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kritisches_Auge

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einmal ein Beispiel aus eigenem Erleben:Nach dem Tod meiner Mutter war ich schwer depressiv und konnte mich nicht um meine vierjährige Tochter kümmern, ich hatte direkt ein Aber davor, zum Glück waren ihr Vater und ihr großer Bruder da.

Ich litt sehr darunter, aber die Gefühle fehlten einfach.

Dann kam ein Frühlingstag und ich befand mich mit meiner Tochter auf einer Wiese, sie pflückte Gänseblümchen. Und dann war es als öffnete sich ein Riegel und ganz viele Gefühle strömten, eine große Liebe zui meiner Tochter ergriff mich und ich konnte sie nicht genug drücken und knuddeln.

Vielleicht wirst du einmal Ähinliches spüren und wenn nicht, wenn die Kleine nur ein Fremdkörper bleibt, solltest du dich trennen. Luna hat vollkommen recht mit ihrer Aussage, Kinder spüren jenseits der Worte ob sie willkommen sind.

22.03.2019 09:37 • x 2 #21


Coru

Coru


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Vielleicht dachte Threaderstellerin am Anfang der Beziehung auch sie kommt mit der Situation klar und hat erst mit der Zeit gemerkt, dass sie es doch nicht so gut kann.

Ich würd auch nicht mit einem Mann klar kommen der schon ein anderes Kind hat. Für mich wäre das auch definitiv ein Grund keine Beziehung mit einem solchen Mann einzugehen. Ich möchte das weder dem Mann, dem Kind oder mir selber zumuten.

22.03.2019 09:46 • x 2 #22


Narandia

Narandia


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Zitat von Inneresmein:
Nochmal: ein Kind anzunehmen oder abzulehnen ist KEINE Kompromisssituation.

Sie steckt aber in einer Kompromisssituation drin. Nämlich das Kind akzeptieren zu müssen, wenn sie den Mann will, obwohl sie lieber die Zeit nur mit ihm verbringen möchte.
Sie hat ja nichts gegen das Kind selbst. Nur, dass sie ihr die Zeit nimmt, die sie mit dem Mann verbringen möchte.
Unabhängig davon, dass ihr klar ist, dass eine Tochter ihren Vater eben aus logischer Sicht braucht.
Das sind Gefühle, die normal sind und auch verständlich. Wenn man für sich die gesellschaftliche Konstellation "Kinder sind so toll und ich stelle alles für sie hinten an" eben nicht fährt.

Zitat:
Es geht hier überhaupt nicht um den gesellschaftlichen Stellenwert.

Darum geht es immer. Gegen Kinder darf man nämlich nie was sagen, sonst ist man ein Unmensch.
Merkt man an deiner Reaktion.

22.03.2019 11:09 • #23


Coru

Coru


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Ich kann schon verstehen, dass man das nicht möchte. Ich hab schon oft gehört, dass wenn man selber Kinder hat man auch etwas toleranter wird. Das Kind ist erst vier. Da muss man ja noch sehr viel Rücksicht nehmen. Das fängt ja schon beim Mittagessen an oder bei den Unternehmungen. Bei einigen Dingen macht es vielleicht nicht den Unterschied aber bei Kino oder Ausflügen halt schon. Ich bin auch tierisch genervt, wenn kleine Kinder in der Bahn anfangen zu schreien oder die ganze Zeit heulen. Da sind die Mütter noch gelassen, da hab ich schon bald Kopfschmerzen. Ich mag Kinder übrigens.

Den Mann gibt es halt nicht ohne Kind. Du musst halt wirklich schauen, ob du damit umgehen kannst und ob du das möchtest. Das Kind sollte jedenfalls nicht drunter leiden, denn es kann nichts dafür. Aber da scheinst du ja rücksichtsvoll zu sein.

22.03.2019 11:38 • x 2 #24


kritisches_Auge

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Ja, es ist gesellschaftlich nicht akzeptiert den Umgang mit Kindern zu meiden.
Ich habe zwei Kinder und war sicher eine Helikoptermutter, ich habe meine Kinder über alles geliebt. Aber das reicht für ein ganzes Leben.

Kleine Kinder bringen immer Unruhe mit sich und das mögen meine Nerven heute nicht, es würde mir gehen wie Coru.

22.03.2019 13:24 • x 1 #25


FeuerWasser

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Zitat von Taddel91:
Das " Problem": Er hat eine 4-jährige Tochter, die auch bei ihm lebt.

Ich sehe das Sachlage so: wenn man einen potentiellen Partner mit Kind kennenlernt und das Kind ein Problem ist dann lässt man besser die Finger davon.
An seiner Stelle würde ich erwarten und davon ausgehen, dass sich eine Frau, Ende 20, schon darüber bewusst ist worauf sie sich einlässt.
Das Kind wird immer an erster Stelle stehen, das Kind wird immer da sein und der Mann wird dir NIE alleine gehören. Dazu gehören "Familienausflüge",
Alleinunternehmungen zwischen Papa und Tochter, dazu gehört im gewissen Maße ein Erziehungsauftrag für dich, Trotzphasen, du wirst damit umgehen müssen,
dass sie sich vllt von dir nichts sagen lässt, eifersüchtig ist etc und dann ist es kontraproduktiv wenn eine 4-jährige am rechten Rockzipfel zieht und du am Linken
und jeder vom Mann die volle Aufmerksamkeit haben möchte. Das wird nicht lange dauern bis es kracht, das ist vorhersehbar.

Auch wenn die Gefühle stimmig sind aber das Herz alleine entscheidet nicht ob eine Partnerschaft funktioniert. Dazu gehört deutlich mehr als die momentane
Gefühlslage. In der Hinsicht würde ich ihm gegenüber mit offenen Karten spielen denn es hat niemand etwas davon wenn du diesen Umstand verschleierst.
Du nicht, er nicht und das Kind nicht.

23.03.2019 16:29 • x 1 #26




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