Zitat von Carabesa:Bist du zufrieden in deiner Beziehung? Fehlt dir was an deinem Freund? Macht er dich durch irgendwas unglücklich? NEIN? Ja, dann bist du generell depressiv und in deiner negativen Denkweise und deinem Grübelzwang gefangen.
Das halte ich für Quatsch Ich habe Einbrüche von nicht einmal einem Tag (mir gehts heute auch wieder super), in denen das Monster kurz wieder vorbeischaut, aber genau so plötzlich wie es kommt, verschwindet es auch wieder.
Zitat: Ich will dich jetzt auch nicht zusammenstutzen, aber du sagst selbst, dass du schon seit einem Jahr das ganze hast. Willst du damit ewig fortfahren? Was hindert dich daran was mit Freunden zu tun und dir nen Ausgleich zu suchen und das regelmäßig? Lass mal raten: Angst ohne ihn Spaß zu haben, es nicht genießen zu können weil du ständig grübeln musst und nur zu dem Ergebnis kommst: Ich liebe ihn, was ist los mit mir? Wieso kann ich nicht glücklich sein? Ich vermisse nichts." Wenn du denkst, dass das normal ist, dann ja, dann ist das halt so.
Ich leide seit über einem Jahr an diesen Gedanken, bzw sagen wir es so: die Gedanken suchten mich zum 1. Mal vor gut 1 1/2 Jahren heim. Denn: ich unternehme täglich etwas mit Freunden, habe mir Sport gesucht, habe mich um einen Nebenjob neben meinem Studium beworben. Ich kann sehr wohl ohne ihn genießen, ich freue mich auch auf meine eigene Zeit, wenn wir uns wieder lange gesehen haben. So. Und das habe ich alles ohne Medikamente geschafft. Ich war ca 5 Monate depressiv, aber habe mich mit meiner Willenskraft und Therapiestunden da wieder rausgeholt. Indem ich eben etwas unternommen habe (gegen meinen Willen!). Ich sag's mal so:
Das Medikament macht, dass es einem besser geht, woraufhin man wieder unternimmt. Ich bin den anderen Weg gegangen: Ich habe etwas unternommen, damit es mir besser geht.
Ich will hier auch nicht Anti-Antidepressiva sein, das sollte so nicht rüber kommen, denn dein Beitrag liest sich so, als würdest du dich von mir persönlich angegriffen fühlen und als würdest du versuchen, mir deine einzige richtige Denkweise zu vermitteln.
Ich fahre jetzt heute mit meinen Freundinnen zu einer Freundin in ihre Stadt grillen, Morgen fahren wir dann alle direkt nach Hamburg feiern. Es ist schön, dass ich mich darauf freuen kann und auch schön, dass ich weiß, dass ich es vermissen werde, meinen Freund zu hören.
Mir geht's wieder super. Ich habe mich mit meinem Ex mehr auseinandergesetzt. Ich bin nicht mehr vor ihm geflüchtet, sondern habe mir bewusst Fotos angesehen und Texte gelesen. Ich will Schmerz nicht vermeiden, ich möchte mich ihm stellen, damit er an Bedeutung verliert. Klappt bei mir zumindest super.
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!