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sandracookie
@User_0815_4711
Zitat von User_0815_4711:
Für den nächsten level, sozusagen .

Ja auf jeden Fall, das Thema wird ja immer wieder eine Rolle spielen.

Das macht es natürlich einfacher mit einem Ordner. Ich hab da irgendwie schon viele unterschiedliche Sachen, Krankenkasse, Arbeit, Steuer, Versicherungen 😆 aber die Ordner selbst habe ich tatsächlich schon gut strukturiert und sinnvoll geordnet. Müsste einfach nur die neu dazu kommenden Sachen direkt abheften 🫠

• x 1 #21


sandracookie
Die besagte Magnetwand hängt übrigens mittlerweile schon seit einigen Tagen. Ich hab sie sogar gerade hinbekommen, was bei schiefen Fachwerkwänden nicht ganz einfach ist.
Auch hab ich zumindest mal einen Brief direkt abgeheftet nach dem Öffnen, statt ihn in die überfüllte Ablage zu stopfen.
Es sind wirklich Kleinigkeiten, die momentan eine echte Anstrengung für mich sind, weil es mir insgesamt nicht gut geht.
Es fällt mir auch schwer anzuerkennen, dass es aktuell umso wichtiger ist, solche Kleinigkeiten zu erledigen, weil ich ohnehin wieder sehr negativ/hart zu mir selbst bin, vor allem, wenn etwas nicht wie gewollt klappt und sofort das Perfektionismus-/Leistungsdenken anspringt.

• x 2 #22


A


Einen Anfang finden/sich selbst Struktur geben

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A
Zitat von sandracookie:
Auch hab ich zumindest mal einen Brief direkt abgeheftet nach dem Öffnen, statt ihn in die überfüllte Ablage zu stopfen.
Es sind wirklich Kleinigkeiten, die momentan eine echte Anstrengung für mich sind, weil es mir insgesamt nicht gut geht.

Hey, guten Morgen, ☕
ich habe hier ein bisschen mitgelesen. Darf ich dich mal nach dem Rückhalt aus deinem Umfeld fragen? Fühlst du dich eher unverstanden oder unterstützt?
Alles Liebe für dich 👋

• x 1 #23


sandracookie
@alles_roger
Klar darfst du das.
Das kann ich nicht ganz klar mit ja oder nein beantworten.
Grundsätzlich unterstützt mich mein Mann bspw. im Haushalt und auch mit unserem Sohn.
Der Schwerpunkt bzgl. Organisation von Terminen für's Kind liegt aber bei mir. Da hab ich oft vieles gleichzeitig im Kopf.
Bei den Großeltern würden wir uns beide mehr aktive Unterstützung wünschen. Sie fordern wenig von sich aus ein, das wollen wir mal ansprechen und dann gemeinsam schauen, ob es mehr Unterstützung bspw. bei der Kinderbetreuung geben kann (sowas wie fester Oma Tag).
Auf der Verständnisebene ist es auch sehr unterschiedlich.
Ich habe schon auch Kontakte, wo ich mich mitteilen kann und teilweise kann auch nachempfunden werden, wie es mir geht. Aber gerade bei den psychischen Themen wie Ängste und Depressionen kommt man da schnell an Grenzen und dann ist es für Angehörige schwer mich so zu sehen, mir aber nicht wirklich helfen zu können bzw. akzeptieren zu müssen, dass das nur begrenzt möglich ist. Ich neige dazu mich dann ab einem gewissen Punkt abzuschotten und das macht es im Grunde eher schlimmer, weil andere dann auch passiver werden aus Angst, dass ich sie zurückweisen könnte. Emotional verstanden werden, erfahre ich daher eher in anderen Settings, wie zB letztes Jahr in der Tagesklinik, wo einfach viele wissen, wovon man spricht, weil sie es selbst kennen oder eben hier im Forum, da merkt man auch, dass es etwas anderes ist, wenn sich Betroffene untereinander austauschen...

