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Zitat von lala77:
Das heißt für mich auf emotionaler Ebene jedoch, dass ich ihn loslassen muss, um nicht kaputt daran zu gehen

Das ist mir sehr wohl bewusst. Denn ich sitze hier auf meinem Stuhl, fen ab von der Situation und eben emotional nicht eingebunden. Da ist Rat geben leicht.
Dennoch - ich habe das 1k mal gesehen. Ohne Einsicht sehe ich da schwarz.

Zitat von lala77:
Ja, er kann arbeiten gehen und vielleicht schafft er es auch noch einkaufen zu gehen, aber das war es dann auch.

Ich frage mich warum er sich so gegen professionelle Hilfee sträubt? Glaubt er das er beim Doc so eine bequeme. miderfarbene Baumwolljacke mit Lederornsamenten und Hohlnieten bekommt?

@fourofour
Zitat von fourofour:
Ich frage mich warum er sich so gegen professionelle Hilfee sträubt?

Weil er felsenfest davon überzeugt ist, dass er das selber in den Griff bekommt. Er meint mit viel Ruhe, Achtsamkeit und seinen pflanzlichen Mittelchen würde das schon klappen.
Er ist nicht negativ dagegen eingestellt, denn ich weiß, dass er nach seiner Scheidung schon mal in Therapie war.

A


Depressionen (?)beim Mann -wie soll ich mich verhalten?

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Darf ich euch alle mal fragen, ob ihr selber Betroffene seid oder ob ihr Angehöriger seid, der in einer ähnlichen Situation war/ist?

Mich würde insbesondere von den selber Betroffenen interessieren, warum man so in den Rückzug geht. Was hilft euch dann? Was hilft euch nicht? Was macht es noch schlimmer?

Und von den Angehörigen würde mich interessieren, ob ihr aus Selbstschutz irgendwann den Kontakt konsequent beendet habt oder wir ihr es geschafft habt, das nicht persönlich zu nehmen.

Zitat von lala77:
Dieses Herumirren tut mir nicht gut.

Verstehe ich total.
Ihm geht es damit aber auch sch..eiße
Zitat von lala77:
kann ich halt überhaupt nicht verstehen, wie man dann so rücksichtslos ist.

weil er nicht mehr anders kann...er möchte...schafft es aber nicht.

Zitat von lala77:
Gedanken, dass er nichts wert ist etc. Er hat Angst verletzt zu werden.

In seinen Augen passiert das dann ja wohl gerade......du wendest dich ab, weil du es auch nicht mehr ertragen kannst....
letztendlich wohl auch, weil er sich so verweigert......zum Psychiater zu gehen oder zu welchem Arzt auch immer.

Vielleicht kannst du ihn ermutigen, sich hier mal umzusehen, wenn er sieht das andere Männer auch Hilfe in Anspruch nehmen (?)

Männerberatungsnetz
Unter Männerberatungsnetz.de finden Sie eine bundesweite Übersicht an Beratungsangeboten insbesondere für Jungen, Männer und Väter unter anderem zu den Themen Armut, Familie, Gewalt, gleichgeschlechtlich, Krisen, Partnerschaft, Pflege, Obdachlosigkeit, Sexualität, Trennung und Scheidung oder Vaterschaft.
Hier finden Sie Beratungsangebote in Ihrer Nähe und Telefon-Hotlines, die in Notlagen direkt und unkompliziert Unterstützung anbieten.

Zitat von lala77:
Das will ich auch gar nicht. Ich wäre bereit zu begleiten. Aber um das zu können, muss ich lernen mich abzugrenzen und mir wird immer wieder bewusst, wie schwer das ist.

In meinem Leben habe ich schon viele Menschen getroffen die Angst hatten den Partner wegen ihrer Symptome zu verlieren.
Da habe ich immer gesagt, dass wenn die Betroffene Person Krankheitseinsicht hat und sich zumindest bemüht um den Weg zu gehen, der Partner/die Partnerin oft bereit ist diesen Weg mitzugehen.

