Hardy7

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Guten Abend!
Ich leide seit zwei Jahren unter einer Depression. Über den Winter hat sich die Depression zunehmend verschlechtert und ich konnte mich dann endlich
überwinden zum Psychiater zu gehen. Der Termin war genau vor einem Monat. Die Ärztin hat mir Setralin und Trittico verschrieben. Ihre Diagnose war, dass ich eine depressive Episode durchlebe.
Vor 5 Tagen hatte ich den zweiten Termin und ich hab ihr erzählt, dass ich immer einen einseitigen Kopfdruck verspüre. Daraufhin hat sie einen kurzen neurologischen Test durchgeführt. Sie gab mir noch eine Überweisung für eine Psychologin mit, die einen einstündigen Test mit mir durchführen soll, um eine richtige Diagnose zu stellen. Ich war noch nie bei einer Therapeutin. Auf der Überweisung steht etwas von psychosenaher Symptomatik. Am Freitag vor zwei Tagen hab ich dann locker zwei Stunden gegoogelt und ich redete mir ein, dass ich nun schizophren bin. Jetzt kommts.. Ich lag da und plötzlich konnte ich keinen einzigen Gedanken mehr fassen.. Ich fühlte mich wie hirntot. Ich saß eine Stunde da und starrte hin und her und konnte nichteinmal mehr sprechen.. In den Gedanken habe ich mir gut zugeredet und ich konnte mich halbwegs von dieser Situation befreien, jedoch gehts mir seitdem richtig schlecht. Ich kann mich kaum konzentrieren, ich sehe sehr komisch, hab keine Einfälle oder Gedanken und einen einseitigen Kopfdruck. Ich fühle mich wie ein ferngesteuerter Roboter. Ich weiß nicht waß ich jetzt machen soll. Ich müsste morgen arbeiten und mir gehts elendig. Der Termin bei meiner Psychiaterin ist erst Anfang Juli und der Termin bei der psychologin auch. Ich bitte euch um Hilfe! Ich bin am Ende. Soll ich Setralin absetzen? Ich nehme zurzeit 50mg ein und es wirkt nicht mehr. Soll ich mich in eine Klinik begeben?

11.06.2017 22:49 • 11.06.2017 #1


2 Antworten ↓


laribum

laribum


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morgen krank melden, Zur psychiaterin gehen die das Sertralin verschrieben hat ( akut Termin ) und dann weiter schauen was sie sagt.

11.06.2017 23:30 • #2


agmaster


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Kann Dir da nicht helfen, aber eins steht nach dem ich das gelesen habe fest: Egal wie dreckig es mir geht, Medikamente werde ich nehmen. Danke für die Warnung.

Und geh unbedingt zu deinem Psychiater und schildere ihm das so genau wie möglich. Eventuell kann man das Medikament langsam ausschleichen oder wechseln.

11.06.2017 23:45 • #3



Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser