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6

G

Ghostwhisperer
Mitglied

Beiträge:
2
Mitglied seit:
Hallo Zusammen,

beim lesen der Beiträge im Forum habe ich bemerkt, dass viele Menschen die gleichen Probleme wie ich haben. Auch ich fühle mich sehr einsam.
Ich kommen mir manchmal so vor, als ob ich als Geist umherwandle und nur hin und wieder von ein paar Menschen bemerkt werde. Daher auch mein Spitzname.
Zurweit mache ich eine seelische Krise durch, die mir bewußt macht, wie alleine ich in der Welt rumeiere.
Die meisten Empfehlungen lauten, einen Therapeuten aufzusuchen. Das werde ich auch wahrscheinlich tun. Vielleicht kann auch er mir helfen.

Bis später
GhostWhisperer

05.07.2020 #1


21 Antworten ↓
A

Anonymous06
Mitglied

Beiträge:
74
Themen:
22
Danke erhalten:
13
Mitglied seit:
Hi, ich bin 20(w)und wurde 2017 mit dem Turner-Syndrom diagnostiziert.
Als ich in der Pubertät war, habe ich mich immer weiter isoliert. Verbrachte viel Zeit in meinem Zimmer und hörte viel Musik, schaute YouTube Videos. Dro. und Alk. habe ich damals und heute nicht angerührt. Ich war auf keiner einzigen Party. Dennoch habe ich meiner Meinung nach damals ein anderes Problem. Ich verbrachte zu viel Zeit in der virtuellen Welt. Ich benutzte mein Handy sogar am Esstisch und schaute YouTube Videos. Meine Mutter sagte bzw. drohte mir sogar mich in eine Klinik zu schicken, wenn das nicht besser werden würde. Sie telefonierte damals in meiner Anwesenheit mit meiner Großmutter und meinte zu ihr, dass das so nicht mehr weitergehen würde. Ich würde wie ihre Patentochter enden. Diese wurde über WhatsApp gemobbt und ist anstatt zur Schule zu gehen, bei einer Freundin putzen gegangen.
In der 10 hatte ich meine 2 Nachprüfung. Ich wollte diese aber nicht antreten. Meinte, ich wolle wiederholen, weil ich das "nicht mehr konnte". Ich war auf einem Gymnasium. Meine Mutter meinte zu mir, dass ich weder die Schule wechseln werde noch wiederholen werde. Ob Realschule oder Gymnasium, ich würde ja weiterhin am Handy spielen. Ich hatte damals eine Freundin, die es geliebt hat meine Interessen schlecht zu machen("bei Selena Gomez kriege ich Ohrenkrebs"). Meine Mutter hat natürlich versucht mich zu anderen Aktivitäten zu animieren, aber ich wollte nie. Ich hatte nie Lust. Meine Mutter meinte , dass das nur sei, weil ich am Handy spielen will. Letztens an Ostern waren mein Onkel und meineTante da. Wir fingen an über die Spielsucht meines Onkels zu reden. Ich sagte, dass ich mich genauso "unverstanden" fühlte wie er. Meine Mutter fing an zu schreien und meinte, dass ich das ja übertrieben hätte, damals mit dem Handy und sie und meine Großmutter nur wollten, dass ich für die Schule lerne und weiterkomme. Weiterhin meinte meine Tante, dass ich eine junge Erwachsene sei. Mein Onkel meinte, dass ich mal süchtig war, es aber jetzt nicht mehr bin.
Wie gesagt, ich wurde 2017 mit dem Turner-Syndrom diagnostiziert und rede momentan von nichts anderem mehr als meiner Vergangenheit. Ich wäre ein schlechter Mensch, weil ich mal "handysüchtig" gewesen bin. Ich sei unintelligent und dumm. Ich würde, wenn ich mit Menschen rede, die Emotionen wahrnehmen. Und fühlte mich unverstanden. Meine Mutter meinte zu mir, dass ich mit 20 schon wie eine Seniorin bin. Ich solle mal feiern gehen und Spaß haben, wie die anderen in meinem Alter. Ich hat sogar schon mal von Suizid gesprochen. Ich meinte kürzlich zu ihr, dass ich einen Test gemacht habe und hochsensibel bin.
Ich habe kürzlich angefangen mich an den Oberschenkeln und am Bauch zu schlagen. Ich esse sehr wenig und habe 13 Kilo abgenommen. Bei einer Größe von 150 cm habe ich mal 65 Kilo gewogen. Jetzt wiege ich 49/50 Kilo. Ich war schon immer eine ruhige und introvertierte Person. Ich glaube ich wurde damals gemobbt. Meine Freunde meinten damals zu mir ich hätte Schweißhände und machten sich über meine Passivität lustig (*Mein Name* macht garnichts). Die letzten 2 Schuljahre hatte ich gar keine Freunde. Momentan mache ich ein FSJ in einer Einrichtung für Behinderte.

Also ich muss für das Turner-Syndrom Hormone nehmen. Weibliche, weil mein Körper zu wenig eigene produziert. Ich ist 150 cm groß. Ich bin recht unsicher, wenn es um meinen Körper geht.

