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201711.08




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Hallo :)
Ich lese schon seit ca. Einer Woche immer und immer Beiträge. Leider die, die mittlerweile schon sehr alt sind. Trotzdem habe ich mich nun mal dazu entschlossen mich hier anzumelden und Rat und Hilfe zu bekommen.

Meine "Geschichte :
Ich habe seit drei Jahren eine perfekte Beziehung. Wir führten bis vor 8 Monaten ein fernbeziehung. Dann bin ich zu ihm gezogen - mit meinem 4 jährigen Sohn.
Es war bis vor 4 Wochen alles toll. Ich könnte mir auch jetzt keinen besseren Partner vorstellen.

Meine beste Freundin hatte vor 2 Monaten einen sehr schlimmen Unfall und ich hatte tierische Angst um sie.
Meine Freund × Sohn sind dann vor 4 Wochen in einen Kurzurlaub gefahren. Es war alles gut - bis ich einen abend ins Bett gegangen bin und fürchterliche Gedanken hatte. " er langweilt sich mit uns " ich liebe ihn nicht mehr .. usw. Das schlimme - seit dem hänge ich körperlich total durch. Es gibt Tage an denen hab ich morgens das Gefühl ich muss brechen. Ich kann nicht richtih essen und alles ist so anstrengend. Ich bin nicht mehr die , die ich war. Von jetzt auf gleich. Dann gibt es zwischendurch wieder vereinzelt gute tage..Aber immer mit diesem Gedanken / Gefühl. - du musst dich trennen ,du willst das doch nicht. In ganz schlimmen Momenten stelle ich mir vor, wie ich mir was antue oder ihm etwas passiert. DaMit ich "raus komme". ( das ist so krank ).
Wenn ich am Tag an ihn denke, freue ich mich auf ihn. Ich vermisse ihn und bin mir sicher ,dass es keinen anderen Mann gibt den ich will.
Was mich nur so erschreckt : wir wachen auf - er fasst mich an und mir so komisch. Ich kann das nicht genießen. Mein Brustkorb schnürt sich zu. Es macht mich so traurig, weil ich ihm einfach wieder nah sein will und es genießen möchte.

Vor einiger Zeit hatte ich diese gedanken mit meinem Kind. Ich habe mich richtig reingesteigert, dass ihm etwas passieren wird und er stirbt.

Kann mir einer helfen? Was ist nur los mit mir?
Ich habe dso viel hier gelesen. Aber meistens konnten die betroffenen die Nähe noch richtig genießen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend :)

Auf das Thema antworten


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  12.08.2017 00:12  
Willkommen im Forum! Nur ganz kurz: ich kenne hier viele und mich eingeschlossen, da war über Monate nichts schönes an der Nähe! Leider... entweder Angst davor oder sogar ekel oder einfach gar nichts...

Danke1xDanke


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  12.08.2017 10:37  
Strawberry hat geschrieben:

OK dann läuft bei mir was nicht richtig!
Ich hatte in diesen 2 Jahren durchaus gute Phasen und habe Fortschritte gemacht.
Seit 2 Wochen ein herber Rückschlag, mit dem ich derzeit NICHT umgehen kann.
Und darum um Denkanstöße gebeten.
Aber ok ...


Ich sehe das ein bisschen anders, ich finde ein Rückfall ist leider normal, auch ich hatte das leider schon das ein oder andere mal und manchmal fühlt es sich dann so an als wäre es noch nie so schlimm gewesen. Das stimmt aber nicht, wenn.es einem schon besser ging fühlt es sich bloß so an. Ich finde es nicht richtig zu sagen, dass bei dir etwas falsch läuft. Du hast einen blöden Rückfall und das vergeht wieder. Versuch dich nicht in den.Gedanken zu verlieren. Halte dir vor Augen, dass du den ZG schon zwei Jahre nicht nachgegeben hast und ärgere dich nicht darüber, dass du dich jetzt grad so fühlst. Es wird wieder besser!

Danke3xDanke


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  12.08.2017 10:58  
@Strawberry ich meinte das gar nicht böse, sondern es tut mir eher leid für dich! Und ich denke dass Du nicht so leiden müsstest. Es gibt ja Möglichkeiten mit Therapie und Medikation. Es wirkt auch ein bisschen so, als hättest Du bestimmte Dinge nicht verinnerlicht, z.B. wie man Abstand von Gedanken gewinnt und da wundere ich mich.



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  12.08.2017 11:12  
Annelin hat geschrieben:
Willkommen im Forum! Nur ganz kurz: ich kenne hier viele und mich eingeschlossen, da war über Monate nichts schönes an der Nähe! Leider... entweder Angst davor oder sogar ekel oder einfach gar nichts...


Dankeschön :)
Und was genau macht ihr dagegen? Da ihr das ganze anscheinend schon länger durchmacht, würde ich mich wirklich freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps / Erfahrungen geben könntet!



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  13.08.2017 08:18  
Stardust25 hat geschrieben:
@Strawberry ich meinte das gar nicht böse, sondern es tut mir eher leid für dich! Und ich denke dass Du nicht so leiden müsstest. Es gibt ja Möglichkeiten mit Therapie und Medikation. Es wirkt auch ein bisschen so, als hättest Du bestimmte Dinge nicht verinnerlicht, z.B. wie man Abstand von Gedanken gewinnt und da wundere ich mich.


Tut mir leid, habe etwas überreagiert. Bin derzeit nicht ich selbst.
Medikamente habe ich wieder erhöht, dauert wohl noch ein wenig bis sich die Wirkung zeigt.
Auf einen Therapieplatz warte ich im Moment noch, ich hoffe es dauert nicht mehr zu lange.
Und du hast Recht: ich habe es nicht ganz verinnerlicht, die Gedanken seit 2-3 Wochen hauen mich total aus den Socken. Es sind Gedanken die ich noch nie hatte, die machen mir denke ich deshalb umso mehr Angst. Stecke auch mittlerweile wieder in einer Depression, das merke ich ganz deutlich.
Morgens ist es ganz schlimm, wie immer eigentlich ... erster Gedanke: Ich WILL einfach nicht mehr. Und dieser Gedanke bzw dieses Gefühl macht mir richtige Panik. Hab ich meinen Willen tagsächlich verloren? Will ich die Beziehung wirklich nicht mehr? Oder ist das auch "nur" ein neuer Gedanke?
Ich habe eigentlich keinen einzigen Grund nicht mehr zu wollen, ich habe eine schöne Beziehung, mein Partner ist toll, hilft mir sehr momentan. Und ich will einfach nur weg?
Die Welt steht Kopf für mich momentan ...
Fühlt es sich so an wenn man sich trennen will? Würde man psychisch so leiden? Ich weiß es nicht :-(



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  13.08.2017 12:11  
@Strawberry kein Problem, ich hab vll auch ein bisschen konfrontativ geschrieben. Ich hätte das keine 2 Jahre ausgehalten! Mir hat es sehr geholfen zu verstehen, dass jeder Mensch komische Gedanken hat, auch gegenüber seinem Partner! Die positiven bleiben bei jemand mit ROCD aber nicht hängen, sondern nur die negativen. Das sind aber trotzdem nur Wörter im Kopf. Die kann man nicht beeinflussen. Beeinflussen kann man nur das Verhalten. Und zu dem "wollen": ich finde es völlig normal, dass man nach 2 Jahren Leiden was ja nun mal mit der Beziehung verknüpft ist, mal auf den Gedanken kommt das alles nicht mehr zu wollen! Das ist ja eine unvorstellbare Qual, die du da aushälst, da wäre es ja um einiges einfacher, die Beziehung zu beenden. Wissen musst du folgendes: muss der Mensch Angst aushalten, dann gibt es dafür in unserem Hirn 2 Programme: Flucht oder Kampf. So sind wir programmiert. Du bist im Fluchtmodus. Glaub mir, ich hab auch immer nur gedacht dass ich mich einfach nicht trennen KANN. Aber auch jmd mit Trennungswunsch und Angst empfindet das anders als jmd mit ROCD. Das hatte ich nämlich in meiner vorherigen Beziehung und da war ich nicht annähernd so drauf wie im ROCD Schub.
Im Sinne der Exposition müsste ich Dir jetzt sagen, dass es sein kann, dass du die Beziehung wirklich nicht mehr willst. Genau so kann es sein, dass Du sie willst. Diese Unsicherheit musst Du aushalten lernen. Es wird darauf nie eine endgültige Antwort geben. Ein Zwangshirn wird jede Antwort immer früher oder später anzweifeln.
Ich empfehle dir eine Therapie zu machen in der mit Exposition gearbeitet wird. Das ist schmerzhaft, hilft aber ungemein. So dass man hinterher symptomfrei leben kann. Solche Gedanken werden nämlich nie weg gehen. Intrusive Gedanken hat jeder Mensch. Den Unterschied macht die Reaktion aus und an der muss man arbeiten. Ich drück dich.

