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med
Zitat von NIEaufgeben:
Naja,schöne Worte die du schreibst nur leider ist das leben nicht so schön...


Es sind keine schönen Worte, sondern meine Überzeugung.
Für mich gibt es nicht nur die irdische Gerechtigkeit, aber das muss ja jeder für sich entscheiden.

11.09.2019 17:36 • x 1 #81


NIEaufgeben
Zitat von med:
Es sind keine schönen Worte, sondern meine Überzeugung.Für mich gibt es nicht nur die irdische Gerechtigkeit, aber das muss ja jeder für sich entscheiden.

Entschuldige bitte falls ich dich entäuscht habe...es tut mir leid...es ist einfach alles zu viel für mich und dem kleinen geht es auch sehr schlecht ....bitte entschuldige mich falls ich etwas falsches gesagt habe....

11.09.2019 17:55 • #82



Hallo NIEaufgeben,

An meine Angst! Gedanken

x 3#3


med
Zitat von NIEaufgeben:
Entschuldige bitte falls ich dich entäuscht habe...es tut mir leid...es ist einfach alles zu viel für mich und dem kleinen geht es auch sehr schlecht ....bitte entschuldige mich falls ich etwas falsches gesagt habe....


nein, du hast mich nicht enttäuscht und auch nichts falsches gesagt. Ich wollte Dir nur erklären, warum es für mich nicht einfach nur schöne Worte sind.
Welchen Kleinen meinst Du? Deinen Sohn?
Ich hoffe, es ist nichts schlimmes?

11.09.2019 18:03 • x 1 #83


NIEaufgeben
Zitat von med:
nein, du hast mich nicht enttäuscht und auch nichts falsches gesagt. Ich wollte Dir nur erklären, warum es für mich nicht einfach nur schöne Worte sind.Welchen Kleinen meinst Du? Deinen Sohn?Ich hoffe, es ist nichts schlimmes?

Ja,ich meine meinen kleinen..
Er ist seit einer Woche krank..er hatt durchgehend hohes Fieber das trotz regelmässiger Medikamente nicht runter geht...er hustet 24 Stunden am Tag wie ein bellender hund..wir waren bereits beim Kinderarzt der hatt gesagt es ist ein viraler Infekt und geht von alleine weg...nun hatt es sich aber die letzten 2 Tage massiv verschlechtert,er übergibt sich andauernd und kann nichts mehr bei sich behalten..er isst nicht mehr und trinkt kaum...er ist sowieso untergewichtig...
Nun hatt ihn mein Mann eingepackt und sie gehen in die Notaufnahme...und ich fühle mich schrecklich als Rabenmutter.der kleine hatt schrecklich geweint weil er mich wollte und nicht ohne mich gehen wollte und ich konnte aufgrund dieser verdammten Erkrankung nicht hin....Mist...einfach ein Mist Tag....ich hoffe der kleine ist nicht zu sehr entäuscht von mir...aber ich konnte einfach nicht

11.09.2019 18:17 • #84


med
Der Kleine wird Dir das verzeihen. Ich hoffe sehr und drücke fest die Daumen, dass es ihm bald besser geht.
Ich kenne die Angst, wenn es dem Kind schlecht geht.

11.09.2019 19:59 • x 1 #85


med
Guten Morgen,

wie geht es Deinem Sohn?

12.09.2019 07:20 • x 1 #86


NIEaufgeben
Zitat von med:
Guten Morgen,wie geht es Deinem Sohn?

Guten Morgen,so lieb das du fragst vielen dank...
Im Moment schläft er noch..er hatt heute Nacht gut durchgeschlafen Gott sei dank...
Wie geht es dir denn med?
Du fragst immer und niemand fragt dich wie es dir geht.....

12.09.2019 08:04 • #87


med
Zitat von NIEaufgeben:
Guten Morgen,so lieb das du fragst vielen dank...Im Moment schläft er noch..er hatt heute Nacht gut durchgeschlafen Gott sei dank...Wie geht es dir denn med?Du fragst immer und niemand fragt dich wie es dir geht.....


