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H
Es hängt viel von deinen Gedanken ab egal welche Erkrankung
Angst Zweifel depressionen....

Natürlich geht es dir schlecht es ist Furcht so zu fühlen
Plötzlich ist alles anders alles weg
Aber es kommt ja auch wieder
Such dir Beiträge viäon liliane01 glaub ich und alles was in dieser Zeit geschrieben wurde

18.05.2023 15:43 • x 1 #16921


M
@Hilfesuchende01 Ich habe mir sehr viel durchgelesen und habe alle meine Symptome mindestens einmal gelesen
trotzdem bin ich in der situation ganz schlimm verzweifelt mein Therapeut hat kaum zeit nächste Therapie habe ich in 3 Wochen und mir gehts es grauenhaft

18.05.2023 15:53 • #16922


A


Angst den Partner nicht zu lieben

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M
@Hilfesuchende01 mein Therapeut kennt sich leider auch nicht so gut aus mit ROCD das einzige was er mir raten konnte ist meine Hand auf die Brust zu legen und mir selber zu sagen das ich das nicht verdient habe aber außer das ich dann unkontrolliert Weine hilft es leider auch nicht

18.05.2023 15:54 • #16923


H
Wahrscheinlich HelFenster dir Medikamente um ruhiger zu werden
Du bist zu unruhig zu aufgeregt verständlicherweise

18.05.2023 21:04 • #16924


M
@Hilfesuchende01 Liliane01 hat ihren Account leider gelöscht gehabt.
kann mir nichts ansehen.

19.05.2023 06:32 • #16925


L
Hallo liebes Forum,

ich brauche eure Hilfe:) Ich selbst zweifle 0,0 an der Beziehung zu meiner Freundin. Es ist viel mehr meine Freundin, die an unserer Beziehung extrem zweifelt. Es hat so angefangen: An Weihnachten haben ihre Eltern sie gefragt, ob bei uns in der Beziehung alles in Ordnung ist. Meine Freundin war komplett überrascht und total fertig, weil bis dahin alles top war (sind 6 Jahre zusammen). Ein paar Tage später hat sie mir berichtet, dass sie ein Gefühl des Zweifelns bezüglich unserer Beziehung hat. Sie hat dabei geweint und hat nachdem sie mir das erzählt hat gesagt, dass dies kompletter Quatsch wäre. Das Gefühl ist aber in den nächsten Wochen nicht weggegangen. Es war immer wieder ähnlich: Sie hat mir erzählt, dass das Gefühl da ist. Hat angefangen zu weinen. Ich habe sie in den Arm genommen und dann war es wieder besser. Zu diesem Zeitpunkt (so im Januar) war eigentlich gar nicht der jetzige Beziehungszustand das Problem, sondern sie war unsicher, ob sie mich heiraten möchte. Nach ein paar Wochen hat sie gesagt, dass sie aus dem Gedankenkarussell nicht rauskommt. Ich habe sie dann überzeugt zu einem Psychologen zu gehen. Da hatte sie Angst vor, da sie befürchtet hat, dass dieser dann sagt, dass sie die Beziehung beenden muss. Nichtsdestotrotz ist sie dann zu einem Psychologen hingegangen. Dieser hat mit ihr nur allgemein über Unsicherheit gesprochen scheinbar aber nicht speziell etwas zu ROCD gesagt. Sie war mit ihm auch nicht ganz glücklich. Er sagte allerdings, dass es sich anders anfühlen würde, wenn sie die Beziehung nicht mehr will. Dann hatte sie eine probatorische Sitzung mit einer anderen Psychologin. Diese sagte ihr zwar auch, dass es sich anders anfühlen würde, wenn sie die Beziehung nicht mehr wollen würde, aber sagte auch, dass sie bei ihr keine ernsthafte psychische Erkrankung festellen konnte. Leider konnte sie bei dieser Psychologin keine weiteren Sitzungen bekommen. Anfang Mai hat sich die ganze Situation verschärft. Meine Freundin hat gesagt, es fehlt an den positiven Momenten und es ist aktuell nur noch negativ. Sie schläft auch nicht mehr gut und versucht sich extrem abzulenken seit längerer Zeit. Kurzum: Ihr geht es richtig dreckig. Sie ist aber nur noch genervt davon, dass ich denke, dass es eine psychische Sache sein könnte und sagt, dass wenn man so lange zweifelt daran auch etwas sein muss. Sie glaubt nicht, dass es ROCD sein könnte und will in diese Richtung nichts hören. Wir haben auch eine zweiwöchige Beziehungspause seit einer Woche und es sieht nicht besonders gut aus.

