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Hallo Mila,

Um eins mal ganz klar zu stellen, ICH denke und glaube auf gar keinen Fall, dass Du ein lebensunfähiger Idiot bist, ganz im Gegenteil glaube ich oder bin sogar sicher - soweit man das online sein kann - dass Du eine unglaubliche Energie und Lebensfähigkeit besitzt -und auch ganz viel Lebenslust. Dass Du diese nicht nach DEINEN Energien, Talenten und gemäß Deiner Persönlichkeit lebst oder überzeugt bist nicht leben zu können, ist bestimmt schlimm.

Was ich geschrieben habe, sind meine "Erkenntnisse" die ich im laufe der letzten Jahrzehnte über mich gesammelt habe...glaub mal nicht, dass diese Erkennisse irgendetwas großartig ändern würden...wenn ich sie nicht hernehme und versuche umzusetzen oder mich daran ganz konkret erinnere, sind sie genausoviel wert, wie ein paar Lackschuhe, dass im Regal verstaubt

Ich will auf gar keinen Fall Deine ganz realen Ängste und Probleme bagatellisieren - es geht aber immer und überall um Entscheidungen...und ganz oft gibt es kein RICHTIG/FALSCH, GUT/SCHLECHT oder ENTWEDER/ODER...und das bedeutet, dass es meistens auch nocht was dazwischen gibt, einen Mittelweg mit x-Abzweigungen.

Es geht bei Deiner letzten Antwort nur und einzig um Deine Überzeugung. Du bist alles andere als Unsicher was Deine Wunschziele, Überzeugungen betrifft- jedenfalls hörst Du Dich kein Stück so an -

Ich würde mir nicht mal im Traum einfallen lassen, dass ich Dich zu irgendetwas überreden oder Dich umstimmen kann oder dir igendetwas einreden könnte... will ich auch nicht - z. B. Deine Reaktion und Interpretation meiner letzten Antwort an Dich - ICH kann überhaupt nicht nachvollziehen, zwischen welchen Zeilen DU gelesen hast "Du bist ein lebensunfähiger Idiot".

Wenn Du ne Freundin von mir wärst, würd ich nicht rumlamentieren sondern Dir ganz einfach sagen, dass Du ´s Dir auf meine Kosten so richtig schön einfach machst. weil Du offenbar selbst kein allzugroßes Interesse an nem Gedankenaustausch hast, sondern vermutlich nur Jemanden suchtest auf den Du sauer sein kannst, oder auf den Du Deinen Frust projezieren kannst...geht gar nicht!

Du bist aber nicht meine Freundin und ich bin nicht Deine - von daher kann ich tatsächlich nicht darüber spekulieren, warum Du wie reagierst, weil ich Dich überhaupt nicht kenne - aber ich kann noch mal klar und deutlich sagen, dass Deine Interpretation meiner Worte NICHT dem entspricht, was ich damit ausdrückte. Da gibt es nichts zu diskutieren! Da liegst/lagst Du völlig falsch!

Du bist überzeugt (wieso auch immer) dass ich...Du bist überzeugt, dass Du nicht, dass dieses und welches...etc als völlig anonymes Forummitglied würde ich Dir gerne nur noch Vorschlagen Deine Überzeugungen hin und wieder in Frage zu stellen bzw. unter die Lupe zu nehmen.

19.11.2007 19:20 • #21


@Cathy

Sorry, sorry, sorry

dass ich Dich missverstanden habe.
Gib nichts auf die Kommentare einer alten, irren, frustrierten Frau.

Nur auf eines möchte ich Dich hinweisen, das Wort "überzeugt" findest Du nicht in meinem Beitrag.
Ich bin von eigentlich gar nichts mehr überzeugt, ich schreibe hier nur meine Gedanken, Gefühle auf.
Und ich hinterfrage eigentlich alles, was ich denke und denke eigentlich auch,dass es alles nur Schrott ist, was ich denke.....
Ich bin mir nicht mal mehr wirklich sicher, ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist.

20.11.2007 10:44 • #22



Ich brauche jemanden zum Reden

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Hallo Mila Miila,
man(n) traut sich ja kaum noch sich in euer Frauengespräch einzumischen - ich machs jetzt trotzdem mal.
Mein Eindruck ist, dass das was du schreibst kryptisch ist. Du legst die Karten nicht auf den Tisch - obwohl du hier durch Anonymität hinreichend geschützt bist.
Gleichzeitig machst du ganz viele Andeutungen, die einen ganz viel spekulieren lassen - und die für diejenigen von denen du möglicherweise befürchtest, sie könnten lesen, was du schreibst wahrscheinlich leicht entzifferbar wären.

Willst du nicht mal klar aussprechen, was dir eigentlich im Kopf herumschwebt? Es ist ja ein schönes Angebot - Rätselraten macht Spaß - aber die Gefahr, dass man an dir vorbeirät ist doch relativ groß.

Ich glaube das entspricht dem Zustand in dem du dich befindest ganz gut: Ambivalenz. Was Cathy schreibt verstehe ich als Hinweis, dass das was du erlebst IN JEDEM FALL Ergebnis eigener Entscheidungen ist. Auch das was dich dabei quält. Ambivalenz fühlt sich nicht schön an - sie bindet deine Kraft - aber eben das ist ihre Funktion, das wofür du dich entschieden hast .
Ambivalenz ist ein System, das dich im Kreis tappen läßt. Wenn du den Kreis von oben betrachtest ist das einfach zu sehen. Merke dir deine Schritte - dann kannst du sie wiedererkennen, wenn du wieder an die gleiche Stelle kommst - und die andere Weggabelung nehmen.

Ich spekulier jetzt auch mal ne Runde. Kannst mal sehen, wer sich alles für dich anstrengt... (Schritt 1: Ich mache düstere Andeutungen - Leute beginnen sich für mich zu interessieren).
Was du schreibst klingt, als ob du einen Weg suchst aus deiner Ehe auszubrechen - legitimiert durch Leid (Schritt2: Entscheide nichts, sondern lass dich vom Leiden treiben). Und einiges von dem was du schreibst klingt danach, als ob du dir hier im Forum diese Legitimation abholen willst. (Schritt3: Leiden erzeugt Mitgefühl, Mitgefühl legitimiert Schritte, die "eigentlich" nicht ok sind)

Und deine dumme Therapeutin stellt Fragen anstatt Antworten zu liefern.

Hmm. Ist vielleicht doch klüger als du denkst.

Mila, du brauchst ÜBERHAUPT keine Legitimation, um Dinge zu entscheiden, die du LEBEN WILLST. Deswegen kann sie dir auch niemand geben - denn es hängt einfach nur von deinem Willen ab. Wenn du aus deiner Ehe raus musst, damit du dich frei fühlen kannst, dann tu´s. Für deine Kinder gibt es dabei nur zwei Fragen, die sie interessieren: 1) Verlieren wir Mama? 2) Geht es Mama gut? Thats all.
Hinter dem Gedanken an deine Kinder versteckt sich dein eigenes legitimes Sicherheitsbedürfnis. Du hast keine Sorgen um deine realen Kinder, sondern um dein "inneres Kind". Und das ist dann der zweite Satz, der deine Ambivalenz komplett macht: Wenn du in deiner Ehe bleiben mußt, damit du dich sicher fühlen kannst, dann tu´s. Was deine Kinder dabei interessiert ist: 1) Geht es Mama gut? 2) Verlieren wir Mama an ihre Depression?

Noch ein Eindruck: Du bist dabei deine Vernunft abzuschalten. Das mag daran liegen, dass dein Leben "übervernünftig" ist - also nicht mehr in Kontakt steht zu dem, was du dir wünschst. Aber lass dir eins gesagt sein: Wer aufs offene Meer will braucht gute Seekarten und muss navigieren können. Gerade wenn es mächtige Gefühle sind die dich anziehen (um mal weiter zu spekulieren) brauchst du die Klarheit deiner Gedanken, damit du über deinen Kurs entscheiden kannst. Du kannst in die entlegensten Regionen segeln, wenn du deinen Kurs kennst. Du kannst auch auf der Nachbarsinsel stranden und das für die große neue Welt halten - eine Weile lang; das passiert dir, wenn du deinen Kurs nicht bestimmen kannst.

Grüße und: "auf Matrosen ohe! In die tosende See!"

20.11.2007 12:06 • #23


Zitat:
man(n) traut sich ja kaum noch sich in euer Frauengespräch einzumischen - ich machs jetzt trotzdem mal.


Gerne, mal ein nicht hormongesteuerter Beitrag ist mir sehr willkommen.

Also......
Ich brauche/suche keine Legitimation, meine Ethik und Moral sagt mir, dass mein Wunsch legitim ist. Und ich weiss, dass andere Leute es auch so sehen.

Ich weiss aber nicht, wie ich diesen Schritt schaffen kann, da es mir an Kraft fehlt, das Netzwerk, wer passt auf die Kinder auf, wenn ich krank bin z.B.? Sag jetzt nicht der Vater, ich muss damit rechnen, dass er sich zurückzieht....

Wo sollen wir wohnen? Wir müssten umziehen. Finde ich da einen Hortplatz für mein Kind nach der Schule?
Was passiert, wenn er die Kinder nicht gehen lässt??
Es gibt niemanden, der mir helfen wird um meine Kinder zu kämpfen. Und ich habe keine Kraft mehr für einen Kampf.
Diese Sachen müssen geklärt sein, bevor ich gehe und noch tausend andere.
Ich habe Angst ihm zu sagen, dass ich gehe, wenn ich nicht sofort meine gepackten Koffer nehmen kann und gehen.
Den Psychoterror würde ich nicht aushalten.

Wer hilft mir beim Umziehen?
Schützt mich vor seinen hasserfüllten Blicken??

Ich bin, wie Du siehst, nicht dabei meine Vernunft auszuschalten, sondern sie hindert mich.

Es ist jetzt schon niemand da, er mich tröstet. Was wird dann, wenn es noch schlimmer wird??