Es freut mich, dass es ihm besser geht. Hoffentlich ist bald alles wieder ausgestanden.

Lieb, dass Du fragst, wie es mir geht.
Mir geht es eigentlich ganz gut. Ich gebe mir Mühe, die Dinge, die ich nicht ändern kann zu akzeptieren. Es ist harte Arbeit, aber es hilft ja nix.... man muss da durch.

12.09.2019 08:10 • x 2 #88


NIEaufgeben
Zitat von med:
Es freut mich, dass es ihm besser geht. Hoffentlich ist bald alles wieder ausgestanden.Lieb, dass Du fragst, wie es mir geht.Mir geht es eigentlich ganz gut. Ich gebe mir Mühe, die Dinge, die ich nicht ändern kann zu akzeptieren. Es ist harte Arbeit, aber es hilft ja nix.... man muss da durch.

Danke med....danke dafür das du mich immer ernst nimmst und nicht über meine Ängste lachst obwohl ich das selber manchmal mache...wie jetzt wo ich schon seit 2 Monaten mit einem drohenden darmdurchbruch lebe..hihihihihihih
Danke das du dir immer Zeit für alle nimmst und alle versuchst zu beruhigen...
Danke das du uns immer respektierst und ernst nimmst obwohl ich denke es dir oftmals selber nicht gut geht....also falls du mal jammern möchtest kannst du das gerne bei mir machen,ich kann gut zuhören...und du hast einiges gut bei mir....es war mir jetzt einfach wichtig mich bei dir zu bedanken für alles

12.09.2019 08:36 • x 2 #89


med
Zitat von NIEaufgeben:
Danke med....danke dafür das du mich immer ernst nimmst und nicht über meine Ängste lachst obwohl ich das selber manchmal mache...wie jetzt wo ich schon seit 2 Monaten mit einem drohenden darmdurchbruch lebe..hihihihihihihDanke das du dir immer Zeit für alle nimmst und alle versuchst zu beruhigen...Danke das du uns immer respektierst und ernst nimmst obwohl ich denke es dir oftmals selber nicht gut geht....also falls du mal jammern möchtest kannst du das gerne bei mir machen,ich kann gut zuhören...und du hast einiges gut bei mir....es war mir jetzt einfach wichtig mich bei dir zu bedanken für alles


Du bist sooo lieb und hast mir heute meinen Tag schöner gemacht.
Ich danke Dir für das Angebot des Zuhörens und komme, wenn ich reden möchte, gerne darauf zurück.

12.09.2019 08:39 • x 2 #90


Darcyless
Hallo NieAufgeben,

deine Worte haben mich extrem berührt grade. Du hast mir auch eine neue Sichtweise auf meine Angst verschafft. Ich kam so nie auf die Idee, dass es daran liegen könnte dass man die Angst früher unterdrückt hat, aber auf mich trifft das auch zu. Ich bin in einer extrem kaputten Familie aufgewachsen. Meine Mutter ist psychisch krank und hat meine Schwester und mich für ihre narzisstischen Zwecke missbraucht, meine Schwester zur Leistungsschwimmerin gedrillt und mich dafür nur fertig gemacht, wir wurden geschlagen angeschrien gedroht etc, sie ist wegen Nichtigkeiten ausgerastet, auch ihre beiden Männer haben uns, vor allem mich geschlagen und genauso schlecht behandelt. Meine kleine Schwester hat alles getan um den Eltern zu gefallen, immer die liebe Mustertochter gewesen weil sie so große Angst hatte. Ich war die "Starke" von uns beiden hab mich der Ungerechtigkeit und Lieblosigkeit der Eltern widersetzt, getrotzt, rebelliert. Mein Vater ist 1,94m groß, hat oft rumgeschrien ist ausgerastet auch mit körperlicher Gewalt, aber ich habe mich gegen ihn hingestellt und die Angst unterdrückt weil ich wusste ich darf es nicht zulassen mich ungerecht behandeln zu lassen. Ich habe die Angst schon gespürt aber ich habe sie unterdrückt und ihr gesagt dass sie jetzt nicht kommen darf. So war meine gesamte Kindheit. Schließlich hat meine Mutter schweren Darmkrebs bekommen als wir 8 und 6 Jahre alt waren und wär fast daran gestorben. Eine Kindheit mit einem ihrer Männer hätte meine Schwester und mich völlig zerstört weil keiner von beiden sich für uns interessiert hat, wir hatten keinen Platz außer ihr. Trotzdem erinnere ich mich auch aus dieser Zeit nicht an Angst, alle Erinnerungen sind weg.
Als sie geheilt war ging mit 10 Jahren meine Hypochondrie los, seitdem kämpfe ich dagegen. Meine Mutter hat das sogar noch gefüttert, hat mich nur beachtet und mit mir geredet und sich zeit für mich genommen wenn ich Ängste hatte und es mir schlecht ging, so habe ich gelernt dass ich nur dafür Aufmerksamkeit bekommen habe.
Ich kämpfe jetzt seit 16 Jahren gegen die Krankheitsangst und seit ich es endlich geschafft habe von zuhause auszubrechen und dieser ganzen Sch*** den rücken zu kehren ist die Angst explosionsartig ausgebrochen und ich bin in der Psychiatrie gelandet. Seitdem besteht mein Leben eigentlich nur aus dem Kampf gegen die Angst (bei mir bezieht sie sich aufs Schlafen aber ich hatte auch andere Zwangsstörungen seit dem letzten Jahr), und der Begegnung mit mir selbst.
Obwohl es die härteste Zeit meines Lebens ist vergeht kein Tag an dem ich nicht dankbar bin, endlich aus dieser Hölle raus zu sein und ich habe keinerlei Kontakt mehr zu meiner "familie" und das wird sich auch nicht mehr ändern.

Ich fühle zu 100% mit dir, auch ich durfte nie ein normales Verhältnis zu meiner Angst entwickeln und seitdem kämpfen sie und ich miteinander. Der Gedanke dass wir uns vielleicht irgendwie versöhnen könnten ist wunderschön und rührend.
Wir können uns gerne austauschen. Danke für deinen tollen Text.

24.03.2020 19:46 • x 1 #91


NIEaufgeben
Hallo @Darcyless vielen dank für deine Worte...

Ich war schon lange nicht mehr hier in meinem ""leben""

Es tut mir sehr leid das auch du eine so grauenvolle Kindheit hattest...

Bei mir war es immer so,und als ich von zuhause weg bin da kam körperliche Gewalt durch meinen ersten Ehemann...
So weit bis er meine Tochter die damals 4 Jahre alt war,mit einem messer am Hals bedroht hatt...da habe ich sofort die Trennung und die Scheidung eingereicht..

Danach hatte ich kurze Zeit Ruhe,bis dann die jahrelange Vergewaltigung durch ein ""Familienmitglied"" begonnen hatt...

Ein drecksleben eben...

Natürlich können wir uns jederzeit austauschen und plaudern...

Schön das du da bist
Liebe grüsse.

24.03.2020 20:09 • x 1 #92


Darcyless
Hey,

das klingt wirklich schrecklich was du durch gemacht hast und tut mir unglaublich leid. Aber es war sehr richtig und stark von dir, direkt die Scheidung einzureichen als dein Mann dein Kind so bedroht hat! Als der Mann meiner Mutter mal ausgerastet ist und mich gewürgt hat (ich dachte das wäre mein Ende), ist meine Mutter dazu gekommen und anstatt ihn anzuschreien er solle aufhören, hat sie einfach mit gemacht und mit einer leeren Reisetasche auch noch auf mich eingeschlagen. Dabei hatte ich nichts gemacht außer zu provozieren wie Kinder es eben machen. Diese Szene werde ich nie mehr vergessen und es hat mein Vertrauen in jegliche Bindung tiefgreifend zerstört.
Daher ist es ganz toll und spricht für deinen Charakter, dass du die Konsequenz gezogen und dieses A. verlassen hat der deinem Kind sowas angetan hat. Du bist bestimmt eine gute Mutter und machst es viel besser als deine Eltern, du bist eine sehr sehr starke Person. Ich weiß dass ich eigentlich auch stark bin, aber unser Feind ist unser eigener Kopf, der eben so doll geschädigt wurde durch all diese Erfahrungen.

