MaKaZen
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Wie schon geschrieben, dieser Lebensstil ist sehr anstrengend. Mich macht es immer müde, wenn die Wechselhaftigkeit sich ausbreitet wie ein Geschwür; wenn sich Dinge ständig ändern und ich den Boden unter den Füssen nicht länger spüre; wenn mir die Sicherheit meiner Emotionen abhanden kommt und wenn ich getrennt bin von mir selbst, bzw. nicht weiss, wer ich in der Tiefe bin.
Das Leben und ich sind nicht auf der selben Augenhöhe, es dominiert mich und ich empfinde es als unheimlich, unberechenbar, mächtig, bedrohlich, etc. Ohnmacht kenne ich nur zu gut, da war Wut und dahinter verbarg sich Ohnmacht. Das Leben hat mir so viel Leid beschert, dass es an ein Wunder grenzt, dass ich immer noch zuversichtlich bin, was meine Zukunft betrifft. Hab immer sehr viel Aufwand betrieben bei recht bescheidenem Ertrag. Auf der Sonnenseite des Lebens stehen, schaut anders aus.
Ich könnte mich einfach mal zurücklehnen und auf die Geschenke des Lebens warten. Natürlich muss ich sie auch erkennen. Solange ich mit der "Negativ-Brille" unterwegs bin, verpasse ich die Geschenke bzw. erkenne sie nicht. Warten hat mir noch nie gepasst, hab lieber alles selbst in die Hand genommen. Ich bemerke, wie es bessert, wie ich bestimmte Ereignisse positiv bewerte. Ich bin zuversichtlich und merke, dass ich nicht alles selbst tun muss. Ich kann mich auf bestimmte Menschen verlassen und das ist gut so. Zuversicht ist ein wichtiger Wert, um meine Instabilität zu überwinden.
Wie geht ihr mit der Achterbahn der Gefühle um?
• • 12.05.2024 #1