Weiterhin will ich erwähnen, dass ich mich seit kurzem für Buddhismus und Spiritualität interessiere . Ich habe mit 14 sogar mal einer Verwandten geschrieben, dass diese sich über spirituelles Erwachen informieren soll. Mit meiner Tante habe ich mal über Tod geredet und wieso wir am Leben sind, wenn wir am Ende sowieso alle sterben. Auch mit 14. Ich habe letztens alte Bücher aussortiert und ein altes Tagebuch von mir gefunden. Da war ich 10 und schrieb, dass sich die Natur nicht von selbst kaputt machen würde. Ich habe mich damals mit 10(!) über die Jugendlichen aufgeregt. Sie könnten ihre Zig. ja auch in den Müll schmeißen, damit der Wald nicht abbrennt.

Mit 17 bin ich auf eine Lehrerin gestoßen, die mir wohl sehr viel bedeutet hat. Sie würde Tai Chi betreiben und sei auch spirituell bzw. hochsensibel. Ich war und bin vielleicht sogar noch total in sie verknallt bzw. bewundere diese Frau. Ich hatte in der 11 ein Gespräch mit ihr und muss sagen, dass diese Frau schon sehr feinfühlig bzw. anders war. Das totale Gegenteil von meiner Mutter . In einer Therapiestunde, in der meine Mutter dabei war, habe ich gesagt, dass diese Lehrerin mich öfters angestarrt hat, mich für meinen Ausdruck und meine Syntax im Englischunterricht gelobt hat etc. Ich hatte ja in der 11 Probleme in der Stufe und keine Freunde. Sie hat mir sogar vor meinem Wiederholungsjahr gesagt, dass wenn ich zum Abitur noch irgendwelche Fragen hätte, ich mich bitte bei ihr melden soll. In dem Gespräch in der 11 meinte sie zu mir, dass ich Potential hätte. Meine Mutter hat sie in dem Gespräch garnicht beachtet. Sie hat sich nur auf mich fokussiert. Ich meinte in der Therapiestunde, dass diese Lehrerin mir all das gegeben hat , was meine Mutter nie geben konnte . Das hat meine Mutter geschockt.

Auf jeden Fall interessiere ich mich seit der Zusammenkunft mit dieser Lehrerin für Spiritualität und Buddhismus. Meditiere auch öfters. Leihe mir Bücher zu dem Thema in der Bibliothek aus. Letztens habe ich mich sogar als "alte Seele" bezeichnet. Ich wäre ja schon immer reifer als Gleichaltrige gewesen. Andererseits finde ich, dass man ja nicht "seelisch reif" seien kann, wenn man handysüchtig ist/war und mein Onkel meinte mal zu mir, dass er mich als unreif und kindisch sieht . Ich beziehe also quasi alles was über mich gesagt wird auf die "Handysucht", die vielleicht garnicht existiert hat und normales Teenager Verhalten war. Und meine Unsicherheit.

Ich hinterfrage momentan halt einfach alles und benutze mein Handy fast gar nicht mehr und habe vor 10 Monaten meine sozialen Medien gelöscht(ich bereue es zu 100% nicht!) Ich würde nicht verstehen, wieso die sozialen Medien so wichtig gemacht werden, wieso die heutigen Jugendlichen so sind, wie sie sind und ich würde mit denen nicht klar kommen. Obwohl ich selbst mal "handysüchtig" war. Ich wäre hochsensibel und keiner würde mich verstehen. Außer natürlich meine damalige Englischlehrerin. Sie hat mich "gerettet" und vom Suizid abgehalten("Ohne sie wäre ich jetzt nicht mehr hier")

Könnt ihr mir irgendwie helfen? Sad

27.05.2020 09:21 • x 1 #5


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Bin ich ein hoffnungsloser Fall?

x 3


D

Dore
Gast

Hallo Anonymous06,

nein, du bist kein hoffnungsloser Fall. Trost

Ich finde, du hast dein Leben prima im Griff: Handysucht besiegt, kein Alk., keine Drog. Super!

Das Schlagen ist nicht so schön. Viel Ahnung habe ich nicht, aber ich glaube, es sind Aggressionen gegen sich selbst.

Das Verhalten deiner Mutter betrachte ich nun mal aus Sicht einer Mutter: Deine Mutter liebt dich mehr als jeder andere Mensch. Von daher macht sie sich auch mehr Sorgen als andere, und ist nicht immer objektiv. Deine Englischlehrerin konnte dich mit viel mehr emotionaler Distanz sehen und reagieren. Das ist oft hilfreicher.

Wenn man eine hochsensible Person (HSP) ist, und sich mit dem Thema befasst, weiß man, ob man tatsächlich eine HSP ist oder nicht. Ich habe erst mit ü50 heraus gefunden, dass ich eine HSP bin, und es war ein unglaubliches "Aha" Erlebnis. Meine Gedankengänge und meine Gefühlswelt kann auch niemand verstehen, und ich dachte oft:"Rede ich chinesisch? Bin ich nicht von dieser Welt?"

HSP können sich gut in andere Menschen hinein versetzen, sehen vieles viel komplexer und weitsichtiger als andere Menschen. Oft können sie Stimmungen ihrer Mitmenschen wahrnehmen.

Von Buddhismus und Spiritualität halte ich als überzeugte Christin gar nichts. Ich bin erst mit Mitte 40 gläubig geworden, aber das war das Einzigste, was mir geholfen hat.

Dein Gewicht bei deiner Größe ist völlig im Rahmen. Wink

27.05.2020 19:48 • x 1 #8


Zum Beitrag im Thema ↓


SonneD
Hallo Ghostwhisperer,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum

Wie du schon schreibst, hier gibt es viele, die unter Einsamkeit leiden, ich gehöre auch ab und zu dazu.

Ich möchte dir einfach schreiben, dass ich es nur unterstützen kann, dass du dir einen Therapeuten suchst. Er kann dir bestimmt helfen!

Und wenn dir was auf der Seele liegt, dann schreib einfach hier im Forum, was dich bedrückt oder worüber du nachdenkst!

Viele Grüße von SonneD!

#2


G
Hallo SonneD,

Herzlichen Dank, für Deine Antwort.
Entschuldige bitte, dass ich jetzt erst anworte. Ich hatte viel zu tun.
Mir geht es auch jetzt schon wieder besser.

Viele Grüße von

GhostWhisperer

#3


Miser
Huhu.
Ich wünsche dir ebenfalls viel Glück dabei, denke das der Therapeut dir zu einem besseren und schönerem Leben verhelfen kann. *knuff* =3
Musst aber nicht gleich zu ner "Partylöwin" mutieren...*lach*


lg
Miser

#4


A
Hi, ich bin 20(w)und wurde 2017 mit dem Turner-Syndrom diagnostiziert.
Als ich in der Pubertät war, habe ich mich immer weiter isoliert. Verbrachte viel Zeit in meinem Zimmer und hörte viel Musik, schaute YouTube Videos. Dro. und Alk. habe ich damals und heute nicht angerührt. Ich war auf keiner einzigen Party. Dennoch habe ich meiner Meinung nach damals ein anderes Problem. Ich verbrachte zu viel Zeit in der virtuellen Welt. Ich benutzte mein Handy sogar am Esstisch und schaute YouTube Videos. Meine Mutter sagte bzw. drohte mir sogar mich in eine Klinik zu schicken, wenn das nicht besser werden würde. Sie telefonierte damals in meiner Anwesenheit mit meiner Großmutter und meinte zu ihr, dass das so nicht mehr weitergehen würde. Ich würde wie ihre Patentochter enden. Diese wurde über WhatsApp gemobbt und ist anstatt zur Schule zu gehen, bei einer Freundin putzen gegangen.
In der 10 hatte ich meine 2 Nachprüfung. Ich wollte diese aber nicht antreten. Meinte, ich wolle wiederholen, weil ich das "nicht mehr konnte". Ich war auf einem Gymnasium. Meine Mutter meinte zu mir, dass ich weder die Schule wechseln werde noch wiederholen werde. Ob Realschule oder Gymnasium, ich würde ja weiterhin am Handy spielen. Ich hatte damals eine Freundin, die es geliebt hat meine Interessen schlecht zu machen("bei Selena Gomez kriege ich Ohrenkrebs"). Meine Mutter hat natürlich versucht mich zu anderen Aktivitäten zu animieren, aber ich wollte nie. Ich hatte nie Lust. Meine Mutter meinte , dass das nur sei, weil ich am Handy spielen will. Letztens an Ostern waren mein Onkel und meineTante da. Wir fingen an über die Spielsucht meines Onkels zu reden. Ich sagte, dass ich mich genauso "unverstanden" fühlte wie er. Meine Mutter fing an zu schreien und meinte, dass ich das ja übertrieben hätte, damals mit dem Handy und sie und meine Großmutter nur wollten, dass ich für die Schule lerne und weiterkomme. Weiterhin meinte meine Tante, dass ich eine junge Erwachsene sei. Mein Onkel meinte, dass ich mal süchtig war, es aber jetzt nicht mehr bin.
Wie gesagt, ich wurde 2017 mit dem Turner-Syndrom diagnostiziert und rede momentan von nichts anderem mehr als meiner Vergangenheit. Ich wäre ein schlechter Mensch, weil ich mal "handysüchtig" gewesen bin. Ich sei unintelligent und dumm. Ich würde, wenn ich mit Menschen rede, die Emotionen wahrnehmen. Und fühlte mich unverstanden. Meine Mutter meinte zu mir, dass ich mit 20 schon wie eine Seniorin bin. Ich solle mal feiern gehen und Spaß haben, wie die anderen in meinem Alter. Ich hat sogar schon mal von Suizid gesprochen. Ich meinte kürzlich zu ihr, dass ich einen Test gemacht habe und hochsensibel bin.
Ich habe kürzlich angefangen mich an den Oberschenkeln und am Bauch zu schlagen. Ich esse sehr wenig und habe 13 Kilo abgenommen. Bei einer Größe von 150 cm habe ich mal 65 Kilo gewogen. Jetzt wiege ich 49/50 Kilo. Ich war schon immer eine ruhige und introvertierte Person. Ich glaube ich wurde damals gemobbt. Meine Freunde meinten damals zu mir ich hätte Schweißhände und machten sich über meine Passivität lustig (*Mein Name* macht garnichts). Die letzten 2 Schuljahre hatte ich gar keine Freunde. Momentan mache ich ein FSJ in einer Einrichtung für Behinderte.

Also ich muss für das Turner-Syndrom Hormone nehmen. Weibliche, weil mein Körper zu wenig eigene produziert. Ich ist 150 cm groß. Ich bin recht unsicher, wenn es um meinen Körper geht.

Weiterhin will ich erwähnen, dass ich mich seit kurzem für Buddhismus und Spiritualität interessiere . Ich habe mit 14 sogar mal einer Verwandten geschrieben, dass diese sich über spirituelles Erwachen informieren soll. Mit meiner Tante habe ich mal über Tod geredet und wieso wir am Leben sind, wenn wir am Ende sowieso alle sterben. Auch mit 14. Ich habe letztens alte Bücher aussortiert und ein altes Tagebuch von mir gefunden. Da war ich 10 und schrieb, dass sich die Natur nicht von selbst kaputt machen würde. Ich habe mich damals mit 10(!) über die Jugendlichen aufgeregt. Sie könnten ihre Zig. ja auch in den Müll schmeißen, damit der Wald nicht abbrennt.

Mit 17 bin ich auf eine Lehrerin gestoßen, die mir wohl sehr viel bedeutet hat. Sie würde Tai Chi betreiben und sei auch spirituell bzw. hochsensibel. Ich war und bin vielleicht sogar noch total in sie verknallt bzw. bewundere diese Frau. Ich hatte in der 11 ein Gespräch mit ihr und muss sagen, dass diese Frau schon sehr feinfühlig bzw. anders war. Das totale Gegenteil von meiner Mutter . In einer Therapiestunde, in der meine Mutter dabei war, habe ich gesagt, dass diese Lehrerin mich öfters angestarrt hat, mich für meinen Ausdruck und meine Syntax im Englischunterricht gelobt hat etc. Ich hatte ja in der 11 Probleme in der Stufe und keine Freunde. Sie hat mir sogar vor meinem Wiederholungsjahr gesagt, dass wenn ich zum Abitur noch irgendwelche Fragen hätte, ich mich bitte bei ihr melden soll. In dem Gespräch in der 11 meinte sie zu mir, dass ich Potential hätte. Meine Mutter hat sie in dem Gespräch garnicht beachtet. Sie hat sich nur auf mich fokussiert. Ich meinte in der Therapiestunde, dass diese Lehrerin mir all das gegeben hat , was meine Mutter nie geben konnte . Das hat meine Mutter geschockt.

Auf jeden Fall interessiere ich mich seit der Zusammenkunft mit dieser Lehrerin für Spiritualität und Buddhismus. Meditiere auch öfters. Leihe mir Bücher zu dem Thema in der Bibliothek aus. Letztens habe ich mich sogar als "alte Seele" bezeichnet. Ich wäre ja schon immer reifer als Gleichaltrige gewesen. Andererseits finde ich, dass man ja nicht "seelisch reif" seien kann, wenn man handysüchtig ist/war und mein Onkel meinte mal zu mir, dass er mich als unreif und kindisch sieht . Ich beziehe also quasi alles was über mich gesagt wird auf die "Handysucht", die vielleicht garnicht existiert hat und normales Teenager Verhalten war. Und meine Unsicherheit.

Ich hinterfrage momentan halt einfach alles und benutze mein Handy fast gar nicht mehr und habe vor 10 Monaten meine sozialen Medien gelöscht(ich bereue es zu 100% nicht!) Ich würde nicht verstehen, wieso die sozialen Medien so wichtig gemacht werden, wieso die heutigen Jugendlichen so sind, wie sie sind und ich würde mit denen nicht klar kommen. Obwohl ich selbst mal "handysüchtig" war. Ich wäre hochsensibel und keiner würde mich verstehen. Außer natürlich meine damalige Englischlehrerin. Sie hat mich "gerettet" und vom Suizid abgehalten("Ohne sie wäre ich jetzt nicht mehr hier")

Könnt ihr mir irgendwie helfen? Sad

x 1 #5


J
Hey ja klar. Du bist noch sehr jung und das mit dem handy würde ich als normal bezeichnen mit 17! Ich habe das Gefühl das Deine Mutter Dir nicht gut tut weil Sie Dich ständig kritisiert. Hast Du einen Schulabschluss gemacht ? Wie siehst du Deine Zukunft ? Was ist das Tuner Syndrom hab ich noch nie gehört. Könntest Du eventuell ausziehen ?

#6


Calima
Zitat von Anonymous06:
und keiner würde mich verstehen. Außer natürlich meine damalige Englischlehrerin


Es gibt mehr Menschen wie sie. Um die kennenzulernen, muss man aber das Risiko eingehen, sich auch auf andere Menschen einzulassen - Enttäuschungen inbegriffen.

Übermäßiges Grübeln tut niemals gut, denn es führt zu nichts. Man gewinnt keine wirklichen Erkenntnisse, weil alles rein spekulativ bleibt. Tests im Internet kann man zudem in der Pfeife rauchen. Beim Test zur Hochsensibilität bestehen 80 Prozent aller Leute, weil er - wie die meisten dieser Tests - die eigene Wahrnehmung bedient.

Zitat von Anonymous06:
ch habe kürzlich angefangen mich an den Oberschenkeln und am Bauch zu schlagen. Ich esse sehr wenig und habe 13 Kilo abgenommen. Bei einer Größe von 150 cm habe ich mal 65 Kilo gewogen. Jetzt wiege ich 49/50 Kilo.


