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Manchmal - in tief religiösen Momenten verschwinden meine Ängste vollständig. Und zwar dann, wenn ich mein Leben absolut und komplett dem Schicksal (oder Gott, das Universum - wie man es auch nennt) übergebe.

Also das Gegenteil unseres Machbarkeitswahns.

Inch Allah - sagen die Moslems

Dein Wille geschehen - sagen die Christen

(nur als zwei Beispiele - man findet den Gedanken in jeder spirituellen Tradition)

16.11.2010 12:34 • 01.12.2010 #1


13 Antworten ↓


MichaPME
Ja, Sifu,

es tut gut loszulassen, zu lösen, abzugeben...

"Mein" Psychologe hat einmal zu mir gesagt: Michael, Sie müssen
die Kontrolle aufgeben.

Herzlich
Michael

16.11.2010 21:56 • #2



Loslassen - abgeben

x 3


Yuma
In meiner Sig heißt es ja nicht ohne Grund "Nur in der Entspannung kann man Loslassen."

Egal, wie man sich entspannen kann, Hauptsache man kann es.

Ich persönlich gebe mir sehr viel Mühe dem Universum zu vertrauen und für kurze Augenblicke alles einfach geschehen zulassen.

17.11.2010 00:52 • #3


Zitat von MichaPME:
Ja, Sifu,

es tut gut loszulassen, zu lösen, abzugeben...

"Mein" Psychologe hat einmal zu mir gesagt: Michael, Sie müssen
die Kontrolle aufgeben.

Herzlich
Michael

Lieber Micha loslassen und lösen das Päckchen verarbeiten ( Problematik lösen Blockaden)was einem auf der Brust ( Schulter) Seele liegt und die Kontrolle abgeben sich selbst vertrauen und trauen,,,

zulassen annehmen akzeptieren bewerten loslassen..

Du hast da vollkommen recht..


Das ist der Weg,,,


GVLg Deine Biggi ( suma)

17.11.2010 09:48 • #4


Zitat von Sifu:
Manchmal - in tief religiösen Momenten verschwinden meine Ängste vollständig. Und zwar dann, wenn ich mein Leben absolut und komplett dem Schicksal (oder Gott, das Universum - wie man es auch nennt) übergebe.


Danke Sifu. Dieser Satz hat mir sehr viel Kraft gegeben.

01.12.2010 00:11 • #5


Zitat von Mr.Froussard:
Zitat von Sifu:
Manchmal - in tief religiösen Momenten verschwinden meine Ängste vollständig. Und zwar dann, wenn ich mein Leben absolut und komplett dem Schicksal (oder Gott, das Universum - wie man es auch nennt) übergebe.


Danke Sifu. Dieser Satz hat mir sehr viel Kraft gegeben.



Freut mich, Mr.Froussard.

Wir müssen uns fragen, ob wir in unserer Kultur nicht irgend etwas verloren haben ?

Depressionen und Ängste sind einer der größten Volkskrankheiten in westlichen Industriestaaten.

01.12.2010 09:48 • #6


Hallo Sifu,

das sehe ich ebenso.

Die westlichen Industrienationen haben häufig ein gestörtes Verhältnis zur Spiritualität.

Während Naturvölker und Kinder noch völlig selbstverständlich mit spirituellen Themen umgehen, geht vielen Erwachsenen in den Industrieländern diese Fähigkeit leider verloren.

Dabei sind spirituelle Begriffe und Erklärungsmodelle häufig sehr hilfreich um Dinge zu verstehen für die unsere alltägliche Wortwahl nicht ausreicht.



Bei mir war es allerdings mehr ein dämlicher "Unfall" der zu meiner Symptom-Hypochondrie führte.

Aber leider habe ich durch das viele Leiden, dass ich in den letzten 5 Monaten durchmachen musste einen geringeren Bezug zur Spiritualität.

