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Ist hier noch jemand, der aus einer Depression herraus vllt seine Angsterkankung entwickelt hat?
Also nicht umgekehrt wegen der Angst die Depression sondern eben auf Grund der Depressionen eine Angsterkrankung?
Wenn ja, welche habt ihr da so entwickelt?

Hier mal ein Artikel, der einiges der Symptomatik vllt halbwegs gut zusammen fast
http://www.depressionen-depression.net/ ... onen.shtml

26.04.2013 15:35 • 26.04.2013 #1


7 Antworten ↓


Ich kann das gar nicht so genau sagen, weil meine Angsterkrankung schon im Alter von 14 Jahren begann.
Aber meine Ärztin vermutet stark, dass ich eigentlich an Depressionen leide, diesen aber nicht nachgebe und daher eine Angsterkrankung entwickelt habe.

Mir ist einfach immer extrem schlecht, wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin. Wäre ich alleine auf der Welt, dann würde es mir gut gehen. Die Übelkeit steigert sich bis zum Würgereflex, weil ich auch oft das Gefühl habe, dass ich aus der Situation nicht raus kann.
Es würde jemand kucken, mitbekommen, über mich reden etc.

Daher kann ich die Angsterkrankung nicht richtig aufteilen. Es ist keine Klaustrophobie, weil ich nur nervös werde, wenn ich MIT anderen Menschen in einem Raum bin. Es ist aber auch keine soziale Phobie, weil es mir auch gut gehen kann mit anderen Menschen. Nur weiß ich immer noch nicht wirklich wann und warum. Auch kann es mir gut und dann schlagartig schlecht gehen in den gleichen Rahmenbedingungen...

Ich entwirre mit meinem HP gerade das ganze Wirrwarr. Oft gehe ich über meine Grenzen. Ich erkenne nicht, wenn ich mich überfordere. Hinzu kommt mein Perfektionismus. Wenn ich nichts perfekt mache, dann habe ich versagt. So gesehen falle ich schon sehr in diesen Artikel...

26.04.2013 15:52 • #2



Angsterkrankung durch Depressionen?

x 3


Ich bin gespannnt, was dabei rauskommt, wenn du dein Wirrwarr entwirrt hast^^

Hatte zuerst gedacht, das meine neue Angstsymptomatik, was wirklich neues ist, aber ich hab immer mehr den Eindruck, dass es gar nicht so isoliert neu ist, sondern durch meine Depressionen kommt.
Die ich seit, ach naja, bald eh und je hab aber mit immer unterschiedlicher Ausprägung und Intensität.

26.04.2013 16:00 • #3


Wir sind zumindest darauf gekommen, dass in meinem Fall die Angt zwei Motivationen hat:

1.) Sie will mich davon abhalten, mein eigenes, selbstständiges Leben zu führen. Weil meine Eltern sehr streng waren, wir nichts durften, sie sehr kontrollierend waren und alle anderen Menschen schlecht sind und einem Böses wollen.
So gesehen natürlich keine Frage, warum ich vor anderen Menschen Angst habe.
Die Angst ist nun mein inneres Kontrollorgan, weil ich 600km von meinen Eltern entfernt wohne.

2.) Sie tritt auch immer dann extrem wieder zu Tage, wenn ich über meine Grenzen gehe. Ich überfordere mich, merke das nicht und mein Körper hat keine andere Wahl, als eben krank zu werden, um mir eine Zwangspause zu verpassen.

26.04.2013 16:12 • #4


Aber Depressionen und Ängste hängen ja sehr dicht zusammen. Wenn Du also schon lange mit Depressionen zu kämpfen hast, dann würde ich sehr darauf tippen, dass die beiden Dinge zusammenhängen.

26.04.2013 16:13 • #5


Ja ich tippe ja auch grad drauf. War nur so, dass ich nie so mit Angst in dem Sinne zu tun hatte, also bei mir. Drum hab ich das erstmal nicht so zusammenhängend wargenommen. Obwohl es ja wirklich nicht so fern liegt.
Ich weiß jetzt gar nicht wie ich das werten oder betrachten soll.

26.04.2013 16:23 • #6


Liebe sayra
Weisdt du das du mir aus der Seele sprichst?
Auch ich habe genau das gleiche Problem. Wenn ich mit anderen zusammen bin bekomme ich so eine Anspannung und Kloß im Hals , dass ich würgen muss.
Ohne Erbrechen.
Das ist mir unendlich peinlich das ich lieber allein bin als mit jemanden zusammen.

Wie machst du das im Alltag?
Nimmst du Medis?
Kannst du mir tips geben?

Ich beginne am 30.4 endlich eine Verhaltenstherapie und nehme citalopram seit 4 Wochen mit dem es mir etwas besser geht.


Lg Luise

26.04.2013 16:33 • #7


@luisenoor

Hast eine PN.

26.04.2013 21:06 • #8




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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser