You Never Get a Second Chance to Make a First Impression
Es gibt jeden Augenblick zahllose Anfänge, das ist nur eine Frage der Definition.
Ach... alles versemmelt... nie mehr Neuanfang... das klingt nach einer Suche nach einem Grund für eine Ausrede um sich hinter Sachzwängen zu verstecken, weil man nicht neu anfangen will und folglich das alte abschliessen will. Das ist eine sehr bequeme Haltung.
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#21
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30secondstomars Mitglied
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Zitat von saidndone:
Zitat von 30secondstomars:
You Never Get a Second Chance to Make a First Impression
Es gibt jeden Augenblick zahllose Anfänge, das ist nur eine Frage der Definition.
Ach... alles versemmelt... nie mehr Neuanfang... das klingt nach einer Suche nach einem Grund für eine Ausrede um sich hinter Sachzwängen zu verstecken, weil man nicht neu anfangen will und folglich das alte abschliessen will. Das ist eine sehr bequeme Haltung.
Es ist eine Frage der Haltung des Gegenübers. Gibt er/sie mir eine neue Chance, oder ist die Schublade bereits gefüllt und geschlossen ?
Was heisst bequem...ich nenne es realistisch.
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#22
A
Normal = ?
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smiley01082010 Gast
You Never Get a Second Chance to Make a First Impression Es gibt jeden Augenblick zahllose Anfänge, das ist nur eine Frage der Definition.
Ach... alles versemmelt... nie mehr Neuanfang... das klingt nach einer Suche nach einem Grund für eine Ausrede um sich hinter Sachzwängen zu verstecken, weil man nicht neu anfangen will und folglich das alte abschliessen will. Das ist eine sehr bequeme Haltung.
Es ist eine Frage der Haltung des Gegenübers. Gibt er/sie mir eine neue Chance, oder ist die Schublade bereits gefüllt und geschlossen ?
Was heisst bequem...ich nenne es realistisch.
realistisch ist die frische Luft - raus mit dir! soll helfen! dort ist Normalität...
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#23
B
Beobachter Mitglied
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Alles eine Frage der Einstellung (und geduldigem Lernens und Übens)
Mich frustrieren Schubladendenker und Stecker nicht mehr. Ganz im Gegenteil, sie steigern mein eigenes Selbstwertgefühl.
Merke:
Auch das Wertvolle und Schöne bleibt für immer verborgen, wenn es ein irritierter Mensch in eine dunkle Schublade steckt.
Wollen wir das ? Nein sagt der Beobachter.
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#24
spiegelscherben Mitglied
102
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Ist zwar mein erster Eintrag hier im Forum... (Hallo zusammen!) Aber, vielleicht kein schlechter Anfang an ein bestehendes Thema anzuknüpfen.
A) Für alle mit Geduld sich Unsinn anzuhören, den ich amüsant finde:
"Normal" ist meiner Meinung nach eine komplette Illusion! (Achtung: bewusst gestakste und überstrapazierte Wortwahl!) Man kann selbstverständlich gewisse Grundvariablen und Attribute isolieren, die !typisch! oder statistisch relevant bei einer breiten Mehrheit von Menschen vorzufinden sind, aber wird es hier ziemlich schnell offenkundig, dass diese "Norm" nur für die Betrachtung einzelner Variablen oder eines sehr begrenzten Satzes von Variablen funktionieren wird.
Grundsätzlich ist hierbei gerade bei komplexeren Sachverhalten mit größeren "Normabweichungen" zu rechnen, als bei simplen (z.B. Sozialverhalten gegenüber Grundbedürfnissen)
Jepp - Schluss mit dem Humbug.... das war Mathematik. Ich kann bei Funktionen und somit bei sehr einfachen Systemen, gerade auch mit naturwissenschaftlichem Bezug sehr schnell Normen und Gesetzmäßigkeiten feststellen und selbst da stoße ich schnell an meine Grenzen... Erfahrungsspektren wäre wahrscheinlich eine gesündere Wortwahl, da dieses Wort eine Ausgrenzung durch sich selbst oder durch andere erschwert.
Ich glaube es ist gerade in Bezug auf soziale und gefühlsmäßige Fragen für ein Individuum immer die schlechteste Idee nach den "Norm"Menschen zu schielen und sich zu überlegen warum man grundsätzlich anders ist oder keine Chance hat diesen Normen zu entsprechen. Diese Normvorstellungen sind völlig diffus und zu einem großen Teil auch simpel so wie sie sind entweder unrealistisch, überzogen oder unerträglich/ungesund. Meine Theorie... es gibt keine Norm - es gibt nur Spektren innerhalb derer sich unsere Psychen überschneiden ... oder aber eben auch nicht überschneiden.
Da mache ich im Übrigen auch keinen Trennstrich zu extremeren Spektren wie Depression, Borderline u.ä. und zwar aus einem einfachen Grund... Ich möchte diese Sachverhalte nicht herunterspielen und ich weiss selbst, dass es sich dabei nicht um etwas ganz alltägliches oder gar harmloses handelt - aber auch diese Spektren sind für Menschen aus verschiedenen Gründen und Situationen heraus typisch... es ist nicht "abnormal" in dem Sinne, sondern eher ein Spektrum das eben auch im menschlichen Leben vorkommen kann - um es abnormal zu nennen, müsste ich davon ausgehen, dass es unnatürlich sei für einen Menschen Depressionen zu entwickeln. Es kann aber nicht unnatürlich sein, da es in der Natur sogar in relevantem Maße beobachtet werden kann.
Etwas als "abnormal" zu ettiketieren oder somit als wider die Natur darzustellen, erleichtert simpel den Umgang mit einem Sachverhalt, indem ich ihn in eine Niesche schieben kann und mich nichtmehr damit beschäftigen muss. Ich gäbe jede Form von Verantwortung ab, indem ich Menschen (welcher Art auch immer) simpel durch den Normbegriff ausgrenzen kann und somit als "anders" und nicht dazugehörig definiere. Andersherum ist der Hinweis eines Individuums der Norm nicht entsprechen zu können, oder sie niemals und in keinem Punkt zu verstehen bei einigen... gerade auch die ich kannte... (wohlgemerkt nicht bei allen) eine simple Ausrede und eine Kapitulationsbegründung. (Im Sinne... Ich gehöre eh nicht zu dieser Spezies...)
Das ist jetzt relativ wertungsfrei, aber ich denke mehr oder weniger mathematisch korrekt gedacht - (da es sich ja sehr eindeutig um eine mathematische Frage handelt;P) Folge ich meiner Gedankenkette zu ihrem Ende, verschwimmen die Normvorstellungen immer mehr und mir bleibt nichts anderes übrig als einzusehen, dass das Etikett "wünschenswerte Eigenschaften und Erfahrungen" leider weder als Norm, noch als realistisch beschrieben werden kann und dass es am Ende immernoch darauf hinausläuft: Jeder Einzelne für sich bleibt ein multikausales, komplexes System, das dankenswerter- weise nicht so leicht zu erfassen ist, selbst wenn ich die gesellschaftliche Etikettiermaschine den ganzen Tag auf Hochtouren laufen lasse... es bleiben doch nur Grundannahmen, die von meinen Erwartungen (Gesellschaft als Ich) subjektiv beeinflusst werden.
B) Die Kurzfassung:
Anders: Normvorstellungen variieren allein schon von Person zu Person... wie sollte man da überhaupt an die einheitliche Normdefinition glauben (wollen!?)
Eine Norm in dem Sinne wird es nicht geben und jedwede Argumentation, die ich bisher von mir und anderen hörte, die dieses Wort auch nur enthielten, schienen mir eher mehr hinderlich, denn hilfreich zu sein...
Das ist meine Meinung - Ich kann mich selbstredend dabei komplett irren.
