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Ängstchen
Zitat von Kruemel_68:
Ja, manchmal geht es nicht anders. Aber man kann diesen Satz auch wie ein Papagei immer und immer wieder wiederholen. Irgendwann kommt das beim ...

mich erinnert das unsere Instinkte. Flucht Angriff oder Tod stellen. Und alles hat seine Berechtigung!

Es gibt einfach Grenzen die sind überschritten und da will man den anderen auch nicht mehr überzeugen. Da will man einfach seine Ruhe haben. Es bringt ja nur etwas, wenn der andere auch bereit ist zuzuhören. Insofern ist Distanz auch eine wichtige Grenze. Ich würde sie jedenfalls nicht ausschließen und es ist auch in bestimmt Situationen immer klüger nachzugeben. In Gefahrensituationen zB.

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Ängstchen
Zitat von Schlaflose:
So mache ich das immer. Und ich habe kein schlechtes Gefühl dabei, im Gegenteil, es bereitet mir Genugtuung. Ich hatte nie das Bedürfnis, einen ...

Ich finde pauschal ist es keine Lösung, es kommt auch immer darauf an wer vor einem steht und in welcher Beziehung man steht. Ob es sich lohnt in den Diskurs zu geht zB. Oder ob der andere nur mal eben ins Fettnäpfchen getreten ist oder n schlechten Tag hat. Oder ob es schon mehrere Aktionen gab. den Punkt mit der Genugtuung könnte man auch ans Macht bzw. Kontrolle interpretieren. Also das man selbst dadurch die Kontrolle über das Geschehen hat.
mich könnte mir schon vorstellen das da jedenfalls einiges dran ist.

x 1 #62


A


Grenzen setzen und wahren

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Kruemel_68
Zitat von Ängstchen:
und es ist auch in bestimmt Situationen immer klüger nachzugeben. In Gefahrensituationen zB.

Das auf jeden Fall!

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sandracookie
@Ängstchen
Ich finde du bist da schon auf einem super Weg bei deinem eigenen Prozess.
Es beginnt immer erstmal mit dem Wahrnehmen der eigenen Grenzen und Bedürfnisse.
Ist der Schritt getan, kann man überlegen, wie man das auch umsetzen und wahren kann.
Kenne es, dass man erstmal Zeit zum selbst sortieren braucht oder in der akuten Situation nicht schnell genug war mit einer passenden Antwort und einem die erst hinterher einfallen.
Zitat von Ängstchen:
Ich scheue leider oft den Konflikt. Wäre auch froh das direkt alles klären zu können. Habe ich aber in jungen Jahren nicht so gelernt. Deswegen übe ich noch..,
Aber es wird besser.. man muss sich halt auch trauen für sich einzustehen und eben auch mal entschuldigen zu können.

Auch das kenne ich sehr gut, aber wie du schon für dich erkannt hast, man kann das trotzdem noch lernen und wenn es nur kleine Schritte sind, zumal man bei jeder Situation, wo es nicht geklappt hat ggf. auch was mitnehmen kann, was man beim nächsten Mal ändern kann, damit die Grenzen nicht zu spät erkannt werden.
Auch der Aspekt, dass es anderen genauso geht, finde ich wichtig. Auch sie haben natürlich ein Recht auf ihre eigenen Grenzen und im Optimalfall nehmen beide Rücksicht und es finden sich echte Kompromisse.

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sandracookie
@Kruemel_68
Auch hier wieder herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung.
Das mit der positiven Aggression, der Selbstbehauptung und ebenso noch das Thema Selbstwirksamkeit sind ganz wichtige Aspekte, denn wenn man sich das wirklich für sich erlaubt, dann nimmt man bspw. den Schuldgefühlen a la "man wäre egoistisch/rücksichtslos", den Wind aus den Segeln.
Punkt 5 gefällt mir persönlich am Besten, eben weil es das Ganze sehr einfach auf den Punkt bringt.
Da sind insgesamt viele gute praxisnahe Übungen dabei, das ist nämlich das, was mir oft fehlt.
Ein Ansatz, wie man sich im Alltag darauf fokussieren kann, und insgesamt bin ich auch ein Fan von Journaling, weil auch das hilft beim Bewusst werden was überhaupt Thema ist und auch welche Fortschritte man schon gemacht hat, die sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wären.

x 1 #65


sandracookie
Ich fange an, ich fange allmählich an damit Grenzen zu setzen, weil ich es mir wert bin, aber es ist eine riesige Herausforderung und ich kann es (noch) nicht in der direkten Situation, versuche aber hinterher die Punkte bei den Beteiligten anzusprechen und zu sagen, dass es so nicht gut lief/nicht in Ordnung war. Das stößt natürlich nicht nur auf offene Ohren, aber trotzdem ist es für mein Gefühl anders, wenn ich das angesprochen habe und mir denke "nur so kann anderen überhaupt bewusst werden, dass sie zu weit gehen". Der andere Punkt ist, dass ich mir sage, sollten sich solche Situationen wiederholen, dass ich das Recht habe abzubrechen und raus zu gehen unter der Prämisse, dass man das Geschehen fortsetzen kann, sobald wieder respektvoll miteinander umgegangen wird.
Ich versuche das Zuhause innerlich zu üben, um es dann in der Akutsituation wirklich ansprechen zu können.
Da wird das Gegenüber wahrscheinlich auch mit Unverständnis und Frust reagieren, aber ich muss wirklich aufhören alles hinzunehmen, denn sonst holt mich die Leere und die Traurigkeit wieder ein und es zerfrisst mich wieder innerlich.

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