein
es kommt aus mir, das kann nicht sein!

Es leuchtet mir, ich kanns nun sehen,
einen kleinen Weg, ich werd ihn gehen!

Die Stufen rauf und nicht mehr runter
seh ich die Tür. Sie ist viel bunter

Als ich gedacht
in meiner ewig dunklen Nacht


(von mir, heute)

Hm, und wenn man den Ausgang nicht sieht weil man vom vielen Licht um einen geblendet ist?
Vielleicht ist das so ziemlich das gleiche.

18.06.2014 22:41 • 19.06.2014 x 1 #1


3 Antworten ↓


Fee*72
wieder so ein schönes Gedicht..toll geschrieben..
und wenn die Tür bunter ist,wird man es auch sehen..den Ausgang

18.06.2014 22:43 • #2



Im Dunkel

x 3


sehr schön RingOfFire du hast echt Talent....

denke daran blinde können sich auch im dunkeln orientieren wir haben es nur verlernt
aber nach etwas Übung finden wir auch den Weg hinaus ins Licht auf den neuen Weg.

18.06.2014 22:45 • #3


Dankeschön!

Finde aber ich sollte noch mehr Gefühl reinpacken. So generell halt.

18.06.2014 23:08 • #4