Das ist ein tolles Thema und ich würde gerne etwas dazu beitragen. Da es hier mein erster Text ist, den ich verfasse, sage ich gleich mal meinen Namen mit. Ich finde das angebracht. Also ich bin Phillipp.

Ich gehe mal zu Beginn auf deinen (kann ich dich duzen?) Beitrag ein, Joanna. Das mit der Situation im Bus, bzw. in der Bahn, kommt mir bekannt vor. Oftmals sage ich mir in Gedanken, dass es nur meine Sicht der Dinge ist und dass es auch anders sein kann als ich es sehe, aber ich habe nunmal über die Jahre gelernt, dass es wichtig ist, seiner Wahrnehmung und den eigenen Gefühlen zu trauen. Ich habe schon einige Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln gesehen, die ein ernstes Gesicht machen, verspannt wirken oder in ihr Smartphone schauen, wie du es vorher - auch wenn anders ^^ - erwähnt hast. Ich denke mir dann, dass doch jeder Mensch seinen Platz im Leben und seine eigenen Charaktereigenschaften hat und begegne der Situation dann mit Akzeptanz, um die Menschen so gut wie möglich so zu sehen, wie sie sind und sie in ihrer Art und Weise sein zu lassen, auch wenn das Bedürfnis so groß ist, das Ernste, Verspannte einfach "wegzusprengen", zu lösen durch eine spontane Aktion, wie ein Ansprechen der jeweiligen Person.
Ich schließe aber auch nicht aus, dass es an mir liegt. Immerhin habe ich schon einige Dinge im Kopf, die mich beschäftigen. Es ist mir schon etwas unangenehm, das öffentlich zuzugeben, auch wenn das Forum sich damit auseinandersetzt, was mir übrigens gerade erst aufgefallen ist (

), aber ich fühle mich schon einsam. Das würde in Bezug auf mir selbst zumindest erklären, warum ich das zuvor von mir geschilderte Gefühl hauptsächlich bei Frauen wahrnehme.
Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass Sorgen bei den jeweiligen Menschen auch eine wichtige Rolle spielen. Vielleicht aus arbeitstechnischen Gründen aufgrund des Leistungsdrucks oder eventuell wegen privater Gründe.
Viele Grüße,
Phillipp