und zwar habe ich bei mir eine kleine Angst beim Essen in der Öffentlichkeit festgestellt. Diese trifft zwar nicht in der Familie oder mit engeren Freunden auf, aber bei Leuten die ich nicht kenne und vorallem auch in der Nähe Frauen. Ich bin seit Jahren schon Single und auch nicht auf der Suche, weil ich genug Stress habe (nicht falsch verstehen ). Ich war und bin schon immer sehr Schüchtern gewesen und denke, dass es damit zusammen hängt. Die eigentliche Angst ist eigentlich das mir etwas runterfällt oder was am Mund hängen bleibt oder so ähnlich.
Kennt jemand Tipps wie man damit umgehen kann?
LG
•
#61
W
Wolkenfrei Mitglied
101
31
11
Ja ich kenn das was du beschreibst aber überleg mal selbst wenn dir was am Mund hängen bleibt du wärst nicht der erste dem das passieren würde oder wenn jmd das sieht dan schaut er kurz doof jaund den siehst du nie mehr im Leben und falls doch, wird er sich nicht mehr daran erinnern weil man Tag täglich hunderten von Menschen über den Weg läuft mach dir da kein Kopf andere Essen auch also ist da nichts peinlich dran setzen dich in megges und iss ein Cheeseburger und falls du doch Angst hast dir hängt was am Mund (Handy Vorder Kamera oder Bildschirmsperre dan spiegelt es und man sieht sich selbst und falls dir das Essen runter fällt ist das nicht peinlich sondern denk eher *maaan mein armer Cheeseburger da unten hihi mach dir nicht so n Kopf ich war früher genauso wie du , und ich dachte mir nur *jaund selbst wenn mir was peinliches passiert ich bin nicht der erste Mensch dem das passiert ist dem Lauf i eh nie mehr übern Weg * hihi mach dir kein Druck und denk nicht soviel Nach denk mehr an den Hunger der sollte indem fall größer als die Angst sein:) Und falls du keine Cheeseburger magst gibts ja auch noch Currywurst kleiner Witz LG Jase
•
#62
A
Essen in der Öffentlichkeit
x 3
E
Ex-Mitglied Gast
Ich hatte sowas auch. Mich hats irgendwann so genervt das ich nicht mehr drauf geachtet habe. Wenn mir was runter fällt ist es eben so... wenn ich mich einsaue, ist es eben so... Ich habs akzeptiert und bin geheilt.
•
#63
M
MathiasT Gast
Hatte ich als Jugendlicher. Dürfte ein teil meiner Soziophobie gewesen sein. Oder "fächerübergreifend" was Anderes. Hab mich teilweise beim Essen unter der Jacke versteckt.
•
#64
M
michael162 Mitglied
56
12
12
Ich hab das auch. Aber ich hab die Angst dass ich mich dabei übergeben muss, was natürlich mega unangenehm wäre.
•
#65
M
MathiasT Gast
Naja, übergeben hat sich auch schon jeder Mensch mal. Außerdem weiß ja keiner, warum man sich übergibt.
•
#66
M
michael162 Mitglied
56
12
12
Ne blöde Situation wärs trotzdem Kommt auch drauf an wo das passiert. In nem Nobel-Restaurant ist es blöder wie am Imbiss Stand finde ich xD
•
#67
M
MathiasT Gast
Egal, ich würde dann laut sagen: " Hab halt mal zu viel gesoffen. Verdammtes B.."
•
x 1#68
alfred Mitglied
2887
17
2562
Wer kennt das nicht man möchte sich benehmen und dann beim Kuchen essen haut der Boden des Kuchens duch kontackt mit der Gabel ab und schaut sich den ganzen Esstisch an. Das muß man mit Humor nehmen....das passiert jedem einmal. Am besten hilft dann ein Witz der das ganze auflockert.
•
x 1#69
M
MathiasT Gast
Mir mal passiert in einem Lokal: Der Kellner schüttet mir ein großes Cola über die Jacke. Alle Gäste schauen auf mich und auf ihn.
Meine spontane Reaktion (da war ich wohl gut drauf): "Macht nichts, meine Jacke ist eh wasserdicht. "
In Folge: Lokal lacht.