Achja... in eigener Sache - Ich hoffe das rutscht niemandem in den falschen Hals - ich will hier niemanden angreifen und ich weiss dass ich teilweise eine recht pedantische Wortwahl habe - Ich hoffe es kommt trotzdem nicht gefühlskalt rüber... meine Intention war eher auf meine Art zu sagen - Kopf hoch und halt daran besser nicht fest!
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#25
spiegelscherben Mitglied
102
4
Unikat - Etwas besonderes. einzigartiges, das nur einmal so in dieser Form existiert und somit meistens einen Extrem hohen Wert hat (bezogen auf beispielsweise Sammelgegenstände)
Deine Interpretation: Etwas das es nur einmal gibt ist allein, hat also nichts mit dem es etwas gemeinsam hätte, wäre eine Person, die niemals jemanden finden könnte mit dem sie interagieren kann, weil es niemand anderen wie sie gibt...
Meine Interpretation: Für sich genommen ist jeder einzelne Mensch ein Unikat - ist gibt natürlich Menschen, die sich sehr ähnlich sind, aber eine exakte Entsprechung zweier Menschen in jedem x-beliebigen Punkt ist seeeehr, seeeeehr, seeeeeeeehr unwahrscheinlichl.... Also Unikat: Jeder ist einzigartig = du bist einzigartig! Trotzdem schliesst das selbstverständlich keine Wechselwirkungen aus!
Nehmen wir eine Briefmarke an, die es nur ein einziges mal gibt auf der Welt... einerseits könnte sich das Ding keiner leisten und jeder würde es haben wollen = Unikat = Du bist extrem wertvoll aufgrund deiner Einzigartigkeit bzw. Hast ganz besondere Eigenschaften/Qualitäten/Stärken, die so sonst keiner einbringen und aufweisen kann.
andererseits ist diese Briefmarke vielleicht wirklich die allereinzige, die ganz genauso ist wie sie, aber ... das heisst nach wie vor, dass sie trotzdem insgesamt eine Briefmarke bleibt! Nur weil sie anders aussieht, oder anders ist als andere Briefmarken, bedeutet das nicht, dass sie zu einem völlig neuen und anderen Objekt wird = Unikat = Du bist zwar besonders, aber trotzdem natürlich nach wie vor ein Mensch
So... Wechselwirkung - da muss ich die Briefmarkenmetapher wieder verlassen... Nähmen wir an, du wärst ein Alien und das erste und einzige deiner Art auf diesem Planeten - was du natürlich nicht bist, aber nehmen wir*s mal an - und du wärst jetzt nicht komplett menschenunähnlich... also zum Beispiel unfähig eine menschliche Sprache zu erlernen o.ä. Wärst du dann als Unikat als unvermeidbare logische Konsequenz dazu verdammt, dass du mit niemandem wirst Reden oder interagieren können? Natürlich nicht... du wärst das einzige Alien, aber trotzdem würdest du irgendwie und in irgendeiner Form wechselwirken mit deiner Umwelt - du KANNST garnicht anders! Ob du nun der einzige deiner Art wärst oder nicht, sofern du nicht gerade tot bist, musst du und kannst du irgendwie immer irgendetwas mit deiner Umwelt anfangen! =
Unikat = Wechselwirkung mit Mitmenschen ist trotzdem möglich
Persönlich würde ich es als Kompliment verstehen... meistens ist es keine Beleidigung wenn dich ein Mensch als einzigartig und etwas besonderes beschreibt... Und selbst wenn es beleidigend gemeint war (was ich mir nicht vorstellen kann) wie wär*s wenn du versuchst es in der oder einer anderen Form positiv wahrzunehmen?
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#26
Capricorn Mitglied
1201
24
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Ich möchte gerne auf die Ausgangsfrage „Was ist normal?“ eingehen.
Der Begriff „normal“ hat für mich seit vielen Jahren keinerlei Bedeutung mehr, wenn es um Lebewesen geht. Besonders nicht bei der „Etikettierung“ von Menschen.
„Normal“ kommt von „Norm“. Einer Norm entsprechen meines Erachtens Schrauben, Dübel, Nägel und Küchenschränke …. auch Papier, Post-Päckchen und Kuverts, … usw.