Worte aus dem Netz haben mich noch nie getröstet. Und bei dem "mitleidigen" Kommentar meiner Therapeutin, habe ich mich eher verarscht gefühlt!

Ich suche Hilfe, wobei ich nicht denke, dass ich sie hier finde. Aber irgendetwas muss ich tun, da für mich die Situation unerträglich ist.
Jeder Versuch, was zu unternehemen endet leider in einer neuen Frustration.
Bin dabei mir wieder einen Therapeuten zu suchen, damit mir überhaupt jemand zuhört.
Nur wie soll man einen Termin ausmachen, wenn man wenig Zeit hat und dann es auch noch heimlich machen will --unmöglich.
Dieser Therapeut hätte auch noch eine Gruppe, einmal pro Woche---unmöglich.

Obwohl ich einer Therapie recht kritisch gegenüberstehe, hat mich diese wiederkehrende Erkenntnis total frustriert.
Ich bin eine erwachsene Frau, und kann nicht das tun, was ich möchte. Natürlich könnte ich meinen Mann davon erzählen und bitten in diesem Zeitraum die Kinder zu hüten, aber das würde mich etwas kosten (nicht Geld)......Aber den Preis kann ich nicht bezahlen.

Für andere Menschen wäre alles überhaupt kein Problem, aber es ist eines für mich!
Und das wurmt mich auch, wieso können andere Menschen diesen Schritt tun, aber ich nicht??

Ich weiss noch nicht mal, was ich für Hilfe brauche, aber ich brauche welche!

20.11.2007 13:24 • #24


nu sitze ich hier und brauche jemanden zum darüber reden, dass ich gerne mit jemandem reden würde und über das mit dem Therapeuten und bla-bla.
Und es gibt auch jemanden, den ich zwar kaum kenne, der aber so vertrauenswürdig erscheint, dass ich mir vorstellen könnte mit ihm zu reden.
Wir hatten letztens auch ein Gespräch, primär um etwas anderes und sekundär kamen wir dann auch auf mich. Aber dann mussten wir aufhören. Leider habe ich den Menschen bisher nicht wiedergetroffen. Ich habe ihn zweimal gesehen, da war er aber geschäftlich eingespannt.
Ist es blöd eine sms zu schicken, ich finde schon. Aber so finde ich nie heraus, ob wir uns nochmal unterhalten können. Vielleicht will er es auch nicht und ich habe deshalb keine Chance an diesen Menschen ranzukommen.
Ich fühle mich wie ein dummer Teenager, obwohl es nur um ein Gespräch geht.
Natürlich könnte ich ihn auch anrufen, aber das ist mir peinlich.
Am liebsten würde ich eine mail schreiben, aber ohne private mail-adresse geht es nicht.
Warum schreibe ich das hier? Weil es raus muss und ich meine Gedanken nicht mehr ertrage.
Mann was bin ich bescheuert....

20.11.2007 15:34 • #25


Mensch Mila,
jetzt mal Klartext - ich blick überhaupt nicht durch, wovon du redest. Warum sagst du nicht klar worum es geht?
Was für ein Wunsch ist legitim?
Du willst dich trennen, warum? Was ist so schlimm? Warum befürchtest du Psychoterror?
Warum fürchtest du hasserfüllte Blicke, und was wäre so schlimm daran?
Du kannst was nicht tun, obwohl du eine erwachsene Frau bist?
Worüber mußt du so dringend reden, dass du das von einem Menschen abhängig machst den du offenbar kaum kennst?
Bist du verliebt?

Wie soll man denn irgendwas dazu sagen, wenn du alles immer nur andeutest? Und dann beschwerst du dich, dass dir niemand helfen kann?

Ich sag dir mal wie´s mir damit geht:
Ich finde es auf die Dauer anstrengend Rätsel zu raten.
Ich sehe mich wenn ich dir schreibe von drei möglichen Angriffen bedroht:
- dass alles was ich schreibe sowieso nicht hilft, weil dir noch nie was geholfen hat, schon gar nicht im Internet
- dass ich wenn ich dir nichts vorschlage, was du tun kannst, genauso abgeurteilt werde, wie dein Therapeut (der ich auf keinen Fall bin und sein möchte... das nebenbei)
- dass das was ich dir vorschlagen würde sowieso nicht geht, weil du durch das Übermaß an Verantwortung sowieso gefesselt bist.


Mit anderen Worten: Das Risiko, dass alles verraucht, was ich schreibe ist verdammt hoch - so wie das was ich in der Antwort davor geschrieben habe wirkungslos verraucht ist.
Dabei könnt ich dir vielleicht wirklich was sagen: Hab gerade eine Trennung hinter mir mit drei Kindern im Hintergrund und einer neuen Beziehung obendrein, die auch schon wieder vorbei ist...
Aber bevor ich weiß worum es geht? Wie soll das gehen.
Mach dir doch bitte mal klar, dass nur du selbst deine Situation als absolut außergewöhnlich und unentrinnbar empfindest. Millionen von Paaren trennen sich, viele davon haben Kinder, viele haben sich in jemand anders verliebt, viele kommen aus Beziehungen, die bedrohliche Strukturen haben - und die leben alle noch!

