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FrVanHoff90
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Hallo zusammen,

ich glaube so langsam verzweifelt ich etwas.

Ich bin seit Sommer krank geschrieben, es fing an mit Übelkeit/ Brechreiz.
Meine Ärztin vermutete eine Depression. Ich war zu Beginn nicht ganz überzeugt.
Magenspiegelung zeigte nicht viel ( wobei ich zuvor wochenlang pantoprazol nahm, was natürlich evtl ne Gastritis behandelt hat. Da es mir im Urlaub besser ging, schien die Psyche natürlich doch involviert. Dachte aber da eher die Bewegung ( mussten täglich ein wenig laufen zum Park) und das ppi haben geholfen.
Zuhause ging es schlechter, mit der Zeit aber besser ( krank geschrieben, Kinder in Betreuung).
Dann kam nach der Magenspiegelung Corona dazu und da würde alles schlimmer. C. Selbst war nicht so krass, danach ein paar Wochen Muskelschmerzen ( vor allen in den Beinen) , Herzrasen bzw erhöhter Puls und zu Beginn noch fatige. Und ich meine ein zittern. Außerdem habe ich seitdem finde ich mehr Probleme mit der Durchblutung.
Auch hier würde ich kurzzeitig besser.

Hatte zuvor noch die ADHS Diagnostik, da ich meine die ADHS führte zu Überlastung. Diagnose steht. Für Januar steht ein zweiter Termin bei einer Therapeutin an, die mich dann evtl auf die Warteliste setzt. Und eine psychologische Beratung über die KK. Außerdem habe ich ab Januar evtl einen Psychiater, der mir auch ADHS Medis aufschreibt.
Ich könnte elvanse schon testen, es hilft mir schon etwas, auch gegen das Stimmungstief.

Nun habe ich weiterhin Probleme mit den Beinen und ich komme immer wieder in total schlechte Stimmung, will viel weinen. Bin Hoffnungslos. Bin kurz vor der Mensa glaube ich und bei der letzten ging es mir ein paar Tage vorher auch sehr schlecht, hab viel geweint.
Da hätte ich dann nach einem AD gefragt, müsste aber die ppi absetzten und hatte glaube ich einen rebound, weshalb ich das ad nur 2 Tage nehmen könnte ( übelkeit und erbrechen).

Mein Mann sagt, er steht zu mir , ist immer für mich da. Trotzdem denke ich er ist genervt von mir, die Stimmung mit drei Kids und Eltern mit ADHS ist natürlich auch gereizt. Ich hab aber Grad keinem mit dem ich außer ihm reden kann, habe aber auch das Gefühl er versteht es nicht ( na klar, wenn man es selber nicht durch macht).

Was macht ihr, um eure Stimmungstief zu verbessern?
Ich komme kaum aus dem grübeln raus , Google zu viel usw.
Im Sommer war richtig viel spazieren, bin aber total kälte empfindlich und meine Beine/ mein Bein machen mir sorge/ Angst.
Ich nehme morgens lasea, abends riolan und Magnesium.

Hat jemand eine Tageslichtlampe?
Für Meditation fehlt hier und mir die Ruhe und die Ausdauer ( Kids und ADHS,).
Versuche Grad das ppi auszuschleichen, da ich das nicht mit ad nehmen darf.
Ist aber schwierig, da die Übelkeit wieder den ganzen Tag, mehr oder weniger da ist.
Sorry dass der Beitrag so lang geworden ist

31.12.2025 x 1 #1


11 Antworten ↓


Dori83
Wie alt bist du? Vielleicht könnten die Wechseljahre oder die Perimenopause eine Rolle spielen? Ich warte auch gerade auf meine Periode und mir geht es schlechter als sonst. Außerdem bekommen mir die freien Tage nicht. Wenn ich arbeiten gehe dann geht's mir besser.

x 1 #2


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Depressionen, was hilft euch über die Tage?

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F
@Dori83
Hey!
Ich bin 35 und hatte die sorge auch schonmal bzw. Perimenopause.
Eine Gyn hat es damals abgetan. Wollte keine hormona überprüfen, wobei das ja auch sehr aufwendig ist.
Sie wollte mir nur irgendwas pflanzliches geben, wo aber auch nicht klar ist, was es bewirkt.
Überlege auch einem für pms zu nehmen ( glaube Zink und vit b6 sollen helfen.

Hab auch schonmal was zu pmds gelesen. So oder so muss man es ja mal beobachten, aber jetzt Grad finde ich es einfach nur furchtbar.

Bin auch schon über Verhütungsmittel am gucken. Hab aber Angst vor Thrombose ( hab Krampfadern) auch da müsste ich erstmal abklären, ob ich ein erhöhtes risiko habe.

Hast du was, dass dir über die Tage hilft?

Eig. Wollte ich im Januar mit der Wiedereingliederung starten, ab jetzt bekomme ich immer mehr sorge, dass es nicht klappt. Will Grad weinen, als ich das schreibe.

