Ich habe heute ein paar Freundinnen gefragt, was sie unter Liebe verstehen

Ich weiß, Rückversicherung, na ja, Nobody is Perfect, ist jetzt nunmal so. Und die Antworten waren herrlich.
A: Über was machst du dir denn Gedanken? Was weiß ich denn, gibt's das so überhaupt, irgendwie liebt man den Partner halt. Das weiß man. Aber woran, kein Plan.
B: Also Liebe ist...mmmmh...Zuverlässigkeit und... (Lacht) ja ich glaub das war's. Du stellst dir fragen.
C: Das ist eher so ne instinktive Entscheidung, also irgendwie auf ner körperlichen Ebene. Ich mag seinen Geruch meistens gerne...
D: Weiß ich nicht. Wenn man es rational betrachtet, wählt man glaub ich einfach das geringste Übel. Kenn ich wen, den ich jetzt grade lieber mag, mit dem ich lieber zusammen leben würde? Nee. Will ich alleine leben. nee. Also passt das....und na ja, manchmal bin ich auch verliebt! Aber das ist selten.
E: ich vertraue ihm. Das ist für mich das Wichtigste an Liebe. Und ich kann mit ihm Leben.
F: ich guck ihn gerne an, freu mich, dass es ihn als Mensch so gibt, die Persönlichkeit liebe ich einfach. Hab mir darüber noch nie so richtig Gedanken gemacht.
Sind alles Beziehungen, die schon länger als 5 Jahre, zum Teil 10 Jahre und mit Kindern bestehen

Irgendwie muss wohl tatsächlich jeder selbst seine Form der Liebe finden. Bin gespannt, was ich wohl mal in 10 Jahren antworten werde. Vielleicht, dass man nicht mehr darüber nachdenkt sondern einfach lebt? Oder dass man trotz so vieler Zweifel und Schwierigkeiten miteinander weiterlebt? Ich Wünsche mir, dass ich irgendwann sagen kann, Liebe ist für mich eine Entscheidung, die ich getroffen habe, wohl wissend, dass der andere auch nur ein Mensch ist. Und liebe ist auch ein bisschen Glück und Hoffnung. Mal sehen, wann es soweit ist. Wünsche euch ein schönes Wochenende!