Also los jetzt mal von vorn. Was ist überhaupt los, was machts denn so schwierig und warum kommst du nicht einfach mal rüber damit?
flo
PS. Sei dir sicher - noch mal Rätsel raten mach ich nicht!

20.11.2007 19:01 • #26


also

1. ich bin nicht verliebt
2. ist mir ein Mensch so sympatisch, dass ich mir vorstellen könnte ,mit ihm über meine Ängste, Sorgen, Probleme zu reden. Was mir ein Bedürfnis ist, und in den letzten 2 Jahren ist mir kein Mensch über den Weg gelaufen, bei dem ich es mir vorstellen konnte.
3. Der legitime Wunsch ist es mich von meinem Mann zu trennen.


Zitat:
Mach dir doch bitte mal klar, dass nur du selbst deine Situation als absolut außergewöhnlich und unentrinnbar empfindest. Millionen von Paaren trennen sich, viele davon haben Kinder, viele haben sich in jemand anders verliebt, viele kommen aus Beziehungen, die bedrohliche Strukturen haben - und die leben alle noch!


Trotzdem habe ich Angst. Wenn es für mich so einfach wäre, hätte ich es ja schon längst getan.

Und die Dinge vor denen ich Angst sind u.a. folgende

Zitat:
Ich weiss aber nicht, wie ich diesen Schritt schaffen kann, da es mir an Kraft fehlt, das Netzwerk, wer passt auf die Kinder auf, wenn ich krank bin z.B.? Sag jetzt nicht der Vater, ich muss damit rechnen, dass er sich zurückzieht....

Wo sollen wir wohnen? Wir müssten umziehen. Finde ich da einen Hortplatz für mein Kind nach der Schule?
Was passiert, wenn er die Kinder nicht gehen lässt??
Es gibt niemanden, der mir helfen wird um meine Kinder zu kämpfen. Und ich habe keine Kraft mehr für einen Kampf.
Diese Sachen müssen geklärt sein, bevor ich gehe und noch tausend andere.
Ich habe Angst ihm zu sagen, dass ich gehe, wenn ich nicht sofort meine gepackten Koffer nehmen kann und gehen.
Den Psychoterror würde ich nicht aushalten.


Für mich ist dieser Schritt ein Problem, weil ich es allein, ganz allein tun muss. Deinen vorherigen Beitrag habe ich gelesn und er ist nicht verraucht.
Aber ich habe ANGST!

Manche Leute bekommen Panikangst ein Antibiotikum zu nehmen, nachdem sie den Beipackzettel geleesn haben, obwohl Millionen andere Menschen die Einnahme überlebt haben (okay es sind auch schon welche an einer anaphylaktischen Reaktion gestorben).
Ich habe vor etwas anderem Angst, was Millionen von Menschen schadlos und ein Teil psychisch nicht so schadlos überstanden haben.

Diese Situation ist nicht aussergewöhnlich, aber für mich problematisch. Und ich habe sausser mit einem Therapeuten noch nie mit einem realen Menschen besprochen, weil keiner mehr da ist.

20.11.2007 21:38 • #27


Hallo Mila,

Ich weiß nicht, wie Du auf die Idee kommst, dass alle anderen mit so einer Situation besser umgehen können - aber- auch auf die Gefahr hin, dass meine Geschichte nichts mit Dir zu tun hat erzähl ich mal...

Diese Art und der Inhalt dieser Konversation fühlt sich für mich mittlerweile an wie ein Deja Vu....eine ehemalige Freundin von mir, verheiratet mit einem Mann, den sie schon vor der Hochzeit nicht leiden konnte, und zwei Töchtern redet seit Jahren davon wie schrecklich ihre Ehe ist, was für ein mieser manipulativer A. ihr Mann ist, dass sie da unbedingt raus muß aber nicht kann weil ... - und weißt Du, was soll ich um den heißen Brei reden - sie wollte eigentlich nichts weiter als ne "Absolution" um rumzuflirten und außerehelich nach ein bißchen "Liebe und Anerkennung" zu suchen.
Das lief immer nach dem gleichen Schema ab - sie konnte ja nicht einfach drauflos flirten, sie wollte ja nicht, dass diese Männer abwinken, wenn sie als verheiratete Frau mit Kindern mit ihnen flirtet...ich hab diese Freundschaft nicht beendet, weil ich ein Moralapostel bin, sondern weil sie mit ihrem Verhalten all die Frauen und Männer und Kinder in den Dreck gezogen hat, die ganz wirklich und ganz real in Not sind und misshandelt werden...aber das ist, wie ich gehört habe, nicht untypisch...Frauen legen sich, bevor sie was mit nem Anderen anfangen - ihre Gründe, Erklärungen und Emotionen zu recht...sie machen sowas nicht, weil sie Bock drauf haben aber keine Verpflichtungen wollen, die machen sowas weil ihre Beziehung so schlimm ist und sie ja nur nach ein bißchen Liebe und Nähe suchen.