#3


Dori83
Habe auch noch nix gefunden was.mir hilft. Mein Frauenarzt tut es auch ab. Ich bin jetzt 42. Er hat auch Hormone überprüft und sie sind auch außer der Norm, aber mein Arzt hat keine Ahnung und sagt es wäre trotzdem alles in Ordnung. Mein Zustand ist aber immer Hormon abhängig. Vor meiner Periode und zu Beginn und beim Eisprung habe ich leichte Panik, Angst, negative Gedanken, nächtliche Hitzewallungen, Unwohlsein...
Sonst zwischendurch geht's mir ganz gut.
Zum Glück habe ich auch ein verständnisvollen Mann

#4


F
@Dori83
Klingt ja eigentlich total klar bei dir, hast du schon pflanzliche Mittel probiert? Mönchspfeffer oder Zink und vit b6 sollen ja helfen?!
Einige sagen auch Zuckerverzicht Soll helfen, aber kA wie ich das komplett durchziehen könnte.

Hast du die Möglichkeit zu einem anderen gyn?

Haben hier eine die sogar Psychotherapie anbietet, leider bekomme ich nie eine Antwort.

Wie ärgerlich ( und das klingt zu gelinde) dass es bei dir eigentlich so offensichtlich ist und trotzdem nichts gemacht wird.

#5


Dori83
Zitat von FrVanHoff90:
@Dori83 Klingt ja eigentlich total klar bei dir, hast du schon pflanzliche Mittel probiert? Mönchspfeffer oder Zink und vit b6 sollen ja helfen?! ...

Ich habe im April einen Termin bei einem guten Endokrinologen und hoffe mir wird dort geholfen. Vitamine habe ich bereits probiert. Mönchspfeffer vor ein paar Jahren mal.

#6


F
@dori83ohh dann drücke ich dir alle Daumen, dass dir da gut geholfen werden kann!
Hoffe die nächsten Tage werden für dich nicht so eine Herausforderung.

#7


Hope25
@FrVanHoff90
Wollte dir nur noch mal kurz schreiben und anknüpfen an das, was ich oben schon geantwortet hatte.
Man merkt einfach, wie viel bei dir gerade gleichzeitig los ist, und dass dich das sehr belastet.

Und zu der Wiedereingliederung: Dass dir allein der Gedanke daran gerade die Tränen in die Augen treibt, sagt eigentlich schon sehr viel darüber, wie erschöpft du im Moment bist. Falls du magst: Weißt du ungefähr, wo du mit den 78 Wochen Krankengeld stehst? Je nach Situation lässt sich eine Wiedereingliederung manchmal ja auch noch anpassen oder verschieben – und es ist völlig okay, da auf sich zu hören und nichts zu überstürzen.

Ich hoffe sehr, dass sich jetzt nach den Feiertagen noch mehr Leute melden, die Ähnliches erlebt haben und ihre Erfahrungen teilen können. Gerade bei diesen körperlichen und emotionalen Sachen tut es oft gut, zu hören, dass man damit nicht alleine ist.

Ich wünsche dir sehr, dass du bald ein bisschen mehr Entlastung und Klarheit bekommst. 🌿

#8


F
@Hope25
Danke für deine Antwort.
Ich könnte weinen, weil ich so gern wieder arbeiten möchte. Aber ja Angst in dieser Phase wieder einzusteigen hab ich auch.
Ich hab noch genug Zeit. Bin glaube ich im Januar dann bei 13 Wochen?!
Meine Chefin und Kolleginnen sind die tollsten Menschen die ich kenne. Und ich weiß, dass ich locker noch schieben kann.
Danke dir vielmals, deine Nachricht hilft mir.
Ich wünsche dir schonmal einen Guten Rutsch!

#9


Hope25
@FrVanHoff90
Das mit dem gleichzeitigen Wollen und Angst haben kennen so viele - beides darf da sein. Und bei 13 Wochen hast du ja zum Glück wirklich noch Luft, um in deinem Tempo zu schauen, was für dich stimmig ist.

Wie schön, dass du so ein gutes Team hinter dir hast, das ist wirklich viel wert.

Ich wünsche dir von Herzen, dass sich 2026 für dich etwas leichter anfühlt.
Komm gut rüber und einen guten Rutsch 🍀

x 1 #10


Dori83
Zitat von FrVanHoff90:
@Hope25 Danke für deine Antwort. Ich könnte weinen, weil ich so gern wieder arbeiten möchte. Aber ja Angst in dieser Phase wieder einzusteigen hab ...

Ich war dieses Jahr von August bis Oktober 11 Wochen krank. Habe auch ein super nettes Team auf Arbeit. Ich hatte auch Angst es nicht zu schaffen, aber es funktioniert erstaunlicherweise sehr gut. Wenn du dir nicht sicher bist, dann probiere es und wenn es doch nicht geht ist es auch so. Überleg es dir gut! Alles gute für dich 😉

x 1 #11


F
@Dori83
Mein Problem ist tatsächlich, dass ich 1. Schön einmal ne Woche probiert hab und gescheitert bin und ich arbeite mit Erwachsenen Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Ich muss da schon sehr stabil sein. Evtl muss ich auch zeitweise den Einsatzort wechseln. Mal sehen. Was ich auf jeden Fall nochmal probieren möchte ist, einfach nochmal zu den Besprechungen dazu stoßen.

#12


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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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