Das klingt sehr besorgniserregend für mich. Warum tust du das?

x 1 #7


D
Hallo Anonymous06,

nein, du bist kein hoffnungsloser Fall. Trost

Ich finde, du hast dein Leben prima im Griff: Handysucht besiegt, kein Alk., keine Drog. Super!

Das Schlagen ist nicht so schön. Viel Ahnung habe ich nicht, aber ich glaube, es sind Aggressionen gegen sich selbst.

Das Verhalten deiner Mutter betrachte ich nun mal aus Sicht einer Mutter: Deine Mutter liebt dich mehr als jeder andere Mensch. Von daher macht sie sich auch mehr Sorgen als andere, und ist nicht immer objektiv. Deine Englischlehrerin konnte dich mit viel mehr emotionaler Distanz sehen und reagieren. Das ist oft hilfreicher.

Wenn man eine hochsensible Person (HSP) ist, und sich mit dem Thema befasst, weiß man, ob man tatsächlich eine HSP ist oder nicht. Ich habe erst mit ü50 heraus gefunden, dass ich eine HSP bin, und es war ein unglaubliches "Aha" Erlebnis. Meine Gedankengänge und meine Gefühlswelt kann auch niemand verstehen, und ich dachte oft:"Rede ich chinesisch? Bin ich nicht von dieser Welt?"

HSP können sich gut in andere Menschen hinein versetzen, sehen vieles viel komplexer und weitsichtiger als andere Menschen. Oft können sie Stimmungen ihrer Mitmenschen wahrnehmen.

Von Buddhismus und Spiritualität halte ich als überzeugte Christin gar nichts. Ich bin erst mit Mitte 40 gläubig geworden, aber das war das Einzigste, was mir geholfen hat.

Dein Gewicht bei deiner Größe ist völlig im Rahmen. Wink

x 1 #8


A
Zitat von Jules80:
Hey ja klar. Du bist noch sehr jung und das mit dem handy würde ich als normal bezeichnen mit 17! Ich habe das Gefühl das Deine Mutter Dir nicht gut tut weil Sie Dich ständig kritisiert. Hast Du einen Schulabschluss gemacht ? Wie siehst du Deine Zukunft ? Was ist das Tuner Syndrom hab ich noch nie gehört. Könntest Du eventuell ausziehen ?


Ich habe den schulischen Teil der Fachhochschulreife und mache momentan ein FSJ um den praktischen Teil zu kriegen.

x 1 #9


A
Zitat von Calima:
Es gibt mehr Menschen wie sie. Um die kennenzulernen, muss man aber das Risiko eingehen, sich auch auf andere Menschen einzulassen - Enttäuschungen inbegriffen.Übermäßiges Grübeln tut niemals gut, denn es führt zu nichts. Man gewinnt keine wirklichen Erkenntnisse, weil alles rein spekulativ bleibt. Tests im Internet kann man zudem in der Pfeife rauchen. Beim Test zur Hochsensibilität bestehen 80 Prozent aller Leute, weil er - wie die meisten dieser Tests - die eigene Wahrnehmung bedient. Das klingt sehr besorgniserregend für mich. Warum tust du das?


Ich weiß nicht. Ich schlage mich weil ich nicht weiß, wie ich sonst mit meinem Selbsthass umgehen soll Sad

#10


Calima
Du brauchst dringend therapeutische Hilfe. Dich selbst zu verletzen schadet deiner Seele und ist der falsche Weg. Jemand muss sich mit dir auf den Weg zu deinem einzigartigen und wunderbaren Ich machen.

#11


A
Zitat von Calima:
Du brauchst dringend therapeutische Hilfe. Dich selbst zu verletzen schadet deiner Seele und ist der falsche Weg. Jemand muss sich mit dir auf den Weg zu deinem einzigartigen und wunderbaren Ich machen.


Mein einzigartiges und wunderbares Ich?

x 1 #12


J
Ja jeder Mensch ist einzigartig und wunderbar das sage ich auch immer ! Auch Du bist es. Und Du hast es selbst geschrieben Du hast nicht viel aus Dir gemacht fang doch langsam damit an bisschen was aus Dir zu machen in kleinen Schritten! Bitte schlage Dich nicht sondern such dir ein Ventil wie einen Box Sack oder geh joggen

#13


Hoffnungsblick
Zitat von Jules80:
oder geh joggen


Ja, tu einfach etwas Aufbauendes für dich mit deiner Energie. Aggression oder Liebe - beides ist Energie. Du kannst die negativen Gefühle und deinen Selbsthass umwandeln und bewusst etwas Gutes für dich damit tun.
Das bist du wert.

Es hat wie alles zwei Seiten, hochsensibel zu sein. Es ist schön, eine feinere Wahrnehmung zu haben und intensiver
zu fühlen. Aber es kann auf der anderen Seite auch sehr störend sein, wenn man zu viel wahrnimmt, besonders bei negativen Energien.

Im Laufe des Lebens habe ich Spiritualität mehr und mehr schätzen gelernt. Es ist eine wunderbare Kraft, die mir manchmal sehr viel Energie gibt und mich beflügelt.
Aber es gibt auch eine Gefahr, nämlich wenn man versucht, "abzuheben" oder aus der Welt zu fliehen.
Hier auf der Erde ist der Ort, wo unser Leben stattfindet und wo wir unsere Energie einsetzen sollen zu unserem eigenen Wohl und zum Wohle anderer. Nur so macht Spiritualität Sinn.