01.12.2010 09:56 • #7


Zitat von Mr.Froussard:
Hallo Sifu,

das sehe ich ebenso.

Die westlichen Industrienationen haben häufig ein gestörtes Verhältnis zur Spiritualität.

Während Naturvölker und Kinder noch völlig selbstverständlich mit spirituellen Themen umgehen, geht vielen Erwachsenen in den Industrieländern diese Fähigkeit leider verloren.

Dabei sind spirituelle Begriffe und Erklärungsmodelle häufig sehr hilfreich um Dinge zu verstehen für die unsere alltägliche Wortwahl nicht ausreicht.



Bei mir war es allerdings mehr ein dämlicher "Unfall" der zu meiner Symptom-Hypochondrie führte.

Aber leider habe ich durch das viele Leiden, dass ich in den letzten 5 Monaten durchmachen musste einen geringeren Bezug zur Spiritualität.


Hallo Mr.Froussard,

ja, deshalb suchen die Menschen nach Alternativen wie Esoterik, Buddhismus und andere fernöstliche Spiritualität.

Das Leid von heute kann das Glück von morgen sein:

Eine alte chinesische Geschichte erzählt von einem Bauern in einem armen Dorf. Er galt als reich, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte.

Eines Tages lief ihm sein Pferd davon.
Seine Nachbarn riefen, wie schrecklich das sei, aber der Bauer meinte nur: "Vielleicht“.
Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit.
Die Nachbarn freuten sich alle über sein günstiges Geschick, aber der Bauer sagte nur, „Vielleicht".

Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten; das Pferd warf ihn ab und er brach sich beide Beine. Die Nachbarn übermittelten ihm alle ihr Mitgefühl für dieses Missgeschick, aber der Bauer sagte wieder, "Vielleicht".

In der nächsten Woche kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Ein Krieg mit dem Nachbarkönigsreich bahnte sich an.
Den Sohn des Bauern wollten sie nicht, weil seine Beine gebrochen war.

Als die Nachbarn ihm sagten, was für ein Glück er hat, antwortete der Bauer:"Vielleicht".

01.12.2010 10:13 • #8


Zitat von Sifu:
Das Leid von heute kann das Glück von morgen sein:

Eine alte chinesische Geschichte erzählt von einem Bauern in einem armen Dorf. Er galt als reich, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte.

Eines Tages lief ihm sein Pferd davon.
Seine Nachbarn riefen, wie schrecklich das sei, aber der Bauer meinte nur: "Vielleicht“.
Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit.
Die Nachbarn freuten sich alle über sein günstiges Geschick, aber der Bauer sagte nur, „Vielleicht".

Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten; das Pferd warf ihn ab und er brach sich beide Beine. Die Nachbarn übermittelten ihm alle ihr Mitgefühl für dieses Missgeschick, aber der Bauer sagte wieder, "Vielleicht".

In der nächsten Woche kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Ein Krieg mit dem Nachbarkönigsreich bahnte sich an.
Den Sohn des Bauern wollten sie nicht, weil seine Beine gebrochen war.

Als die Nachbarn ihm sagten, was für ein Glück er hat, antwortete der Bauer:"Vielleicht".



Klingt sehr beruhigend.

Darüber, dass mir die Symptom-Hypochondrie irgendwelche Vorteile bringen könnte hatte ich auch schon nachgedacht.

Aber zurzeit wünsche ich mir nichts sehnlicher als endlich wieder gesund zu sein. (was ich vor meinem Rückschlag bereits wieder war)

01.12.2010 10:18 • #9


Zitat:
die Kontrolle abgeben sich selbst vertrauen und trauen,,,

zulassen annehmen akzeptieren bewerten loslassen..


Das klingt ebenfalls sehr positiv.

Aber zurzeit fällt es mir sehr schwer loszulassen. Dabei weis ich ganz genau, dass die hypochondrischen Symptome nur dadurch von mir als unangenehm empfunden werden, weil ich sie häufig unterbewusst als "Bedrohung" wahrnehme.

