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relinquished

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Ich hab noch nie sowas wie Glück und Liebe in meinem Leben erfahren. Sorry, aber ich sche.iß gerade mal gewaltig drauf, wie selbstmitleidig ich klinge. In meiner schei...ß Situation nehme ich mir Selbstmitleid raus, niemand sonst gibt nen Schei..ß drauf. Dann bin ich halt der Erste.

Was die Therapie angeht, ich werde es versuchen.

24.08.2019 12:05 • #41


Elisabeth0705

Elisabeth0705


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Zitat von relinquished:
Was die Therapie angeht, ich werde es versuchen.


Sehr gut.

24.08.2019 12:09 • #42


waage

waage


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Hallo,

die einzige Person die dir erstmal helfen kann , bist Du! Den ersten Schritt in die richtige Richtung wäre Klinik.
Man muß sich oft erstmal selber aus der Sch... ziehen damit einem geholfen wird und es auch wollen.

L.G. Waage

24.08.2019 12:10 • #43


Kind-in-mir

Kind-in-mir


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Zitat von relinquished:
Ich hab noch nie sowas wie Glück und Liebe in meinem Leben erfahren.


Achja, dann schau mal, wieviele User, die selbst therapiebedürftig sind, hier seit Monaten dir schreiben um dir zu helfen und wertschätze mal die Erfahrungen und Tips, die man mit dir teilt.

Zitat von relinquished:
niemand sonst gibt nen Schei..ß drauf.


Du schei. drauf, ah ja. Dir fehlt es an Respekt.

24.08.2019 12:12 • x 5 #44


NIEaufgeben

NIEaufgeben


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Mein Gott dir kann man gar nicht helfen...du willst keine Hilfe...so viele von uns versuchen es aber du sche..t auf alles was wir sagen....so viele hier hatten ein Mist leben schlimmes erfahren und werden ein leben lang daran leiden ...aber keiner macht so einen Aufstand wie du...meine fresse echt...was meinst du eigentlich was ich alles erleben musste in meinem leben?es wird für immer kaputt sein...aber so ein Drama mache ich nicht daraus....geh in eine psychiatrische Notfall Klinik dort kann man dir helfen aber ganz bestimmt nicht hier und vorrallem nicht auf diesem Niveau

24.08.2019 12:20 • x 3 #45


Miami

Miami


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Ob es Selbstmitleid ist?
Ich weiß es nicht.
Ist mir eigentlich auch egal.

Wie Du gemerkt hast bekommst Du auf Deine Frage Antworten die Dich nicht ansprechen.
Jeder kann Dir hier nur sagen was er selbst als hilfreich sieht.

Das für Dich vielleicht nicht die richtige Antwort dabei ist weil jeder Mensch anders ist versteh ich.

Mit Deiner Antwort verletzt Du aber Menschen hier denen es AUCH nicht gut geht und die trotzdem Zeit und Energie darauf verwenden Dir eine Hand zu reichen und dabei sagen was für sie Hilfe und Halt ist. Und deren Halt machst Du gleichzeitig klein.

Du musst Deine eigene Antwort auf Deine Frage finden.
Das was Dir hilft suchen.
Dabei ist fragen hilfreich. Noch hilfreicher ist es wenn Du Dir professionelle Hilfe dazu suchst.
Gerade wenn man am Ende ist entwickelt man einen Tunnelblick bei dem man eben keinen Weg mehr sieht.

Dieser eingeschränkte Blick entspricht aber nicht der Realität auch wenn es sich zu 100% so anfühlt. Und dann dreht man sich immer weiter im Kreis. Die Verzweiflung nimmt zu und die Kraft und Energie ab.

Such Dir reale Hilfe (Arzt, Klinik, Therapeut) um das schwarze Loch zu überstehen und mit Hilfe einen neuen Weg zu finden.

24.08.2019 12:23 • x 5 #46


relinquished

relinquished


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Ich werde es wie gesagt versuchen.

24.08.2019 12:33 • x 1 #47


Kind-in-mir

Kind-in-mir


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Zitat von relinquished:
Ich werde es wie gesagt versuchen.


Du kannst etwas tun, jetzt, heute. Du musst es wollen und die Schnauze voll haben. Kannst per Mail um Termine bitten. Du hast dann sofort etwas getan und eine Perspektive und bist aktiv geworden für dich und nicht nur gelabert.

