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Zitat von Soul1977:
Zu der Dame von der TSS: Sie sagte ja nicht das alle Leute aus der schwarzen Szene psychisch krank sind, sondern nur das sich auf solchen Seiten vermehrt Menschen aufhalten die psychisch krank sind oder sich schwer tun im echten Leben Kontakte zu knüpfen, was ich ebenfalls so sehe.

Ich habe keine Ahnung, auf welche Seite Du da geraten bist, aber in meinen Augen ist der Sinn jedweder Datingseite doch, dass Leute, die es im realen Leben nicht so richtig hinbekommen (unabhängig von den Gründen), genau dort suchen.
Das jetzt aber mit einer Szene in Zusammenhang zu bringen, halte ich für ...naiv.... und gefährlich.

Zitat von Soul1977:
Ich habe die Hoffnung bzgl. der Metal Szene noch nicht aufgegeben, bin nach wie vor der Meinung das es auch in dieser Szene tolle Menschen gibt, aber virtuell werde ich diese nicht finden.

Auf Datingseiten ziemlich sicher nicht, das sehe ich genauso.
Ansonsten gibt es in jeder Szene das gesamte Repertoire an Menschen...mit den einen kann man...und die anderen können einen

Viel Glück.

07.07.2020 22:44 • #41


Ibreaktogether
Ich bin mit 23 Jahren die Flucht nach vorn angetreten, weil ich es leid war, immer noch Single zu sein. Wenn ich das nicht getan hätte, wäre ich total versauert. Ich kann aber nur nach und nach erzählen, wie ich das gemacht habe, weil ich nicht weiß, wie das bei manchen Usern ankommt.

07.07.2020 23:46 • #42



Ich möchte kein Leben mehr im Singular führen

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Mylenix
Problematischerweise hab ich mich auch zu sehr von der "online-Dating Erfolglosigkeit" Entmotivieren lassen, aber wenn ich so Erfahrungsberichte von Anderen mitbekomme ist es scheinbar nichts ungewöhnliches, dass da meist nichts bei rum kommt.
Ich habe mich von allen Dating Seiten längst abgemeldet, das kostet mich nun zu viel Kraft, ständig Profile zu begutachten und Nachrichten zu schreiben, auf die selten reagiert wird. Naja ich sterbe nicht vom allein sein, aber ich wünschte mir auch eine Partnerin, doch ich denke dazu muss ich meinen Weg zurück in diese Welt finden, denn ich bin längst bereit ihr zu begegnen.
Übrigens gehöre ich der Metal Szene an und ich würde auch nicht sagen, dass man ihnen bestimmte Charakterzüge oder Gefühlslagen zuordnen kann, manchmal kann man auch einfach nur jeden Menschen zu einem schlechten Menschen interpretieren, der ein falsches Wort sagt.

08.07.2020 00:21 • x 2 #43


Sehe ich eigentlich auch so, aber einige Ärzte sagten mir immer wieder, die seien doch alle so pessimistisch. Doch kann man von einer Szene gleich auf alle Menschen schließen? Ich glaube nicht.

Das erste und letzte Mal als ich eine Frau angesprochen habe war 1996. Danach ging die Initiative immer von den Frauen aus. 2005 sprach mich auf der Straße nachts mal eine Frau an. Sie ging dann mit mir in einem Park und dann knutschten wir rum, sie wollte auch Sex, aber ich nicht, weil ich nichts zum verhüten dabei hatte. Das war das letzte Mal das ich einer Frau nah kam. Gelegenheiten ergaben sich also nur im RL, nicht im Internet. Da ich all die Jahre ein einsames Steppenwolfdasein fristete, ergab sich auch nichts mehr.

Dann ist mir aufgefallen, dass ich immer nur mit Borderlinerinnen intim geworden bin. Das waren auch die Frauen von denen die Intiative ausging. Desweiteren waren das auch die Frauen, die mich am besten verstanden haben.

Damals habe ich in der Metal Hammer inseriert oder die Frauen kontaktiert, anschließend habe ich sie im echten Leben getroffen. Doch seitdem alles digital ist, ist es ultra schwer geworden, neue Menschen kennen zu lernen.

Zu guter Letzt noch etwas zum Thema Online Dating: Die Frauen erhalten in Sachen Online Dating unzählige von Nachrichten, 20 oder 30 am Tag, davon können die Männer nur träumen. Die Frauen sind es die selektieren, nicht die Männer. Die Männer sind nur die Bittsteller die die Frauen anschreiben. Die Frauen können dann sagen, dich nehme ich und dich nicht, so läuft das Spiel. Dann sind prozentual gesehen weitaus mehr Männer auf solchen Dating Seiten vertreten als Frauen, was ein weiterer Grund dafür ist warum Männer auf Singlebörsen so schlecht abschneiden.

08.07.2020 04:19 • x 1 #44


kritisches_Auge
Mit Online Dating kenne ich mich nicht aus, aber auf Anzeigen in der Zeitung meldeten sich 95 Prozent die gar nicht auf den Charakter der Anzeige reagierten, die es einfach nur probieren wollten.

09.07.2020 21:39 • #45


Mariebelle
Ja,das ist oft auch im Tierreich so,wenn man es auf die reine Biologie beschraenken will^^
Die Maennchen kaempfen um die Weibchen,geben an,plustern sich auf und dann wird entweder gekaempft u/o der,der sich unterlegen fuehlt raeumt gleich das Feld.
So hat das Weibchen einen starken Siegertypen,der sich dann bei Gefallen paaren darf....

Zum Glueck geht es aber bei uns Menschen auch mal oefters anders....

09.07.2020 21:47 • x 1 #46


Zitat von Soul1977:
Sehe ich eigentlich auch so, aber einige Ärzte sagten mir immer wieder, die seien doch alle so pessimistisch. Doch kann man von einer Szene gleich auf alle Menschen schließen?

Immer noch ein eindeutiges Nein.
Beispiel? Sitzt hier.
Seitdem ich 16 bin (und das ist schon eine ganze Weile her ) bewege ich mich in der Punk- und Gothic-Szene und bin ein völlig ausgeglichener, positiver und optimistischer Mensch - und die meisten würden nicht für möglich halten, was ich für Musik höre, wenn sie mich sehen Zumindest sind da Einigen schon sämtliche Gesichtszüge entglitten
Und von mir gibt es ganz, ganz Viele

Zitat:
Zu guter Letzt noch etwas zum Thema Online Dating: Die Frauen erhalten in Sachen Online Dating unzählige von Nachrichten, 20 oder 30 am Tag, davon können die Männer nur träumen. Die Frauen sind es die selektieren, nicht die Männer. Die Männer sind nur die Bittsteller die die Frauen anschreiben. Die Frauen können dann sagen, dich nehme ich und dich nicht, so läuft das Spiel.

Das klingt so ein bisschen nach "Die bösen Frauen sind so gemein zu uns Männern".
Keine gute Voraussetzung

09.07.2020 21:48 • x 2 #47


@Abendschein

Dann mal ein bisschen was zu meiner Vita:

Schon als Kind habe ich Gewalt erfahren. Mein Vater hat mich sexuell missbraucht und misshandelt, da war ich gerade mal ein Jahr alt. Selbst wenn ich als Baby an meinen Fläschen genuckelt habe, brauchte das meinen Vater zur Weißglut. Dann hat mein Vater mich aus dem Kinderwagen getreten, worauf ich die Treppen runter fiel, während meine Mutter schreiend daneben stand. Mein Vater war ultra neidisch auf mich, weil ich die volle Aufmerksamkeit erhielt. Einmal wollte mein Vater mich sogar mit kochenden Wasser überschütten, was meine Mutter und Tante verhindert konnten. Darauf hat sich meine Mutter von meinen Vater scheiden lassen.

Dann zog meine Mutter mit mir zu ihren Großeltern. Doch auch bei meinen Großeltern habe ich Gewalt erfahren. Mein Großvater hat mich so verprügelt, dass ich geweint habe und zugleich geschrien habe, meine Mutter stand daneben und rief "Lothar hör auf, hör doch bitte auf". Mein Großmutter peitschte mich mit einer Hundeleine aus. Ich wurde auch in den dunklen Keller gesperrt, dann saß ich in einem Zimmer, in dem es keine Fenster gab. Dann malte mein Großvater ein schreckliches Wesen, dass in der Dunkelwelt sein Unwesen treibt, dieses Wesen nannte er "Scheppelbock", damit meinte er den Leibhaftigen, also Satan. Dieses unheimliche Wesen malte er auch auf ein Papier.

In der ersten Klasse, malte ich im Unterricht mal einen schwarzen Sarg, über diesen habe ich unzählige Male das Wort Tod geschrieben. Mit 6 Jahren legte ich mich mit ausgestreckten Armen auf der Straße und wollte von einem Auto überfahren werden. Ich habe mich in meiner Kindheit viel in meinem Zimmer zurückgezogen und bei trauriger Musik geweint.

Ich habe mit meiner Vergangenheit abgeschlossen, jetzt schaue ich nach vorne und lebe im Jetzt, versuche das Beste aus meinen Leben zu machen.

Vor 35 Jahren lief meine Mutter und ich panisch durch die Straßen, währenddessen sagte sie wirre Dinge wie "Kind komm jetzt, da sind böse Menschen die uns nach dem Leben trachten, die wollen uns mit Salzsäure töten". Das alles hat mich als Kind zutiefst verstört. Darauf landete meine Mutter in der Psychiatrie. Diagnose schizophrene Psychose. 7 Jahre später sprang meine Mutter bei meinen Großeltern aus dem Fenster und knallte brutal auf den Boden auf, seitdem kann sie nicht mehr laufen. So wie sie mir erzählte, ist sie dann mit letzter Kraft durch die Straßen gekrochen, wollte unbedingt zu mir. Danach war sie sehr lange Zeit in der Psychiatrie.

Mit 13 Jahren entwickelte ich dann ein Vermeidungsverhalten. Statt am Sportplatz entlang zu gehen, lief ich lieber an der Autobahnschallmauer entlang, weil ich da nicht auf Menschen traf. Statt mit dem Bus zu Schule zu fahren, bin ich den Weg lieber gelaufen, weil ich mich unter Menschen nicht wohl fühlte, die waren mir nicht geheuer und der Bus war mir auch viel zu voll.

Ich habe mich dann immer mehr zurückgezogen, mal ein paar Monate oder ein ganzes Jahr, wollte die Schule nicht mehr besuchen. Und das obwohl ich nicht gemobbt wurde, ich wollte einfach nur alleine sein. Ich habe mich dann in der Welt der Videospiele verloren. Ja, ich kann sagen, dass ich in Spielen lebte.

Das ich mich solange zurückgezogen habe, hat damit zu tun, weil ich Angt vor Menschen haben, ich traue ihnen einfach nicht. Ich habe auch manchmal den Eindruck das hier irgendetwas unheimliches vor sich geht.

Ich hatte in meiner Jugendphase sehr starke Gefühlsausbrüche, entweder habe ich geweint oder zerstörte Gegenstände.

Sport wurde bis ins Extreme ausgeführt. Ich bin 1992 nachts im T-Shirt, bei eisigen Temperaturen im Winter, durch die Straßen gejoggt und am Ende der Strecke lief ich dann nochmal so schnell ich konnte, Rocky lässt grüßen.