Alles (menschengemachte) DINGE! Und dafür ist eine Norm sogar recht nützlich.
Menschen sind aber keine Dinge. Sie sind lebendige Wesen. Klar verbindet alle Menschen etwas Gemeinsames.
Für MICH sind das: JEDER Mensch hat einen GEIST JEDER Mensch hat eine SEELE JEDER Mensch hat einen (Selbsterhaltungs-) TRIEB JEDER Mensch hat eine Körper (eine „Hülle“), die die ersten drei Anteile enthält.
Diese Anteile sind nicht nur unterschiedlich „gefärbt“, sondern auch noch unterschiedlich kombiniert. Man könnte das als „Norm“ bezeichnen, sofern wir es auch genau bei DIESEN Grundqualitäten belassen, aber der Begriff „Norm“ ist einfach zu missverständlich und eignet sich m.E. nicht dafür.
Außerdem belassen wir es nicht bei diesem „Wissen“. Hier beginnt unser Dilemma, unser Fehldenken, das uns Schmerzen bereitet. Denn schon die „normale“ Geschlechter-Aufspaltung, trennt uns von dieser menschlichen Gemeinsamkeit. Und die Probleme beginnen schon damit, dass (fast?!?) jeder Mann und (fast?!?) jede Frau sich überprüft und zweifelt, ob er/sie denn auch wirklich ein ECHTER Mann, resp. eine ECHTE Frau ist. DAS nenne ich Idiotie! Und es ist eigentlich sogar sinnvoll, dass das weh tut!
Aber JEDE/-R kann sich aus diesem Irrwitz verabschieden, auch wenn’s schwer fällt, weil man/frau erst mal das Gefühl bekommt, abseits zu stehen, nicht mehr dazuzugehören zur (dummen?!?!?!) Masse, die einem doch eine soooooooooooo bequeme „Geborgenheit“ vermittelt.
Und doch denke ich, dass genau DAS nötig ist, um zu sich selbst, zu seinem eigenen SELBST, zur eigenen Individualität, zu seiner eigenen Lebens-KRAFT zu finden, die wir alle wohl viel zu oft schmerzlich vermissen. Aber dieser Schmerz macht uns eben auch darauf aufmerksam: auf unsere eigentliche, unabhängige Lebenskraft, die in JEDEM von uns angelegt ist.
Und was das „Unikat“ angeht:
Also, wenn der Typ das ernst und EHRLICH gemeint hat, dann kann man das als Kompliment verstehen. Er hat deine Einzigartigkeit ausgesprochen und was sollte man daran kritisieren? Wenn er es UNEHRLICH gemeint hat, dann hat ER ! ein massives Problem! Nämlich: er hat nicht den Mut ehrlich zu sein, und versteckt sich hinter etwas, das man „Zynismus“ nennt. Er hat es dann scheinbar aus Feigheit nötig, einen anderen hinter einer „Maske“ zu verletzen. Der ist dann nur zu bedauern.
LG @ all
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#27
spiegelscherben Mitglied
102
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Ich ziehe meinen Hut vor dir @Capricorn Worum ich seitenweise herumgestammelt und fabuliert habe, hast du mit kurzen, prägnanten Worten auf den Punkt gebracht.
Respekt von meiner Seite
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#28
Capricorn Mitglied
1201
24
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@Spiegelscherben:
Danke und ...
... nö! Ich find' nicht, dass du "stammelst"
deine Ansichten kommen mir ganz gut entgegen.
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#29
B
Beobachter Mitglied
11369
31
395
Hallo
Es tut mir richtig gut die Beiträge hier zu lesen.
Auch weit abseits jeglicher Norm bin, Der Beobachter
Na dann: "Willkommen im (globalen!) Club der Individualisten!"
Bei „denen“ verhält es sich so, wie bei den Buddhisten. Da gibt’s keine offizielle Konfessions-Zugehörigkeit. Man entscheidet sich selbst dafür und schwupps,