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Dubist
nico, wenn man nicht mit der Masse schwimmt und anders macht das meinte ich, vielleicht meinst du damit innere stärke.
Wenn man nicht beeinflussbar ist und seinen eigenen Weg geht.

28.07.2013 10:52 • #21


Nicht Mainstram sein finde ich grundsätzlich gut.
Nicht beeinflussbar finde ich bis zu dem Punkt gut wo das ganze in Halsstarrigkeit und absolute Unbelegrbarkeit umschlägt. Man sollte bereit sein zumindest auch die Einstellung und Argumentation der Anderen in Betracht zu ziehen.
Ich finde es auch gut wenn jemand seinen eigenen Weg geht wenn dies nicht staendig der Weg des geringsten Widerstandes ist und derjenige nicht staendig darüber klagt dass sein Weg ja vorherbestimmt sei und sich aus eigener Kraft nicht ändern lässt.

28.07.2013 10:59 • #22



An was liegt es wenn keiner etwas mit einem zu tun haben mag

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Diese Frage beschäftigt mich schon mein ganzes Leben. Warum sind manche Menschen beliebt, schließen schnell Freundschaften, während andere außen vor bleiben?

Mir fallen folgende Begründungen ein:
Menschen sind unauthentisch, d.h. sie geben sich beim Kennenlernen als jemanden aus, der sie nicht sind.
Menschen lieben sich nicht selber. Wenn man sich selbst nicht liebt, kann man auch niemanden anderen lieben. Diese Unsicherheit spüren andere Menschen und gehen auf Distanz.
Menschen sind kontaktscheu, übervorsichtig, haben Angst, enttäuscht zu werden, d.h. sie geben anderen Menschen gar keine Chance, sie zu mögen.
Menschen denken immer nur an sich, hören nicht zu, interessieren sich nicht für andere.

Ein wichtiger Punkt ist die Erwartungshaltung. Einsame Menschen haben meistens eine hohe Erwartung an menschliche Beziehungen. Das mag andere Menschen abschrecken, weil sie spüren, dass sie sich hier sehr anstrengen müssen, der andere schnell verletzt ist, sie den Ansprüchen nicht genügen usw.

Behinderungen, ein nicht so gutes Aussehen, Armut usw. sind nur dann ein Problem, wenn sie extrem einschränkend sind bzw. wenn der Selbstwert darunter extrem leidet.

Im Endeffekt fehlt es einsamen Menschen fast immer an Selbstwert, auch an sozialer Übung, da die Situationen gemieden werden, an einer Identität, zu der sie auch stehen (die natürlich einigermaßen kommunikativ sein muss, der einsame Wolf mag eine gefestigte Identität haben, aber er will ja einsam bleiben).

Deshalb haben Mitmenschen das Gefühl, mit dieser Person stimmt etwas nicht und gehen auf Distanz.

Diese Frage ist eine sehr wichtigesThema , wenn mir noch was einfällt, schreibe ich etwas dazu.

28.07.2013 13:13 • #23


Dubist
Frederick, bist du einsam?
An übung und erlernung auch von den eltern her(das was man daheim erlebte) fehlt es sicher vielen hier.
Hab die Eltern viele Kontakte h aben es auch meist die kinder so.

30.07.2013 10:17 • #24


hoffelkopter
Zitat von wernereiskalt:
Man kann seine Zeit allein wesentlich angenehmer und kreativer verbringen, als in der durch oberflächliches Gesabbel bestimmten Gegenwart dämlicher Zeitgenossen.

Ja und ihr seid ja auch alle so toll und unabhängig! Das sind genau die Sprüche die mich immer so ankotzen! Ihr Männer seid ja auch so toll und braucht eigentlich niemanden. Könnt es immer garnicht abwarten das jedem auf die Nase zu binden. Als Hausfrau und Mutter bekommt man wirklich schlecht Kontakt. Habe ich in langjähriger Erfahrung festgestellt, und ich bin niemand der sich verkriecht! Würde auch gern mal wissen woran das liegt. Trotz Hobbys, Vereine.......... Vielleicht einfach an unserer Deutschen Mentalität?

30.07.2013 12:11 • #25


Dubist
Hoffelkopter fühl mit dir.
Weiß auch nicht woran das liegt.

30.07.2013 12:16 • #26


Schlaflose
Zitat von hoffelkopter:
Würde auch gern mal wissen woran das liegt. Trotz Hobbys, Vereine.......... Vielleicht einfach an unserer Deutschen Mentalität?


Dann hätte niemand in Deutschland Freunde.

