Zitat von melody75:Kann ich mir super gut vorstellen, dass dich das alles unter Druck setzt: ihn nicht verletzten wollen, die Hochzeit steht bevor, Angst dass die Angst nicht weg geht. Das Problem ist nur, je mehr Druck da ist, desto besser können die Zwangsgedanken gedeihen. Ich brauch immer das Gefühl, dass ich mir die Zwangsgedanken und die Panik leisten kann und darf, dass es ok ist sie zu haben. Vor allem sich selbst gegenüber das erlauben. Erst dann können sie in den Hintergrind treten. Je mehr man sie weg haben und wieder ich sein will, desto mehr toben sie sich aus. Mir zumindest hilft es dann mir zu sagen: es ist jetzt halt so. Es ist unrealistisch dass ich dieses Problem habe und es mir gut geht bei der bestehenden Herausforderung (bei mit der Urlaub, bei dir die Hochzeit) . Aber dennoch weiß ich warum ich die Herausforderung packen will. Ich erwarte nur nicht, dass es mir dabei gut geht. Dann besteht nämlich die Chance, dass es einem doch gut geht dabei, wenn du verstehst was ich meine.
Erst einmal Danke für deine lieben Worte. Ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, ich will auch keinen anderen mehr! Wir waren einmal zusammen, ich habe mich getrennt, dann sind wir wieder zusammen gekommen, dann habe ich einen Fehler gemacht, den er mir verziehen hat und jetzt stehen wir immer noch vor unserer Hochzeit. Ich verdiene ihn nicht. Habe mir aber nichts sehnlichster gewünscht als seine Frau werden zu dürfen und jetzt? Ich habe schon gewusst, dass ich am Krückstock gehen werde vor der Hochzeit, aber dass ich sogar manchmal lieber weglaufen würde, trifft mich hart. Ich sehne mich so sehr nach unserer unbeschwerten Zeit, nach meinem starken ich ohne diese zermürbenden Gedanken. Ich glaube schon dass ich da wieder raus komme, sich in diese zu verlieren ist der völlig falsche Weg nur wieso mir das so schwer fällt verstehe ich einfach nicht. Ich liebe ihn so sehr, dass ich sogar mein Leben für ihn geben würde. Er ist so ein wundervoller Mensch, er hat eigentlich jemanden verdient, der nicht so gaga in der Birne ist, wie ich. Ich habe mir schon immer große Gedanken um Veränderungen gemacht. Ich mag Sie nicht. Selbst wenn ich sie will. Aber ohne Veränderungen ist das Leben doch nicht Lebenswert? Ich kann dadruch die Zeit nicht anhalten, immer so alt bleiben, meine Eltern nie verlieren. Das geht nicht. Ich muss einfach los lassen, aber ist so schwer... schwäche anerkennen und zu lassen also? Puh... 9 Tage habe ich noch... ich hoffe ich stelle nichts dummes an.
Alina-Sophie
auch für deine lieben Worte, großes Dankschön. Ich möchte mir einfach kein Leben ohne ihn vorstellen. Niemals! Ich will bei ihm sein, was immer ihm auch im Leben passiert. Sowie ich mir wünsche das er bei mir ist, was auch immer mir passiert. Ich würde nur sehr gerne ziemlich schnell einen weg finden. Weder will ich ihm vor dem Altar stehen lassen, noch davor die Hochzeit absagen. Ich bin so paradox, erst dränge ich ihn, dann ist es soweit und jetzt will ich wegrennen.
Och du machst dir auch so doofe gedanken. Das ist so schei.. Wenn man mit diesem Quark den Partner belastet... Aber ich kann dich schon verstehen. Also ich bin da ehrlich gesagt auch nicht so locker. Klar kann er weibliche Freunde haben, aber sich mit denen alleine Treffen find ich nicht so gut. Schnell könnte da dann doch was anderes passieren. Entschuldige, ich will dir keine Angst machen. Aber ich finde soetwas schwierig. Aber natürlich sollte man es auch mit der Eifersucht nicht übertreiben. Das ist eine schmale Gradwanderung. Du machst dir da auch zu viele Gedanken. Das sagt mein Schatz auch immer, ich denke zu viel. Ich würde so gerne weniger denken, ka wie man das hinbekommt. Aber diese Angst kenne ich auch. Und dieses Gefühl die Beziehung schon betrauert zu haben. Das ist ganz komisch. Weil es dennoch weiter geht und es eben nicht zu ende ist, man immer noch die Chance hat sich zu berühren, küssen, mit einander zu reden, noch teil des anderen ist.
In unserer Beziehung habe ich einen Fehler gemacht, erkannte dann aber das ich nur ihn will. Erst als wir den Termin beim Pfarrer hatten, wurde mir bewusst wie egoistisch ich war, und was ich bereit war aufzugeben. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt. Hatte das Gefühl unsere Liebe beschmutzt und in den dreck geworfen zu haben. Das ließ mich nicht los, dann wollte ich ehrlich sein, Beichten. Davor bin ich tausend tode gestorben. Er verzieh mir, einfach so. Ganz großherzig. Aber selbst danach lief ich noch mit großen Schuldgefühlen rum. Konnte oder kann es mir noch nicht verzeihen. Dann nach einem weiteren Gespäch ging mir besser "Jeder macht mal einen Fehler" sagte er und daran halte ich mich fest. Doch jetzt diese Angst gedanken, will ich jetzt wirklich heiraten? Verletzte ich ihn nicht? Will ich ihn noch? Kann ich ja sagen ohne es zu bereuen?
In einigen Worten finde ich mich bei dir so wieder. Wir machen gerade ein Gefühlschaos sondergleichen durch. Wir trauen uns irgendwie nicht mehr selber. Stellen uns und unsere Motive in Frage, glauben unseren Gefühlen und wünschen nicht mehr. Das was gut und sicher war ist heute wohlmöglich schlecht und unsicher. Ich habe mich sehr gefreut so ein Forum zu finden, weil mich keiner richtig versteht und ich meinem Liebsten nicht zu sehr belasten will. Er hat schon genug durchgemacht. Aber eigentlich sollten wir ehrlich sein, uns trauen unsere verletzt Seite zu zeigen. Wir haben uns das schlimmste ausgemalt und es ist nicht eingetroffen, ich denke damit können wir nicht umgehen, wir glauben es vielleicht nicht, dass zu verdienen. Könnte es das sein? Mangelndes Selbstwertgefühl?