Ich behaupte weiß Gott nicht, dass Du etwas ähnliches bezweckst oder vorhast oder auch nur in Erwägung ziehst...ich weiß nur, dass Du Dich selbst noch nicht bei den zuständigen Behörden und vielleicht einem Anwalt informiert hast, was Du für ganz praktisch für Möglichkeiten hast, und welche Stelle Dich am besten wobei unterstützen könnte und würde...aber Du meinst, dass Dir das Reden über Deine Beziehungsprobleme mit einem Typen helfen könnte? Dass Du ihm "vertrauen" kannst? Entschuldige, aber ich halte Dich absolut nicht für so naiv,noch weniger glaube ich, dass DU meinst, der Typ könnte überhaupt irgendwas mit Deiner "Geschichte" anfangen.

Also stell ich Dir die Frage einfach frei raus: Wieso meinst Du, dieser Typ sollte/müßte von Deiner Ehekriese und Deinen Trennungsabsichten erfahren? Wozu und warum willst Du dass er diese "Info" über Dich hat?

20.11.2007 21:47 • #28


Sorry, bin während des Tippens ausgeloggt worden...

20.11.2007 21:50 • #29


@Cathy

Ich würde gerne mit einer Frau drüber reden, aber leider ist mir bisher keine über den weg gelaufen.
Welches Geschlecht mein Gesprächspartner hat ist mir relativ Wurst. Er war nunmal da.....
Warum darf man sich als Frau nicht mit Männern über private Dinge unterhalten. Gut, wenn dann immer gleich irgendwelche Hintergedanken angedichtet werden, sollte ich wirklich davon Abstand nehmen.

Und ich bin nicht so wie Deine Freundin.

20.11.2007 22:12 • #30


Hi Mila,
gut denn, wird langsam klarer - trotzdem noch ein paar Fragen:
- Woran genau ist deine Ehe gescheitert?
- Was hast du bisher getan, um dieses Scheitern abzuwenden?
(das frag ich nicht um dich in deinem Wunsch zu verunsichern, sondern damit du die Probleme nicht "mitnimmst")
- Warum traust du deinem Mann nicht zu für die Kinder zu sorgen?
- Warum traust du deinem Mann nicht zu, eine einvernehmliche Trennung hinzukriegen?
- Es ist kein Naturgesetz, dass die Kinder bei der Mutter bleiben müssen, damit ´s ihnen gut geht (und nur darum geht es bei dieser Frage) - mittlerweile aber in Deutschland ein Gesetz, dass sie Anspruch auf Kontakt mit BEIDEN Eltern haben - ihr MÜßT miteinander reden, denn Eltern bleibt ihr. Was ist so unmöglich daran?
- Unterstellt, dass dein Mann ein Problem hat (Gewalt, Dro., Alk. oä. ); was du erzählst klingt nicht unbedingt danach - aber unterstellt es wäre so: Du kannst dir professionelle Hilfe holen, auch schon für das Gespräch in dem du deinem Mann deine Trennungsabsichten eröffnest. Warum versuchst du stattdessen einen zwangsläufig überforderten Privatkontakt in die Geschichte einzubeziehen?


Zitat von Mila-Mila:

Trotzdem habe ich Angst. Wenn es für mich so einfach wäre, hätte ich es ja schon längst getan.

Du hast Angst - ist das eine angemessene reale Angst, wird deine Situation durch Dinge zusätzlich belastet, von denen wir nichts ahnen, weil du sie bisher nicht erzählt hast?
Wenn das nicht der Fall ist, dann möchte ich dir folgendes dazu sagen:
Jeder der sich trennt hat Angst um seine Kinder. Vertraue deiner Liebe zu ihnen - das reicht schon. Deine Kinder werden ihren Weg zu dir finden, wenn sie sich deiner Liebe gewiss sind - mehr braucht es dazu nicht. Auch keine fertig eingerichtete Wohnung oder Komplettlösung für die Betreuung
- nochmal: unterstellt dein Mann hätte Probleme vergleichbar mit oben genannten, dann wende dich noch vor der Trennung an Profis, die dir in der Situation helfen können. Wenn das nicht der Fall ist, dann sag ich dir: Du mußt nicht nur damit rechnen, dass er sich zurückzieht, sondern evtl auch mit dem Gegenteil: dass sich seine Einstellung zu den Kindern ändert. Möglicherweise hat auch er Angst sie zu verlieren und auch für ihn endet eure destruktive Rollenaufteilung dann und er muss neu definieren, was er mit seinen Kindern zu tun haben will.

Warum ist von vornherein klar, dass du die Wohnung verlässt? Nur weil du die Trennung willst? Man kann durchaus auch entscheiden, dass im Sinne des Kindeswohls du da wohnen bleibst mit den Kindern, wenn du die Betreuung übernimmst?

Wovor genau hast du Angst, wenn du es ihm sagst und NICHT die gepackten Koffer da stehen hast? Irgendwas scheint es ja völlig undenkbar zu machen, dass ihr über die Trennung wie Erwachsene miteinander reden könnt?