• #24


User_0815_4711
Zitat von sandracookie:
Grundsätzlich unterstützt mich mein Mann bspw. im Haushalt und auch mit unserem Sohn.
Der Schwerpunkt bzgl. Organisation von Terminen für's Kind liegt aber bei mir. Da hab ich oft vieles gleichzeitig im Kopf.

Wie leider üblich, die Frau trägt die Hauptmenge der "mental load" in einer Partnerschaft.

• x 1 #25


A
@sandracookie
Das stimmt wohl lachen Betroffene kennen die unsichtbaren Symptome, Ängste oder Erschöpfungszustände aus dem eigenen Erleben. Was für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist, ist hier Normalität. Danke dir und alles Liebe für dich 🍀

• x 1 #26


sandracookie
@User_0815_4711
Irgendwie schon, obwohl wir da gar nicht bewusst so drauf eingeschossen sind und mein Mann sich grundsätzlich genauso verantwortlich fühlt. Das hängt für mich ganz eng mit der Kommunikation und Erwartungen zusammen. Wenn beide Partner erstmal wahrnehmen an welcher Stelle es hakt, entsteht auch Raum für Neues und wenn dann das Bedürfnis oder der Wunsch gesehen wird, wird auch die Unterstützung aktiver angeboten.
Einfach ist es trotzdem nicht, aber im Vergleich hat sich da bei uns auch schon etwas getan und kann sich auch weiterhin positiv verändern.

• x 1 #27


freely
@sandracookie

Hallo Sandra, ich bin auch ziemlich gut im Aufschieben, man könnte sagen, das Aufschieben funktioniert perfekt. 😬

Vielleicht kann ich hier in das ganze mal wieder etwas Licht rein bringen.

Ich hatte mich mal intensiv mit dem Thema dysfunktionalem Perfektionismus beschäftigt. Ich habe es so verstanden, daß es nur eine Maske ist.
Bei meiner Mutter war das zb gut zu sehen. Die Wohnung pikobello, nach Außen alles perfekt aber innerlich war sie total kaputt bis hin zum Alk. und tagelangem Komasaufen.

Ich denke mir oft bei mir, das Innen darf sich im Außen zeigen. Naja darf ist vielleicht eher notgedrungen. Vielleicht würde ein geordnetes Außen auch die innere Ordnung unterstützen.

Ich weiß nur, wenn es mir gut geht packe ich wieder alles an und bringe es in Ordnung. Bis dahin halten mich viele Ängste, also meine Vorstellungskraft und fehlende Lebensfreude davon ab.
Das Aufschieben ist also eher ein Symptom des inneren Unwohlsein.

Manches mache ich dann auch, weil ich weiß mir wird es danach besser dadurch gehen. Wie zb Boden im Bad putzen. Das finde ich total unerhört, dass ich da soviel Haare hab ansammeln lassen, das es bald einem Teppich gleicht. Wenn ich jetzt wo ich das entdeckt habe, nicht dauernd hinschauen würde, könnte das so aber auch noch einige Zeit bleiben. Wen stört es schon? Was soll schon passieren wenn es bleibt? Ich will mir kein schlechtes Gewissen einreden.

Meine Intention das Bad zu putzen ist da eher, weil es mir dann besser gefällt und ich mich wohler in einem sauberen Bad fühle.
Ich würde das als eine intrinsische Motivation bezeichnen. Im Gegensatz zu diesem sich von Außen gezwungen fühlen. Mein Bad Boden sieht zwar keiner, aber dennoch mache ich es, weil man es halt so macht? Irgendwelche Stimmen von anderen Leuten in meinem Kopf mir erzählen ich sei schlecht, verwahrlost oder sonstwas wenn mein Bad so dreckig ist. Das zieht bei mir überhaupt nicht mehr.

Ich arbeite auf den Punkt zu, das ich es will. Auch die unangenehmen Dinge. Als unangenehm malt sie sich nur der Kopf aus.

Wovon ich, glaube ich, bei den allermeisten Dingen weg bin ist, die Dinge nur zu tun damit es nach Außen gut aussieht. Oder diesen von anderen Leuten eingepflantzen Das macht man so, das gehört sich aber so usw. Gedanken.
Das ist es ja letztendlich was zu diesem dysfunktionalem Perfektionismus führt. Man meint nur durch Leistung ist man liebenswert, jeder Fehler, alles unperfekte führen zur Ablehnung.