Hast du mittlerweile gelernt, deiner Angst zu begegnen und ist sie über die Jahre besser geworden? Hast du Strategien gefunden, dich zu beruhigen?

24.03.2020 20:16 • x 1 #93


NIEaufgeben
Danke dir,ich hoffe ich bin eine gute Mutter für meine Kinder...ich gebe mein bestes,und ganz sicher haben meine Kinder eine bessere Kindheit als ich sie jemals hatte...
Ich war ja immer nur der ""Unfall""

Naja,besser als vor zwei Jahren ist es allemal..
Meine Güte ist es mir 2018 schlecht gegangen...ich war 2 mal vollstationär in der Klinik für lange Zeit...
Aber es ging nicht mehr anders..

Sagen wir mal so,ich habe ein extremer trigger...also ein Körper Symptom das mich immernoch in die reine Panik treibt...
Aber ansonsten geht es mir gut...den Rest habe ich mittlerweile sehr gut im griff...

Ich mache seit zwei Jahren intensiv Therapie,eine Mischung aus gesprächstherapie und verhaltenstherapie...
Das tut gut...
Auch habe ich vieles an Medikamenten probiert..
Mittlerweile fast alles wieder abgesetzt...

Aber das wichtigste ist,ich habe begriffen und akzeptiert das ich nie mehr ""gesund"" sein werde und diese Angst vor den Kopfschmerzen wohl mein leben lang mit mir tragen muss

Und wie geht es dir?!

24.03.2020 20:24 • x 1 #94


Darcyless
Sind die Kopfschmerzen eine Art von Migräne? Kann man da wirklich nichts machen? Hast du mal Akupunktur und solche Dinge probiert? Belasten dich die SCHMERZEN oder belastet dich mehr die ANGST vor den Schmerzen, dass sich dahinter was schlimmes verbergen könnte zB Hirntumor oder so?
Bei mir ist es relativ ähnlich wie bei dir, das was mir so doll Angst macht sind Schlafstörungen. Dabei belastet mich nicht der wenige Schlaf selbst sondern die Angst, dass es an einer schlimmen neurodegenerativen Krankheit liegt, dass ich Schlafstörungen habe. Konkret habe ich vor einer bestimmten Krankheit Angst, die echt übel ist.
Ich versuche zu lernen, Schlafstörungen wieder als etwas Normales und Ungefährliches wahrzunehmen, aber die Fortschritte gehen so, so so langsam voran und ich würde alles darum geben schneller voranzukommen bei meinem Kampf.
Andererseits geht es mir so viel besser als im September und ich habe durch die Ängste einen sehr netten Schlaf-Doktor kennengelernt. Immerhin ein positiver Nebeneffekt.

24.03.2020 20:45 • x 1 #95


NIEaufgeben
Ich leide seit Kindheit an starker Migräne...auch habe ich ganz schlimme spannungskopfschmerzen

Ja das ist eine gute Frage was schlimmer ist,die Angst oder der Schmerz...
Ich denke das meine extreme Angst die Schmerzen schlimmer macht als sie sind....
Diese Angst hab ich seit fast 2 Jahren...und bring sie nicht los....
Alle anderen Ängste habe ich sehr gut im griff und leide da nicht mehr darunter....

Ich muss mich immernoch an meine Angst gewöhnen,ich durfte sie ja 40 Jahre nicht haben....

Aber ich werde nicht aufgeben und ich und meine Angst werden Freunde werden und gut miteinander leben...
Wir brauchen nur noch etwas Zeit füreinander...

24.03.2020 21:07 • x 1 #96




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