Fange an, zuerst dich selbst zu schätzen und gut von dir zu denken.
Ja, suche dir einen Therapeuten, der dich ein Stück deines Weges begleitet.

Feiere dein einzigartiges Leben.

x 1 #14


A
Zitat von Calima:
Du brauchst dringend therapeutische Hilfe. Dich selbst zu verletzen schadet deiner Seele und ist der falsche Weg. Jemand muss sich mit dir auf den Weg zu deinem einzigartigen und wunderbaren Ich machen.


Ja, obwohl das alles nicht mehr aktuell ist. Trotzdem belastet es einen. Ich war ja meiner Meinung nach auch nicht handysüchtig. Der Begriff hilft meiner Meinung nach sowieso nicht. Ich habe mich teilweise wegen Mobbing isoliert. Mein Opa lag im Krankenhaus, weil ihm ein Bein amputiert wurde. Nach der Schule musste ich immer mit ins Krankenhaus. Und dann finde ich es natürlich unfair, wenn man mich "handysüchtig" nennt /genannt hat. Andere Jugendliche mussten sowas ja nicht miterleben und durften machen, was sie wollen und ich werde für mein damaliges Verhalten angegriffen. Vielleicht bin ich auch deswegen reifer als die Leute in meinem Alter und bin deswegen schon früher in der spirituellen Entwicklung drinnen und interessiere mich für sowas.

Ich weiß nicht, ob ihr den Myers Briggs Typenindikator kennt. Ich habe den INFJ Typ raus bekommen.

Dass ich dann irgendwann alles, was über mich gesagt wird, auf meine (angebliche) "Handysucht" beziehe, und das als einen Aufhänger sehe, an dem ich festmachen kann, dass ich irgendwie falsch wäre, ist nicht verwunderlich - dieses Thema wurde in der Vergangenheit von meiner Mutter und anderen Familienmitgliedern riesig aufgeblasen und schwebt bis heute wie ein Damoklesschwert über unserer Familie.

Meine Mutter schreit mich an, wenn ich sage, dass ich mich unverstanden fühle. Die angebliche Handysucht wird von allen möglichen Familienmitgliedern kommentiert, diskutiert, und es werden von denselben völlig abstruse Vergleiche mit anderen Mädchen und mit einem Spielsüchtigen gezogen, deren Situation nichts meiner Situation zu tun hat.

#15


Hoffnungsblick
Zitat von Anonymous06:
Vielleicht bin ich auch deswegen reifer als die Leute in meinem Alter und bin deswegen schon früher in der spirituellen Entwicklung drinnen und interessiere mich für sowas.


Das ist schon gut, dass du auf diesen Weg gekommen bist. Daraus kann dir viel Gutes entstehen.
Allerdings, Vorsicht: Versuche niemals, dich "anders und besser" zu fühlen als andere. Das wäre das genaue Gegenteil von Spiritualität. Das wäre ein Irrweg und eine Sackgasse.
Der spirituelle Weg ist ein Lernweg, ein Stück weit vergleichbar mit anderen guten Lernwegen, wie. z.B. dem, eine gute Therapie zu machen.

Aller Anfang ist schwer.

Alles Gute dir!

#16


A

"Handysucht" oder Depressionen?

Hallo,

Ich bin 20(w) und wende mich an euch, weil ich nicht mehr weiter weiß. Zu meiner Person : ich war schon immer sehr ruhig und schüchtern. Das wird sich alles vielleicht sehr komisch anhören, aber ich muss mit jemandem darüber reden. Es ist mir dennoch unglaublich unangenehm und peinlich.

Es geht um meine Mutter. Ich habe mit 14 mein erstes Smartphone bekommen. Sie hat heute noch ein Tastenhandy. Ihre Patentochter wurde eine zeitlang gemobbt und war wegen psychischer Probleme in der Klinik. Ab da fing meine Mutter an mir zu sagen, ich würde auch so enden, wenn ich nicht aufpasse. Ich habe mein Handy damals am Esstisch benutzt und Youtube Videos geschaut, das stimmt. Sonst habe ich es zum Musik hören benutzt und um meinem damaligen Idol Selena Gomez auf Instagram zu folgen. Jetzt finde ich dieses Verhalten echt peinlich. Aber ich war halt nun mal in der Pubertät und 14/16 Jahre alt.