Wenn du deine Angst für irrational hältst, für überzogen, für nicht angemessen, dann brauchst du genau dafür Hilfe - die Angst vor so einem Gespräch zu überwinden.
JEDER hat Angst seinem Partner einen Trennungsentschluss mitzuteilen. Und die meisten kriegen es ja auch wirklich nicht hin, ohne nochmal alle Register der Machtspiele durchzuspielen, die schon die Ehe zerstört haben.
Es gibt auch in eurer Situation GEMEINSAME Interessen - so absurd sich das vielleicht anhören wird. Konzentriere dich auf die. Strittige Fragen kann man verschieben, bis die Wogen sich geglättet haben.
Je klarer und nüchterner du aussprechen und definieren kannst, was du genau willst, desto größer die Chance, dass ihr das was eure gemeinsamen Interessen sind auch einvernehmlich angehen könnt.


Du siehst, es ist für meinen gegenwärtigen Informationsstand immer noch nicht möglich einzuschätzen, wobei genau du eigentlich Hilfe brauchst - und vielleicht entspricht das dem Zustand deines Denkens ja auch?
Du mußt nichts übers Knie brechen - jetzt hast du das ja schon so lange ausgehalten, da kommts auf ein paar Wochen mehr auch nicht an.
Das materielle findet sich - darüber würd ich mir am allerwenigsten Sorgen machen.

Mach dir mal einen Schlachtplan:

1) Brauche ich Hilfe um mir über meinen Trennungswunsch klarer zu werden - oder bin ich bereits fest entschlossen?
2) Brauche ich Hilfe meine Angst vor dem Vollzug der Trennung zu überwinden?
3) Brauche ich Hilfe es ihm oder/und den Kindern zu sagen? Welche Anlaufstellen gibt es?
4) Brauche ich Hilfe die Trennung vorzubereiten - Wohnung, Kinderbetreuung zu sichern?
5) Brauche ich Hilfe mein Leben nach einer Trennung mit oder ohne Kinderbetreuung zu organisieren?
6) Brauche ich Hilfe den nachehelichen Kontakt zu gestalten, (gütliche Scheidungsfragen, Kinderbetreuung, materielle Regelungen)?

Das sind so die Sachen, die mir einfallen - nimm einfach mal die Phasen ein bißchen auseinander, die so eine Trennung hat. Es gibt zu jedem Punkt Angebote, Bücher, Beratungsstellen etc.
Das ist eine verdammt nüchterne Erwachsenen-Management-Aufgabe. So solltest du sie auch angehen: Organisiert, stetig, vorbereitet, in sinnvolle Teilstücke gegliedert.
Du kannst sicher zum einen oder anderen Punkt auch hier Erfahrungen abfragen - aber das wird nicht genügen, um das alles gut hinzukriegen.

Nochmal zum Beruhigen: Deine Angst ist völlig normal - jeder hat sie. Die Vorstellung, dass deine gegenwärtige Situation völlig unabänderlich ist, ist normal - jeder hat sie kurz vor der Trennung. Die Angst, dass sich deine Kinder abwenden, oder deinem Mann zufallen, ist normal - jeder hat sie; insbesondere der der geht.
Vieles von dem was du jetzt befürchtest wird so nicht eintreffen, weil die Trennung selbst euer destruktives Spiel beendet - je klarer, eindeutiger, entschlossener um so mehr. Ein Teil des Verhaltens deines Mannes ist durch dein eigenes Verhalten mitbedingt - änderst du das, zwingst du ihn auch zu Veränderungen seines Verhaltens (mit zwecklosem Widerstand ist allerdings zu rechnen).

@cathy; hm ich finde es ein bißchen grenzwertig, was du schreibst. Ich glaube nicht, dass du genügend Hinweise in Milas Text für diesen Analogieschluß hast - ohne behaupten zu wollen, dass ich verstehen

20.11.2007 23:14 • #31


doof, dass man immer rausfliegt, während man schreibt ... naja das war natürlich ich...
grüße
flo

20.11.2007 23:16 • #32


Zitat von Mila-Mila:
@Cathy

Ich würde gerne mit einer Frau drüber reden, aber leider ist mir bisher keine über den weg gelaufen.
Welches Geschlecht mein Gesprächspartner hat ist mir relativ Wurst. Er war nunmal da.....
Warum darf man sich als Frau nicht mit Männern über private Dinge unterhalten. Gut, wenn dann immer gleich irgendwelche Hintergedanken angedichtet werden, sollte ich wirklich davon Abstand nehmen.

Und ich bin nicht so wie Deine Freundin.