Mich lässt der Gedanke allerdings nicht los, dass es tatsächlich ROCD sein könnte (und die Therapeuten es ggf. einfach nicht kennen). Sie ist aktuell bei einer Therapeutin, die sie seit Anfang Mai hat. Also seitdem es ihr sehr schlecht geht. Mit der kommt sie super klar. Die hat allerdings nicht gesagt, dass es sich anders anfühlen würde, wenn man die Beziehung nicht mehr will. Ich befürchte, dass dadurch das es meiner Freundin seit Anfang Mai extrem schlecht geht sie der Therapeutin auch etwas anderes erzählt hat als den vorherigen.

Hat hier jemand Erfahrungen und kann mir sagen, ob ich einfach durchdrehe oder, ob etwas Wahres dran sein könnte? Sagt mir gerne einfach, wenn ich komplett falsch liege. Meine Freundin ist extrem genervt von dieser Thematik und denkt, dass ich ihr die Erkrankung einreden will. Aber dieser Turnaround in den letzten Wochen + wie es angefangen hat lässt mich etwas an ROCD glauben. Sie hat aber nicht gegoogelt oder in Foren geschrieben etc. also diese Handlungen hat es nicht gegeben.

27.06.2023 09:56 • #16926


H
Es ist schwer dazu etwas zu sagen, es kann sein, dass durch die Frage deiner Eltern etwas ausgelöst wurde. Bei vielen löst ein Hinterfragen erst etwas aus, ob berechtigt oder krankhaft...Ist wohl individuell.
Es ist wohl schwer aber vl besser sie gegen zu lassen und sein zu lassen damit sie selber feststellen kann ob die Gedanken berechtigt sind oder nicht. Denn sind sie es nicht kommt sie für normal zurück.
Es tut mir leid dass euch das passiert ist

27.06.2023 11:17 • #16927


K
heißt dass, das ihr das kennt wenn man eine Partnerin hat
Panikattacken kreige ich weil ambivalent, und das weil ich mich mit ihr beschäftige
kann mich für sie niht entscheiden weil sie nicht meinem Traumbild gefolgt ist
oft streß machte und anders denkt so dass cih sage ich kann mti ihr das alles nicth erleben was ich will
und dazu kommt das ich emotional von ihr abhängig bin usw.
kennt ihr das da oder einige von euch?

25.01.2024 21:32 • #16928


S
Hallo miteinander, ich wollte nur kurz ein Video teilen, darin erklärt eine junge Frau sehr gut, was ROCD (Zwangsgedanken in der Beziehung) ist und wie man es bewältigen kann.

Mir hat es geholfen zu verstehen, was das ist und ob ich es eventuell haben könnte.
Es gibt in YouTube noch mehr Videos auf deutsch, einfach Zwangsgedanken in der Beziehung, als Suchbegriff eingeben.
Ich hoffe es hilft euch ein wenig.

22.05.2024 23:14 • x 1 #16929


antje23
@Sven611 kennst du das Problem selbst?

23.05.2024 00:38 • x 1 #16930


S
Ja mir geht es seit 5 Wochen richtig schlecht, mit Gedankenspiralen, Angst nicht mehr zu lieben, Trennungsgedanken und extremer Traurigkeit. Eigentlich bin ich mir sicher, dass ich meine Frau liebe, wenn nicht ständig diese Zweifel wären.
Deswegen nehme ich seit 3 Wochen Trimipramin 25mg und bin momentan krank geschrieben.
So bin ich durch Google und YouTube auf ROCD gestoßen. Ich habe mir auch mittlerweile einige Bücher gekauft im Bezug auf Depression, Achtsamkeit und ROCD-Alles nur in meinem Kopf, von Ellen Mersdorf.

23.05.2024 00:48 • #16931


antje23
@Sven611 hast du das, das erste Mal? Hast du auch körperliche Symptome. Wie lange seid ihr zusammen?

23.05.2024 14:05 • #16932


Flame
Zitat von Lasthelp0508:
Nach ein paar Wochen hat sie gesagt, dass sie aus dem Gedankenkarussell nicht rauskommt.

Das weist auf jeden Fall auf Zwangsgedanken hin also kann durchaus sein,dass es ROCD ist,leider kennen das viele Psychologen/therapeuten nicht.
Aber das ist auch nicht massgeblich.


Zitat von Lasthelp0508:
Da hatte sie Angst vor, da sie befürchtet hat, dass dieser dann sagt, dass sie die Beziehung beenden muss.

Was ja ganz klar zeigt,dass sie die Beziehung nicht beenden möchte.

Für mein Empfinden stellt es sich so dar,dass sie aktuell unter Ängsten (die gerne mal mit Zwangsgedanken einhergehen) plus ggf. Depressionen leidet.

Ich habe das selbst durchgemacht und war auch kurz davor,die Beziehung zu meinem Mann zu beenden obwohl ich es eigentlich nicht wollte.
Klingt widersprüchlich,war aber so.

Ich konnte damals keine positiven Gefühle für meinen Mann mehr empfinden (was mich auch sehr gequält hat).
Und ich dachte dann,ich hätte es nicht mehr verdient mit ihm zusammen sein zu dürfen.

Es hat geraume Zeit gedauert bis ich erkannt habe,dass ich nicht nur meinem Mann gegenüber keine positiven Gefühle mehr empfinden konnte sondern generell nicht (Depression).

Mein Mann hat das damals intuitiv erfasst (wie Du jetzt),dass ich einfach in einer Ausnahmesituation war.
Ich bin zu meinen Eltern gefahren,weil ich irgendwie dachte,ich muss weg von ihm.
Nicht ich will sondern ich muss.

Mein Mann hat gesagt,ich kann tun,was ich will aber er wird immer da sein.
Bin dann aber wieder zu ihm zurück und habe in der ambulanten Therapie gegen diesen Zwangsgedanken gearbeitet,ihn verlassen zu müssen.

Ich weiss noch,dass ich zu ihm gesagt habe,dass ich glaube,ihn verlassen zu müssen (weil ich die Liebe einfach nicht mehr empfinden konnte und es war furchtbar,das sagen zu müssen) und ob es ihm reicht,dass ich es eigentlich nicht will.
Und er sagte,ihm reicht das.

Ich habe halt meine Angst und Depression behandeln lassen und als die Depressionen und Ängste abebbten,kamen auch langsam die positiven Gefühle wieder zurück.
Damit auch die Liebe zu meinem Mann (die glaub ich nie weg war nur überdeckt von den Depressionen).

Du kannst sie zu solchen Einsichten nicht zwingen,es ist aber gut,dass Du weisst,was abläuft.
Gib ihr jeden Freiraum und sag ihr,Du bist immer da,egal,was sie tut.
Das ist das Beste,was Du im Moment tun kannst.

Bloss keinen Druck erzeugen,einfach nur signalisieren,dass Du da bist,ohne sie einzuengen (ist eine Gratwanderung).

Sie wird sich eines Tages stabilisieren und diese Einsichten dann selbst gewinnen,auch über ihr Gefühl.
Bis dahin wird es hart für Dich werden aber denk dran,es geht vorüber.

Viel Kraft Dir!

23.05.2024 14:18 • #16933


antje23
@Flame Hi. Kennst du das auch, dass sich das minütlich ändert. Es macht einen wahnsinnig. Einmal denke ich, ich lieb meinen Freund nicht mehr und muss es beenden und dann denk ich wieder, dass wird irgendwann wieder vorbei sein und das beruhigt mich kurz. Ich weiß manchmal nicht mehr, ob Gedanken auslösen, dass die Gefühle schwinden und diese Unruhe kommt oder erst die Unruhe da ist und die Gefühle weg sind und ich dann versuche zu analysieren warum. Wir sind 3 Monate zusammen und es ging nach 5 Wochen los. Davor war ich so unendlich doll verliebt, wie noch nie in meinem Leben und einfach nur glücklich und frei und dann triggerte mich irgendwas und es ging los. Zwischendurch waren die Gefühle wieder total da und ich war unendlich glücklich und jedes Mal wenn ich wieder von ihm weg fahre, fängt es jetzt von vorne an. Dann bemerke ich auch, dass ich abends Gefühle spüre und früh ist es wieder weg. Ich versteh das einfach nicht. Ich hatte das schon in 3 Beziehungen und trotzdem fühlt es sich immer wieder so real an. Ich will auch keinen anderen. Lieber würde ich für immer allein bleiben. Ich weiß wir sind noch nicht lange zusammen. Das macht mir noch mehr Angst, weil es bei vielen erst nach Jahren passiert. Aber ich weiß, dass es bei jedem neuen Mann wieder kommen wird. Ich hab mich anfangs schon gewundert, dass die Gefühle so lange halten. Ich kann auch unterscheiden, zwischen Interesse an jemand, verliebt sein und eine Weile daten und merken, es passt doch nicht und wirklich richtig verliebt zu sein und eine Beziehung eingehen zu wollen. Das ging bei ihm relativ schnell. Dann frag ich mich wieder, trennst du dich nur nicht, weil du nicht alleine sein willst. Und derzeit hat mich was getriggert und ich fühlte Angst in Verbindung irgendwie mit ihm, aber ich weiß nicht was mich getriggert hat und wovor ich Angst habe.