In dieser Zeit fing meine Mutter an mit meiner Oma und meinem Onkel zu telefonieren, in meiner Gegenwart. Sie beschwerte sich und meinte immer wieder : "das kann mit der nicht so weitergehen. Die landet noch in einer Klinik wie meine Patentochter". Als ich mir 16 eine Klassenkameradin zu uns einlud fragte diese mich, wann ihr Vater sie abgeholen soll. Ich nannte ihr eine Zeit und sie wurde abgeholt. Meine Mutter fing danach mich anzuschreien. "Du hast sie weggeschickt, damit du am Handy spielen kannst". Mir sind damals auch 2 Handys ins Klo gefallen(ich war sehr tollpatschig). Ich hatte damals eine Gruppe von Freunden. Eines Abends schickte eine Freundin von mir eine Sprachmemo in unsere Gruppe und meinte : "Und die *mein Name *macht garnichts!". Alle anderen fingen an zu lachen. Oder sie riefen unterdrückt bei mir an. Auch in der Schule war es damals nicht anders. Ein Junge in der Gruppe meinte nach dem Physik Unterricht, dass ich so klein und fett sei, wie die Feder auf dem Tisch. Ich bin 150 cm und wurde 2017 mit dem Turner-Syndrom diagnostiziert. Damals wog ich 65 kg. Jetzt wiege ich 49 kg. Ich wurde damals auch teilweise gemobbt. Gerade wegen meiner mentalen und körperlichen Andersartigkeit. Meine ruhige Art machte es nicht leichter. Ich war eigentlich schon immer sehr sensibel. Mit 10 schrieb ich in mein Tagebuch,dass die Natur sich nicht von selbst kaputt machen würde und die Jugendlichen ihre Zig. ja wohl in den Müll schmeißen könnten. Mit 14 schrieb ich einer Verwandten, sie solle sich über spirituelles Erwachen informieren.

Ob es nun damals eine Sucht war oder Isolation bzw. Depressionen, weiß ich nicht. Vielleicht bin ich auch einfach zu sensibel und nehme das ganze zu persönlich? Mein Onkel meinte kürzlich zu mir, dass mein Handy damals mit meiner Hand verwachsen war und ich laut ihm "damals viele Sorgen hatte". Mein Opa lag in der Zeit auch im Krankenhaus und ihm wurde ein Bein amputiert. Außerdem lag er für 1 Jahr im Koma und wir gingen ihn immer besuchen.

Diese Anfeindungen sind teilweise heute immer noch da. Als wir Ostern feierten mit meiner Tante sind wir auf ihren Ehemann bzw. meinen 2. Onkel(meine Mutter hat 2 Brüder) zu sprechen gekommen, der spielsüchtig ist. Meine Mutter fing an zu schreien ("ja, du hast es doch übertrieben mit dem Handy!"). Meine Tante schaute sie verdutzt an und meinte nur, dass ich eine junge Erwachsene sei. Als mein anderer Onkel mit seiner Freundin da war, meinten meine Mutter, meine Oma und er, dass ich mal süchtig war und es jetzt nicht mehr bin. Seine Freundin verdrehte nur die Augen.

Mit meiner Therapeutin habe ich auch darüber gesprochen. Diese meinte, dass sie mehr am Handy sitzt als ich(ich sitze 2 Stunden daran). Sie meinte, dass ich mich von den Aussagen meiner Familie distanzieren soll. Nur weil man sein Handy am Esstisch benutzt, heißt es noch noch lange nicht das man süchtig ist.

Meine Mutter versucht teilweise mich auch immer als die "Schlechte" darzustellen. Sie sagt dann sowas wie : "wir wollten das du etwas für die Schule tust, was hätten wir machen sollen?" (im Bezug auf die Anfeindungen und Kommentare). Meine Oma sagt das gleiche. Ich sei von der Schule gekommen und saß danach nur am Handy. "Hätten wir dich im Zimmer mit deinem Handy lassen sollen?". Das Paradoxe daran ist, dass das passiert ist! Sie ist in mein Zimmer gekommen, hat mich gefragt, ob es mir gut geht und ist dann rausgegangen und nicht einmal wiederkommen. Später hat sie dann geschimpft. "Dieses Mädchen ist 16/17 und hatte noch keinen Freund, keinen Sex. Wie kann man so langweilig sein!". Sie hat auch ein Problem damit, dass ich keine Partys mag. Sie nennt mich momentan auch Seniorin, weil ich um 22 Uhr ins Bett gehe und nicht bis in die Puppen aufbleiben will. Außerdem muss ich am nächsten Tag arbeiten!

Mein Onkel hat dann Smartphone. Benutzt es auch regelmäßig. Er meinte einmal zu mir, als wir bei ihm zu Besuch waren, was ich denn da 2-3 Stunden schauen würde. Ich meinte glaube ich zu ihm, dass ich mit einer Freundin schrieb. Damals war ich 14,glaube ich. Ab da hat sich auch bei mir der Gedanke gefestigt, dass ich süchtig war. Er meinte zu mir, dass mein Handy mit meiner Hand festgewachsen war, so mit 14-16. In meiner Gegenwart schimpfte meine Oma damals, wenn ich am Handy saß. Wenn mein Onkel vorbeikam, sagte sie es ihm. "Guck sie dir an, sie sitzt nur am Handy und tut nichts für die Schule!". Mein Onkel lachte nur und meinte zu mir : Wie kannst du nur am Handy sitzen!". Heute sagt er, dass ich mal süchtig gewesen bin und es jetzt nicht mehr bin.

