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Basti89

Basti89
Mitglied

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Hallo liebe community

Wie Ihr schon in der Überschrift lesen könnt, habe ich so meine Probleme. (Immernoch)
Ich leide seit Dezember 24 an einer angst und Panik Störung die ich gott sei dank gut bekämpfen konnte.
Leider hat sich mein Zustand eher in eine leichte Depression entwickelt, laut den Ärzten.
Zu meinem symptome zählen
-gefühlskälte, kann weder glück noch Traurigkeit empfinden
- dopamin ist seit ein jahr auch nicht vorhanden
- lebensfreude und Freude allgemein fehlt jede Spur
- Motivationlos, Antriebslos, schlafprobleme ( fühl mich nicht erholt)
- Meine Augen sehen aus als wenn ich drei tage durch gemacht hab (augen weiß ist ziemlich rot)
-libido immer noch nicht vorhanden

Momentan nehme ich bupropion 150 , seit 14 tagen
Escitaloprame haben mich ehr müde gemacht und allgemein die Nebenwirkungen belastet.

Was mich momentan so beschäftigt ist ob das jemals wieder aufhört ?!?! traurig
Suche dringend Erfahrungen ob das sich irgendwann alles wieder reguliert. Oder ob es nach der Zeit mittlerweile chronisch ist .

Ich muss sagen ich hab seit einen jahr absolut null glücksgefühl oder eine dopamin Ausschüttung. Als wenn da oben irgendwas gestorben ist .

Hab auch angst das es die Vorboten von parkinson ist .

Wohlgemerkt ich bin 36 und haben keinerlei Familienanlagung für diese Krankheit.

Aber meine Angst besteht trotzdem sas irgendwann zu entwickeln.


Meine lage bzw ich fühl mich langsam hoffnungslos. Was bestimmt viele hier auch sind .

Ich bin zur Zeit auch in Therapeutischer Behandlung. Leider nur in der tiefenpsychologie. Und dann auch nur einmal im Monat. Weil Kapazitäten nicht vorhanden sind .

Ab 10.3.26 werde ich eine psychosomatisch reha antreten in bad lauterberg wo ich auch viel Hoffnung rein lege .
Ich hatte nie depression und hab auch nix der art in der Familie.

Wer kann mir Hoffnung geben und sagen das es ihm / ihr genauso ging und besser wurde . Zumindest mal wieder was fühlen wäre schön . Auch mal wieder weinen zu können .

LG und danke für eure antworten

20.01.2026 #1


20 Antworten ↓


M
Moin @Basti89

Ums mal kurz zu fassen (und das kannst du auch sehen wenn du dir deinen Text mal die nächsten Tage selbst durchliest):
du hast deine Ängste und Panik nicht "bekämpft" sondern dich nur emotional von dir selbst und deinen Emotionen stark distanziert und die zusätzlich mit Pillen abgetötet statt an Ursachen für deine Panik/Ängste zu arbeiten oder diese erstmal zu finden.
Das bedeutet auch sich den Problemen erstrecht zu stellen, alles was sich schei**e anfühlt bewusst zuzulassen und zu erleben damit du siehst was die dir sagen und warum die da sind. Und genau da machst du gerade das Gegenteil.

Alles andere was du da an neuer Symptomatik aufgeschrieben hast ist eigentlich nur das logische ergebnis und wird auch nich besser solange du dich nich wirklich und intensiv mit dir selbst beschäftigst statt vor dir, deinen Problemen und deinen Emotionen wegrennst

Zitat von Basti89:
Ich bin zur Zeit auch in Therapeutischer Behandlung. Leider nur in der tiefenpsychologie.

Ganz ehrlich, für die solltest du an derf Stelle erstmal dankbar sein weil die genau da greift wo es nötig ist - allerdings ist einmal im Monat wirklich zu wenig - mindestens einmal die Woche wäre eher was und "normal"

Aber wenigstens hast du einen Schritt getan der an sich gut ist (Therapie und Reha) und dir hoffentlich auch hilft. Sei nur offen und bereit das auch zu nutzen - in wie weit die dann was bringen kannst du (aus eigener Erfahrung) nur auf längere Sicht sagen.

Ich wünsch dir trotzdem alle sgute dabei

x 3 #2


A


Keinerlei Gefühle oder Emotionen weder Dopamin

x 3


Greta__
Geb dem Bupropion Zeit. 2 Wochen ist nichts. Ggf. kannst du auf 300 erhöhen.

Tiefenfundierte Therapie ist super, 1 x Woche wäre da wirklich gut. Ist absehbar das du einen festen, regelmäßigen Termin bekommst?

Reha ist auch super, du wirst merken das es dir gut tun wird.

Du brauchst Geduld. Heilung erfolgt nicht gradlinig, das passiert in Wellen.

Alles Gute für dich 🌼

x 1 #3


Basti89
@Marc_Sky
Danke dir für deinen Beitrag!

Okay ich hab mich etwas blöd ausgedrückt. Ich hab mit den ssri im Oktober erst angefangen. Hab aber nach zwei Monaten fest gestellt das es nichts für mich ist und hab es wieder ausgeschlichen.

Ich bin das ganze letzte jahr am forschen nach der Ursache und dem warum . Aber ich finde sie nicht . Ich geh viele Jahre zurück wo es stressig war usw . Aber ich finde nach der Zeit die ich jetzt auch schon zuhause bin und zur ruhe gekommen bin müsste sich doch langsam mal was bessern .

Ich möchte ja auch nur wieder normal leben .


Meine Frage war ja auch nur hier ob es Leute gibt die genauso empfinden und das alles nicht mehr fühlen.

#4


Basti89
Hallo @Greta__

Danke für dein Beitrag.

Ja das haben bis jetzt auch viele gesagt . Das ding ist halt das die Geduld langsam so dahin geht .
Man will ja nicht nur funktionieren sondern auch leben .
Genauso wie die tiefenpsychologie ich hab ja keinerlei Vergleiche oder erfahrung damit . Bin bei ihr seit August schon . Aber ich hab das Gefühl als dreh ich mich im Kreis.
Wir reden irgendwie nicht nach der Ursache bzw wie ich da wieder raus komm . Wir reden meistens nur über meine lage wie es mir ergangen ist und so .
Mhhh . Ich weis auch bald nicht mehr weiter. traurig

#5


Greta__
Zitat von Basti89:
Hallo @Greta__ Danke für dein Beitrag. Ja das haben bis jetzt auch viele gesagt . Das ding ist halt das die Geduld langsam so dahin geht . Man will ...

Bei einer tiefenfundierten Therapie fängt man bei Adam und Eva an, das gehört zu dieser Therapieform.

Wann kannst du denn 1 x wöchentlich kommen, ist das absehbar? Bist du bei anderen Therapeuten auf der Warteliste?

Depressionen etc. gehen nicht über Nacht "weg". Geduld zu haben ist der 1. Schritt. Wenn du die nicht hast, dann verschwendest du wertvolle Energie, welche du zur Genesung benötigst.

Hast du dich mal schlau gelesen zum Thema Depressionen? Das wäre von Vorteil.

x 1 #6


M
@Basti89 ja gut das is schonmal ein guter Weg. Nehm dir da vielleicht erstmal einaktuelles themengebiet wa sdich am meiste beschäftigt und problematisch ist und dann nehms langsam Stpück für Stück im Detail auseinander. Dann kommst du idR auch langsam auf den Kern/ursache und siehst was das verursacht hat.Meist merkst du dann auch, dass an einigen Schritten auch andere Probleme dranhängen (verursacht haben) oder auch mehrereGründ ehat.
Lass dir Zeit damiot und gehe da dir zu liebe auch auf die kleinen Details ein, selbst wenn die irrelevant erscheinen, oft hängt auch gerade an den Sachen sehr viel mehr oder kann zumindest ein Bindeglied sein oder neue Sichtweisen eröffnen

Vondaher ist eine Tiefenpsychologie eher besser, in der VT lernst du nur eine aktuelle Panikattacke auszuhalten, geht aber nicht an die Ursachen ran. Ergo wirs du die Angst dann automatisch immer wieder erleben und nicht wissen woher das kommt. Anedersrum lernst du die und dich dann uz verstehen und kannst befreiter dein Leben leben (eine komplette "Heilung" wird es aber perse nie geben, du kannst nur lernen dich selbst in allen Facetten zu verstehen und zu akzeptieren)

#7


Basti89
Zitat von Greta__:
Bei einer tiefenfundierten Therapie fängt man bei Adam und Eva an, das gehört zu dieser Therapieform. Wann kannst du denn 1 x wöchentlich kommen, ...

Okay das man da bei Adam und Eva anfängt das wusste ich nicht . Aber das haut schon hin weil wir oft das Thema haben was war zuerst da.

Leider hat meine Therapeutin keine großen Kapazitäten. Bin da auch nur aus glück rein gerutscht.
Normal hätte sie gar niemanden mehr aufnehmen können. Wenn es nach mir geht würde ich jeden Tag dort hin gehen und darüber reden.

Ich hab mich auch schon sehr lange mit depression auseinander gesetzt. Viel gelesen viele Podcast gehört und anderes gelesen von welchen die es überwunden haben.
Aber alles was ich umsetzt und mach . Es kommen keine gefühle an .
Ich erledige auch alles geh einkaufen mach den Haushalt und auch Sport. Aber es passiert nichts .
traurig
Deswegen kam jetzt mein Gedanke. Eventuell Vorstufe von parkinson.
Irgendwann müssen doch mal wieder die Rezeptoren da oben sich neu bilden .

Ich leb mein Leben wie sonst .
Nur kommt da oben wirklich nix an .

Noch nicht mal liebe oder Trauer.

#8


Greta__
Das was du fühlst respektive nicht fühlst ist die Depression, das bist nicht du.

Ich würde dir raten bei anderen Therapeuten anzuklopfen und dich auf Wartelisten setzen zu lassen. Selbsthilfegruppe wäre auch gut.

Das Bupropion braucht seine Zeit und wenn du nach 4 Wochen nichts merkst, würde ich mit dem Arzt reden und auf 300 erhöhen und/oder anderes Medikament. Leider dauert es manchmal bis man das richtige findet.

x 1 #9


Basti89
@Marc_Sky
Ich hab schon so einige Vermutungen zwecks meiner Ursache. Aber ich komm nicht auf die Lösung. Zumindest versuch ich alles zu ändern. Aber es funktioniert ja trotzdem nicht .

Klar dauert das alles . Aber es ja auch langsam wieder werden.

Am besten würde ich auch garnicht mehr daran denken . Nur mein Gehirn lässt es ja garnicht zu ändern.
Wenn ich was mach was mir früher Spaß gemacht hat bzw auch freude gemacht hat und stelle dann fest es kommt nix oben an wenn ich das jetzt wieder so mach . Ist echt zum verrückt werden.

Und meinste das wirklich das es meist nie eine vollständige Heilung gibt .

Ich mein ich möchte ja einfach nur normal leben . Also einfach nur fühlen.
Ich war immer ein sehr Emotionaler Mensch und der würde ich gerne wieder werden . 😔

#10


Basti89
@Greta__ selbsthilfegruppen wäre wirklich gut . Aber gibt es hier leider nicht . Deswegen hoffe ich sehr auf die Reha das ich da vieles ins reine mit mir bringen kann .

Ja gut das lass ich erstmal wirken das bupropion. Ich hoffe das hilft , auch wenn es nur win wenig ist . Durch probieren ist halt auch echt nervig wenn ich das so sagen darf. Hast du eventuell Erfahrung mit den bupropion?

Das mit den Therapeuten ist hier in meiner Region wirklich so ne Sache. Ich steh bei zweien auf der warteliste und 2 andere haben mir gleich gesagt das wird nix bei ihnen .
Zieht ein halt auch runter . 😔

Darf ich fragen wie es dir so geht bzw was du so hast ?

#11


Greta__
Zitat von Basti89:
@Greta__ selbsthilfegruppen wäre wirklich gut . Aber gibt es hier leider nicht . Deswegen hoffe ich sehr auf die Reha das ich da vieles ins reine ...

