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Hallo Angelika,

ja, die Zeit vorhin hatte ich dann noch rumgekriegt. Jetzt steht mir wieder eine einsame Stunde bevor, bevor ich loskann. Ich hätte eigentlich hier daheim einige Dinge zu tun, bin aber wie gehemmt und kann gar nichts tun, es ist schon schrecklich.
Das mit dem Augenblick nicht genießen können kenne ich auch so gut! Wenn es ein schöner Moment ist, denke ich nicht, "Ach, ist das schön", sondern "Was, wenn er wieder vorbei ist?" Wir fahren kommende Woche ein paar Tage weg und ich denke jetzt schon an die Leere danach, wenn ich wieder zurück bin.
Daheim habe ich so gut wie immer Radio an, die Stille allein ist einfach zu laut. Sie schreit mich regelrecht an.

Ich wünsche dir heute noch einen schönen Abend,
viele Grüße
Juliengel

29.07.2017 18:45 • #21


Karma30
Hallo bin recht neu hier und versuche immer die richtigen Themen zu finden,wo ich mich mit meinen Problemen wieder finde. Ich merke das ich seit der Trennung vor 2 Jahren auch Probleme mit dem Alleinsein habe. Bin alleinerziehend und wenn meine Kids beim Papa sind und ich allein in meiner Wohnung,komme ich ins Grübeln.. steigere mich in meine Ängste rein. Wie kommst du da wieder raus? Ist komischerweise echt nur so schlimm wenn ich alleine bin..

19.08.2017 14:08 • #22



Angst vor dem Alleinsein

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Hallo Karma,

ja, das verstehe ich gut. Leider habe ich aber noch nichts gefunden, wie ich da wieder rauskomm. Das ist echt schlimm. Ich hoffe so sehr, dass es sich vielleicht irgendwann von alleine erledigt?

19.08.2017 16:38 • #23


Mademyberg
Sag ich zu meinem geschirr auch immer! Aber dann lacht es mich aus...

21.08.2017 14:52 • x 1 #24


pipa123
Hallo leider bin ich auch hier angekommen kann es nur so sagen ich habe im moment vor allem Angst, Angst vor dem Krank sein und jetzt auch noch Angst vor dem aleine sein. Ich habe noch nie in meinem Leben aleine gelebt von meine Elten habe ich direkt geheiratet und ein Kind bekommen also wahr immer jemand da, mein Mann reisst viel Geschäftlich dann wahr mein Kind immer hier aber jetzt wird sie mitlerweile auch grösser und geht zum ersten mal auf eine Klassen fahrt für eine Woche und zur selben Zeit ist mein Mann auch weg für mich eine reine Katastrophe was für andere ganz normal ist, ich Arbeite nicht bin Hausfrau und dann bin ich zuhause und die Gedanken drehen und drehen von einer Krankheit zur andern speziell jetzt noch wo ich die Grippe hatte und mich sehr schlapp fühle immer noch nach 3 Wochen. Ich versuche mich auf besete Weise abzulenken, ich dachte ich schaue mal ob es hier jemand giebt der das selbe fühlt oder mitgemacht hat es tut vieleicht gut mit Leuten zu sprechen die das auch so haben denn mit meiner Familie da mag ich nicht gros darüber Sprechen die denken doch die spinnt kann nicht mal für ne Woche aleine sein

29.03.2018 18:59 • #25


Brinchen82
Ich kann es nachvollziehen. Ich fühle mich auch schrecklich wenn ich alleine bin und brauche immer jemanden in der Nähe. Die Angst Krank zu sein macht mich wahnsinnig und alleine ist es noch schlimmer.

29.03.2018 19:09 • #26


pipa123
Ich finde es schlimm da ich ja nicht immer jemand um mich herum haben kann nur damit ich mich gut fühle was machst du denn in so einer Situation

29.03.2018 19:15 • #27


Guten Morgen
Wie geht ihr um mit der Angst vor dem Alleinsein? Gerade in Phasen der Depression? Wenn die Familie außer Haus ist und man nicht weiß wohin?
Lg
C

03.07.2018 08:56 • #28


Sandi

31.10.2019 20:17 • #29


Blueblack
Ich hatte das eine ganze Zeitlang das ich nicht,allein sein konnte..

31.10.2019 20:36 • #30


Hoffnungsblick
Das kenne ich von früher auch. Erst nachdem ich Meditaion gelernt habe und das Alleinsein kreativ genutzt habe, bin ich auch oft gerne allein. Passt vielleicht nicht zu jedem und ist vielleicht auch bisschen vom Alter abhängig?

31.10.2019 21:57 • #31


Sandi
Ich bin jetzt 3 Tage allein weil mein Partner wegfährt,im Prinzip habe ich genug Aufgaben zu erledigen also sollte keine Langeweile aufkommen.Aber ich habe kein Antrieb wenn ich allein bin was zu machen,ich bin nur traurig.

