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Vielleicht kann ich anderen mit meine Erfahrungen helfen? Vor zwei Jahren stand ich vor der Wahl einen Job als Berufsschullehrer anzunehmen oder arbeitslos zu werden und mein Haus zu verkaufen. Das wollte ich meine Frau nicht antun. Ich habe mich vor der Klasse gestellt und es war die Hölle. (Buch, Herr Lehrer haben Sie Angst vor mir) Ich habe überlebt. Und jetzt liebe ich meinen Job. Ich mag mich immer noch nicht. Ich bin immer noch tief in meinem Herzen davon überzeugt für anderen abstoßend zu sein, obwohl ich dafür keine realistische Gründe habe. Aber es ist mir jetzt -an gute Tage- egal das ich das bin. Ich denke: vielleicht ist es nur Mitleid das Menschen nett zu mir sind, aber Hauptsache sie sind es. Oder: Ich bin abstoßend, aber was soll es. ich habe trotzdem Spaß am Leben. Ich Ich hoffe die gute Tage werden immer mehr.

Maarten

31.08.2013 13:33 • 01.09.2013 #1


2 Antworten ↓


Lief doch bisher ganz gut bei dir - hast nen tollen Job, hast ne Frau, hast ein Haus.

Also so verkehrt kannst du doch dann gar nicht sein, würde ich mal behaupten.

01.09.2013 03:23 • #2


Ja, das stimmt. Ich habe es nicht so schwer, wie vielen von euch. Ich habe schon vieles ändern und bessern können. Am schlimmsten war die Zeit, wo meine Zwangsstörung mich völlig in seinem Griff hatte. Hätte ich damals keinen guten Arzt gehabt, war ich jetzt nicht hier. Und meine Frau hat mich von meinen Depressionen befreit, weil sie mich haben wollte. Das war eine riesen Bestätigung.
Ich denke das den Beruf von Lehrer (seit zwei Jahre) deswegen so hart ist, weil sie Erinnerungen und Ängste weckt,
die ich eigentlich schon hinter mir gelassen hatte.

Maarten

01.09.2013 10:17 • #3