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M


das letzte Mal als ich geschrieben habe, war nur der Anfang eines langen Heilungsprozess, was ich damals nicht wußte. Der Weg zur Heilung war und ist mit vielen Hindernissen und Rückfällen. Claire Weekes predigt Geduld und niemals aufgeben. Sie hat recht.

Und auch die Bücher von Frau Dr. Doris Wolf lagen neben meinem Bett, immer griffbereit. Sie haben mir sehr geholfen.

Jetzt weiss ich: Es ist zu schaffen! Die Panik/Unruhe mit den extrem unangenehmen körperlichen Symtomen ist nicht mehr. Wichtig war, keine Anti-Depressive mehr zu nehmen. Eine vollständige Heilung bedeutet keine Tabletten mehr. Johanniskraut und Baldrian waren meine Hilfe. Aber als ich mich entschieden habe, diesen Weg zu gehen, bekam ich noch stärkere Ängste. Es war die Hölle. Und trotzdem machte ich weiter: Kein Weglaufen und kein kontinuerliches Ablenken, sondern eine positive Auseinandersetzung mit den negativen Ängsten.

Mehrere Monate später (ca. 14 Monate) konnte ich feststellen, dass die Kraft nur von innen kommt und die Heilung in mir steckt. Die Heilung steckt IN DIR AUCH!

08.03.2008 20:52 • 10.03.2008 #1


16 Antworten ↓


K
Hy molehole, als erstes einmal alles Gute! Du hast es geschafft!
Deine Worte geben einem sehr viel Mut. Aber du schreibst auch die Wahrheit das es ein langer harter Weg ist! Aber ich denke wir alle sind bereit um in zu gehen! Und Baldrian habe ich auch oft dabei! Sonst nehme ich keine Medis. Und wenn man einmal angefangen hat der Angst richtig die Stirn zu bieten wird es schnell besser! Klar ist mal hier und da ein Rückfall, aber man geht anderst mit im um!
Richtig Klasse wie du das geschafft hast! Toll, kannst richtig stolz auf dich sein!

08.03.2008 21:19 • #2


A


Erfolg - keine Panik mehr - es ist zu schaffen

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spainwolf
Hallo molehole

richtig so mach so weiter..... wir können nur die angst besiegen wenn wir uns stellen und sie bekämpfen.

( ich habe seit ca 1 1/2 Jahre Angstanfall und bin in Therapie.... ich habe versuch bis jetzt keine Tabl zu nehmen....... sonder versuche mit starken willen gegen die Angst zu kämpfen. )

gruss

spainwolf

08.03.2008 21:25 • #3


M
hi spainwolf,

du bekämfst die PAs. Durch Kampfen werden sie zum Feind.

Lern sie zu lieben, zu akzeptieren . Ist es dir z.B. schwindlig - sprich mit dir selbst - sagst du - na komm, du schwindel-gefühl - lass mich in Ohnmacht fallen (das passiert fast nie, übrigens)- komm du, pa, dich kenne ich.
Es kommt darauf, wie du die Ängste siehst.

Aber das war mein Weg (unter anderen) Ich kann nur beschreiben ,was mir geholfen hat. Nur wenn du möchtest, schreibe ich mehr.

Molehole

08.03.2008 21:49 • #4


K
Hallo, ich bin zwar nicht gefragt worden aber ich antworte einmal für mich. Ich bin ja meiner Meinung nach auf dem sicheren Weg ohne Panik Leben zu können. Ich bin fast geheilt. ABer schreibe bitte uns was du so alles gemacht hast. Ich glaube wir sind alle dankbar für gute Ratschläge und neue sachen. Du hast vielleicht mit dingen erfolg gehabt die wir gar nicht kennen die uns aber helfen können.

09.03.2008 00:00 • #5


E
ich weiss...aber das dauert ihr lieben.
Es ist aber zu schaffen!!!

09.03.2008 08:20 • #6


M
Guten Morgen Spainwolf,

bei mir bedeutet Kampf gegen die Angst: Energie einsetzen, die im Positiven dann fehlt.
Mir hilft da schon eher, wenn ich sage: Also da bist du wieder Angst,
willst mich warnen, dass ich wieder zu viel auf einmal mache und
über mich hinweggegangen bin. Jetzt habe ich es kapiert, du kannst wieder gehen.