•
x 1#70
czzdedummy Mitglied
7
1
Verwandtes Thema
Angst vor dem Essen in der Öffentlichkeit
Hallo Leute, ich habe mich eben gerade registriert, da ich bei Google auf diese Seite gestoßen bin, auf welcher wie mir scheint, oben genanntes Thema bereits heiß diskutiert wird/wurde. Mein Problem ist es allgemein, in der Öffentlichkeit größere Portionen zu verdrücken. Wenn ich bspw. Zuhause mit meinen Eltern/Bruder esse, habe ich ganz normalen Appetit und auch keinerlei Ängste/Sorgen dabei. Das ist bedingt auch möglich, wenn wir alle gemeinsam essen gehen, dann brauche ich eben viel länger, bis ich fertig bin. Oben genannte Familie weiß bereits über mein Problem bescheid, da ich mich wohler fühle, wenn sie es wissen. Habe damit auch nur gute Erfahrungen gemacht, da alle sehr verständnisvoll sind und versuchen mir mit Tipps zu helfen. Allerdings ist das nichtmehr ganz so easy, wenn ich bspw. mit meiner Klasse, oder eben Leuten essen gehe, welchen ich nicht so wirklich vertraue. Da macht sich bei mir vorher schon innerlich die Angst breit, und der Appetit verfliegt sofort (obwohl ich eigentlich richtig Kohldampf habe). Meine Kehle fühlt sich an wie zugeschnürt, mein Herz schlägt schneller und machchmal fange ich an zu schwitzen. All diese Symtope bei einer so banalen Sache stimmen mit mir als Mensch eigentlich überhaupt nicht überein. Eine Sozialphobie kann ich nicht haben, dafür bin ich zu gesprächig. Ich habe genügen Freunde und auch Hobbies etc... Angefangen hat es ziemlich genau zu Beginn 2017, da waren die ersten 6 Monate sehr stressig für mich, da ich Arbeit und schulische Vorbildung unter einen Hut bekommen musste. Seitdem hält sich dieses Problem hartnäckig und es geht mir tierisch auf den Sack. Mich würde interessieren, wer hier noch so ein Problem hat und als was die jeweilige Person den Auslöser in Ihrer/Seiner Sache sieht. Zudem suche ich Gleichgesinnte, die dazu bereit wären, eine Art Selbsthilfegruppe zu starten. Vllt. gibt es ja schon eine der ich beitreten kann? Gerne auch persönliches Treffen, z.B. gemeinsam essen gehen und währenddessen über unser gemeinsames Problem lachen. Denke sowas könnte einigen hier helfen.[/b][/b] Freue mich auf Eure Antworten. Schöne Grüße L. (czzdedummy)
•
#71
TomTomson Mitglied
352
1
312
Hi, ich würde zuerst einmal für dich herausfinden, was genau dir so viel Angst bereitet. Dazu kannst du auch visualisieren, sprich dich in deinem Kopf in eine solche Situation begeben und sie ganz langsam durchmachen und so erforschen, was dir dabei Angst bereitet. Dies ist äusserst wichtig bei der Bewältigung der Angst, denn erst wenn du weisst, was genau dir Angst macht, kannst du diese Angst auch in deinem Kopf entschärfen und dich ihr stellen.
Es kann wirklich zig verschiedene Gründe haben z.B. du schämst dich, dass du alleine isst oder du denkst andere Leute sehen dir beim Essen zu und machen sich über dich lustig vielleicht weil du nicht sauber isst oder dir ist einmal etwas peinliches während dem Essen passiert und nun befürchtest du, dass dies wieder passieren könnte. Das Symptom ist zwar immer dasselbe, aber die Ursache kann völlig unterschiedlich sein. Wenn du die Ursache herausgefunden hast, ist das schon ein grosser Schritt in Richtung Besserung.
•
#72
czzdedummy Mitglied
7
1
Danke für deine Antwort. Ja ich denke das was mir Angst bereitet ist dass ich mich beobachtet fühle, vor allem wenn ich selbst an mir zweifle, da ich ja schon keinen Appetit mehr habe, sobald das Essen kommt. Dann denk ich erst recht daran, dass das jeder merkt und die Leute sich Ihren Teil dabei denken + ggf. flapsige Kommentare abgeben von wegen: "Dein Essen wird kalt", "iss doch auf", oder "hast du schon keinen Hunger mehr", "wie lange brauchst du bitte?!", etc... Wie kann ich mich dem dann stellen?
