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@Pauli123
Es is ja auch total normal mit der Zeit das es nich jeden morgen super toll is wenn man neben seinem Partner aufwacht oder? Mach dir da nich so den Kopf, allein das dich der Gedanke so beunruhigt is ja nich normal. Und wenn du schlecht geschlafen hast auch verständlich irgendwie

Auf das Thema antworten


  13.01.2018 10:38  
Brina84 hat geschrieben:
Ich seit zwei Jahren und es fühlt sich an wie eine Never Ending Story.
Gebt euch Zeit. Vieeel Zeit !
Meine Therapeutin meinte einmal ( ziemlich zu Anfang )
Betroffene die zwang haben, rät sie immer : schauen sie, das sie ihre Krankheit kennen.
Ungefähr so gut wie ihr Partner.
Lesen sie Bücher über Zwänge , melden sie sich in Foren an , wo es um Zwänge geht.
Je besser sie die Krankheit kennen, desto besser können sie mit ihr umgehen.

Ich kann euch nur raten ( gerade denen, die noch am Anfang sind )
Belest euch soviel es geht über dieses Thema.
Harte Arbeit an euch selbst, bringt euch weiter.
Disziplin und biss ist gefragt.


Ich glaube ich hatte in meinem Leben noch nie so viel disziplin wie bei dieser Krankheit.
Und seht her .. ich habe es auch schon zwei Jahre und bin sowas von noch nicht fertig damit !
Viele Tage habe ich noch, da dreht mein Kopf durch .. da kommt die Angst und die Panik.
Depressive Phasen .. alles dabei !
Man fällt aber irgendwann nicht mehr ganz so tief wie am Anfang.
Ich hatte in den anfangsmonaten 24/7 Panik.
Schlitterte von der einen in die andere Panikattacke.
Lies mir starke Tropfen vom
Arzt verschreiben , damit ich nachts mal wieder schlafen kann.
Ich habe nichts mehr gegessen ! Mir war alles egal!
Ich dachte : wenn du morgen nicht mehr aufstehst , auch egal !
Mein Mann wollte mich einweisen , weil er nicht mehr zuschauen konnte wie ich mich selbst zugrunde richte.
Meine Mama weinte als sie mich nach wenigen Wochen als der Ausbruch war, gesehen hat!
Ich wiege schon nicht viel , aber ich nahm knappe 7 Kilo ab ! Innerhalb kurzer Zeit.
Ich glaube .. nein ich weiß ; das ich in meinem Leben psychisch noch nie so weit unten war.


Ich bin nach einer Woche freiwillig in die Klinik gegangen damals weil ich dachte ich tue mir was an. Ich hatte auch dauerhaft Angst und 24.7 Gedanken. War nicht mehr ich und nicht mehr fähig zu arbeiten, zu schlafen und zu essen... habe auch ziemlich viel abgenommen in den ersten drei Monaten. Als es mir dann etwas besser ging, fing das Frustessen an. Aber wenn es mir richtig schlecht geht, konnte ich nichts essen... Das ist halt echt bei vielen sehr ähnlich... aber schön das es uns heute nicht mehr soo schlecht geht!

Danke1xDanke


  13.01.2018 10:39  
antje23 hat geschrieben:

Spürst du auch noch sehr starke Gefühle

Welche starken Gefühle meinst Du? Angst etc? Ja die habe ich manchmal noch. Mal mehr mal weniger, aber ich würde behaupten nicht mehr so krass.

Danke1xDanke


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  13.01.2018 11:06  
Ich melde mich auch Mal wieder. Ich bin auch nur noch am zweifeln sobald ich irgendein negatives Gefühl habe interpretiere ich das ich liebe sie nicht oder will das nicht egal bei was. Oder wenn ich zb vergessen habe die Blumen aus der Folie zu nehmen die ich geschenkt bekommen habe dann kommt auf einmal schau du freust dich gar nicht über das Geschenk usw. Ist das alles als Zwang zu sehen oder eher Angststörung . Ich finde auch immer wieder was was doch zu einer anderen Diagnose passen könnte ich Zweifel nur noch egal um was



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  13.01.2018 12:53  
Liliane01 hat geschrieben:
Welche starken Gefühle meinst Du? Angst etc? Ja die habe ich manchmal noch. Mal mehr mal weniger, aber ich würde behaupten nicht mehr so krass.


Nein Liebe





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Schweiz
512

Status: Online online
  13.01.2018 12:55  
ich finde, wenn man liebe als eine spürbare Emotion im Körper deutet...wird man auf Dauer entäuscht. Zu Beginn einer Beziehung gehört das dazu, bei mir war es bestimmt 2 Jahre lang so, verlor aber Ihre Intensität, bis es zu 99.9% verschwunden ist. :-)

Danke1xDanke


  13.01.2018 13:25  
antje23 hat geschrieben:

Nein Liebe


Ich habe gestern doch schon was dazu gesagt. Erstens wie definierst du Liebe? Natürlich fühle ich mich wohl und liebe ihn ja, aber wenn du mich fragst, wie sich liebe anfühlt... Hmm dann passt die Beschreibung von Bilbo schon ganz gut von gestern...da ist alles dabei von bis. Aber liebe tue ich ihn ja.



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  13.01.2018 13:26  
Bilbo hat geschrieben:
ich finde, wenn man liebe als eine spürbare Emotion im Körper deutet...wird man auf Dauer entäuscht. Zu Beginn einer Beziehung gehört das dazu, bei mir war es bestimmt 2 Jahre lang so, verlor aber Ihre Intensität, bis es zu 99.9% verschwunden ist. :-)


Woher weißt du dann das es noch Liebe ist? Weil viele fühlen doch nach Jahren noch Liebe



  13.01.2018 13:27  
Bilbo hat geschrieben:
ich finde, wenn man liebe als eine spürbare Emotion im Körper deutet...wird man auf Dauer entäuscht. Zu Beginn einer Beziehung gehört das dazu, bei mir war es bestimmt 2 Jahre lang so, verlor aber Ihre Intensität, bis es zu 99.9% verschwunden ist. :-)


Du meinst gerade die Verliebtheit Bilbo, oder? Nur dass wir nicht aneinander vorbei reden :D
Bei der Verliebtheit würde ich dir zustimmen, die ist bei mir auch selten...eben in besonders schönen Momenten, aber da fühle ich mich trotzdem nicht verliebt, sondern rundum glücklich :)

Danke1xDanke


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  13.01.2018 13:28  
@Liliane01 vllt empfindet das jeder anders. Wenn es immer mit Angst verbunden ist, will ich lieber nicht lieben. Ich will ja auch leben und glücklich sein



  13.01.2018 13:28  
antje23 hat geschrieben:

Woher weißt du dann das es noch Liebe ist? Weil viele fühlen doch nach Jahren noch Liebe

Antje nochmal, wie definierst du das Gefühl von Liebe, nicht Verliebtheit, sondern Liebe





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21
Schweiz
512

Status: Online online
  13.01.2018 13:31  
ja hier wird meistens drumherum geredet, ist auch ein schwieriges Thema. Ich will einfach diejenigen davor bewahren, Verliebtheit mit Liebe zu verwechseln.

Ich hab aufgehört Liebe zu definieren, für was auch? Mal ist es so, mal so oder mal so. Ich kann diese Antwort nicht beantworten, warum sollte ich darüber nachdenken. BTW niemand kann diese Frage was Liebe ist endgültig klären. Warum sich etwas aufbürden wo sich schon die grössten Denker die Zähne ausgebissen haben. ich will mich einfach wohlfühlen, lachen und leben.

Danke1xDanke


  13.01.2018 13:33  
antje23 hat geschrieben:
@Liliane01 vllt empfindet das jeder anders. Wenn es immer mit Angst verbunden ist, will ich lieber nicht lieben. Ich will ja auch leben und glücklich sein


Ok nochmal anders versucht. Meine Eltern sind seit 40 Jahren verheiratet. Es gab Phasen da haben die sich nicht geliebt, sondern die Ehe bestand aus Streit, Vorwürfen, Missachtung etc. Das weiß ich so genau weil ich es mitbekommen habe. Es gab Phasen da waren sie glücklich und das wechselt Tag für Tag... Das gehört dazu. Wenn du denkst du kannst eine langjährige Beziehung führen und immer nur positive Gefühle gegenüber deinem Partner hast, dann tut mir leid,ist das mehr als kindisch. Liebe ist auch immer wieder eine Entscheidung für den jeweiligen Partner. Meine Mutter hat mehr als ein mal an Scheidung gedacht und sie ist trotzdem geblieben,weil sie das was sie sich zusammen aufgebaut haben nicht wegschmeißen wollte... und nun sind wir Kinder aus dem Haus etc. Und sie streiten immernoch und gleichzeitig sind sie richtig süß miteinander. Es ist ein Auf und ab das ist normal! Nur können wir mit diesen Ängsten nicht damit umgehen und haben Angst davor sovald sich gefühlstechnisch etwas ändert.

Danke3xDanke


  13.01.2018 13:34  
Bilbo hat geschrieben:
ja hier wird meistens drumherum geredet, ist auch ein schwieriges Thema. Ich will einfach diejenigen davor bewahren, Verliebtheit mit Liebe zu verwechseln.

Ich hab aufgehört Liebe zu definieren, für was auch? Mal ist es so, mal so oder mal so. Ich kann diese Antwort nicht beantworten, warum sollte ich darüber nachdenken. BTW niemand kann diese Frage was Liebe ist endgültig klären. Warum sich etwas aufbürden wo sich schon die grössten Denker die Zähne ausgebissen haben. ich will mich einfach wohlfühlen, lachen und leben.


