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Hallo zusammen,

meine Partnerin zwrstört gerade mit heftigster Eifersucht unsere Beziehung. Sie ist leider null einsichtig, dass Sie ein Teil des Problems ist. Ich möchte mit Ihr zusammen professionelle Hilfe suchen.

Was kann ich tun? Wie soll ich mich verhalten?

In Gesprächen null Einsicht. Ich sei schuld, dass Sie so eifersüchtig ist. Wir kennen uns seit drei Jahren. Anlass ist meine Noch-Frau, von der ich seit 5 jahren getrennt bin und mit der ich in den letzten Zügen der Scheidung bin. Wir haben nach schwieriger Zeit - schicksalhafter Weise Eifersucht gleicher Dimension - einen respektollen freundschaftlichen Umgang gefunden. Die Verdächtigungen basieren überwiegend auf reinen Vermutungen, bis dahin dass wir noch Sex hätten etc...

Wir haben ein wunderbares Baby von 3 Monaten. Was mich natürlich vor dem Hintergrund. ganz besonders bersorgt. Ich habe für unsere Familiie ein Eigenheim erworben, das gerade mit finalen Arbeiten noch fertiggemacht wird. All das steht auf dem Spiel. Daneben gibt es noch unerfreuliche Dinge im Job mit einer Krisensituation für die ganze Firma. Der Umzug vor der Tür. Es wird alles gerade ein bisschen viel.

Ich liebe meine Partnerin. Wir haben eigentlich eine gute Basis. Aber das Thema zerstört gerade alles. Es ist heftig. Kontrolle, Schuldzuweisungen, fortdauernde Beschimpfungen bis hin zu körperlicher Gewalt und ausgesprochenen Morddrohungen. Wir sind seit 3 Jahren zusammen. So heftig ist es erst in den letzten Wochen geworden.

29.12.2015 01:35 • 29.12.2015 #1


3 Antworten ↓


Hallo,
da kommt viel zusammen gerade. Es kann sein, daß der zusätzliche sehr hohe Stress gerade eskaliert, es kann aber auch sein, daß es nicht mehr besser wird. Meiner persönlichen Erfahrung nach ist Eifersucht in diesem Ausmaß wie eine Treppe zum Keller, die nur in einer Richtung gegangen wird, ein Luftzug schließt die Tür und man kann nicht mehr hinauf.
Zitat:
...schicksalhafter Weise Eifersucht gleicher Dimension...
Das ist wahrscheinlich so, weil man dazu neigen soll, sich immer eine bestimmte Art Partner/in auszusuchen. Ich hatte darüber mal in einer Studie gelesen, daß sich bei der Partner/in-wahl wohl immer das selbe Muster zeigt.

Ihr könntet eine Paarberatung mit einem Psychologen aufsuchen oder zumindest eine Eheberatungsstelle. Laß dich von letztem Wort nicht täuschen, denn dort ist in der heutigen Zeit der Trauschein zweitrangig. Zur ehrenamtlichen Ehe-,Familienberatungsstelle kannst du auch zunächst allein gehen, um dich vorzubereiten und dir vielleicht eine Strategie zu erarbeiten, die eure Beziehung rettet.

Auf Selbsterkenntnis deiner Partnerin brauchst du nicht setzen, denn sie sucht ja die Schuld ausschließlich bei dir und sie kann vermutlich auch gar nicht anders. Die Frage wird sein, ob es evtl. besser wird, wenn euer großer Stress etwas abklingt und ob ihr in der Lage seit, so überhaupt zusammen leben zu können.

Grüße

29.12.2015 07:10 • #2



Einsicht dass Hilfe notwendig Was tun?

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Frage:

Wirst du den Kontakt zu deiner werdenden Ex-Frau auch nach der Scheidung halten und pflegen und wenn ja-warum?

War deine Partnerin vor der Schwangerschaft auch schon eifersüchtig und das in einem ungesunden Maße?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Frau durch die Hormone und Verantwortung noch mehr Ängste hat. Und die sind schwer zu kontrollieren. ..

Keine Entschuldigung aber vllt ne Erklärung

29.12.2015 07:56 • #3


Hallo:)

in eurem Leben passiert zur Zeit sehr viel auf einmal. Alles ändert sich mit einem Baby. Und zwar von HEUTE auf MORGEN.

Die Scheidung von deiner "noch" Ehefrau stellt einen erheblichen, zusätzlichen Stressfaktor dar, neben der Belastbarkeit, der ihr ohnehin schon mit einem 3 Monate altem Säugling standhalten müsst. Dazu kommt der bevorstehende Umzug.
Viel Stress und Angst steht im Raum, schafft man das alles? Man trägt schließlich die Verantwortung für die eigene kleine Familie.
Da das Baby erstmal im Vordergrund steht, ist es zudem schwieriger eine vollständig zufriedenstellende Beziehung mit dem Partner zu führen. Zumindest im ersten Jahr fällt es schwer sich die Aufmerksamkeit zu schenken, die der Andere möglicherweise benötigt. Durch diese Unzufriedenheit können solche Dinge, wie z.B der Kontakt zu deiner zukünftigen Exfrau, noch viel stärker ins Gewicht fallen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass "Frau" die erste Zeit nach der Geburt sehr sensibel reagieren kann, da hormonell gesehen noch überhaupt nicht alles beim Alten ist.

Du schreibst, dass vorher dieses Problem nicht bestand. Ich denke, dass die Ursache im allgemeinen Stress, in Überforderung, Unzufriedenheit und in den vorübergehenden hormonellen Veränderungen deiner Partnerin liegt.

Eine Paarberatung könnt ihr in Anspruch nehmen und wird euch hoffentlich neue Wege aufzeigen. Es wird besser kann ich dir sagen, also Kopf hoch und durchhalten würde ich erstmal empfehlen.

Alles Gute und liebe Grüße:)

29.12.2015 13:31 • #4