•
#73
TomTomson Mitglied
352
1
312
Ist dir das denn einmal passiert? Es ist eigentlich ein etwas ungewöhnlicherer Glaubenssatz, der sich wohl in der Schulzeit entwickeln kann, solche Kommentare kann man vermutlich von pöbelnden Pubertierenden erwarten, aber ab einem gewissen Alter sind solche Reaktionen sehr unrealistisch. Also du kannst diesen Glaubenssatz und die Angst durch verschiedene Methoden loswerden. Zuerst einmal musst du ein wenig Arbeit in deinem Kopf vollbringen, denn dort sitzt ja das Problem.^^
1. Überlege dir einmal wie realistisch du solche Reaktionen findest, wenn dich jemand dort sitzen sieht wie du einfach auf deinen Teller starrst und nichts runter bekommst. Ich denke der grösste Teil würde es wohl gar nicht erst bemerken, denn die meisten Menschen sind wirklich zu sehr auf sich selber fokussiert, als dass sie gross auf solche Dinge achten. Also ich kenns von mir, wenn ich z.B. in der Mensa esse schau ich gerade mal auf meinen Teller und meine Freunde falls die dabei sind, klar schau ich vielleicht ab und zu ein wenig im Raum umher, aber ich registriere da nicht wirklich gross, was die Leute um mich herum so tun geschweige denn ob jemand schon länger vor seinem Teller sitzt. Und ich denke das geht wohl den meisten Menschen so.
2. Ok aber was ist nun, wenn es doch gewissen Leuten auffällt, was dann? Wie würden die wohl reagieren, wie würdest du reagieren wenn du so jemanden sehen würdest? Würdest du dich über ihn lustig machen? Warum sollte man sich überhaupt über so jemanden lustig machen, ist ja nun wirklich nichts worüber man gross Spässe machen kann. Also welche Reaktion hältst du da für wirklich realistisch? Ich denke eine sehr naheliegende wäre wohl, dass man sich wundert, warum diese Person einfach nur da sitzt und kaum isst. Vielleicht überlegt man sich dann noch ein wenig was wohl der Grund sein könnte und kommt vielleicht auf Dinge wie Liebeskummer, Trauer, Sorgen usw.
3. Ok nun kannst du dir auch noch vorstellen, was wäre wenn dich jemand darauf anspricht. Stell dir vor jemand kommt zu dir und sagt dir sowas wie, hey ich habe dich etwas beobachtet und mitbekommen, dass du kaum was ist, ist alles in Ordnung? Wie würde dieses Szenario wohl ausgehen? Spiele es ruhig im Kopf zu Ende und du wirst sehen, dass eigentlich gar nichts schlimmes dabei ist.
4. Und nun noch zum unwahrscheinlichen Supergau, wir wollen ja keine Eventualitäten auslassen. 3 Typen kommen zu dir und bringen einen blöden Spruch, z.B. "du hast es wohl nicht so mit dem essen was?". Wie würdest du darauf reagieren? Ich persönlich würde wohl nicht gross drauf eingehen und sie vielleicht anlächeln und sowas sagen wie, "ne, habe gerade nicht so einen Hunger." Aber kannst dir ja selber was überlegen, was sich für dich gut und authentisch anfühlt. Du kannst das ganze auch noch weiterspinnen, z.B. dass sie dann noch einen Spruch nachsetzen. Würde mir zum Schluss auch noch in die Rolle des Täters begeben, warum würden die wohl einen solchen Spruch bringen? Vermutlich weil sie selber an Unsicherheiten leiden und das dadurch kompensieren wollen. Und was sagt es über jemanden als Menschen aus, wenn er einfach nur da sitzt und nicht essen mag? Eigentlich gar nichts, bloss dass er gerade nicht essen mag oder? Aber überlege es auch für dich selber.
Also spiele die ganzen Szenarien ruhig ein paar mal in deinem Kopf durch und überzeuge dich selber davon, dass eigentlich gar nichts schlimmes dabei ist. Hast du das geschafft und dich in deinem Kopf davon überzeugt, kannst du die Angst in der Realität konfrontieren. Du kaufst dir z.B. irgendwo an einem öffentlichen Ort ein Menü und isst extra nichts, du sitzt einfach nur da und lässt die Angst in dir hochsteigen. Du tust einfach nichts und wartest bis die Angst ihr Peak erreicht und von selber irgendwann wieder abnimmt. Du darfst die Situation aber nicht verlassen bis die Angst nachlässt und lenke dich währenddessen auch nicht mit deinem Handy ab, sondern sei einfach präsent in der Situation bei dir und der Angst.
