Zitat von Angor:Es gibt auch noch eine Gelbphase, und man lernt schon in der Fahrschule, dass man vorrausschauend fahren soll.
Ich dachte, ich hätte mich klar genug ausgedrückt. Die Ampel lässt einem keine Wahl. Entweder man macht eine Vollbremsung, oder man riskiert, bei rot drüber zu fahren (Gelbphase künstlich kurz gehalten), oder man gibt Gas, um nicht bei rot drüber zu fahren, und wurde aber dann direkt geblitzt, nicht wegen rot, sondern weil über 70.
Es ist in der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben, dass die Gelbphase bei Tempo 70 genau drei Sekunden zu sein hat. Wenn man die auf eine Sekunde verkürzt, dann riskiert man entweder einen Autounfall hinter sich, oder bei rot drüber zu fahren. Ist es jetzt klarer geworden?
Übrigens: In Kassel gab es 2018 einen Skandal riesigen Ausmaßes: Die Blitzer haben tausendfach falsch gemessen. Sämtliche Verfahren in jenem Jahr wurden eingestellt. Wenn alle artig gewesen wären und bezahlt hätten, würden die heute noch falsch blitzen.
Übrigens: Was ist das für eine Denke, mein Beispiel mit deinem Beispiel widerlegen zu wollen? Das ist doch ein ganz anderer Fall. Kannst du dir das bitte abgewöhnen? Danke.
Ich wollte damit nur zeigen, dass es auch bei vermeintlich klaren Regeln Missbräuche gibt, zum Beispiel um die Abzocke zu maximieren, oder Kfz-Verkehr grundsätzlich zu vergraulen. Abschaffung der grünen Welle gehört auch dazu. Das ist mittlerweile auch als illegal verworfen worden.