
sandracookie
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Zitat von Minime:
Ja das stimmt, wobei ein gesundes Angstgefühl und ja durchaus vor Gefahren warnen und uns im besten Falle davor schützen soll. Was wir als Gefahr sehen, macht den Unterschied. Jemand der Grenzen setzen und wahren kann, wird eine mögliche verbale Grenzüberschreitung nicht als Gefahr sehen, weil er damit umgehen kann.
Richtig, die magst an sich ist ein hilfreiches Gefühl, dass durchaus Sinn macht. Das Problem fängt da an, wo die Angst von einem immer abstrakter bewertet wird. Durch die Bewertung bekommt sie mehr Macht, weil man den Angstauslöser natürlich vermeiden will.
Ich bin neulich auf das Thema Kompetenz und Selbstwirksamkeit gestoßen - das fällt mir gerade in dem Zusammenhang wieder ein.
Denn wenn man glaubt, dass man trotz der Angst in der Lage ist, eine Situation zu meistern und damit umgehen zu können, fühlt es sich gleich ganz anders an. Die Angst ist da, aber nicht der übermächtige Anteil, der das Handeln bestimmt.
Ich selbst traue mir viel zu selten etwas zu und neige extrem dazu meine Leistungen abzuwerten. Das ist auch ein Schritt an dem ich arbeite beim Thema Grenzen setzen.
11.07.2025 07:36 • x 2 #21