Hi Mila,

ich hab überhaupt kein Problem damit mit Männern über persönliche Dinge zu reden, meine engsten Freunde sind Männer. Dieser Typ ist aber nicht Dein Freund, nicht mal ein Bekannter. Siehst Du, es gibt x-Möglichkeiten warum und weshalb - das muß nicht immer was Sexuelles sein - aber Vertrauen kann es auch nicht sein, weil Du absolut nix über diesen Mensch/Mann weißt...bei meiner Freundin war das auch nicht wirklich was Sexuelles...sie hat sich von diesen Männern Bestätigung und Anerkennung und ganz viel Mitleid "erschlichen". Nach ihrer und meiner Einschätzung - war ihre Ehe ne Katastrophe - aber statt sich mit ihrem Partner zusammen eine "Lösung" zu überlegen - steigt sie eben einfach aus und holt sich das, was sie meint dass es ihr zusteht, von Anderen...Die Typen sind mir egal, sind alles erwachsene Leute...hat nie lange gedauert, sobald diese Männer ihr konkret "helfen" wollten und merkten,dass sie von sich aus überhaupt NICHTS Konkretes unternehmen WILL- fühlten die sich einfach nur verarscht...sie hätte ihren Mann nur verlassen, wenn einer dieser Kerle gesagt hätte "Komm zu mir, ich sorge für Dich und kümmer mich um alles"

Warum ich diese "Geschichte" erzählt habe hatte einen ganz simplen Grund, ich hatte einfach keine Idee (und versteh es immer noch nicht um ehrlich zu sein - aber das ist ja kein Angriff) warum DU - die offensichtlich in einer Beziehungskrise steckt - ganz wischi-waschi ist was die Kontaktaufnahme zu diesem Fremden betrifft.Wenn der nicht zufälligerweise Anwalt ist oder Wohnungsmakler oder Sachbearbeiter bei irgendeiner relevanten Behörde - dann kann ich nicht verstehen was Du von dem willst, erwartest oder erhoffst...der wird wohl kaum so verrückt sein, sich aktiv in Deine Ehe einzumischen

Das ist egal, was ich davon halte - ich versuch mich niur in Deine Situation rein zu denken (auch ich hab mich schon meinen Ex Partnern getrennt- und kann irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen warum Du Dir gerade jetzt sone Gedanken darum machst, was dieser völlig Fremde Mann von Dir denken könnte und unter welchem Vorwand Du ihn kontaktieren könntest - Deine Frage in der Kummerecke drehte sich nur um diese eine Sache. Ist ja nix moralisch verwerfliches, Ich kann nur nicht verstehen, warum der jetzt wo Du mehr als genug Stress hast, so "wichtig für Dich ist. Es gibt x Stellen, bei denen Du Dir unverbindlich ganz praktischen Rat und Tipps einholen könntest, garantiert gibt es auch in Deinem Umfeld (Kollegen, Hortmütter) Frauen, die geschieden oder getrennt von den Vätern ihrer Kinder leben....

Natürlich ist es Deine Sache, wann Du wie mit wem über dieses Thema sprechen möchtest....aber zu behaupten, da gibt es überhaupt NIEMANDEN, der Dir tatsächliche und relevante Infos oder Tipps und Hilfen geben könnte, und NUR diesem völlig fremden Mann könntest Du vertrauen, erscheint mir...tja, siehste...keine Ahnung. wie mir das erscheint.

Aber darum geht es ja auch gar nicht - Du mußt uns hier auch nicht aufzählen, warum Du Dich noch nicht von Deinem Mann getrennt hast,noch warum Du lieber mit diesem fremden reden würdest als mit Deinem Mann...juristischen Rat hast Du Dir offensichtlich auch noch nicht eingeholt, von daher hoffe ich einfach nur, dass Du nicht auf der Suche nach Jemandem bist, der Dir "hilft" einfach abzuhauen, damit Du Dich nicht mit Deinem Mann auseinandersetzen mußt....es sei denn, er ist gewalttätig - aber für solche Fälle würden Du und Dein Kind jederzeit alle erdenkliche Hilfe in einem Frauenhaus bekommen.

Nun gut, ich muß wohl akzeptieren, dass wir beide eine völlig andere Auffassung von "Hilfe" und "Vertrauen" haben

21.11.2007 10:39 • #33


Du musst mich nicht verstehen Cathy.

Für mich sind Frauen und Männer primär Menschen. Und wo nun da der Unterschied sein sollte, mit wem ich rede, wennbeide mir nicht sehr bekannt sind, weiss ich nicht.
Was ich weiss, ist das Männer verbal nicht so hormongesteuert reagieren. Siehe auch flojoflos sachlicher Beitrag.
Aber primär geht es mir gar nicht um diesen Mann, auch wenn Du es wahrscheinlich weder glauben noch verstehen kannst.
Deshalb möchte ich diese Thema jetzt auch ad acta legen.

Schönes Wochenende

23.11.2007 15:05 • #34


Ja lass uns das Thema "fremder Mann" ad acta legen - meine Hormone sind schon ganz wischi-waschi...

Kann ich trotzdem fragen, ob Du Dir schon mal juristischen Rat geholt hast?

23.11.2007 16:30 • #35


......in Bezug auf was??

Mila

23.11.2007 16:58 • #36


Zitat von Anonymous:
......in Bezug auf was??

Mila


In Bezug auf Deine Trennungsabsichten/Ideen/Pläne...Ein Info- Gespräch mit dem Anwalt in der Bürgerberatung kostet nichts und wird auch absolut anonym behandelt...irgendwie seh ich jetzt gar nicht mehr durch. Hast DU nicht gesagt, Du willst Dich unbedingt trennen hast aber Angst vor dem was da auf Dich zukommt? Wenn Du weder mit anderen Frauen (in ähnlicher Situation oder mit Erfahrung) reden magst - weil Frauen hormongesteuert sind - und auch noch keine juristischen Infos eingeholt hast - wie willst Du dann wissen, was da ganz praktisch auf Dich zukommt?

Jetzt bin ich wirklich wischi-waschi...

24.11.2007 17:27 • #37


Hi
Ich fuehle mich auch oft alleine ich renne auch zum psycho arzt...un ich habe auch das gefuehl das er mir net weiter hilft, er meint dann immer sie kriegen das schon hin...und danch geht es mir immer noch genau so beschissen ....ich hasse mein leben...mich baut garnichts mehr auf in meinem leben.... Ich bin 17 Jahre alt und ich fuehle mich als ob ich in einer 50 Jaehrigen stecken wuerde...ich kann es auch net glauben das ich noch mindestens 60 Jahre weiter leben soll, ich finde das leben schon schlimm genung, un dann sagen auch noch leute zu mir eija dein leben faengt erst grad an....is das net aufbauend....oh man....ich denke oft darueber nach mir einfach das leben zu nehmen....auch wenn das feige is is es mir aber egal...dann hab ich es endlich hinter mir....ach man...ich galub ich koennte ganze romane schreiben....es tut weh wenn man abends im bett liegt sich alleine fuehlt dann weint un dann sich selber verletzt mit rasier klingen....ach man....ich fang grad ma wieder an zu weinen....ich weiss ja auch net, ich kann und will nicht mehr...ich sehe keinen ausweg mehr...ich habe keine freunde....ich will auch sowas nicht mehr da man eh nur verarscht wird...naja ich will eure augen net weiter belasten....

Liebe Gruesse Jule

25.11.2007 23:55 • #38


Hey Engelchen,
Ich denke, ich weiß wie du dich fühlst oder kann es mir zumindes vorstellen. Aber bitte gehe nicht diesen Schritt, denn das wäre schade. Du hast so viele Möglichkeiten, wirf sie nicht einfach weg. Hast du denn garnichts, was dich aufbaut, was dir helfen kann? Mir hilft beispielsweise meine Familie und die Liebe zur Musik. Denke daran, auch die längste Nacht geht einmal zu Ende und du wirst sehen, dass es sich gelohnt hat, dem Morgen zu harren.
Und glaube mir, es geht auch wieder bergauf. Ich habe auch eine Phase durchgemacht, in der ich mich wissentlich selbst verletzt habe. Das allerdings nicht, weil ich mich dadurch besser gefühlt hätte, sondern weil es mir einfach dermaßen egal war. Ich habe in dieser Zeit viel Sport gemacht, das hat mir geholfen. Ein paarmal war es aber so, dass ich im Wald war und etwas in mir einfach nur geschriehen hat. Also habe ich statt wie üblich mit Hanschuhen auf den Boxsack mit bloßen Händen auf einen dicken Baumstamm eingeschlagen. Ich wusste, das geht ungesund aus und es war mir egal. Ich habe es nicht einmal gespürt und auch das war mir egal. Nach einer Weile waren dann die Knöchel bis aufs Fleisch aufgerissen. War ne ziemliche Sauerei, gebracht hat es nichts.

Wie auch immer, ich kann dir nachfühlen. Wenn du Romane schreiben kannst und du es gerne möchtest, wenn es deinen Schmerz wenigstens zeitweise etwas lindert, dann tue es doch! Schreibe dir hier alles von der Seele, ich biete dir auch an, mich direkt anzuschreiben, falls du das möchtest. Ich weiß, du kennst mich nicht und hast keinen triftigen Grund, mir zu glauben. Aber ich verpreche dir, dass du mir vertrauen kannst. Wer mich kennt, weiß dass ich zu meinem Wort stehe.

Was immer du tust, denke daran: Du bist ein Mensch und du bist wertvoll. Vielleicht hast du bisher niemanden gefunden, der dich zu schätzen weiß oder sie haben vergessen, was sie an dir haben. Das ändert aber nichts daran, dass du so wie du bist, wertvoll und wichtig bist.
Falls du mir das nicht glaubst, habe ich eine Frage an dich:
Wieso lese ich nicht nur deinen Beitrag, schreibe dir eine Antwort und biete dir an, dich bei mir auszusprechen?

Ich wünsche dir eine gute Nacht und warte auf deine Nachricht!

26.11.2007 01:37 • #39


Zitat von tweety:
Hallihallo!
Ich kenne das, frage auch ungern um Hilfe. Aber ich denke in diesem Forum bist du richtig? Kann ich dir helfen?
Lg, Tweety

25.01.2008 01:13 • #40



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