Als es mir noch gelungen war die Symptome gleichgültig, als "langweilige" Täuschung zu betrachten. Fiel es mir sehr licht. (ich hoffe, dass ich daran wieder ansetzen kann)

Zurzeit quälen mich unsinnige Zweifel wieder fest daran zu glauben gesund zu werden.

01.12.2010 10:31 • #10


Zitat von Mr.Froussard:
Zitat:
die Kontrolle abgeben sich selbst vertrauen und trauen,,,

zulassen annehmen akzeptieren bewerten loslassen..


Das klingt ebenfalls sehr positiv.

Aber zurzeit fällt es mir sehr schwer loszulassen. Dabei weis ich ganz genau, dass die hypochondrischen Symptome nur dadurch von mir als unangenehm empfunden werden, weil ich sie häufig unterbewusst als "Bedrohung" wahrnehme.

Als es mir noch gelungen war die Symptome gleichgültig, als "langweilige" Täuschung zu betrachten. Fiel es mir sehr licht. (ich hoffe, dass ich daran wieder ansetzen kann)

Zurzeit quälen mich unsinnige Zweifel wieder fest daran zu glauben gesund zu werden.



Mein VT will mit mir diese Hypochondrie bis zum Ende, also Tod - durchspielen. Das wird hart

01.12.2010 12:49 • #11


Zitat von Sifu:
Mein VT will mit mir diese Hypochondrie bis zum Ende, also Tod - durchspielen. Das wird hart


ich würde gerne mit Dir Tauschen Sifu. Immerhin bist stark genug mit Deiner Hypochondrie leben zu können.


Ich hingegen habe die Befürchtung, dass meine Hypochondrie zu stark ist um geheilt zu werden. Ich kann noch nicht mal mit ihr Leben

01.12.2010 15:16 • #12


Zitat von Mr.Froussard:
Zitat von Sifu:
Mein VT will mit mir diese Hypochondrie bis zum Ende, also Tod - durchspielen. Das wird hart


ich würde gerne mit Dir Tauschen Sifu. Immerhin bist stark genug mit Deiner Hypochondrie leben zu können.


Ich hingegen habe die Befürchtung, dass meine Hypochondrie zu stark ist um geheilt zu werden. Ich kann noch nicht mal mit ihr Leben


Ich habe von meiner Hypochondrie so etwas von die Sch***ze voll, das ich jetzt darein gehe !!

Manchmal, wenn meine Angst vor meinem Cholesterinspiegel wieder zu groß ist, mache ich mir ein Omlett aus 8 Eiern !

Trotz hilft !

Versuchs mal damit

01.12.2010 15:38 • #13


Zitat von Sifu:
Manchmal, wenn meine Angst vor meinem Cholesterinspiegel wieder zu groß ist, mache ich mir ein Omlett aus 8 Eiern !

Trotz hilft !
Versuchs mal damit


Geht leider aus zwei Gründen nicht: 1. Esse ich keine Eier und 2. Habe ich keine Angst davor, dass mit meinem Körper physisch irgendetwas nicht stimmen könnte. (keine Angst vor Krankheiten)

Ich habe lediglich Symptome die immer wieder auftauchen und mir auf die Nerven fallen (obwohl ich weis, dass sie nicht real sind)

Zurzeit fühle ich mich hypochondrisch ängstlich und unruhig.

Und habe Angst davor nicht mehr gesund zu werden



Aber trotzdem Danke für den Tipp

Etwas ähnliches hatte ich auch mal gemacht. Z.B. habe ich das hypochondrische Symptom, dass sich "bluthochdruckartig" anfühlte mit Ausdauertraining abgebaut.

Dabei stieg ebenfalls der Blutdruck und das Symptom ging darin praktisch unter.

01.12.2010 15:56 • #14



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