Manchmal denke ich, es hat sehr vieles mit meiner Kindheit zu tun. Hab nie Stabilität erfahren dürfen und Liebe war an Bedingungen geknüpft. Und oft war irgendwas, wenn ich von der Schule nach Hause kam. vielleicht kommt davon diese Unruhe, wenn ich von ihm weg bin. Ich weiß es einfach nicht. Es gibt soviele Zeiten wo ich mich frei bei ihm fühle und dann wieder Unruhe spüre. Und dann denk ich, ich bin doch eigentlich klar im Kopf, wie kann mein Kopf über mein Leben bestimmen oder lieb ich ihn wirklich nicht mehr? Würde ich mich nach einer Trennung besser fühlen? Aber das kommt mir alles so falsch vor.

23.05.2024 14:35 • x 1 #16934


Flame
Zitat von antje23:
Kennst du das auch, dass sich das minütlich ändert.

Minütlich kenn ich das selbst so nicht,dass sich das in so kurzen Abständen verändert.


Zitat von antje23:
Hab nie Stabilität erfahren dürfen und Liebe war an Bedingungen geknüpft.

Da hast Du es doch schon.

Dadurch wird man extrem unsicher und muss immer wieder prüfen (bei sich selbst und beim Partner),ob die Liebe noch da ist.
Das hält kaum eine Beziehung auf Dauer aus,weil die Ursache ganz woanders liegt (Kindheit).

23.05.2024 14:47 • #16935


antje23
Ich bin in Therapie und arbeite dran. Ich will mich nicht trennen.

23.05.2024 14:58 • x 1 #16936


Flame
Zitat von antje23:
Ich bin in Therapie und arbeite dran. Ich will mich nicht trennen.

Das ist eine super Basis,hab ich damals auch so gemacht.

Nur man muss etwas Geduld haben,es kann einige Wochen dauern bis man einen Effekt hat.

23.05.2024 15:01 • #16937

Sponsor-Mitgliedschaft

antje23
@Flame wie geht es dir? Hattest du es mal wieder seit damals?

23.05.2024 15:11 • #16938


Flame
Zitat von antje23:
wie geht es dir?

Mir geht es gut ,auch wenn ich mal Tage habe,an denen ich mich nicht gut fühle.
Aber in einem normalen Bereich würde ich sagen (keine Depressionen/Angstzustände/Zwangsgedanken mehr glücklicherweise).


Zitat von antje23:
Hattest du es mal wieder seit damals?

Nee,das kam (bis jetzt) nicht wieder.
Was keine Garantie dafür ist,dass es nicht nochmal passiert aber inzwischen haben mein Mann und ich den Vorteil,dass wir das alles schonmal durch hatten.

Also sollte es erneut auftreten,kann man anders damit umgehen.

Aber bisher alles gut und wir sind an den Schwierigkeiten nur gewachsen und auch noch mehr zusammen gewachsen.

23.05.2024 15:21 • #16939


antje23
@Flame das freut mich für dich.

Vor einer Woche waren die Gefühle noch so stark, dann war ich einen Tag weg und es ging von vorn los. Manchmal sind die Gefühle auch so stark, dass sogar das schwer ist auszuhalten und ich die unbewusst herunter drossel. Ich weiß nicht ob ich so große Angst habe wieder verletzt zu werden. Dann bin ich abends bei ihm und die Unruhe geht los und dann ständig Gedanken. Du musst es beenden, dann geht es dir besser. Dann wieder gar keine Gedanken und Ruhe in mir und ich kann ihm total nah sein. Nächsten Tag geht das Ganze von vorn los. Dann hat meine Schwester mit ihrem Freund Schluss gemacht, weil er sie mies behandelte und all sowas triggert mich extrem. Oder wenn er mal nicht soviel Zeit hat, dann erinnert mich das an meine erste Beziehung, obwohl es da sehr sehr oft so war. Dann kommt der Gedanke, dass ich ihn vielleicht langweile. Dann will ich wieder sehr viel Zeit mit ihm verbringen. Das passt doch alles nicht zusammen. Schlafen kann ich komischerweise gut neben ihm. Aber diese Unruhe und Angst und Gefühle weg, wieder da und wieder weg, macht mich noch wahnsinnig.

23.05.2024 15:53 • #16940


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