So hat halt jeder seine eigenen Strategien, der eine kämpft und kommt weiter, der andere akzeptiert und sieht es als Warnung.

Deshalb ist dieses Forum ja so toll, da man ganz verschiedene Ansatzpunkte und Meinungen austauschen kann.

Herzliche Grüße an den Karosseriebaumeister
Michael

09.03.2008 09:57 • #7


spainwolf
[size=12][size=18]Hallo Engel74-Kajal-Michael-Molehole

Sorry vielleicht ist das Wort kämpfen nicht der richtige Ausdruck,………ich akzeptiere meine Angst und habe gelernt mit ihr zu leben das ist das erste wo du beim Therapeuten lernst……… aber ich lasse nicht zu das die Angst mein leben bestimmt, …….(nicht mehr am Leben teilnehmen und nur sich daheim verstecken ) …….. und ich mache alles dran das ich mal wieder ohne Angst leben kann …. ….ich glaube das ist der größte Wünscht von alle Menschen die wo diese Krankheit haben………..Mal wieder zu sagen heute gehe ich ins Kino ohne im Hinterkopf zu haben hoffentlich ist meine Angstsymptome nicht zu stark.( Nervosität-Schweißausbrüche-Magenbeschwerden-Durchfall.u.s.w…)
[/size]

)

ein schöner Tag noch
gruss
spainwolf[/size]

09.03.2008 13:11 • #8


K
Ja, raus gehen ohne ANgst!

Bei uns hier war heute Ostermarkt und ich war mehr wie drei Stunden dort. Habe sogar in einem Restaurant gegessen und war nicht allein. Ich hatte leichte Paniken, aber ich liess sie wieder gehen. Ich verstecke mich nicht mehr zu hause! Ich mache das was mir spass macht! Ich lebe!

09.03.2008 18:08 • #9


M
Hi,
habe eine lange Antwort geschrieben - aber plötzlich war es weg.

OK - und jetzt die Kurzform meiner Heilung:

1. Niemals die PAs negativ bewerten.
2. Immer umdenken. Hatte starke PAs, wenn ich daran dachte, morgen bin ich allein zu Hause oder morgen ist Wochenende. Wollte 360 Tage Arbeiten gehen.
So.. Du denkst - morgen kann ich malen, morgen kann in der Sonne schlafen (gut für die Glückshormone) Morgen habe ich keinen Chef, der schimft..... und so weiter.
3. Beschäftigung, Hobbies sehr wichtig aber um Gottes Willen nicht ein ständiges Ablenken - das ist ein Weglaufen.
4. Gruß Deine Schwindelgefühle und andere diverse Feelings,
5. Und Geduld, Geduld auch wenn einige Monate (auch Jahre) dauert
6. Anti-Deps langsam absetzen - und am Anfang hast Du mehr Angst und Spannung und Verwirrung und Duchfall etc - weil Du Deine Ängste jetzt bearbeitest.

Alles Gute, Molehole

09.03.2008 21:22 • #10


K
Hey das klingt gut! Aber ich denke das ablenken doch eigentlich hilfreich ist! Oder etwa nicht? Den je weniger man sich mit den Angstgedanken beschäftigt desto weniger gewöhnst du dich daran!
Also bei mir ist es meist so das wenn ich merke das die ANgst kommt ich mit ihr rede oder sie ins positive lenke und dann lenke ich mich ab!

09.03.2008 22:36 • #11


S
Hallo

Hobbies sind auch eine Form der Ablenkung.
Sie können helfen, sich nicht ständig negativen Gefühlen u. Gedanken hinzugeben.
Und sie können einen aufbauen u. einem wieder ein besseres Selbstwertgefühl geben.

10.03.2008 10:49 • #12


R
Hallo molehole!

Ich freue mich, dass es dir gut geht!

Ich hoffe, ich schaff das auch.

Aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich finde es gibt zwei v3erschiedene Arten sich abzulenken.

