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SchwesterS
Hey ihr Lieben. Seitdem ich das cipralex am 5.3.21 auf 15 erhöht habe wird meine Stimmung schlechter. Ab mittags fall ich in ein Loch und die absolute Hoffnungslosigkeit macht sich breit. Morgens und ab späten Nachmittag geht's meistens besser. Ärzte sprechen von einer paradoxen Wirkung und das es Zeit braucht. Aber warum immer dieses Mittagsloch? Ich bin verzweifelt . Hat jemand die gleiche Erfahrung?
Ich hab sowas von keine Lust mehr

23.03.2021 17:48 • 29.03.2021 #1


10 Antworten ↓


L
Vielleicht ist es einfach noch eine Erstverschlimmerung? Die kann sich ja unterschiedlich bei jedem auswirken.

23.03.2021 17:54 • #2


A


Paradoxe Wirkung mit Cipralex - Stimmungstief am Mittag

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SchwesterS
Zitat von Leevro:
Vielleicht ist es einfach noch eine Erstverschlimmerung? Die kann sich ja unterschiedlich bei jedem auswirken.

Ich Weiss es nicht.... Vorher hatte ich duloxetin.. Da hatte ich wenigstens das klassische morgen tief und dann meist Abends besser.. Ich hab mich dummerweise umstellen lassen, weil ich Geschmacksveränderungen hatte und dolle geschwitzt habe.

23.03.2021 20:03 • #3


L
Wie geht es dir mittlerweile? Hat sich das Mittagtief gelegt?

28.03.2021 14:13 • #4


SchwesterS
Es ist nicht mehr so extrem, aber es ist noch da... Lt Ärzte machen wir erstmal so weiter, weil ich das escitalopram erst seit 1,5 Wochen hochdosiert nehme. Ich habe keine Ahnung...
Hast Du Erfahrung mit paradoxer Wirkung? Wie lange darf das andauern?

28.03.2021 15:41 • #5


L
Über eine Langzeiteinnahme kann ich nicht berichten da ich Cipralex selbst erst seit fast zwei Wochen nehme. Aber ich habe auch eine Erstverschlimmerung die jetzt besser zu werden scheint.
Ich würde es so machen wie dein Arzt gesagt hat. Wenn es jetzt schon etwas besser ist, dann scheinst du doch auf einem guten Weg zu sein.

28.03.2021 16:44 • #6


SchwesterS
Ich kann meine Gefühle manchmal gar nicht beschreiben. Ekelhaft. Ja ich warte noch ab. Ich werde lediglich fragen, ob man das mal im Blut messen kann, ob mein Hirn den Wirkstoff überhaupt aufnimmt.
Wie hast du die Erstverschlimmerung erlebt? Bei mir Suizidalgedanken, Stimmung schlecht, Heulkrampf, Hoffnungslosigkeit

28.03.2021 17:04 • #7


L
Ja oft geht's ziemlich Rund im Kopf aber das sollte besser werden mit dem Medi. Ich glaube messen kann man das nicht, man muss es selber merken ob es wirkt.
Bei mir war/ist es starke Unruhe, vermehrt Angst und Panik und Hoffnungslosigkeit. Stimmung sowieso schlecht.
Aber ich habe gehört dass die anfänglichen NWs und Erstverschlimmerung sich nach ein paar Wochen immer legen und es dann besser wird mit dem Medikament.
Das mit deinen Suizidalgedanken kommt bestimmt von der antriebsteigernden Wirkung, die ja sofort da ist.

29.03.2021 13:15 • #8


petrus57
Hast du mit deinem Arzt über die Suizidgedanken gesprochen? Vielleicht ist es das falsche Medikament für dich. Ich hatte mit Escitalopram keinerlei Probleme. Ich bekam unter Sertralin massive aggressive Zwangsgedanken.
Trigger

Wollte vom Balkon springen, mir einen Finger abhacken, meine Frau und Katze töten, etc.

Ist schon erstaunlich was AD so alles auslösen können.

29.03.2021 13:28 • x 1 #9


SchwesterS
Ich nehme das jetzt 4 Wochen. Suizidalgedanken sind weniger, aber Stimmungstechnisch tut sich kaum was.. Ich bin echt ratlos.. Nur immer Angst, dass es ein Dauerzustand bleibt.

29.03.2021 14:01 • x 1 #10


SchwesterS
Hab ich nicht gesagt, sind in der Summe weniger. Aber Stimmungstechnisch tut sich auch nicht viel.. Nur traurig.. Ich bin so hoffnungslos

29.03.2021 14:02 • #11


A


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl