Zitat von BBrecht:Heute war der grauenhaftetste Tag seit langem. Nach dem Abschied um 12 bin ich wie Falschgeld am Flughafen noch mehrere Stunden rumgelaufen und konnte mich kaum einkriegen vor Schmerz. Immerhin sind die gut angekommen, ich wurde eben angerufen.
Das ist jetzt eine Woche her. Dass sich seither dort gefährliche Situationen (Hochwasser, Monsun, ein Beinahecrash mit einem rückwärtsfahrenden Auto, dessen Fahrer meine Frau und meine Tochter übersah) derart angehäuft haben, hätte selbst ich niemals im Traum geglaubt, vorher.
Hoffentlich ist das nach dem Gesetz der kleinen Zahlen irgendwann mal vorbei.
Zumindest der schlimmste Regen ging schneller vorbei, als es zunächst vm Wetterdienst angekündigt war. Es nieselt derzeit nur noch und ab Dienstag soll das vorbei sein.
Mein Wunsch, nachzureisen, hat nicht abgenommen, überhaupt nicht.Zumal es mit fallenden Überschwemmungspegeln bei Sonne auch wieder möglich wäre, spätestens in 3-4 Tagen. In mir brennt alles, nachreisen zu wollen.
Der Johnny Walker abends tut mir gut. Ich bin einigermassen betrunken, aber nicht extrem, schlafe durch den Schnap. sehr schnell ein und penne wieder durch. Morgens um 3 , wenn ich aufstehe, um mein Kind anzuskypen, das immer dort 7 Uhr Ortszeit aufsteht, fühle ich mich nicht besonders verkatert, sondern frisch -- geht alles.
Ohne den Alk. , das weiss ich, könnte ich noch immer nicht schlafen.
In der Woche vor der Ankunft schleiche ich ihn m ir aus, eine schlaflose Nächte zur Umstellung stört mich nicht, dann, wenn ich weiss, die sind bald wieder da.
Um grob 1990-1995 hab ich jeden Tag täglich 1-2 Flachen Schnap. getrunken und am Ende habe ich brachial aufgehört damit, nach 2-3 Tagen war das alles gegessen und das Verlangen weg.