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Hallo ihr Lieben,

ach menno, in den letzten beiden Tagen ging es mir noch gut und ich hatte Energie und Power; kein Gedanke an meine Angsterkrankung - alles bestens.

Dann heute Nacht, ich lag wach im Bett und wollte noch bisschen nach Tipps für die Gesundheit schauen bei Google, neue Forschungen und so weiter. Interessiert mich ja.

Nun ja, dann stolperte ich über Themen wie Herzinfarkt, Schlaganfälle und mir wurde bewusst, dass ich alle Symptome von solchen Krankheiten in den letzten Monaten hatte und habe; schwindel mit Übelkeit und Brechreiz, Herzklopfen, Herzstolperer, Atemnot, Beklemmungen, Sehstörungen und und und.... und als ich bereits bei den Themen wieder unruhig wurde, legte ich mein Handy weg und wollte schlafen und ab da beginnt mein Terror im Kopf und Körper wieder.

Ich bin min. 7 Mal im Dämmerzustand vorm Einschlafen panisch hochgeschreckt mit Atemnot, dem Gefühl mein Herz hätte aufgehört zu schlagen.... ..... das Ganze ging mit einer wahnsinns Unruhe einher und ich bin erst gegen 3 Uhr eingeschlafen, nachdem ich diese ganzen Attacken überstanden hatte....

Was soll das jetzt wieder, muss ich jetzt schon wieder Angst vorm Sterben haben, wieder zu meiner Hausärztin um ein EKG zu haben? Mir ist bewusst dass ich eine hypochondrische Störung sowie eine Herzangst habe, aber warum sucht es mich immer wieder irgendwie anders heim, dass ich immer wieder unsicher werde??

Das Ganze macht mich doch sehr depressiv heute, ich kann kaum lachen und alles strengt mich an.
Ich möchte verdammt nochmal dass das aufhört, aber ich kämpfe jeden Tag mit der Überzeugung, dass ich schwer krank sein muss, bei den ganzen Symptomen. Andererseits sind sie dann auch mal wieder plötzlich weg, was ja schonmal gegen eine tatsächliche Erkrankung spricht, auch die Symptome verschieben sich doch öfters mal .

Ich habe eine schei. Angst, dass ich plötzlich sterben werde und meine Kinder allein lassen muss.
Übergewicht hab ich ja schonmal, wenn auch sehr gute Cholesterinwerte und sonst ist auch alles gut, denn ich rauche und trinke nicht. Aber manchmal denke ich wirklich, dass ich bald gehen muss von dieser Welt, weil mir die Symptome so viel Angst machen und mich so plötzlich ereilen.

Meine Hausärztin ist sich sicher dass ich eine schwere Angsterkrankung habe und unnötige Untersuchungen kontraproduktiv sind und ich eh Angst vor Ärzten habe.
Sie hatte zig EKGs gefertigt, Lungenfunktionen, Blutwerte, Blutdruck - alles gut.

Das Einzige was sie wirklich fand sind enorme Verspannungen meines Rücken und Nackens. Ist mir klar, merke ich ja auch.

Ich muss aufhören mich selber krank zu reden, aber wie?

Hab dann auch noch vom Nocebo-Effekt oder wie das heißt gelesen, dass man dann tatsächlich die Dinge bekommt, die man man sich einredet. Na toll, bedeutet jetzt also dass ich wirklich sterben muss?

Ich hoffe das hört sich nicht alles völlig bescheuert an, aber ich kann diese ganzen Gedanken nicht abstellen.

Danke fürs Lesen; nun würde ich mich über ein paar aufmunternde Worte sehr freuen .

Liebe Grüße

Bellami

23.05.2012 19:13 • 23.05.2012 #1


2 Antworten ↓


Du müsst aufhören dich über deinen Körper und Gesundheit zu informieren, dass ist wohl dein Hauptproblem. Natürlich kann man sich nicht einbilden zu sterben und dann stirbt man. Du bildest dir die Symptome ein die du spürst ohne das eine Krankheit zu Gründe liegt. Dir geht es körperlich gut.

23.05.2012 21:33 • #2


Jepp und vor allem: Hör auf zu googeln!

23.05.2012 21:49 • #3




Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser