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Tini53
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Liebe Forum-Mitglieder,

wäre schön und bestimmt lohnenswert, wenn sich auch mal das ältere Publikum hier vorstellen würde oder hat man in dem Alter keine Angst mehr.

Bis dahin
Eure Tini53

30.12.2015 #1


394 Antworten ↓
Sunnidai

Sunnidai
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Hallo ihr Lieben, ich möchte doch noch auf deine Frage eingehen, Wolke P, mein Mann hatte bei der ersten Trennung eine Midlifecrisis. Er wollte wahrscheinlich etwas Schöneres, Neueres, womit er wieder hätte ein neues Leben anfangen können. Wahrscheinlich war die Trennung doch sehr unüberlegt von ihm, er hatte sich eine neue Frau gesucht und konnte mich, seinen Angaben nach, nicht vergessen. Nach 3 Monaten wollte er zu mir zurück. Ich muss sagen, wir hatten schon ein Haus, bald abbezahlt, unser Sohn war erwachsen und es gab nichts, was ich bemerkt hätte. Er wollte aber auch nie reden. Dann war alles, was wir uns in 22 Jahren aufgebaut hatten, weg. Natürlich wollte ich nichts mehr mit ihm zu tun haben, er hatte mich einfach zu sehr verletzt und bösartig ist er auch geworden. Ich stand unter ziemlich hohem Druck, überhaupt eine Wohnung zu finden. Nach einem halben Jahr Bedenkzeit habe ich gesagt, dass es mit uns nichts mehr wird. Dann meldete er sich immer wieder und hat mich voll gelabert. Schließlich gab ich nach, weil er mir alles mögliche versprach. Nun seht ihr ja, dass er schon wieder davon gerannt ist Nach vier Jahren, eigentlich war es eine gute Zeit, wieder plötzlich das Liebesaus, was eigentlich für ihn keine Liebe war sondern nur Schuldgefühle. Jetzt ist es vorbei, noch einmal mache ich so etwas nicht mit. Ich versuche jetzt mein Leben auf die Reihe zu bekommen und aus meinem Schneckenhaus herauszukriechen. Etwas muss passieren und das kann kein neuer Partner schaffen, sondern nur ich alleine. Erstmal muss ich an mir arbeiten, meine Seele, das heißt mein Selbstbewusstsein und meine Selbstliebe wecken. Eine liebe Freundin wäre da schon besser, mit der man Leben, Lachen, Reden, Verreisen, Eis essen gehen oder viel anderes unternehmen könnte. Aber auch das braucht Zeit, denn um den oder die richtigen Menschen zu treffen und wieder zu vertrauen, das ist ein langer Weg.
Und Ginger, ich kann dich sehr gut verstehen und wenn du näher bei mir wohnen würdest, glaub mir, dann könnten wir viele gemeinsame Dinge miteinander tun. Leider bist du weit weg, aber glaub mir, hier sind so viele nette Menschen, die dich verstehen und vielleicht findest du auch Freundinnen in deiner Nähe. Ich bin auch im Moment im Tunnel, aber so gewunden er auch ist, da ist immer ein Licht am Ende. Man muss sich nur einen Plan machen und dann, auf geht's, aktiv werden und tun. Anders mache ich es auch nicht, denn ich bin noch nie liegen geblieben und es muss für mich auch einmal Regen geben, damit man die Sonne wieder zu schätzen weiß. Die Einsamkeit ist auch ein Warnsignal meines Körpers und der Seele, die mir sagt, dass ich mit mir jetzt anders umzugehen habe. Also suche ich die Physiologie des Befindens, damit ich es besser verstehen kann, was mit mir los ist. Vielleicht hilft es dir auch, deine Krankheit oder deine Missempfindungen kennen zu lernen, damit du auch einen Plan machen kannst. Es kostet viel Kraft, aber du wirst gestärkt hervorgehen. Ich wünsche dir auch viel Kraft und gute Ideen für deine Umsetzungen. Liebe Grüße Sunnidai

30.12.2015 21:40 • x 1 #394


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A


Gibt es hier auch Ü50 meldet euch mal

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Sunnidai

Sunnidai
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Oh danke, es haben sich doch noch welche gemeldet. Wollte gerade schon wieder ausschalten, aber ich kenne mich natürlich noch nicht so gut aus und ich danke dir Wolke P für deine Hinweise. Und danke Opanuel, deine Zeilen sind wirklich ganz lieb geschrieben, da fühle ich mich gleich besser. Vor allen Dingen dein Spruch ist wirklich klasse und gerade fühle ich mich so wie in deinem Spruch. Ich brauche jemanden und nur nach ein paar Minuten geht mein Wunsch in Erfüllung. Vielen lieben Dank an euch beide. Inzwischen ist auch noch Mondkatze dazu gestoßen, danke auch dir.
Ja das mit meiner Einsamkeit ist eine längere Geschichte. Ich hatte bis November 2015 noch meinen Mann, der sich aber schon das zweite Mal von mir getrennt hat. Das hat mich so enttäuscht, dass ich jetzt wirklich bald am Verzweifeln bin und jetzt gerade musste ich auch noch Zwangsurlaub nehmen. Es ist alles so öde für mich. Ich weine fast nur noch. Zudem habe ich auch noch einen Sohn, aber der ist auch schon 25 Jahre alt. Hat also sein eigenes Leben und verreist auch übermorgen. Ich will auch nicht, dass er mich ans Händchen nimmt. Ansonsten habe ich niemanden hier. Vor 30 Jahren bin ich nach Berlin gekommen, aber das was ich mir aufgebaut habe, ist alles wieder zerschlagen, hier trifft der Spruch - aus den Augen aus dem Sinn - den Kern. Es waren aber auch viele Enttäuschungen dabei. Das wars erstmal, bevor ihr denkt, ich bin weg. LG Sunnidai

28.12.2015 21:35 • #374


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J
Hi Tini53,

ich bin gerade 58 Jahre jung geworden.

Die Angst ist nicht weg, aber man(n)frau
geht anders mit um.

Liebe Grüße

Jess

#2


W
Bin 57 Jahre jung. Wie wärs, wollen wir uns mal austauschen.

#3


T
Guten Morgen Jess und Waldfee,

danke,das ihr euch gemeldet habt. Ich bin 53 Jahre jung.
Ich kann mir sehr schlecht vorstellen, das UHU's keine Ängste mehr haben, auch wenn wir eventuell anders damit umgehen.
Wäre schön, eure Meinung zu hören und wie es euch geht.

x 1 #4


W
Huhu zusammen,

hier ist noch wer... Smile Ich werde dieses Jahr 53 Jahre alt. Und ich habe auch Angst. Diese Angst zieht sich irgendwie wie ein roter Faden durch mein Leben, aber im letzten Jahr ist es so richtig schlimm geworden.

Obwohl ich "älter" bin, gehe ich wohl genauso damit um, wie Jüngere.

Meiner Meinung nach hat eine Angsterkrankung nichts mit dem Alter zu tun, und auch nicht, wie man damit umgeht. Smile

#5


W
Ich bin ein alter Knacker von 52 schreck und altersunabhängig bekennender Angsthase.

#6


J
da biste ja blutjung Werner, na dann mal ran an den speck Wink

und nicht schwächeln Laughing

#7


J


Peppi meinst is so schlimm mit Werner, nix rettbar und so?

#8


W
Na, hier tut sich was. Ich mein psychische Krankheiten zu haben/bekommen ist völlig unabhängig vom Alter. Mir ist erst kürzlich klar geworden, das ich schon immer Depressionen habe. Könnte vererbt sein, in meiner Familie waren so gut wie alle psychisch krank. Früher waren halt so Spüche wie " Reiß dich zusammen" oder " Wird schon wieder " die einzige Form an Therapie die es gab.

#9


M
Werde nä Monat 50 und hab auch Ängste und Deprssionen und das schon über 20Jahre.

#10


W
@wernereiskalt, Du nennst dich mit 52 Jahren schon alter Knacker? Wie ist es denn in 20 Jahren? wie bezeichnest Du dich dann? "Mummelgreis". Ich fühl mich trotz meiner Depris jünger als mancher 30jähriger. Nur manches geht halt nicht mehr so wie früher.

