@Flame @zitrone86
Ich mache manchmal Meditation als Unterstützung und es hilft mir sehr! Eventuell muss man dazu erstmal allgemein wieder etwas besser auf den Beinen sein. Aber man kann ja für sich entscheiden, wie viel einem gut tut. Etwas eingeschränkt (weil ich nicht so viel mit Esoterik anfangen kann

) finde ich auch dieses Hörbuch hier gut. Es enthält Anregungen zur Meditation.
Ich habe das Ganze auch hinter mir, falle ebenfalls noch zurück, aber nicht mehr so tief. Und man kann es ja vor anderen nicht so in Worte fassen, die denken ja, man übertreibt. Und es fühlt sich manchmal schon an wie ein riesiges Ungeheuer, das man nur sehr langsam bewegen kann. Denn auch in guten Phasen sind diese Erfahrungen / Verluste etc. noch teil von einem. Und selbst wenn es einem gut geht, fühlt es sich manchmal noch an wie schwarz oder weiß. Die Psyche schafft es echt, alles, was einen in diesem Leben hält, mal kurz auszuschalten und einen niederzuwerfen. Ich hatte lange Zeit die pure Panik vor diesen Momenten. Aber aushalten und reinspüren (also vielleicht auch Meditation) ist bestimmt ein guter Weg.
Aber was ich sehr wichtig finde und auch aus dem Beitrag anklingen höre: Die Angst, durch In-Sich-Spüren auf schlimmere Sachen zu treffen und dann worst case Szenarios zu erleben, ist präsent. Und das macht logischerweise Angst, da die Seele so sensibel ist. Ich glaube, ein großer Schritt in der Sache ist, sich wieder als aktiv handelnden Menschen zu verstehen. Einfach jeden Tag einen Schritt mehr wieder Herr*in über das eigene Leben werden.
Viele haben hier vor Dingen Angst, über die der "normale Mensche" sagen würde, dass es nicht beeinflussbar ist oder dass das, was schlimmstenfalls eintreten kann, schlimm, aber nicht unfassbar schlimm ist. Es ist klar, dass wir rational immer wieder erkennen, dass unser Kopf uns da einen Streich spielt oder in uns etwas losgetreten wird, was nicht im Verhältnis zur Realität steht. Das Schlimme dabei war aber eben das Gefühl, mich nicht mehr auf mich selbst verlassen zu können, ohnmächtig zusehen zu müssen, was da passiert und jeden möglichen Ausgang furchtbar schmerzhaft zu finden.
Mit der Problematik will der Kopf/Körper einem sicherlich sagen: Schau mal genauer hin. Da ist etwas nicht ok, nicht gelöst. Aber logischerweise sind das viele Entwicklungsschritte, das zu verstehen und sich liebevoll damit anzunehmen, so dass als willkommener Nebeneffekt die Symptome verschwinden. Aber nur dadurch hat man die Chance, wirklich an der Ursache zu arbeiten. Vielen Menschen bleibt das verwehrt, weil sie nicht in diese Tiefe kommen (müssen). Wir schaffen das