Geht mir genauso! :) andere denken eben auch gar nicht so darüber nach und das ist der Unterschied und deshalb werden die immer sagen, ich liebe ihn so sehr, ich bin so verliebt blabla...weil sie nicht drüber nachdenken, hatte mal ein sehr interessantes Gespräch dazu mit einer Freundin, die mir im Nachhinein in allen Punkten recht gab :D

Danke1xDanke


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  13.01.2018 14:09  
Kann mich mal bitte jemand motivieren.
Ich zoff mich nur mit meinem Freund weil mich das so ärgert das wir nix voneinander haben. Dann kommt mein Kopf und fragt oder sagt siehst du es is es doch kaum wert sich das anzutun und dann seht ihr euch nur kurz und dann musst du wieder leiden. Aber die Sache is doch bald vorbei und dann weiss ich das alles wieder okay ist und deshalb Versuch ich Grad ständig mich zu motivieren durchzuhalten aber mein Kopf lässt mich echt nich in Ruhe



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  13.01.2018 17:45  
Liliane01 hat geschrieben:
Antje nochmal, wie definierst du das Gefühl von Liebe, nicht Verliebtheit, sondern Liebe


Liebe ist für mich das Gefühl angekommen zu sein, sich geborgen zu fühlen und zu wissen man gehört zusammen und kann sich auf den anderen meistens verlassen. Liebe ist für mich auch mit Ehrlichkeit verbunden. Aber nicht mit ständigem Unwohlsein, Angst, Depressionen, ständigen Überprüfungen. Ich will mich nicht immer fragen müssen ob ich ihn noch liebe. Es gibt ja noch soviel mehr im Leben was Schwierigkeiten bereiten kann und wofür man Kraft braucht. Probleme mit den Kindern, finanzielle Probleme, berufliche Probleme oder Depressionen, mit denen ich ja auch noch zu kämpfen habe

Das man sich auch mal streitet, ist für mich völlig normal. Ich bin auch nicht kindisch. Ich habe richtige Liebe einfach noch nie dauerhaft erfahren dürfen. Also immer nur ganz kurz. Und man sich auch mal nervt, aber ich will doch dann nicht ständig denken, oh mein Gott ich liebe ihn nicht mehr. Ich weiß dass man nicht Jahrelang jeden Tag sein Partner sonst wie liebt. Aber ich will nicht ständig mich unwohl fühlen oder Angst haben oder Depressionen dadurch bekommen



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  13.01.2018 19:01  
Hi mir geht's heut eigentlich ganz gut aber der Gedanke bzw. Gefühl ist trotzdem die ganze Zeit irgendwie im Hintergrund da und drängt sich immer nach vorne. Ist das normal? Wie ist es denn bei euch gibt es Tage wo es garnicht da ist oder ist es immer in irgendeiner Art und Weise da. Bei mir gibt es die Tage ohne nämlich bis jetzt garnicht.



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  13.01.2018 19:28  
@antje23
Wer will das schon?
Wer will schon krank sein? Wer will schon zwangsgedanken haben? Wer will schon arm sein? Wer will schon unglücklich sein? Wahrscheinlich niemand. Die Sache ist eher was du selbst daraus machst. So wie du das schreibst klingt es fast als ob die Liebe daran schuld wäre das du solche Gedanken hast oder die Beziehung. Leider kann da niemand was dafür ausser du selbst und noch nich mal wirklich du selbst sondern dein Gehirn.aber das Gehirn lässt sich wunderbar umprogrammieren bzw durch Arbeit an sich selbst wirst du merken das es besser wird und wenn du dran bleibst dann wird die Lebensqualität steigen. Ich hab durch die Erkrankung schon so viel über mich gelernt und ich hab auch Depressionen. Ich finde man sollte auch dankbar sein einen Partner zu haben der einen ja auch unterstützt wenn es einem richtig schlecht geht und für dich da ist. Und es wird sich auch in jeder Beziehung wiederholen. Und grade wenn du Depressionen hast dann grübelst du halt über andere Themen wie Freunde oder Kinder oder Beruf und schränkt auch deine Lebensqualität ein aber das kommt von deinem Kopf und nich von den äußeren Faktoren.

Danke4xDanke


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  13.01.2018 19:39  
@antje23
Die ganzen wundervollen Faktoren die für dich liebe sind kannst du erfahren und wenn du gerade erst einen Partner gefunden hast, der viel gibt dann hast du auch schon so viel gewonnen und du hast die Chance etwas daraus zu machen und irgendwann wirst du denken vielleicht in ein paar Wochen schon ach wie doof war ich es gibt doch keinen Grund sich zu beschweren. Ich weiss es is super ätzend mit Depressionen aber mach weiter. Vor einem Jahr konnte ich nicht mal mehr in die Uni gehen aus Angst nicht mehr zu lieben und hab dadurch ein Semester verloren und momentan steh ich vor dem gleichen Problem und wenn ich diesmal die Klausuren nich schaffe dann hab ich 3 Jahre umsonst studiert. Da kann aber mein Partner nix dafür auch wenn mein Kopf gern sich daran aufhängt und ich natürlich in gewisser Weise auch Angst hab was passiert wenn ich wirklich durchfalle aber es ist meine Erkrankung und mein Partner ist nicht die Ursache sondern höchstens der Auslöser



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  13.01.2018 21:47  
Sagt mal wie ist es bei euch wenn ihr was getrunken habt? Ist dann der Gedanke bzw. Gefühl weg? Mache mir gerad echt Sorgen weil das mir egal Gefühl und nicht lieben Gefühl überwiegt.
Bitte teilt mir eure Erfahrungen mit.


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