Selbsthilfegruppe gibt es auch Online. Therapie evtl. auch, allerdings weiß ich nicht ob das etwas für dich wäre.

Ich selbst bin 2021 an einer schweren Depression mit Suizidgedanken erkrankt. Ich bin dann freiwillig in eine Klinik, da ich 2 Kinder habe (allein erziehend) und ich große Angst hatte.

Ich wurde mit Escitalopram behandelt, was aber mehr Nebenwirkungen statt Wirkung hatte.

Im September 2025 war ich in der Tagesklinik, dort wurde Escitalopram reduziert und Bupropion eingeschlichen. Nach ca. 2,5 - 3 Wochen wurde Erschöpfung und Müdigkeit spürbar weniger.

Ich bin allerdings in die Wechseljahre gekommen und das hat mich vor ca. 2 Jahren psychisch komplett runter gezogen (durch die fehlenden Hormone) und die Depression kam, gepaart mit Angst und Panikattacken verstärkt zurück.

Unsere Geschichten sind nicht vergleichbar, aber ich weiß wie es dir emotional geht und ich kann dir nur den Rat geben: Geduld. Selbstmitgefühl. Selbstfürsorge.

x 1 #12


M
Zitat von Basti89:
Ich hab schon so einige Vermutungen zwecks meiner Ursache. Aber ich komm nicht auf die Lösung. Zumindest versuch ich alles zu ändern. Aber es funktioniert ja trotzdem nicht .

Nicht vermuten, WISSEN! Ohne Wissen keine Lösung.
Überhaste es auch nicht und geb dir die Zeit die du brauchst.

Vielleicht wäre es auch ein versuch wert Tagebucjh zu schreiben oder sowas, dann fallen dir evtl auch ein paar Sachen ein die du vergessen hast

#13


Rogue
Hallo Basti,

ich kann dich gut verstehen, mir ging es ganz ähnlich.

Ich finde es super, dass du die Reha machst. Ich hatte auch einen Klinikaufenthalt, und die Klinik hat Verhaltenstherapie gemacht (vorher kannte ich nur tiefenpsychologische Therapie). Ich habe durch den Klinikaufenthalt festgestellt, dass mir die Verhaltenstherapie nochmal ganz neue und konkrete Impulse gegeben hat. Vorher hatte ich auch tiefenpsychlogische Therapie, die hat mir zu dem Zeitpunkt aber nicht wirklich geholfen, ich brauchte erstmal etwas, wodurch ich im Alltag besser klarkommen konnte. Da habe ich dann konkrete Hilfen an die Hand bekommen, mit meinen Emotionen und den verschütteten Emotionen besser klarzukommen. Und ich habe in der Verhaltenstherapie auch viel über meine Vergangenheit und die Ursachen meiner Probleme geredet.
Vielleicht macht deine Reha-Klinik ja auch Verhaltenstherapie, dann kannst du dort ja ausprobieren, welche Therapieform besser zu dir passt.

Es ist ja erstmal gut, dass du schonmal eine Therapeutin hast. Und vielleicht kann sie dir ja auch irgendwann mehr Termine anbieten, wenn ein anderer Patient bei ihr aufhört. Bei mir war das so, mein Therapeut hat mich auch erstmal nur zwischengeschoben, und nach ein paar Monaten hatte ich dann wöchentliche Termine.

Die Reha bietet ja eine gute Möglichkeit, andere Therapeuten kennenzulernen. Dann kannst du mit diesen Erfahrungen entscheiden, ob du bei deiner jetzigen Therapeutin bleiben möchtest und welche Therapieform für dich besser ist.

Ich nehme auch Bupropion und komme damit ganz gut klar.

Und ich habe auch, wie die anderen User hier, die Erfahrung gemacht, dass es mit Therapie einfach eine ganze Zeit dauert, bis sich Verbesserungen einstellen. Am Ball bleiben ist ganz wichtig, und das machst du ja schon.
Ich drücke dir die Daumen, dass die Reha gut laufen wird und du dort neue Impulse bekommst.

x 1 #14


Basti89
@Greta__
Oh weh das tut mir sehr leid das es dir so ergangen ist! Zumal es schon eine echt lange Zeit ist . Was du da durch machst .