Was ich damit sagen will ist, wenn es so wäre das er Einsicht hätte, wäre das Ganze für dich vermutlich leichter.

Die entscheidenden Fragen sind:

Wie bekommt man ihn zur Einsicht und was bist Du dafür zu tun / in Lage zu tun, ohne Selbstaufgabe?

Zitat von lala77:
Weil er felsenfest davon überzeugt ist, dass er das selber in den Griff bekommt. Er meint mit viel Ruhe, Achtsamkeit und seinen pflanzlichen Mittelchen würde das schon klappen.

Ich halte das für einen vorgeschobenen Grund. Weil das Ganze schon sehr lange so geht.
Wenn er schon wegen der Scheidung in Therapie war, vielleicht ist da was vorgefallen oder eine erneute Therapie erinnert ihn an die Scheidung?

Zitat von lala77:
Darf ich euch alle mal fragen, ob ihr selber Betroffene seid oder ob ihr Angehöriger seid, der in einer ähnlichen Situation war/ist?

Psychic ist ja ein Selbsthilfeforum. Von Betroffenen für Betroffene und deren Angehörige.
Manche stehen noch am Anfang, andere mittendrin...anderen geht es schon wieder besser...und anderen geht´s inzwischen wieder ganz gut.

Zitat von lala77:
Darf ich euch alle mal fragen, ob ihr selber Betroffene seid oder ob ihr Angehöriger seid, der in einer ähnlichen Situation war/ist?

Das mit der Einsicht zieht sich durch alle psychischen Diagnosen. In so einer Phase war ich auch mal und habe das auf eine wirklich bittere Art lernen müssen umzudenken.

Mein Wissensschwerpunkt liegt bei Traumafolgestörungen. Dennoch kann auch hier eine komorbide Depression vorkommen. Der Rückzug ist wie ein Tunneblick umd sich von allen äusseren Reizen zurückzuziehen. Ein großer Punkt sind die Gedankenkreisel in die man sich hineinspiralt. Selbstprophezeihung, alles wird als böse dramatisiert. Selbst gutes von aussen. Der Glaube es selbst nicht mehr schaffen zu können ist die Spitze.

Es ist halt schwer was zu vermitteln, wenn er das sich nur in guten Phasen anhört. Aber auch da ist das mit der Einsicht.

Zitat von lala77:
Darf ich euch alle mal fragen, ob ihr selber Betroffene

Betroffen. Habe seit 30 Jahren Depressionen.

Ich bin gut eingestellt u habe mein Leben wieder.

Habe im Umfeld auch zwei Maenner, denen ich sachte vorgeschlagen habe, eine Therapie koennte helfen.

Auch nur auf taube Ohren gestossen.

Die schlagen sich so irgendwie durch das Leben.

Bringt ja auch nur was, wenn sie Hilfe wirklich wollen.

Ist halt bei vielen auch noch ein Tabu Thema, sehen es vielleicht als Schwaeche an (was es ja nicht ist)

Zitat von lala77:
ihr selber Betroffene seid oder ob ihr Angehöriger seid, der in einer ähnlichen Situation war/ist?

Ich kenne es auch beiden Situationen. Früher Angehörige, dann später selber betroffen.

Zitat von lala77:
warum man so in den Rückzug geht.

Weil man schon mit atmen überfordert ist, brachial gesagt. Allein das eigene existieren kostet schon mehr Energie als man überhaupt hat. Und nein reden macht es da auch nicht immer besser, in gewissen Situationen eher gegenteilig, weil es Energie kostet die man in dem Moment nicht hat.

Zitat von lala77:
Was hilft euch dann?

Ruhe. Zeit für mich. SANFTER versuch, ob man Lust hat was zu machen (max. 2 Vorschläge machen um Überforderung zu vermeiden) und ein NEIN sofort akzeptieren, ohne aber warum denn? Was sollen wir sonst machen?... Etc

Zitat von lala77:
Was hilft euch nicht?


Zitat von lala77:
Was macht es noch schlimmer?


Die beiden Fragen fasse ich mal zusammen weil das Wasser nicht hilft es auch meistens gleichzeitig schlimmer macht.

Dazu zählt:

- permanentes auf mich einreden, dass doch spazieren, Arzt tralala besser für mich wäre. Sowas muss aus mir selber heraus kommen. Jeder Einfluss von außen verstärkt den Widerstand sofort.

- dauernde rationalisieren. Aber guck mal so schlimm ist es doch nicht wie du es gerade denkst. Natürlich ist es das nicht. Aber das fühlt sich anders an und daher fühlt man sich dann abgelehnt und nicht ernst genommen.
Besser: es ist sch., dass du dich so fühlst und ich bin froh dass du da bist, auch wenn du das gerade nicht glauben kannst.

Und das war nur ein Beispiel. Aber:
Für sowas gibt's Therapeuten!
Es ist schlicht und ergreifend nicht deine Aufgabe, nen halbes Therapie Studium zu machen, nur damit du unfallfrei mit ihm sprechen kannst.
Da gehst du dran kaputt und damit ist keinem geholfen.

Zitat von lala77:
ob ihr aus Selbstschutz irgendwann den Kontakt konsequent beendet habt oder wir ihr es geschafft habt, das nicht persönlich zu nehmen

Ja.
Nachdem ich gelernt habe, dass ich ned die Welt oder sonst wen retten kann, wenn er selber nicht mitzieht.
Gelernt habe dass es nicht meine Verantwortung ist, wie andere handeln und es auch nicht beeinflussen kann Und es nur wahnsinnig viel meiner Energie frisst. Und am Ende ist man frustriert weil man unendlich viel Energie rein gesteckt hat und der andere handelt trotzdem nicht richtig.

Du hast mir auch geantwortet, dass er die Verantwortung nicht abgibt sondern selber übernimmt, weil er ja nicht zum Arzt geht.

Falsch. Dann würde er zum Arzt gehen und das ganze ned mit dir austragen. Ganz einfach. Er möchte nicht zum Arzt gehen, aber alles alleine machen will er auch nicht, sonst hätte er dir davon nicht erzählt. Er macht das nicht aus böswilligkeit. Aber er lädt seinen Müll bei dir ab, spielt mit dir heiß und kalt, weil er selber keine Verantwortung übernimmt.

@NoNameUser
Zitat von NoNameUser:
In seinen Augen passiert das dann ja wohl gerade......du wendest dich ab, weil du es auch nicht mehr ertragen kannst....


Treffer! Und das ist mir tatsächlich erst bewusst geworden, als er sich kürzlich geöffnet hat. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin ein sehr sensibler Mensch, bin nicht auf den Kopf gefallen und würde nie mit Absicht jemanden Schaden hinzufügen, aber ich habe das, immer wenn ich mich abgewendet habe, nie so gesehen. Ich wusste ja nicht, was mit ihm los ist. Ich habe echt gedacht er verarscht mich, er treibt irgendwelche Spielchen mit mir. Das hat mir so sehr weh getan, weil er wie ein anderer Mensch für mich war. Im einen Moment die großen Gefühle und im nächsten Moment hatte ich das Gefühl, er verabscheut mich regelrecht.

Gestern habe ich ihm mitgeteilt, dass ich seine Fortschritte sehe, dass ich aber auch mich sehe und was das mit mir macht. Ich habe es mit Bedacht formuliert. Ich weiß nicht mal, ob er diese Nachricht überhaupt gelesen hat. Seitdem Totenstille. Halte ich diese Stille nun ein? Oder gehe ich mit einer kurzen Nachricht, ohne dass er darauf antworten muss, auf ihn zu? Ich will ihm seinen Raum lassen, aber signalisieren, dass ich nicht ignoriere.

Danke für deine Hinweise, wo ich Informationen finde.

@fourofour
Das ist die große Herausforderung, vor der ich stehe. Allein schon eine Entscheidung zu treffen, von der man überzeugt ist, ist schwierig. Nichts erscheint richtig.

@Luce1

Darf ich dann mal fragen, was du dir als Betroffener in der Situation gewünscht hättest?

Gestern habe ich ihm mitgeteilt, dass ich seine Fortschritte sehe, dass ich aber auch mich sehe und was das mit mir macht. Ich habe es mit Bedacht formuliert. Ich weiß nicht mal, ob er diese Nachricht überhaupt gelesen hat. Seitdem Totenstille.
Halte ich diese Stille nun ein? Oder gehe ich mit einer kurzen Nachricht, ohne dass er darauf antworten muss, auf ihn zu? Ich will ihm seinen Raum lassen, aber signalisieren, dass ich nicht ignoriere.

@WayOut

Ich danke dir sehr für diesen Einblick. Das hilft mir zu verstehen, wie zurückhaltend man sein sollte. Für mich als Außenstehender ist das wirklich schwer nachzuvollziehen.

Dann würde ich gerne auch dir diese Frage stellen:

Gestern habe ich ihm mitgeteilt, dass ich seine Fortschritte sehe, dass ich aber auch mich sehe und was das mit mir macht. Ich habe es mit Bedacht formuliert. Ich weiß nicht mal, ob er diese Nachricht überhaupt gelesen hat. Seitdem Totenstille. Halte ich diese Stille nun ein? Oder gehe ich mit einer kurzen Nachricht, ohne dass er darauf antworten muss, auf ihn zu? Ich will ihm seinen Raum lassen, aber signalisieren, dass ich nicht ignoriere.

Zitat von lala77:
Darf ich dann mal fragen, was du dir als Betroffener in der Situation gewünscht hättest?


Das keiner mich zulabert und mit wohlgemeinten “Ideen” kommt.

Mich einfach in Ruhe lassen.

Was ich mochte und zuliess war SMS’se von Freunden/Fam so a la “ich denk an Dich” usw

Keine Fragen. Wir wissen ja, wenn wir Hilfe wollen, dass Ihr dann da seit.

Wichtig war fuer mich, dass die anderen mich nicht aufgeben, weil ich mich nicht mehr meldete. Meine Freunde wissen das jetzt aber nach so langer Zeit. Ich konnte nicht mehr kochen, gar nix.

Selbst ein Spaziergang war ein Kraftakt, schrecklich. Kannst ja mal auf YT gucken, Anke Engelke hatte mal gute Doku gemacht.

Die senden dann mal men Kuss und ich weiss, ich muss mich nicht erklaeren.

Dein Freund wird schaetzen, wenn Du einfach nur da bist

@Luce1
Dann muss ich jetzt mal wie ein kleines Kind fragen, was ich ihm jetzt einfach schreiben kann, was ihm keinen Druck macht.
Selbst bei der Frage „wie geht es dir?“ bin ich jetzt schon unsicher

Schreibe einfach “bin immer fuer Dich da, egal was ist”.

Und dann in 7 Tagen irgendwie so was wie “dicke Umarmung”.

Ich denke auch, irgendwann wird er einsehen, dass er sich Hilfe suchen muss. Wenn es richtig bergab geht.
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@Luce1

Danke dir .

So lange Pausen lassen, ist besser meinst du?

Zitat von lala77:
. Im einen Moment die großen Gefühle und im nächsten Moment hatte ich das Gefühl, er verabscheut mich regelrecht.

Das spricht nun wieder für Borderline.
Die Angst verlassen zu werden und die widersprüchlichen Gefühle für den Partner. Mal Engel mal Teufel.

Lies mal ganz in Ruhe, vielleicht erkennst du ihn da
https://www.msdmanuals.com/de/heim/psyc...B6rung-bpd

daraus zitiert:
* tiefgreifendes Muster der Instabilität von Beziehungen, Selbstbild, Gemüt und Verhalten und einer Überempfindlichkeit gegenüber möglichen Zurückweisungen und Angst vor dem Verlassenwerden.

* Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung neigen dazu, ihre Meinung über andere abrupt und dramatisch zu ändern. Sie können beispielsweise jemanden früh in der Beziehung idolisieren, viel Zeit mit ihnen verbringen und alles mit ihnen teilen. Plötzlich können sie der Ansicht sein, dass sich die Person nicht genug um sie kümmert und enttäuscht sein. Dann können sie die Person entweder schlecht machen oder sogar auf sie wütend sein.

* Die Stimmungswechsel dauern in der Regel nur einige Stunden an und selten länger als ein paar Tage.

* Wenn diese Personen stark unter Druck stehen, können sie kurze paranoide Schübe oder Symptome haben, die einer Psychose gleichen (z. B. Halluzinationen) oder an Dissoziation leiden. Der Stress wird in der Regel durch das Gefühl verursacht, dass keiner sich für sie interessiert (das heißt, sie fühlen sich verlassen und allein) oder sie fühlen sich gebrochen und wertlos. Dissoziative Störung heißt, sich unwirklich zu fühlen (sogenannte Derealisation) oder den Eindruck zu haben, vom eigenen Körper oder den eigenen Gedanken abgekoppelt zu sein (sogenannte „Depersonalisation“).

Zitat von lala77:
@Ferrum Wow, Danke! Darf ich fragen, ob du selber unter Depressionen leidest? Wir haben eine sehr tiefe Verbindung. Ich weiß Dinge von ihm, die niemand sonst weiß. Er pflegt sonst keine tiefe Verbindung. Darf ich dich fragen, was du genau als Vorwürfe empfindest? Das wäre mir total wichtig zu verstehen. Meinst ...

Genau, auch ich habe Depressionen. Die ist zu trennen von depressiven Verstimmungen. Ich habe das einigermaßen im Griff und versuche gegenzusteuern. Mit den Jahren haben ich Erfahrungen gesammelt im Umgang damit und verschaffe mir möglichst viel positiven Ausgleich. Derzeit geht es mir beispielsweise gut und ich fühle mich gut aufgehoben.

Das ist schon ein Stichwort: Wenn er wirklich niemanden hat, dann fühlt er sich verloren. Mit einer Familie wäre es möglicherweise ganz anders. Wenn er mit dir viel spricht, wird er sich etwas mehr aufgehoben fühlen und deine Unterstützung allein durch das Zuhören spüren. Natürlich ist er kein Kind. Oder doch? Im Inneren wird er derzeit nicht anders sein.

Sein Bedürfnis nach Zurückgezogenheit kann auch bedeuten, dass er Aufmerksamkeit braucht. Er hat das Gefühl, nicht gesehen zu werden mit seinen Problemen in der Zeit der Schwäche und ist darüber enttäuscht.

Nimm ihn so, wie er jetzt ist und nicht, wie sein Verhalten auf dich wirkt, sage ihm nur kurz, dass auch du darunter leidest. Sei für ihn da. Höre ihn an.

Aber - und das sehe ich nicht als widersprüchlich an - setze ihn unter Handlungsdruck. Er muss sofort einen Psychiater aufsuchen und medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Hausärzte sind bei einem Trauerfall sinnvoll, bei spezielleren Sachen gibt es Fachärzte, die gerade bei Medikation bessere Erfahrungen haben. Er kann sich nicht selbst helfen und er kann nicht warten, bis die Sonne scheint. Er muss sich Hilfe suchen; er hatte ja auch entsprechende Erfahrungen durch Therapien. Salbeitee als Selbstmedikation wird kaum helfen. Eine Therapie, Tagesklinik, Selbsthilfegruppe stehen eventuell an. Dadurch kann er auch Betroffene kennenlernen und ist nicht so isoliert. Wenn du nett bist, gehst du mit ihm zusammen zum Facharzt, natürlich nur, wenn er sich sofort kümmert.
Du machst das richtig, dass du auf deine Kräfte achtest. Er muss sein Leben darauf einstellen, dass er seine Krankheit akzeptiert und etwas dagegen tun will. Dann wird er auch wieder an Stärke gewinnen.

Das ist eine zweifelhafte Ferndiagnose; manche Merkmale erkennt man allerdings bei Betroffenen immer wieder.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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