Prokrastination oder fehlender Tatendrang sind wahrscheinlich auf unserer Seite. Um uns den Widerstand aufzuzeigen nicht nur auf unsere Leistung reduziert zu werden. Nur ist es nicht hilfreich dann nur an dem Symptom rum zu doktern, anstatt die Ursache zu erforschen.

Ich will nicht versus ich will.
Warum will ich nicht, obwohl ich doch eigentlich will. Was hält mich vom Wollen und Tun ab.

Ich werde die nächste Zeit auch dran arbeiten. Ich habe so vieles liegen lassen. Immer wieder aufs Neue.
Daran etwas Schönes zu machen ist kaum zu denken, weil ich Muss ja erst die wichtigen Dinge tun. Inwieweit sie dringend sind, ist eine andere Frage. Noch geht es. Selbst mit überzogenem TÜV kann man ja fahren. Wenn etwas kaputt ist, wird es dringlich.

Ansonsten herrscht überall Chaos. Relatives Chaos. Ich mag am liebsten auch so eine ordentliche Möbelhaus Wohnung und Minimalismus.
Doch Dinge weg schmeißen.. Da hängt es dann schon wieder. Aus alten Kleidern und Stoffen möchte ich schon ewig etwas Nähen. Sei es Kissenbezüge, Mützen oder Hausschuh. Tja da sammeln sich schon Säcke voll an Kleider im Schrank und Keller. Aber erst müsste ich das Wichtige erledigen, damit ich mich mit dem Schöpferischen befassen kann. Hm. Ich hatte auch schon überlegt ob ich die Reihenfolge mal ändere.

Wenn ich mir vornehme das Wichtige zu tun, setzt gleich die Blockade ein. Mir ist klar, dass es wohlmoglich schon ein Automatismus ist. Man befreit sich selbst aus einer unangenehmen Situation des Zwangs, indem man es einfach nicht tut. Welch Erleichterung und teils auch Selbstbestimmung. Doch Vermeidung führt ja selten zum freien Handeln, es ist wie Selbstbetrug.
Dennoch ist es schön sich dem Müssen nicht zu stellen.

Es gibt ja den Spruch, auf die Lust zu warten ist wie am Flughafen auf ein Uboot zu warten. Es wird nie passieren.
Ich bin mir da aber nicht so sicher ob das immer stimmt. Ich kenne auch Phasen voller Tatendrang.

Wenn ich das Bad putze, habe ich nichts grundlegendes geändert. Und das wäre eigentlich wichtig.
Ich müsste mich nach einer anderen Wohnung umschauen. Überhaupt die Dinge die ich mir wünsche in meinem Leben verwirklichen.

In dem ganzen Kram der so im alltäglichen Leben anfällt fühle ich mich aber wie gefangen.
Ich habe mein Leben nicht so gestaltet wie es mir gefällt und wohl auch gut tun würde. Zb schlaucht mich der Lärm. Quitschende Stühle und knallende Türen der Nachbarn, der Autolärm, es ist eine so enorme Unruhe um mich herum und das fängt schon vor 6 Uhr morgens an.
Habe das letztens im Garten gemerkt, wie erholsam die Ruhe ist.
Da hilft mir ein geputztes Bad kein bisschen weiter.

• x 2 #28


A
Zitat von freely:
Überhaupt die Dinge die ich mir wünsche in meinem Leben verwirklichen.

👏👍

• x 1 #29


Windy
Einfach irgend etwas anfange, was einem gerade einfällt in den Pausen. So funktioniert bei mir der Haushalt relativ annehmbar, ist auch immer eine gute Ablenkung und abschalten vom Bildschirm. Meist bleib ich da dann auch ne Weile dran, weils Spaß macht, das was schon lange angelegen ist und an was man sonst nicht denkt, dann gemacht wurde.

