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Ich bin jetzt echt am überlegen wie ich mich ausdrücke.
Zum Ausweis, bei mir war damaliger Zeit so, das meine Firma Probleme hatte mir zu kündigen.
Es mag Unterschiede geben, ist auch schon über 30 Jahre her.
Vieles hat sich geändert und gelockert.
Gott sei Dank.
Zu deinen Zeilen möchte sagen, ich hab einen und einen Rentner Ausweis.
Ich bin nicht stolz darauf und ich rede auch nicht darüber.
( mit anderen, wenn sie fragen, was hast Du ? )
Weil es sowieso keiner versteht und die Krankheit ist ein Tabu Thema )
Wenn ich gefragt werde was machst du im Beruf, dann sage ich bin Hausfrau und nicht Rentnerin.
Ich muss von mir reden, weil ich jetzt hier, keinen anderen Vergleich habe.
Ich bin Krank, ich habe einen Morbus Crohn, mit sämtlichen Begleiterscheinigungen,
ich hatte einen künstlichen Ausgang, ich hatte viele Darm OP
ich hatte drei Bandscheiben OP und meine Ängste / Depressionen ( mal mehr, mal weniger ).
So nun die Frage an Dich ? wer sieht dir an, das du so krank bist ? keiner.
Die Beeinträchtigungen hatte ich, mit denen mußte ich mich abfinden, nicht die anderen.
Ich wollte kein Mitleid.
Ich wollte so sein, wie die anderen auch.
Was ich gebraucht hätte, wäre Verständnis gewesen,
Ich hab darüber geredet, aber das Ende vom Lied,
ich wurde gemieden, weil sich keiner auskannte.
Somit zog ich mich zurück, der eine Teil hat sich verabschiedet, andere hatten es vergessen und mit den anderen rede ich nicht darüber.
Ich akzeptiere heute meine Krankheit, ich kann im Prinzip alles machen, wenn ich es will.
Ich lebe mit meiner Krankheit, dafür brauche ich aber keinen Ausweis.
06.02.2017 20:00 •
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