Danke1xDanke


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  13.08.2017 16:26  
Hy zusammen,

ich habe die letzten Wochen mal nur gelesen und nichts geschrieben.
Ich bin beeindruckt wie gut ihr eure Gedanken schon sortieren könnt.
Davon bin ich noch sehr weit entfernt- aber momentan total am Tiefpunkt. Weiß überhaupt nicht mehr was ich machen soll. :(
Es fühlt sich so real an & würde am liebsten weglaufen vor all dem.
Ich versuche die Gedanken alle mit mir selbst auszumachen und nach außen so normal wie möglich zu wirken. Aber ich glaube, dass mich das innerlich zerreißt.
Ich habe einfach kein Lust mehr auf iwann- selbst eine Antwort in WhatsApp zu schreiben ist mir teilweise zu viel :(

Die Gedanken kenne ich aus der alten Beziehung- aber jetzt ist das alles viel extremer und erdrückender. Sitze in einem Karussell der Gedanken. Wenn ich schlafe und aufwache ist meine erster Gedanke: Du liebst ihn nicht mehr. Meine Brust tut einfach weh. Gestern war ich mal kurz mit einer Freundin unterwegs- da konnte ich mal kurz von den Gedanken Abkommen- danach ging es aber wieder los.

Ich möchte hier keinen runterziehen, ich hoffe einfach nur- dass mir einer von euch Tipp oder ähnliches sagen kann.
Ich fühle mich so unendlich schlecht wegen den Gedanken.



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  16.08.2017 22:17  
@Viola_91
Kram mal ein bisschen im Forum rum, da wirst du eine Menge Einträge mit Vorschlägen finden!
Ich hab auch ein paar Mal Listen mit Ideen geschrieben, aber auch viele andere! Zum Beispiel @liliane01, @bilbo, @murmel, @mondscheintarif, @brina84, @blumen, @frani, @rosenroth.... Und viele viele andere... Da findest du bestimmt was. Das schwierige ist ja immer, es dann auch umzusetzen und wirklich zu tun... hoffe es geht dir sonst auch so schon etwas besser!

Danke1xDanke


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  17.08.2017 17:22  
Mein letzter Beitrag liegt eine ganze Weile zurück. Die letzte Beziehung die mit Bindungsangst begann, ist im Frühjahr diesen Jahres in die Brüche gegangen. Es kam mit Der Zeit zum Vorschein das er auch ein Bindungsphobiker ist, aber noch viel schlimmer als ich. Er wollte mich kaum noch sehen, er bräuchte Zeit für sich obwohl wir uns nur alle paar Wochen sahen. Er konnte die ganze Zeit nie ein Wiedersehen mal fest machen. Hielt sich immer alles offen. Und sagte wahnsinnig viele Treffen ab.
Ich hielt das irgendwann nicht mehr aus, diese schei. Sehnsucht. Wäre daran fast zerbrochen. Ich habe soviel geweint. Danach war es immer noch ein Hin und Her. Ich kam nicht so richtig von ihm los. Und dann habe ich verzweifelt begonnen ne neue Partnerschaft zu finden. Ich habe viele Männer gedatet. War auch mal kurz verknallt aber die wollten dann doch nicht. Jedenfalls ging das bis vorigen Sonntag so. Da meldete sich ein sehr guter alter Freund wieder (Er ist ein Freund meines Ex- der Vater meiner Kinder, wir haben uns immer super verstanden, konnte mit ihm besser reden als mit meinem Ex Freund, wir waren uns viel ähnlicher und er war sehr gut zu mir immer). Er gestand mir, dass da immer mehr war bei ihm. Bin seid 6 Jahren von meinem Ex getrennt. Jedenfalls haben wir viel geschrieben und uns getroffen und es war wahnsinnig schön und anders, da war soviel mehr. Ich habe mich so wohl gefühlt. So geborgen. Wir hatten so viel zu Reden. Es kam zum Kuss und es war wahnsinnig schön und sobald ich wieder weg bin-zack innere Unruhe. Gedanken: kann das wirklich was werden, gefällt er mir optisch gut genug. Und dabei denke ich das er der beste Mann für mich wäre. Wir kennen uns seid 15 Jahren. Hatten uns leider etwas aus den Augen verloren, aber es war als wäre zwischen den Treffen kaum Zeit verstrichen, alles so vertraut. Und nun ist diese Angst und Panik wieder da. Und jetzt ahne ich auch warum ich mein letzten Freund so sehr lieben konnte- weil er mich immer auf Distanz hielt und ich dachte ich hätte die Bindungsangst überwunden :heul:
Und ich muss dazu sagen ich denk ich bin dabei mich zu verlieben und schwärme immer von ihm. Was stimmt nicht mit mir? Warum kann ich was Gutes nicht mal genießen?

nun sind wir seid vorgestern zusammen und trotzdem habe ich Unruhe in mir. Und das am Anfang schon. Ich verstehe es nicht. Das Zusammenkommen ging komischerweise schnell und jetzt habe ich wieder Angst

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