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sandracookie

sandracookie
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Hallo zusammen,
ich habe sehr oft Probleme ins Machen zu kommen. Im Kopf gehe ich vieles durch, schreibe zig to do Listen, notiere mir auch kreative Ideen, aber setze davon nur sehr wenig um.
Ich habe lange Zeit im Alltag nur funktioniert und mich um das Nötigste gekümmert. Jetzt, wo ich langsam wieder mehr Energie und Freiraum habe, ist es aber immer noch so, dass ich nur gedanklich organisiere und plane, aber es letztendlich dabei belasse (es sei denn, es gibt ne Deadline, bis etwas erledigt sein muss, dann geht's "in letzter Minute").
Teilweise überfordert mich die Auswahl, wo ich anfangen soll, teilweise ist es aber auch ein Leistungsdenken, was mich abhält - ich erwarte immer ein lohnendes Ergebnis und hab irgendwie völlig verlernt die Dinge einfach nur um ihrer Selbstwillen und aus Spaß/Freude zu machen.
Meinen Tag selbst zu strukturieren, wenn die Arbeit den Rhythmus nicht vor gibt, fällt mir auch sehr schwer.

Kennt ihr das auch und was hilft euch vom Denken ins Handeln zu kommen?
LG sandracookie

08.09.2026 x 3 #1


4 Antworten ↓

Elly79
Mir hilft es am Anfang kleine Schritte zu gehen, also nicht gleich ein Mammutprojekt in den Angriff zu nehmen.
Du könntest dir auch selbst Belohnungen in Aussicht stellen, z.b. wenn etwas erledigt ist, gemütlich hinsetzen und nen Kaffee trinken und lesen oder sowas.

Mir hat aber tatsächlich am Besten Medikinet bzw jetzt Ritalin geholfen Dinge auch zu Ende zu bringen.
Vorher hatte ich oft Schwierigkeiten, das Beginnen war weniger das Problem sondern das zu Ende bringen. Ich hab 1000 Sachen gleichzeitig gemacht.

x 4 #2


A


Einen Anfang finden/sich selbst Struktur geben

x 3


sandracookie
@Elly79
Das ist bei mir ein großer Punkt, dass ich mir zu viel auf einmal vor nehme und deswegen breche ich dann oft Sachen ab. Bin da dann auch sehr perfektionistisch, was regelmäßig einen realistischen Rahmen sprengt.

Das mit den Belohnen und sich hinterher bewusst was gönnen, finde ich eine super Idee. Steigert die Motivation und unterbricht auch die Hektik, die ich oft im Alltag habe.

Schön, dass du da eine für dich passende Medikation gefunden hast.

x 2 #3


K
Das Aufschreiben oder todo Listen, nehme ich eher als Erinnerungs Listen. Vergesse da zu viel davon zwinkern

Versuche da gedanklich mir kein großen Stress zu machen, kleine Schritte aber dafür mehrere. Und ich muss mich dann manchmal auch zwingen es zu tun, zb heut wird der Garten gemacht.

Wird dann mit der Zeit auch immer besser dadurch.

x 2 #4


sandracookie
Meistens fühlt man sich hinterher ja auch gut, wenn man sich überwunden hat, um etwas zu erledigen.
Sich keinen Stress machen, ist ein gutes Stichwort - das ist definitiv eine meiner Baustellen warum ich letztendlich die Sachen doch liegen lasse oder nur hektisch in letzter Minute erledige 🫠

#5





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