24.08.2019 12:38 • x 2 #48


survivor3

survivor3


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Zitat von Abendschein:
Du gehst immer wieder neue Themen ein, machst neue Thread`s auf.Die Frage ob Du Dein Alk. Problem in den Griff bekommen hast, übergehst Du.Wie sollst Du neue Freunde kennenlernen?Jetzt wieder die Frage was Du tun sollst, mit Deinen Suizid Gedanken.Du weißt das das hier nicht erwünscht ist, diese Frage, warum stellst Du sie dann?Das beschissene Leben kannst nur Du ändern, nur Du!Für viele ist es kein einfaches Leben, hier. Wenn Du mal lesen würdest, dann wüßtest Du das.Du bemitleidest Dich immer selber, statt mal Deinen A. zu bewegen und Dein Leben in den Griff zu bekommen. Für wen ist das Leben leicht?Hier gibt es soviele User, denen es nicht gut geht, die Körperlich krank sind.Hast Du jemals einen Trost ausgesendet? Wenn Du Dich mal auf andere konzentrieren würdest,statt immer nur über Dein beschissenenes Leben nachzudenken, würde es Dir vielleicht auch mal besser gehen. Ich habe keinen Tipp für Dich wie Du Deinem Leben ein Ende setzen kannst.Selbstmord kam für mich nie niemals in Frage, sei es noch so schwer.Wer sagt das es einfach ist? Bewegen mußt DU Dich, das kann kein anderer für Dich tun.Du hast schon soviele schöne, hilfreiche Antworten bekommen hier, von den Menschen,aber keinen hast Du angenommen.


Guter Beitrag.
Ich habe mich auch fuer das Leben entschieden.
Mein nickname ist Programm.

24.08.2019 14:28 • x 4 #49


relinquished

relinquished


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Ich werde mich wohl Morgen in einer Entzugsklinik mal vorstellen. Ich werd da dann erstmal ein Gespräch führen und mir dann ne Empfehlung geben lassen, was ich tun sollte. Ich will gerade aufhören und ich würde es auch alleine schaffen. Ich habe Phasen gehabt, da hab ich so 24-30 Stunden nicht getrunken, aber ich hab gelesen, dass man auch ab 50-75 Stunden erst epileptische Anfälle, Krämpfe und Delirium kriegen kann und deshalb hab ich dann abgebrochen. Hab extreme Angst, dass sowas passiert. Aber eigentlich ist es ja unwahrscheinlich, da ich erst so 13-14 Monate trinke. Aber ich bin zu ängstlich.

02.09.2019 19:17 • x 1 #50


Elisabeth0705

Elisabeth0705


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Super, dass du dir helfen lässt! Es braucht sehr viel Mut für diesen Schritt! Mach es!

02.09.2019 19:25 • #51


Kind-in-mir

Kind-in-mir


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Viel Erfolg für morgen!

03.09.2019 09:58 • #52


petrus57

petrus57


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@relinquished

Gut dass du den Entzug in einer Klinik machst. Sicher ist sicher. Ich nehme ja an, dass mein Kumpel an einem Delirium Tremens gestorben ist. Aber er hat ja schon gut 20 Jahre gesoffen. Er wollte mit dem Auto zu seinen Eltern zum Geburtstag fahren. Aus diesem Grund hat er Tage davor nichts mehr getrunken. Das war wohl keine gute Idee.

Ich hatte mal vor Jahren auch gut ein halbes Jahr lang fast jeden Tag getrunken. Habe dann zu Neujahr auch einfach aufgehört mit dem trinken. Außer Schweißausbrüche hatte ich eigentlich nichts.

03.09.2019 10:07 • x 2 #53


Lokalrunde

Lokalrunde


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Zitat von relinquished:
Ich werde mich wohl Morgen in einer Entzugsklinik mal vorstellen. Ich werd da dann erstmal ein Gespräch führen und mir dann ne Empfehlung geben lassen, was ich tun sollte. Ich will gerade aufhören und ich würde es auch alleine schaffen. Ich habe Phasen gehabt, da hab ich so 24-30 Stunden nicht getrunken, aber ich hab gelesen, dass man auch ab 50-75 Stunden erst epileptische Anfälle, Krämpfe und Delirium kriegen kann und deshalb hab ich dann abgebrochen. Hab extreme Angst, dass sowas passiert. Aber eigentlich ist es ja unwahrscheinlich, da ich erst so 13-14 Monate trinke. Aber ich bin zu ängstlich.


Eine Reha für den Entzug und die Entgiftung findet doch vorab statt? Ein Kollege war 16 Wochen in Reha nachdem er eine Woche vorab die Entgiftung hatte, bei ihm ein gerader Übergang. Heute ist er 15 Jahre trocken und sagt immer wieder das es dass beste war was er gemacht hatte in seinem Leben. Er geht immer noch regelmäßig zu den AA Gruppen um auch anderen zu helfen, die Zeit in der Reha ist immer schwer aber absolut notwendig und unausweichlich.

Dort wurde auch Psychotherapie und vieles andere praktiziert so das der Lebenswille und Lebensmut schrittweise zurück kehrt, und ab einem bestimmten Punkt macht es klick im Kopf und ganz viel der dunklen Stimmung verschwindet. Von diesem Moment an will man selber daraus mehr Erfolg machen und freut sich über jeden noch so kleinen. Da kann es passieren das auch die Einsamkeit und die daraus entstandene depressive Phase ganz verschwindet, der Mut wieder auf einen Menschen zu zugehen wird gesteigert, man merkt auch dass man sich selber verändern sollte und macht es auch, und dies merken auch die Menschen in deiner nähe und deinem Umfeld, die muss man nicht einmal kennen.

Es ist wie ein neuer Anfang, du bist jung (24) - dein Vorteil weil ein ganz weiter Weg und ganz viel Zeit damit frei geschaufelt werden und du noch selber ganz viel bewegen kannst sogar eine eigene Familie! Aber du musst dir bewusst sein das nur "du" es allein schaffen kannst, mit Hilfe natürlich und diese solltest du ergreifen und annehmen weil du ja wirklich etwas ändern möchtest. Auch wenn die Angst davor zeitweise überwiegt nehme deinen ganzen Mut zusammen und begebe dich auf eine fantastische Reise in dies Abenteuer, und ja jeder kann dass wenn er/sie/es nur will. Betrachte deine Alternative dazu, diese müsste dir noch mehr Angst machen weil sie dich früher oder später in die Dunkelheit führt.

Du willst da raus und du willst es schaffen also zünde diesen Funke und leg einfach los ohne zurück zu schrecken nur noch nach vorne. Je mehr du dies willst desto mehr Hilfe erwartet dich das ist so sicher wie ein Amen in der Kirche, glaube einfach mal daran und glaube vor allem an dich. Ich hatte auch schon so einen Weg vor mir und ganz viel Ängste davor, heute bin ich so dankbar dass ich diesen Mut aufgebracht habe auch wenn danach der eingeschlagene Weg immer wieder Hindernisse aufweist, aber dies sind die Dinge des Lebens und können immer irgendwie bewältigt werden. Sag niemals nie und egal woran verliere nie den Mut und den Glaube. Pass auf dich auf und alles gute von meiner Seite an deine. . .

03.09.2019 10:29 • x 2 #54


danT


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Hallo...
ein stilles danke von mir hier.
Du sprichst mir aus meiner kranken seele. ... Habe mich gerade hier angemeldet weil ich wie so oft und immer wieder nicht mehr weiter weiß und irgendwie bin ich es schon mehr als leid, überhaupt diese verdammten Seelenzustände nach außen tragen zu müssen. (ok... ich helfe mir mit schreiben, aber alles nur kurze Ausflüchte...)
Ein großer Teil von mir will "mit diesem Rest vom Leben..." nichts mehr anfangen. Zu groß und schmerzhaft unüberwindbar die Gleichgültigkeit, die Ablehnung.
Ein kleiner Teil denkt noch daran, dass ich bis heute "schon durchgehalten habe". Es am Ende nicht mehr relevant ist, was sich da noch ausgehen mag. Man kann schließlich immer noch als schlechtes Beispiel gelten.
Kann das eine Lebensaufgabe sein?

Fakt ist, ich habe ES schon 2 Mal überlebt und eine höllische Angst, wieder zu scheitern und dann?
...

ich sende dir mein "Mitfühlen"....
lg D

Gestern 12:01 • x 2 #55


Butterfly_

Butterfly_


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Zitat von relinquished:
Eine Freundin, Liebe, emotionale Nähe, sind aber wichtige Teile des Lebens, nach denen ich mich in der Form einer Freundin sehne. Wie gesagt, wer will mir dabei helfen? Man kann nichts reparieren, wenn man die richtigen Teile nicht hat.


Hab mal genauso gedacht wie du und ich kann dir eins versichern: Liebe kannst du erst dann finden oder bekommen wenn du dich selbst lieben/akzeptieren kannst. Daran solltest du zuerst arbeiten.
Und: du kannst auch ohne eine Partnerschaft glücklich sein. Zumindest solltest du dein Glück nicht an solche Bedingungen knüpfen, denn dann machst du dich abhängig von anderen.

Gestern 12:20 • x 2 #56



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser


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