1993 habe ich dann ein Fitnessstudio besucht. Sehr schnell fiel den Studio Betreibern mein kranker Ehrgeiz auf. Damals beim Hackenschmidt Kniebeugen sagte die Studio Betreiberin zu mir "das ist kein Training mehr, sondern selbstzerstörung". Nach einer Trainingssession bin ich auf der Straße sogar mal kollabiert. Ich wollte unbedingt Powerlifter werden, immer mehr Kraft und Muskeln aufbauen, deshalb bin ich ständig über mein Limit hinausgegangen. Ich war beim Training in einem anderen Modus, nicht mehr hier. Es war ein Rausch. Der Schmerz war mein Freund.

Dann entwickelte ich quälende Zwangsgedanken, bizarre und paranormale Phantasien, verlor mich im magischen Gedanken.

Vor 26 Jahren landete ich dann zum ersten Mal in der Kinder und Jugendpsychiatrie, dort hat man eine Borderline Störung bei mir diagnostiziert.

2 Jahre später landete ich dann in der Erwachsenenpsychiatrie. Auch dort wurde die wieder die Diagnose Borderline gestellt. 1997 attestierte man mir dann eine schizophrene Psychose. Ich habe 1997 mal eine Woche nicht geschlafen, hatte dauernd Melodie-Schleifen aus Gabber Songs im Kopf. Ein Jahr später wurde dann wieder Borderline diagnostiziert. Darauf folgte eine regelrechte Odyssee, die Psychiatrie war mein 2. Zuhause. Ich war ein Drehtürpatient.

Doch als ich die Tabletten 2015 eigenmächtig abgesetzt habe, passierte etwas womit keiner gerechnet hat, denn da stellte sich die Borderline Diagnose als Fehldiagnose heraus. Ich war ohne Tabletten nur noch Gefühl, Gedanken gab es nicht mehr. Ich habe ohne Seroquel jeden Tag dann nur 3 Std. geschlafen, danach war ich putzmunter und manchmal war ich sogar mehrere Tage lang wach. Ich wurde dann immer überdrehter. Ständig bin ich zur Klinik gelaufen, manchmal 6 Mal am Tag, kaum einfach nicht zur Ruhe. 2015 habe ich jeden Tag geweint. 2016 driftete ich dann in eine Manie ab, bekam einen Lachflash und schrieb lauter verrückte Sachen ins Netz. 2016 hatte ich dann meinen ersten Suizid Versuch, weil ich einfach nicht mehr leben wollte.

Vielleicht sagte deshalb ein Freund zu mir das ich eine bipolare Störung habe (gleiches sagte ja auch der Oberarzt). Mein Freund erlebt mich als sehr depressiv und dann wieder als extrem getrieben. Dieser Freund fungiert übrigens als gesetzlicher Betreuer.

2017 kam es dann zu einem Overload, der sich in Form einer Gedankenbeschleunigung (schnell wechselnde Gedankenbilder) und einem veränderten Zeitgefühl äußerte. Das Flooding wurde dann so stark, dass ich mich nicht mehr bewegen oder sprechen konnte, worauf ich in der Psychiatrie landete.

Die Tabletten muss ich leider nehmen, sonst bin wie auf Amphetamine.

Von den Diagnosen bin ich auch weg, ganz gleich ob das jetzt schizophrene Psychose, Alice im Wunderland Syndrom, affektive Störung oder weiß der Kuckkuck heißt.

Labelli

So wie ich schon sagte, die Ärzte halten nichts von dieser Szene, weil dort Extreme herrschen. Deshalb sagte mir ein Arzt auch mal, dass sich in der schwarzen Szene überwiegend Borderliner aufhalten, seine Worte, "das sind die Emotionalen, die lieben Extreme".

Das hat nichts damit zu tun das Frauen böse sind, dass ist eine Feststellung. Frauen sind nicht schlechter oder besser als Männer, auf beiden Seiten gibt gute und schlechte Menschen. Es geht hier um Neutralität, nicht um das Geschlecht.

Die meisten Frauen selektieren nun mal stark. Dann sind viele Frauen Hypergame, daten nach oben. Diese Beobachtung habe nicht ich gemacht, sondern ein Psychologiestudent. Ich habe darüber auch mit den Ärzten gesprochen z.B Selektionsverhalten und Hypergamie, in allem gaben sie dem Studenten Recht.

Das Selektionsverhalten ist evolutionär bedingt, da Frauen nur eine Eizelle besitzen, wählen sie den für sich bestmöglichen Partner aus, dass ist ein ganz natürlicher Prozess. Die Männer die dann nicht zur Elite gehören, haben dann leider das Nachsehen. Die Frauen wählen nur die besten Männer aus, also die 20 Prozent, die 80 Prozent bleiben somit auf der Strecke.

Ist mir wirklich wieder mega schwer gefallen das zu schreiben, kriege keinen Satz mehr auf der Kette.

09.07.2020 23:31 • #48


Ibreaktogether
Zitat von Labelli:
Das klingt so ein bisschen nach "Die bösen Frauen sind so gemein zu uns Männern".Keine gute Voraussetzung

Vielleicht solltest du auch mal berücksichtigen, dass zwischen 18 und 60 Jahren ca. eine Million Frauen fehlen. Es gab hier schon vor der Flüchtlingsflutung einen riesigen Männerüberschuss. Deshalb wäre es besser, wenn du dich nicht über Männer lustig machen würdest, die trotz aller Bemühungen an keine Frau rankommen.

Dass die meisten Frauen sich bei 20% der angeblichen Alphatypen konzentrieren, ist eigentlich auch nichts neues. Es gibt ja heutzutage keine Konventionen mehr, dass jeder Mensch nur genau eine(n) Partner(in) zu haben hat. S. and the City lebt vor, wie Frauen zu leben haben. Das färbt stark ab aufs Verhalten.

Als Frau hat man heutzutage immer leicht reden. Versuche dich mal, in die Lage eines Mannes hineinzuversetzen. Oder wenn eine Million Männer fehlen würden, und Frau sich immer bemühen müsste, um einen Mann "abzukriegen". Das wäre eine komplett andere Lebenswirklichkeit.

10.07.2020 07:24 • #49


Mariebelle
Man/Mann "kommt an keine Frau ran,"bekommt keine ab"....da gefaellt mir schon die Formulierung nicht.Wir sind doch keine Ware.
Die Partnerwahl ist ein hoch komplextes Thema und nicht nur auf die Biologie zu beschraenken.
Auch der staerkste,huebscheste Alphamann kann dumm wie Brot sein und wuerde nicht das Rennen bei einer Frau machen.

Maenner, die meinen sie haetten den Anspruch,das Recht auf eine Frau haben natuerlich ein hausgemachtes Problem.
Dieses Recht gibt es nicht,wir sind doch nicht der paritaetische Wohlfahrtsverband^^
Jeder muss sich bemuehen,dem anderen auch was zu bieten haben ausser einem Koerper .um das Leben des anderen zu bereichern,verlaesslich zu sein,ein guter Liebhaber zu sein,eine finanzielle Sicherheit zu bieten etc.

Auch "unattraktive" ,"schwierige" Maenner und "Frauen" finden Partner,ich denke es liegt daran,dass sie gute Partner und Freunde sind,denn das ist erstmal das wichtigste...

10.07.2020 13:47 • x 4 #50


@Mariebelle
Dein Text trifft so ziemlich das, was ich auch (mal wieder) zu diesem Thema zu sagen hätte.

Fakt ist: Es gibt kein Anrecht auf eine Partnerschaft. Und leider macht diese Fixierung auf das Thema Partnerschaft, der Frust und die Verzweiflung einen ganz und gar nicht attraktiver. Das hat auch nichts mit Verständnislosigkeit zutun...das sind einfach keine anziehenden Eigenschaften. Und in aller Regel strahlt man das nunmal aus...

Ein Anfang wäre es schon, das Thema Partnerschaft nicht zum absoluten Lebensinhalt zu machen. Sondern auch allein was aus seinem Leben zu machen und zwar für sich selbst und nicht mit dem Ziel nur "Frauen anzulocken". Und das Thema Partnerschaft als eine Nebensache zu belassen, die sich nebenbei entwickelt. Das ist jedenfalls eindrucksvoller als fixierte, verzweifelte Sucherei...
Auch wenn's schwer fällt...Wenn man immer nur gekorbt wird oder einfach kein Interesse erwecken kann, liegt es nunmal meistens an einem selbst und nicht an der bösen Außenwelt...und da sollte man ansetzen.

10.07.2020 13:58 • x 4 #51


heartstowolves
Danke, wollte ich auch so schreiben. Das mit dem "Man bekommt keine/n ab" gilt für beide Geschlechter. Niemand sollte als Ware angesehen werden. Ich stimme auch dem "Es gibt kein Anrecht auf eine Partnerschaft" vollkommen zu.

Ich finde, man sollte sich auch immer selbst fragen, wieso man darauf so fixiert ist eine Partnerschaft haben zu wollen. Sucht man da nicht unterbewusst etwas, wo man meint, der Partner könnte es ausfüllen?
Da wundert es mich nicht, wieso es so zum Frust und zur Verzweiflung kommt - man merkt Leuten an, wenn sie verzweifelt auf der Suche nach etwas sind. Das wird ausgestrahlt. Und macht für mich persönlich die Person dermaßen unattraktiv.
Ich hab es die letzten Jahre vermehrt von der weiblichen Seite miterlebt, dass einige richtig abgedreht sind weil sie Single waren und verdammt unzufrieden damit. "Hätte ich einen Freund, wäre alles besser", "Hätte ich einen Freund würde ich mehr tun", usw. und haben sich sich dann in so einiges reingestürzt was am Ende mehr Schaden angerichtet hatte als sonst was.
Zumal: Wenn man krampfhaft versucht etwas zu bekommen oder zu erzwingen geht das am Ende schief. Das ist für die andere beteiligte Person einfach nur anstrengend und auch abschreckend.
Zitat von Miyako:
Wenn man immer nur gekorbt wird oder einfach kein Interesse erwecken kann, liegt es nunmal meistens an einem selbst und nicht an der bösen Außenwelt...und da sollte man ansetzen.

Richtig. Wenn sowas dauernd passiert sollte man nicht immer den Fehlern in anderen suchen. Sieht man ja bei den letzten Seiten ganz gut: Laut TE sind es ja nur die Frauen aus dieser Szene die dies und jenes gemacht/gesagt bzw. nicht gemacht/gesagt haben. Und das stößt mir langsam echt sauer auf.

10.07.2020 14:42 • x 1 #52


Ibreaktogether
Ich war in den letzten 28 Jahren in drei Ländern Lateinamerikas, und habe dort wunderbare Frauen kennengelernt. Ich weiß also, dass man auch anders miteinander umgehen kann. Und in Ländern mit Frauenüberschuss stellt sich das Problem und der Umgang miteinander ganz anders dar. Ich weiß also, wovon ich rede. Ich habe vier Frauen in Deutschland integriert. Ok, mit der letzten konnte ich nicht mehr zusammenleben, und es nahm kein so schönes Ende. Und jetzt könnt ihr mich steinigen.

10.07.2020 15:01 • #53


Mariebelle
Ich finde es voellig normal eine Partnerschaft/Sexualitaet zu wollen.
Aber die Herrangehensweise an diese durch manche Maenner finde ich sehr befremdlich.

Sie schieben ihre Schwierigkeiten auf andere Dinge,wie "Maennerueberschuss",Filme ,wie S. in the City,oder die Behauptung ,dass ein Grossteil der Frauenpopulation nur "Alphamaenner" im Sinn hat.

Wenn jemand Probleme mit Partnerschaften hat,liegt es mE erstmal an der Person selbst.
Diese koennen zB "sozialunvertraeglich" sein,zu grosses Anspruchsdenken haben,nicht kompromissfaehig sein,ein veranachlaessigtes Auesseres haben etc,usw,pp....

10.07.2020 15:02 • x 4 #54


Mariebelle
Zitat von Ibreaktogether:
Ich war in den letzten 28 Jahren in drei Ländern Lateinamerikas, und habe dort wunderbare Frauen kennengelernt. Ich weiß also, dass man auch anders miteinander umgehen kann. Und in Ländern mit Frauenüberschuss stellt sich das Problem und der Umgang miteinander ganz anders dar. Ich weiß also, wovon ich rede. Ich habe vier Frauen in Deutschland integriert. Ok, mit der letzten konnte ich nicht mehr zusammenleben, und es nahm kein so schönes Ende. Und jetzt könnt ihr mich steinigen.
Du willst jetzt aber nicht deine Urlaubsbekanntschaften mit Beziehungen im rl vergleichen.
Gerade in Suedamerika gibt es gegenueber zu Deutschland ein grosses Einkommensgefaelle,da ist der deutsche/ggfs amerikanische Mann oft ein Weg aus der Misere.

10.07.2020 15:04 • x 3 #55


Ibreaktogether
Zitat von Mariebelle:
Du willst jetzt aber nicht deine Urlaubsbekanntschaften mit Beziehungen im rl vergleichen.Gerade in Suedamerika gibt es gegenueber zu Deutschland ein grosses Einkommensgefaelle,da ist der deutsche/ggfs amerikanische Mann oft ein Weg aus der Misere.

Ach ja, und weil dir die Infos fehlen, unterstellst du einfach was, oder wie? Wo steht da was von Urlaubsbekanntschaften? Mit zweien habe ich Kinder, eines davon schon volljährig. Du machst es dir viel zu einfach. Aber ist schon klar, ich musste mir hier auch anhören, dass mir eine Latina eigentlich gar nicht zusteht. Das sind die üblichen Reaktionen.

10.07.2020 15:05 • #56


Mariebelle
Nein ,ich unterstelle nichts,gebe es aber zu bedenken...
Wenn es nicht klappt,sind das auch oft unterschiedliche kulturelle Praegung und Werte und Ziele.

10.07.2020 15:06 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

Ibreaktogether
Zitat von Mariebelle:
Nein ,ich unterstelle nichts,gebe es aber zu bedenken...

Es passt dir nur nicht, dass ich die Abkürzung genommen habe, anstatt mich dem Diktat einer Frau zu unterwerfen. Zum Glück ist es nicht verboten, mit Frauen aus dem außereuropäischen Ausland zusammen zu leben.

10.07.2020 15:07 • #58


Mariebelle
Zitat von Ibreaktogether:
Es passt dir nur nicht, dass ich die Abkürzung genommen habe, anstatt mich dem Diktat einer Frau zu unterwerfen. Zum Glück ist es nicht verboten, mit Frauen aus dem außereuropäischen Ausland zusammen zu leben.
Du musst doch nicht gleich patzig um dich schlagen.
Ich bin auch mit einem nichtdeutschen Mann verheiratet,weil mir die "deutschen Maenner" zu langweilig waren....

10.07.2020 15:09 • x 2 #59


Ibreaktogether
Zitat von Mariebelle:
Du musst doch nicht gleich patzig um dich schlagen. Ich bin auch mit einem nichtdeutschen Mann verheiratet,weil mir die "deutschen Maenner" zu langweilig waren....

Warum hast du dir dann ein Urteil gebildet? Normalerweise hättest du ganz anders reagieren müssen. Merkst du, wie du mit zweierlei Maß misst?

10.07.2020 15:11 • #60



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