Gerade wenn die hormone ein dann noch zum kompletten crash führen.

Wie geht es dir da zur Zeit?

Das ganze online immer zu machen ist einerseits ja gut zur Überbrückung aber ich mag es auch mal ganz gerne mit leuten von angesicht zu angesicht zu reden . Damit man sich einfach besser versteht. Online geht ja doch vieles unter aber die idee an sich ist gut .

Und klar selbstliebe und selbst heilung ist das wichtigste .
Ich versuch auch wirklich mich selber wieder zu finden in all der Thematik. Es ist nur verdammt schwer dran zu bleiben . Gerade wenn es ja irgendwie gar nicht mal Berg auf geht . Wenn das ja wäre das mal dieses Gefühl von glück wieder zu spüren und wenn es nur ein kurzer moment ist . Würde mich das schon mega freuen .

@Rogue
Auch dir ein dickes danke für dein Beitrag.

Also ich" freu " mich schon auf die Reha muss ich sagen . Klar ist es nicht die Freude die ich sonst hatte wenn es in Urlaub gegangen ist . Es ist halt so ne Freude auf die Hoffnung die ich da hab . Gerade auf die Sachen die du alle angesprochen hast .
Ich würde gerne eine verhaltenstherapie machen um zu schauen was ich in meiner Denkweise verbessern kann um nicht mehr in diese Spirale zu fallen. Muskel Entspannung richtig erlernen und meine Gefühle , Emotionen wieder finden .

Ich mach momentan viel von Youtube. Da gibt es ja so einiges gutes aber auch weniger gutes . Nur an der Umsetzung habert es leider immer . Zumal ich auch nie richtig in eine Art Meditation rein komme .

Ich denk mir dann immer ich bin ein hoffnungsloser fall .
Und werd warscheinlich immer damit leben müssen.
Was sehr schade wäre weil das Leben ja noch soviel mehr zu bieten hat .

Auf das bupropion vertraue ich auch sehr . Warte auch nochmal die Wochen jetzt ab .

Manchmal hab ich halt das Gefühl als würde es nicht helfen . Weil viele von Nebenwirkungen gerade in den ersten zwei Wochen sprechen . Aber bei mir ist nix zu spüren .
Ich hoffe mein körper springt etwas darauf an .

Darf ich auch dich fragen wie lange du das alles schon hast und wie es dir zur zeit geht ?
Danke dir auch fürs Daumen drücken !

#15


Basti89
@Marc_Sky
Das ist richtig . Also eigentlich weis ich es schon es gab viele sachen die letzten Jahre zuvor . Was mich aber nie so umgerissen hat. vielleicht war der letzte schluck der das glas zum überlaufen gebracht hat dann im Dezember 24 .

Tagebuch führen ist eine gute idee . Aber was soll ich rein schreiben . Momentan sehen meine tage alle gleich aus . Viel grübeln und gucken was ich übersehen haben könnte woran es liegt .
Und natürlich aufschreiben wie es mir geht .
Mehr würde mir jetzt auch nicht einfallen . Ich geh halt auch noch immer mit den Gedanken daran das es was .it mein darm zu tun hat und darin das Mikrobiom.

Anderseits denke ich es liegt an den hormonen bei mir .

Mhhh ....

#16


M
@Basti89 Ja es gibt meist nicht nur"den einen Auslöser", idR spielen dann viele Sachen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Deswegen mein ich ja: drösel das Stück für stück auf, jedes Detail für sich auch wenns noch so klein und unwichtig erscheint. Solange es dir im Kopf bleibt und du dich dran erinnerst hat das seine Ursache und entsprechend auch eine Berechtigung da zu sein. Und da kannst du dann draufschauen - ich empfehle dir dann auch mal Perspektivwechsel. D.h. das alsEinzelerlebnis anzuschauen (was ist passiert? Warum? Was hat das in dir ausgelöst? Was löst es jetzt in dir aus? Etc) und das gesammelte zwischendurch aus einer Gesamtperspektive zu sehen in der du dann eben auf denaktuellen Stand und Wissen als ganzes schaust (wie inälteren Detektiv-Filmen oder CIS-Irgendwas eben die Reisswand wo viele kleine Fotos, Artikel, Notizen etc hängen und dann entsprechend verbunden werden)