31.10.2019 22:35 • #32


Gleichklang
Es ist aber schon gut auch alleine sein zu können, sogar sehr wichtig.

Tue dir etwas gutes, ein schönes Bad, ein netter Film, ein gutes Buch lesen, shoppen gehen, eine Freundin treffen und und und. Es gibt soooo viel.

Warum ist alleine sein so schwer für dich?
Wie lange bist du alleine?

01.11.2019 02:14 • x 1 #33


Sandi
Ich denke es ist so schwer für mich da ich als Kind schon viel allein war.Sicher kann ich mir was gutes tun aber der Antrieb fehlt.

09.11.2019 22:51 • #34


Hoffnungsblick
Vielleicht ist es auch die Frage, wie wichtig du dir selbst bist, ohne dei anderen.

10.11.2019 15:56 • #35


Gleichklang
Wie waren die 3Tage alleine ohne Partner für dich rückblickend?
Wie hast du die Tage verbracht?
Konntest du daraus etwas positives mitnehmen?

10.11.2019 15:59 • x 1 #36


Carsten1974
Zitat von Sandi:
Ich habe Angst vor dem Alleinsein.Wer kennt das auch?


Das geht mir auch schon lange so, vor allem abends und nachts. Zur Zeit ist es eher schwach ausgeprägt. Aber häufig war es auch kaum auszuhalten.

Die Tipps und Ratschläge wie "lerne Dich selsbt zu beschäftigen" sind sicher nett gemeint, die auf solche Ängste gegeben werden. Aber mir zum Beispiel helfen sie nur wenig, da bei mir der Grund eine frühe Traumatisierung aufgrund von Alleingelassen-werden im Säuglingsalter ist und diese ist nicht einfach so mit kreativer Beschäftigung zu heilen.

Mir hilft es, die Anwesenheit von Menschen "zu simulieren", indem die ganze Nacht Radio oder ein Hörbuch läuft.

10.11.2019 16:00 • x 1 #37


Sandi
Ich hab ja den Fernseher an gehabt aber mein Kopf weiss,das ich versuche mich selbst zu überlisten und dann hilft es nicht.Rückwirkend waren es schlimme Tage auch wenn ich sie überstanden habe.Traurig macht es mich,das mein Partner es nicht verstehen kann aber ein Aussenstehender kann es eben nicht verstehen.

10.11.2019 22:08 • #38


Hoffnungsblick
Was mir neben einer Therapie sehr geholfen hat: Ich habe mein Weltbild verändert. Aber das war ein sehr sehr langer Prozess.
Habe mich entschlossen, der Todesangst ins Auge zu sehen. Darum habe ich mir angewöhnt, besonders im November, (viele)Sendungen über Nahtoderfahrungen anzuschauen. Es ist nicht jedermanns Sache. Aber es ist im Ganzen sehr tröstlich, was die Menschen da berichten. Es erfordert tatsächlich ein anderes als das gewöhnliche Weltbild.
Gut finde ich, wenn man eine Therapie macht. Diese Art von Ängste hat sicher immer frühkindliche Ursachen, aus dem Säuglingsalter, weil das Baby ja Todesangst hat, wenn die Mutter nicht kommt. Trotzdem muss man nicht in diesem Zustand verharren und ich finde es gut, wenn man versucht, sich aus dem tiefgreifenden Abhängigkeitsverhältnis von anderen, und seien sie noch so liebevoll, schrittweise zu befreien, was die meisten hier ja schon tun. Das heißt nicht, dass man sich von seinen Liebsten trennen muss. Im Gegenteil. Wenn wir selbst unabhängiger sind, wird die Beziehung besser. Es ist für die anderen Menschen ja auch eine Belastung, wenn sie für einen erwachsenen Menschen so wie eine Mutter voll da sein müssen. Das wissen und empfinden wir ja auch. Also ist es, so oder so, unsere Verpflichtung, unsere Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit durch Therapien usw. zu stärken. Das sind wir nicht nur uns selbst sondern auch den anderen schuldig.
Wünsche uns allen alles Gute auf unserem Weg.

11.11.2019 11:52 • x 1 #39


Carsten1974
Zitat von Hoffnungsblick:
Habe mich entschlossen, der Todesangst ins Auge zu sehen. Darum habe ich mir angewöhnt, besonders im November, (viele)Sendungen über Nahtoderfahrungen anzuschauen.


Danke für diese Anregung! Das könnte mir eventuell auch helfen. Gab es noch etwas anderes, was Du ausprobiert hast, außer Sendungen über Nahtoderfahrungen zu schauen?

11.11.2019 12:11 • #40



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