30.07.2013 12:18 • #27


Dubist
Super Statement Schlaflose, haha.
Woanders und es ist genau dasselbe wetten?

30.07.2013 12:22 • #28


Zitat von hoffelkopter:
Zitat von wernereiskalt:
Man kann seine Zeit allein wesentlich angenehmer und kreativer verbringen, als in der durch oberflächliches Gesabbel bestimmten Gegenwart dämlicher Zeitgenossen.

Ja und ihr seid ja auch alle so toll und unabhängig! Das sind genau die Sprüche die mich immer so ankotzen! Ihr Männer seid ja auch so toll und braucht eigentlich niemanden. Könnt es immer garnicht abwarten das jedem auf die Nase zu binden. Als Hausfrau und Mutter bekommt man wirklich schlecht Kontakt. Habe ich in langjähriger Erfahrung festgestellt, und ich bin niemand der sich verkriecht! Würde auch gern mal wissen woran das liegt. Trotz Hobbys, Vereine.......... Vielleicht einfach an unserer Deutschen Mentalität?


Ich liebe solche geschlechtsspezifischen Schuldzuweisungen.
Was hat denn die Tatsache, dass er die Probleme der anderen nicht teilt, damit zu tun dass er ein Mann ist ?
Ich bin kein Mann (das ist auch gut so!) und ich hab die Probleme auch nicht.
Hab mich ja schon vor ein paar Tagen zu diesem Thread geäußert.
Letztendlich ist man(n) für sich selber verantwortlich.

30.07.2013 12:39 • #29


Dubist
Ist man, ja.
Selbst wenn man für sich verantwortlich ist, heißt das aber noch lange nicht das einem die anderen hinterherrennen, auch nicht wenn man sich selbst liebt.
Aber man kann vielleicht besser damit umgehen, wenn man sich selbst liebt.

30.07.2013 18:05 • #30


Zitat von Dubist:
Ist man, ja.
Selbst wenn man für sich verantwortlich ist, heißt das aber noch lange nicht das einem die anderen hinterherrennen, auch nicht wenn man sich selbst liebt.
Aber man kann vielleicht besser damit umgehen, wenn man sich selbst liebt.


In erster Linie geht es ja auch darum wie man mit sich und der Umwelt umgeht, bzw welche Einstellung man an den Tag legt.
Wenn ich lese dass manche hier nur jammern oder einfach nur frustig sind dann denk ich dass die im wahren Leben auch so sind. Und den Menschen sieht man das dann auch schon an. Ich bin auch lieber mit Leuten zusammen die gut drauf sind als mit denen die miese Stimmung verbreiten!

30.07.2013 19:42 • #31


Zitat von hoffelkopter:
Zitat von wernereiskalt:
Man kann seine Zeit allein wesentlich angenehmer und kreativer verbringen, als in der durch oberflächliches Gesabbel bestimmten Gegenwart dämlicher Zeitgenossen.

Ja und ihr seid ja auch alle so toll und unabhängig! Das sind genau die Sprüche die mich immer so ankotzen! Ihr Männer seid ja auch so toll und braucht eigentlich niemanden. Könnt es immer garnicht abwarten das jedem auf die Nase zu binden. Als Hausfrau und Mutter bekommt man wirklich schlecht Kontakt. Habe ich in langjähriger Erfahrung festgestellt, und ich bin niemand der sich verkriecht! Würde auch gern mal wissen woran das liegt. Trotz Hobbys, Vereine.......... Vielleicht einfach an unserer Deutschen Mentalität?


Das liegt nicht an der deutschen Mentalität. Es wurde ja schon oft angesprochen, dass man Freundschaften in der Schule, während des Studiums oder auf der Arbeit kennenlernt. Ab einem bestimmten Alter ist die Sozialisation in gewisser Hinsicht abgeschlossen und dann wird es sehr schwer, weil die anderen ihre Familie und ihren festen Freundeskreis haben.

Die Frage ist, ob diese Menschen immer so wahnsinnig glücklich sind, wenn sie wieder ihre Schwiegermutter besuchen müssen oder sich im Tennisclub langweilen, weil der Partner dort sein Vereinsleben auslebt. Gewiss, sie sind nicht einsam im engeren Sinne, aber ich kann mir das durchaus als nervtötend vorstellen.

Das war für mich immer einer der großen Vorteile der Einsamkeit, dass ich unabhängig entscheiden kann, was ich machen will und mir die Meinung der anderen auch irgendwie egal sein kann.

30.07.2013 19:46 • #32



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