Und da ist das Tagebuch für gut.
Nicht in dem Sinn von "Liebes Tagebuch, heuteist mir ein kleines rosa Plüschwölkchen von links nach rechts über den Weg gelaufen und hat mir eine Rose gepupst" sondern wo du erstmal Erinnerungen als solches aufschreibst, ggf auch mit deinen aktuellen Emotionen dazu (siehe oben), welchen Gedanken du gerade dazu hast, ob und wenn ja es dich an eine andere Situation erinnert (die du dann natürlich auch entsprechend aufschreibst).
Je mehr sich das dann füllt umso mehr wird dir dann mit der Zeit (hoffentlich) klarer - und ist für dich (wenns gut läuft und dir Tagebuch führen liegt) auch ein Ventil mal was raus zu lassen ohne dass duAngs haben zu müssen dich vor anderen zu entblößen oder zu rechtfertigen (andersrum geht sowas prinzipiell auch in gesprächen wenn du mehr Wert drauf legst mit einer realen Person zu reden und dir das entsprechend eher liegt. Dann sollten allerdings auch ein paar klare Regeln dafür stehen. Abseits von Therapien.)

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

N
Zitat von Basti89:
@Marc_Sky Danke dir für deinen Beitrag! Okay ich hab mich etwas blöd ausgedrückt. Ich hab mit den ssri im Oktober erst angefangen. Hab aber nach ...

So funktioniert unser Nervensystem leider nicht. 😅

Wenn du einmal in eine Überaktivierung gekommen bist brauch es Zeit, Ruhe und Selbstfürsorge um das ganze zur Ruhe zu bringen.

Da gibt es auch unendlich viel im Internet zur Selbsregulation.

Manchmal ist das aber bei einem überreizten System bereits zu viel dann hilft nur noch hinsetzen und geschehen lassen.....

Wenn mich mal wieder eine Panikatacke erwischt (kann in stressigen Zeiten vorkommen) lass ich sie einfach nur durchlaufen. Ich erkenne das was passiert als Panikatacke und lass es machen.

#18


N
Zitat von Basti89:
@Marc_Sky Das ist richtig . Also eigentlich weis ich es schon es gab viele sachen die letzten Jahre zuvor . Was mich aber nie so umgerissen hat. ...

Du hast gar nichts übersehen. Du hattest Stress dein Nervensystem hat reagiert und jetzt machst du dir noch mehr Stress.

Du bist nicht kaputt oder falsch.
Dein Nervensystem ist nur so ein winziges Stück überaktiv und reagiert jetzt auf jede Kleinigkeit etwas zu gut.

Ja wie gesagt, mach eine Therapie, schau was dir gut tut und baue Dinge in deinen Tag ein die dich regulieren.

#19


N
Zitat von Basti89:
@Marc_Sky Ich hab schon so einige Vermutungen zwecks meiner Ursache. Aber ich komm nicht auf die Lösung. Zumindest versuch ich alles zu ändern. ...

Das suchen nach einer Lösung macht nicht unbedingt glücklich.

Komm ab und zu auch mal kurz zur Ruhe.....Atme ein und etwas länger aus....immer mal wieder.

Schau was dir gut tut auch wenn es sich momentan nicht gut anfühlt.

Sorge für Aktivierung, ganz leicht....nicht gleich Hochleistungssport betreiben aber einfach 1 bis 2 mal am Tag rausgehen und laufen/spazieren.
Schau vileicht auch mal ob du schon erste Anzeichen für den nahenden Frühling siehst.

Mache Dinge bewusst, spühre z.B. einfach die wärme einer Tasse Tee in deiner Hand.
Es müssen keine großen Dinge sein, du musst dabei auch nichts Empfinden.
Nimm etwas Druck raus und konzentriere dich nicht auf die Lösung sondern frage dich lieber "was kann ich für mich gerade machen".

#20


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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