• x 3 #30


User_0815_4711
Zitat von freely:
Wovon ich, glaube ich, bei den allermeisten Dingen weg bin ist, die Dinge nur zu tun damit es nach Außen gut aussieht. Oder diesen von anderen Leuten eingepflantzen Das macht man so, das gehört sich aber so usw. Gedanken.
Das ist es ja letztendlich was zu diesem dysfunktionalem Perfektionismus führt. Man meint nur durch Leistung ist man liebenswert, jeder Fehler, alles unperfekte führen zur Ablehnung.

Da kenne ich was von mir und meinem Umfeld: Menschen wurden gelobt dafür, wie fleißig sie sind. Und für sonst nichts. Das hat mich immer gestört. Achja, vielleicht noch, wie schön sie sind. Das war meiner Elterngeneration, F+M, auch immer sehr wichtig.

Zitat von freely:
Selbst mit überzogenem TÜV kann man ja fahren.

Obwohl ich auch ein Aufschieber bin, mache ich das nicht: Verwaltungsstrafen, wenn man erwischt wird. Und Probleme mit der Versicherung, wenn man in einen Unfall verwickelt ist.

Zitat von freely:
Ansonsten herrscht überall Chaos. Relatives Chaos. Ich mag am liebsten auch so eine ordentliche Möbelhaus Wohnung und Minimalismus.

Bei mir auch. Aber das mag ich. Es ist genau so chaotisch, wie ich es mag. Wobei ich alles immer sofort griffbereit habe, wenn ich etwas brauche. Minimalismus ist mir zu minimal, da fühle ich mich nicht wohl.
So ein Grenzpunkt bei mir ist, dass die Böden frei sein sollten. Zur Zeit stehen wieder zwei Schachteln unmotiviert in meinem Arbeitszimmer. "Eigentlich" sollten die weg und das Zeug verräumt werden. Noch habe ich zu wenig Antrieb dazu. Dafür war ich heute wieder zwei Stunden an der Hecke aktiv 😉 .

• x 2 #31


freely
Zitat von Windy:
Einfach irgend etwas anfange, was einem gerade einfällt in den Pausen.

Ja habe grad den Bad Boden gesaugt und gewischt. 😁 Was man in drei Minuten erledigen kann, kann man auch gleich machen hörte ich mal. Ok, es waren vielleicht 5 Minuten. Und eigentlich fängt man oben an und putzt den Boden zuletzt. Egal, jetzt ist er wieder sauber.

Aber eigentlich ist das eine never ending Story ohne das sich im Leben etwas ändert.
Ich habe dann, wenn die Wohnung wieder sauber war, nie weiter mit anderen Dingen gemacht. Eher schiebe ich den Haushalt vor die Dinge die es wirklich wert wären getan zu werden. Der Haushalt ist mein Alibi.

• x 1 #32


User_0815_4711
Zitat von freely:
Und eigentlich fängt man oben an und putzt den Boden zuletzt. Egal, jetzt ist er wieder sauber.

Das ist nur was für ganz Pingelige, nicht für solche etwas zu Chaos neigende Menschen wie wir 😉 .
Hatte eine Nachbarin, wäre jetzt ca. 100, die hat die Handtücher im Schrank mit dem Lineal ausgerichtet.
Ob sie glücklich war, weiß ich nicht.

• x 2 #33


User_0815_4711
Zitat von freely:
never ending Story

Ja, leider, putzen und Co. sind ziemlich unproduktiv.
Manche Menschen finden Erfüllung darin.
Ich nicht.

• x 1 #34


freely
Zitat von User_0815_4711:
Menschen wurden gelobt dafür, wie fleißig sie sind. Und für sonst nichts. Das hat mich immer gestört.

Ja da kommt auch ein Teil Widerwillen bei mir her. Wobei in Phasen voller Selbstzweifel, ein Lob die Batterie auffüllt.

Zitat von User_0815_4711:
Obwohl ich auch ein Aufschieber bin, mache ich das nicht: Verwaltungsstrafen, wenn man erwischt wird. Und Probleme mit der Versicherung, wenn man in einen Unfall verwickelt ist.