#11


W
@Waldsee : In 20 Jahren bezeichne ich mich als senilen, verkalkten Tattergreis Mr. Green

#12


panikbraut
Bin auch schon 48 und davon 30 Jahre Angstpatient-habe manchmal echt die Nase voll!Kommt da noch was besseres;oder bleibt es so bescheiden?Grüsse alle ganz lieb !

#13


W
Hallo panikbraut, ob noch was besseres kommt kann ich dir nicht sagen. Ich für mich hab die Hoffnung aufgegeben das es nochmal besser wird. Versuch halt mit meinem Leben , so gut wie möglich klar zu kommen. Auf jeden Fall nicht aufgeben.

#14


W
Na, was ist jetzt mit den Ü50, alle schon Scheintot oder gar verstorben.

#15


C
Hallo an alle "Oldies".

Da ich hier nur noch selten nachsehe, jetzt erst meine Meldung.

Also es geht noch mehr als 52 - 57. Ich kann es leider nicht ändern,

aber in Kürze werde ich 64 !

Eben bin ich noch zur Schule gegangen und auf ein Mal stehe ich
kurz vor der Rente! ;

Zum Glück so glaube ich, habe ich noch keine richtigen Ängste.
Außer die, die jeder mehr oder weniger hat, wie z.B. vor Krankheit,
Armut, Einsamkeit, Tod usw..

#16


Alleinix
2 Jahre sind nun seit dem letzten Eintrag vergangen... Mittlerweile alle verstorben!? Wink

Ich lebe noch, bin 57 und habe (auch) eine lange "Angst- und Depri-Tradition" innerhalb der Familie vorzuweisen. Seit ich in Frührente bin, sind zwar manche Ängste schwächer bis verschwunden, aber ein schwaches Selbstwertgefühl und die damit verbundene Einsamkeit machen es auch nicht besser... Sad

Wer tröstet mich ein bißchen?

#17

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Vergissmeinicht
Gliedere mich ein.

Bin 56 Jahre und 100 %ige Rheinländerin. Vor 20 Jahren kam ich das erste Mal in Kontakt mit Ängsten und war so nach knapp 2 Jahren wieder raus. Nun hat mich vor gut einem Jahr eine Depression "erwischt" und fange kommende Woche mit einer Therapie an. Sich damit abfinden oder in Rente gehen, kommt für mich noch nicht infrage.

#18


W
Huhu, werde bald 53 J. auch Rheinländerin.. seit 3o Jahren mit Ängsten zu kämpfen.

Gute und schlechte Phasen...seit den Wj vieles hochgekommen...was nicht verarbeitet ist/war.


L.G. Waage

#19


V
Bin 60 aber man hält mich meist für 45. Mir auch egal. Ich bin nicht anders als mit 30. Deshalb werde ich mich auch nie mit Worten betiteln, die irgendwie dem Alter gegenüber abwertend sind. Wenn sich jemand als alte Schachtel oder alter Knacker bezeichnet, dann denke ich, haben diese Leute die Ausdrucksweise von einigen jungen Menschen übernommen, die ältere vielleicht so bezeichnen würden. Also, ich bin jung, nicht mehr ganz frisch aber ansonsten geistig genauso flippig wie in jungen Jahren. Mr. Green Ängste habe ich auch, manchmal. Aber wozu soll ich denn noch Angst vor der Einsamkeit, dem Alter und der Armut haben, wenn ich dieses Leben bereits leben muss. Ja, genau. Armutsrentnerin aber nicht ungebildet. Schicksal, dass es so gekommen ist. Angst vor dem Tod habe ich nicht, eher vor dem Sterbeprozeß. Und ja schade, wenn man noch so Vieles unternehmen möchte aber für diese kleineren Dinge das Geld fehlt. Geht man heute z.B. auf Rockveranstaltungen, da sind überwiegend viel jüngere Leute, schwer da dann noch einen passenden Partner finden zu können falls man sucht.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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