@moo
Ja diese Verknüpfungen haben einen ziemlich heftigen Einfluss, vor allem im Arbeitsalltag, aber auch privat hindert es mich bspw. meine Hobbies wieder auszuleben und einfach mal etwas mit Leidenschaft anzugehen, ohne die Bewertung des Ergebnisses hinterher und ohne, dass Leistung eine Rolle spielen würde.
Bei Achtsamkeit und Meditation übe ich hauptsächlich erstmal zu fühlen, was da ist und es dann auch so sein zu lassen.
Die sind mittlerweile schon regelmäßig Teil meines Alltags.
Urlaub ist dadurch, dass es, wenn dann Familienurlaub ist, zwar ein rauskommen aus dem Alltag zum Abschalten ist, aber nichts wo ich mich aktiv mit mir selbst beschäftigen kann und bei Meditationskursen ist es wieder nur bei der Überlegung/Planung geblieben mit tausend Ausreden, warum es gerade nicht passt
😅Zitat von moo: Eine große Hilfe bei der bewussten Veränderung von Verhaltensweisen ist das Gespräch mit Anderen. Selbsthilfegruppen, gute Freunde oder auch dieses Forum können wahre Wunder wirken. Es braucht nicht zwingend einen Therapeuten.
An sich schon, aber für mich schließt sich das auch nicht aus. Es ist gut, wenn man mehrere Ansätze verfolgt. Der Austausch mit anderen tut gut und ist wertvoll, aber gerade in der Therapie bin ich Mustern auf die Schliche gekommen, die ich so mit anderen nicht besprochen hätte. Wir ordnen viel ein und da gelingt es mir auch neue Perspektiven zuzulassen.
Im Alltag versuche ich das mittlerweile auch umzusetzen.
Wenn ich merke, dass mein Nervensystem anfängt aufzudrehen, versuche ich es mit einer Atemübung und konzentriere mich darauf einfach nur wahrzunehmen.
Dann kann sich tatsächlich zeigen, welches Bedürfnis gerade eigentlich dahinter steckt.
Anschließend ist die Herausforderung wieder die Akzeptanz und da ist es meist ein Mittelweg, wo ich benenne, was gerade los ist: "Ich fühle mich xy, mein Körper reagiert darauf, das ist okay, ich muss das gerade nicht lösen" und im zweiten Schritt übe anders zu reagieren, als üblich (mit viel Rücksicht und Selbstmitgefühl ohne Bewertung).
Das ist übrigens quasi auch aus einem "Rückschlag" heraus entstanden. Ich bin nämlich aktuell wieder krank geschrieben, nach dem mich eine Veränderung an der Arbeit aus der Bahn geworfen hat und das Nervensystem wieder auf Hochtouren war
😅