Ja deswegen mache ich es auch relativ zeitnah. Noch habe ich zwei Tage... Wenn ich zuviel Geld hätte oder eine gute vertraute Werkstatt wäre das auch kein Thema. So ist die Angst halt groß, für Pfusch unnötig viel Geld zu zahlen. Ist mir beim letzten Mal passiert. Fahrwerk total verstellt und das Auto schwamm auf der Autobahn, war Horror. Das nach rechts Ziehen war da angenehmer.


Zitat von User_0815_4711:
Dafür war ich heute wieder zwei Stunden an der Hecke aktiv

Das macht ja auch mehr Spaß und man sieht gleich was man geschafft hat 🙂

• x 2 #35


User_0815_4711
Zitat von freely:
Das macht ja auch mehr Spaß und man sieht gleich was man geschafft hat

Nein und ja.
Lustig ist anders 😉 .

• x 2 #36


freely
Zitat von User_0815_4711:
Hatte eine Nachbarin, wäre jetzt ca. 100, die hat die Handtücher im Schrank mit dem Lineal ausgerichtet.
Ob sie glücklich war, weiß ich nicht.

Krass. Über und unter mir sind auch zwei Putzteufel. Ich denke mir auch immer, nichts gegen Gewissenhaftigkeit, aber man kann es auch übertreiben. Man ist doch nicht nur zum Putzen auf der Welt.


Zitat von User_0815_4711:
Manche Menschen finden Erfüllung darin.
Ich nicht.

Ich mache das schon auch gerne. Wenn danach alles wie neu und unbenutzt aussieht, gefällt mir.

Und auch Dinge verbessern, damit es praktischer ist. Also gute und durchdachte Erleichterung.
Ich improfisiere auch relativ gut und gerne. Kommt daher wenn ich mal etwas erledigen will und nicht weiter komme, weil etwas fehlt, überlege ich was ich als Alternative nehmen könnte. Denn ich will es fertig habe, sonst bin ich gefrustet. Andere würden zum Baummarkt fahren und das besorgen. Die Energie habe ich dann nicht. Ich würde es besorgen und nicht mehr weiter machen können.

Ich hoffe die TE kann Nutzen aus den Beiträgen ziehen, mag hier den Tread nicht kapern. 🫣

• x 3 #37

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User_0815_4711
Zitat von freely:
Ich improfisiere auch relativ gut und gerne.

In der Hinsicht scheinen wir geistesverwandt zu sein 😉 .
Das ist auch meine Stärke, in einem gewissen Rahmen natürlich.
Spezialität: Gummis von Einweckgläsern zu Dichtungen für alles mögliche umfunktionieren 🤦‍♂ .

• x 3 #38


freely
@User_0815_4711
Da bräuchte ich erst neue Gummis für die Einweggläser. Die sind doch schon sehr spröde.

Einmal fehlten mir Holzdübel für ein Holzbett, Metalwinkel sah nicht schön aus, also zersägte ich paar Buntstifte meines Kindes auf die richtige Länge. Fand ich voll gut 🙃 Stifte haben wir eh zu viele.

• x 3 #39


S
Zitat von sandracookie:
Kennt ihr das auch und was hilft euch vom Denken ins Handeln zu kommen?

Ja, ich kenne das auch sehr gut. Manchmal drehe ich eine eigentlich einfache Sache tagelang in meinem Kopf hin und her bevor ich diese dann endlich in Angriff nehme. Manche Projekte verwerfe ich auch ganz, da meine "Analyse" ergeben hat, macht keinen Sinn. Ich würde jedenfalls wesentlich mehr schaffen, wenn ich einfach anfangen würde, statt stundenlang darüber nachzudenken. Was da so hinter steckt? Sicher etwas Perfektionismus gepaart mit Angst vor Scheitern bzw. Fehler zu machen. Ich habe da als Kind meine Mutter immer bewundert. Die war so ein ganz praktischer Typ, hat einfach Dinge angepackt und unglaublich viel geschafft. Daneben kam ich mir immer schon wie ein kleines Lichtlein vor.

• x 2 #40


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