Vielleicht war ich es ja auch. Ich saß auch am Frühstück daran und scrollte durch Instagram. Genau das macht mich so verdammt unsicher, weil ich mir dann denke : Vielleicht haben sie Recht, wenn sie sagen, dass ich deswegen unreif und kindisch bin? Ich kann ja nicht reifer als Gleichaltrige und hochsensibel sein (obwohl ich mich immer so gefühlt habe) und mich gleichzeitig so verhalten?Ich habe mit 17 herausgefunden, dass ich hochsensibel bin. Ich bin Therapie und meine Therapeutin meinte, dass sie Richtung soziale Angst/ Phobie tendiert, mich aber nicht auf diese Diagnose beschränken will,weil sie keinen ihrer Klienten ein Label aufdrücken will. Viel mit Freunden habe ich mich nie verabredet. Ich habe es gemocht alleine zu sein, in meiner Welt und Musik zu hören oder Videos zu schauen, Geschichten zu schreiben (auf Wattpad). Ich mochte die Isolation. Außerdem wurde ich mit dem Turner Syndrom diagnostiziert. Mein Kinderarzt meinte damals zu meiner Mutter,dass ich zu klein bin und sie zu einem Spezialisten gehen soll. Wenn ich sie heute frage,warum sie das nie getan hat,sagt sie,dass sie keinen Grund sah,dem Arzt zu glauben. Es gab auch andere Kinder,die klein waren. Nach meiner Diagnose in 2017 verstarb auch mein Großvater 2 Monate später. In der 11.Klasse ,also Anfang 2017 stieß ich auch auf eine Lehrerin,die mich sehr fasziniert hat und auch spirituell war. Sie war die erste Person auf dieser ganzen Schule, der ich seit Jahren endlich wieder vertrauen konnte. Nach einem Gespräch mit ihr, war das erste, dass ich sagte "Ich fühle mich sicher bei ihr". Meiner Therapeutin sagte ich, dass diese Lehrerin mir alles gegeben hat, was meine Mutter nie konnte. Durch sie erfuhr ich erst von dem Begriff Hochsensibilität. In dem Jahr wendete sich mein Leben um 180 Grad. Ich ging durch eine Art "spirituelles Erwachen". Ich trennte mich von meiner narzisstischen besten Freundin und der Gruppe von Freunden, die mich seit der 8.Klasse "mobbten", ich löschte meine sozialen Medien. Dadurch wurde ich jedoch ein größeres Mobbingopfer.In der Schülerzeitung schrieb man über mich : *mein Name* sagt . " .Also garnichts.

Sie ist auch total dagegen,dass ich in Therapie bin. Sie denkt,dass ich sie und meine Großmutter nur schlecht machen würde(Na,wen hast du heute wieder begraben?). Diese Situation bezieht sich auch auf andere Bereiche. Ich sei für eine Ausbildung beim Zahnarzt nicht geeignet ("Du und in Münder gucken? Also,ich weiß nicht. Und möchtest du wirklich so weit weg ziehen?). Ich beende am 31.7 mein FSJ. Ich hab es in einer Einrichtung für geistig behinderte Menschen gemacht. Da war es das gleiche . "Du und bis 22 Uhr arbeiten? Nee. ". Jetzt hab ich bald ein FSJ durchgezogen und abgeschlossen und habe somit meine volle Fachhochschulreife! Daumen hoch

Naja,bevor das hier alles zu lang wird. Höre ich mich wirklich kindisch/unreif an?

Ich hoffe jemand versteht mein Problem. Das hört sich alles sehr skurril an, ich weiß.

#17

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S
Erstmal hallo und herzlich Willkommen Smile
Ich muss zugeben, dass ich dein genaues Problem oder die Frage nicht wirklich herausfiltern kann. Dein Text ist für mich sehr durcheinander (wahrscheinlich viele Gedanken in deinem Kopf während des Schreibens?)

Zunächst kann ich nur sagen, dass ich einige Kommentare deiner Mutter sehr unüberlegt finde. Gerade als junger Mensch nimmt man die Meinung anderer sehr an und deine Mutter sollte eher unterstütztend wirken statt Vorwürfe zu machen.

Bezüglich des Handys: du bist nun mal genau ein Teil der Generation, die damit aufwächst. Technik und Social Media spielt eine große Rolle und wird es auch weiterhin. Mit Suchtvorwürfen wäre ich da vorsichtig.

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Zitat von Silent21:
Erstmal hallo und herzlich Willkommen Smile Ich muss zugeben, dass ich dein genaues Problem oder die Frage nicht wirklich herausfiltern kann. Dein Text ist für mich sehr durcheinander (wahrscheinlich viele Gedanken in deinem Kopf während des Schreibens?)Zunächst kann ich nur sagen, dass ich einige Kommentare deiner Mutter sehr unüberlegt finde. Gerade als junger Mensch nimmt man die Meinung anderer sehr an und deine Mutter sollte eher unterstütztend wirken statt Vorwürfe zu machen. Bezüglich des Handys: du bist nun mal genau ein Teil der Generation, die damit aufwächst. Technik und Social Media spielt eine große Rolle und wird es auch weiterhin. Mit Suchtvorwürfen wäre ich da vorsichtig.


Danke erstmal. Naja, ich hinterfrage das momentan alles (Handy, Social Media). Ich hatte sehr viele Gedanken in meinem Kopf,das stimmt. Sorry! Also glaubst du nicht, dass ich süchtig war?

Ich lebe halt immer noch mit dem schlechten Gewissen,weil ich mich nicht wehren kann und ihr unterbewusst Recht gebe. Ich entwickle sogar schon Selbsthass. Und das ist nicht gut.

#19


Calima
Du hast dieses Thema schon mehrfach hier eingestellt, vielleicht wäre es sinnvoll, bei einem Beitrag zu bleiben.

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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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