Also das war jetzt extrem ausführlich, aber ich denke du solltest diese Angst locker in den Griff kriegen. Du musst die Angst natürlich ein paar mal konfrontieren, aber du wirst sehen, dass es von mal zu mal einfacher wird.
•
x 2#74
czzdedummy Mitglied
7
1
Danke vielmals! Das war wirklich einen sehr ausführliche und hilfreiche Antwort, mit sowas kann ich arbeiten Wie du es bereits vorgeschlagen hast, werde ich es machen, das könnte wirklich klappen! Schöne Grüße
•
#75
czzdedummy Mitglied
7
1
Hallo Mister XY, mich würde interessieren, wie es dir mittlerweile geht? Ich habe seit ca. 2 Jahre so ziemlich dasselbe Problem. Habe wie du auch immer wieder die Konfrontation gesucht. Hatte seitdem auch schon viele Erfolgserlebnisse. Habe das Problem jedoch nach wie vor, wenn auch nicht ganz so extrem. Bin jedoch gerne offen für einen Austausch. Schöne Grüße
•
#76
Nezumine Mitglied
37
1
8
Verwandtes Thema
Angst vor dem Essen mit anderen/in der Öffentlichkeit
Hallo zusammen!
Ich bin ganz neu hier und konnte bisher keinen Beitrag finden, der meinem Problem nahe kommt. Ich bin 28 und habe schon länger Probleme mit dem Essen, vorallem an öffentlichen Orten wie Restaurants oder mit vielen Menschen zusammen (ich schätze eine Art Sozialphobie?). Durch meinen zierlichen Körper habe ich das Gefühl, dass andere denken ich bin Magersüchtig oder so, dabei krieg ich einfach fast nichts runter und krieg leichte Panik wie Übelkeit, Schwindel oder Ohnmachtsgefühle. Eigentlich würde ich gerne zunehmen aber es ist sehr schwierig, weil ich allgemein schnell satt bin und lieber mehrmals Kleinigkeiten esse. 50kg scheinen unmöglich, bewege mich immer zwischen 43 und 45 kg bei einer Grösse von 1.65. Hinzu kommen Ängste vorm Erbrechen und Agoraphobie. Egal wo ich bin, muss ich wissen wo die Toilette ist oder der Ausgang (für den Fall). Es ist ein Teufelskreis. Ich habe lange versucht es selber in den Griff zu kriegen, oder solche Situationen eher zu meiden. aber ich merke ich schaffs nicht und bin an dem Punkt wo ich mir überlege professionelle Hilfe zu suchen. Hab aber bisschen Bammel davor.
Liebe Grüsse
•
#77
Muchacho7 Mitglied
2322
9
4519
Hallo,
das klingt alles nach einer psychischen Störung die du unbedingt behandeln solltest. Bammel brauchst du davor nicht zu haben es wird dir keiner was antun. Am besten gehe zu deinem Hausarzt und sprich mit ihm darüber. Erstens können so körperliche Ursachen ausgeschlossen werden und zweitens kann er dich an einen entsprechenden Psychotherapeuten vermitteln. Dein Gewicht gilt bei deinem Körper als stark untergewichtig und sollte schleunigst geändert werden. Ich würde dir dringend empfehlen dir professionell helfen zu lassen.
•
#78
Schlaflose Mitglied
39890
8
27749
Zitat von Nezumine:
Ich bin ganz neu hier und konnte bisher keinen Beitrag finden, der meinem Problem nahe kommt.
Es gibt jede Menge Beiträge dazu, sowohl zu der der Angst in der Öffentlichkeit zu essen als auch zu der Angst zu Erbrechen. Das hängt bei den meisten zusammen. Das sind ziemliche Klassiker der Angststörung.
Ich stelle es mir etwas komisch vor mich einer ganz Fremden Person zu öffnen, da ich mich bisher nur meinem Freund anvertraut habe und 2 Freundinnen, die auch stark psychische Probleme haben und ich dann das Gefühl habe dass sie mich besser verstehen. Bei einer hat es 2 Jahre gedauert bis sie einen Therapeuten gefunden hat, mit dem es auch gepasst hat. Ich hoffe das ist nicht immer so Aber ich werde es mal ansprechen. Die Schilddrüse wurde mal untersucht, die war in Ordnung.