Ich kann denken, poah- mir ist schwindelig. oh gott. ich darf nicht darauf achten und fang dann panisch an zu putzen oder sonst was. = ablenkung, eher negativ

oder man denkt: ja hallo mein schwindel. Bist da aber ich geh lieber radfahren als mich mit dir zu beschäftigen...
= ablenkung, aber positiv

10.03.2008 11:27 • #13


M
Hi,

Ihr fragt mich, was Ablenkung ist- klar sind Hobbies Ablenkungen -
man erlebt einen Flow und es tut einem gut.
Was ich nicht so gut finde, ist folgendes und was ich jahrelang praktiziert habe. Ich war 2X in der Klappsmühle, bin morgens punkt um 6:00 aufgestanden, gelaufen, gejoggt, gesungen. Ich dachte, es ging mir gut. Zu Hause weiter gemacht, geputzt, eingekauft, mit Leuten verabredet etc. keine Sekunde ohne Program - es war ein Weglaufen - Claire Weekes warnt davor.

Wenn man nicht parellel versucht, die negativen Gedanken, die die PAs verursachen, anderes zu bewerten also ins positive - siehe Wolf, dann wird man scheitern.

Alles Liebe
Molehole

10.03.2008 18:42 • #14


M
Hallo Molehole,

ich freue mich sehr für dich, dass es dir gut geht.
Vielleicht machen wir zwei den anderen im Forum Mut, nicht aufzugeben,
kleine Schritte weiter auf dem Wege zu gehen.

Es würde mich freuen, mehr von dir zu lesen.

Lieben Grüße
Michael

10.03.2008 20:56 • #15


E
Ich hab gerade mal nach Frau Weeks gegoogelt und eine interessante seite gefunden.Da werd ich mich jetzt mal reinlesen.Ich glaube ich habe gerade verstanden was er meint

10.03.2008 21:24 • #16


spainwolf
hi alle zusammen

ich habe seit 1 1/2 Angstanfalle ((PA) und habe es geschafft bis jetzt kein einziges mal Antidepressiva oder irgendeins Medikament wie Alprazolam-Diazepam u.s.w.ein zu nehme....................................Beruhigungsmittel lindern Symptome verhelft aber nicht zu einem besseren Umgang mit der Angst ................., und das habe ich nur Geschafft das ich mit der Angst leben kann und sie auch akzeptiere, aber ich glaube man kann niemand böse sein wen er versucht seine Angst-Symptome so klein zu halten wie möglich...... ( z.b Wenn man ein Angstanfall bekommt kriegen vielen Leute Durchfall, gegen den Durchfall nehmen sie Imodium akut oder andere Arzneimittel jetzt mussten wir ja normaler weise sagen diese Leute denken nicht mehr Positiv das sie ja den Angst- Symptom Durchfall bekämpfen, und man soll ja Angst nicht bekämpfen weil es nicht positiv ist, ist das jetzt richtig oder falsch?. ).................................Ich habe gelernt mit diesen 10 Regel mit der Angst zu Leben.

1 Denke daran, dass Panik eine normale Körperreaktion ist, nur übertrieben.

2 Panik ist nicht schädlich oder gefährlich, nur sehr unangenehm.

3 Achte darauf , was gerade hier und jetzt passiert, nicht auf das, was du fürchtest, was passieren könnte.

4 Konzentriere dich darauf, was du hören, sehen und riechen kannst, nicht aber auf dein Körperempfindungen.

5 Verschlimmert die Angst nicht durch Angsterzeugende Gedanken.

6 Warte ab und lasse die Angst Zeit, von selbst zu vergehen, und laufen nicht vor ihr davon.

7 Denke daran, dass jedes Auftreten von Angst eine gute Gelegenheit ist ,Fortschritte zu machen.

8 Atme ruhig und langsam, aber nicht zu tief.

9 Wenn du bereit bist, mit dem weiterzumachen, was du eigentlich tun wolltest, Fang langsam und besonnen an. Es ist nicht nötig sich zu beeilen.

10 Erzähle jemanden von dem, was du gerade erlebst hast

gruss
spainwolf

10.03.2008 22:09 • #17


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