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Verry
Gast

Das Jobcenter sieht mich aufgrund meiner Sozialphobie momentan als nicht vermittelbar an ( ich sehe das auch so).
Ich soll mich jetzt solange krankschreiben lassen bis es mir wieder besser geht und mich auf meine Therapie konzentrieren.
Jetzt frage ich mich gerade ob der Hausarzt mich monatelang krankschreiben kann?
Ob eine langfristige Krankschreibung möglich ist?
Hat jemand Erfahrung damit?

20.12.2024 #1


118 Antworten ↓
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Disturbed
Gast

Zitat von Verry:
Können denn die Mitarbeiter in der Klinik das SGB auswendig? Haben sie Kontakte zu Betrieben? Und wieso sollte der Therapeut das Denken für mich übrenehmen?

Du hattest ja bevor Du es geändert hast, gefragt „geht es auch weniger provokant?“ Dazu stelle ich die Frage, „spielt das eine Rolle?“ Du hast in deinen Threads so viele wohlwollende Antworten, Tipps und Anmerkungen bekommen und das einzige was Du gemacht hast, ist Diese zu relativieren. Das ist völlig okay, wenn es das für Dich ist, nur bliebe halt die Frage, was willst Du denn hören, dass andere Dir schreiben sollen?

Ob ein Mitarbeiter des sozialen Dienstes in einer Klinik das SGB auswendig kann, könntest Du diesen Fragen, wenn Du ihn in Anspruch nehmen würdest. Ich denke, er würde nein sagen, obgleich er sicherlich mehr darüber im Thema ist, als ein Therapeut.

Auch könnte er wohl keine passende Arbeitsstelle für Dich aus dem Ärmel schütteln, eventuell aber gut vernetzt sein und Dir Stellen nennen, an die Du Dich wenden könntest, falls Du willst. Aber natürlich kann das ein entsprechend vernetzter Therapeut unter Umständen auch.

Bezüglich dessen, dass ein Therapeut das Denken für mich übernehmen sollte, wäre das doch eine gute Sache, denn ich bräuchte es dann nicht selbst tun und das spart ja Arbeit und Zeit, die ich anders verwenden kann. Wenn er also sagt, Klinik hält er für keine gute Idee, muss ich mir ja nicht Gedanken machen, ob das tatsächlich so ist, sondern nur darauf verlassen, dass er recht hat.

Eigentlich ist ja der Vorschlag eine Klinik zu besuchen offensichtlich für Dich vom Tisch, wozu also darüber noch Gedanken verschwenden. Bliebe noch der Umgang mit dem JC, aber dazu müsste man halt wissen, was das Ziel ist, denn es wurde ja schon vieles angesprochen, das dann relativiert wurde, nicht nur in diesem Thread. Daher wirds eben schwierig, zweckmäßige Handlungsempfehlungen zu geben, wie Du mit dem JC im Bezug auf eine konkrete Situation umgehen könntest.

29.09.2023 14:10 • x 2 #60


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Umgang mit Jobcenter

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D

Disturbed
Gast

Zitat von Verry:
Ich habe rausgefunden, dass mir die ambulante Gesprächstherapie am besten hilft. Mit Basteln und Kunsttherapie kann ich eh nichts anfangen. Ob Arbeit oder Umgang mit Behörden einfacher ist kommt auf den Arbeitsplatz an. Und darauf ob und in welcher Form Kontakt zu anderen Menschen besteht. Wie die Erwartungen sind. ...

Wenn Du nicht erkennen kannst, das ein Klinik Aufenthalt mehr ist oder zumindest sein kann, als Basteln oder Kunsttherapie, warst Du vielleicht entweder bisher nicht in einer guten, oder noch nie in einer Klinik. Denn da könntest all die Dinge in Angriff nehmen, Die Du hier in Deinen Threads schon angesprochen hast und die Dir Schwierigkeiten bereiten. Allerdings bekommst Du auch in einer Klinik nichts auf dem Silbertablett geliefert, sondern muss schon selbst mitwirken.

Smalltalk, Tipps im Umgang mit dem JC, Ideen für Deine berufliche Zukunft und all die Werkzeuge, die vielleicht helfen können, bei was auch immer, kannst Du in einer Klinik erfahren und Dich auch darin ausprobieren. Dazu musst Du nur eines, es wollen.

Wenn es aber beispielsweise nur darum geht, wie man nicht arbeiten muss und trotzdem versorgt wird, ist das ja ein anderes Thema. Da könnte ich und sicher viele andere, Tipps geben, was dahingehend zu tun wäre, damit es klappt und einen die Institutionen in ruhe lassen. Man muss es dann aber auch tun und sich klar sein, dass es auf eine restliches Leben auf Bürgergeld Niveau rausläuft und wenn einem das genügt, dann ist es ja auch gut so und völlig okay, ungeachtet was andere denken, wenn man selbst zufrieden ist.

29.09.2023 12:47 • x 2 #55


Zum Beitrag im Thema ↓


Islandfan
Wieso eröffnest du einen neuen Thread? Ja, meine Hausärztin hat mich mal ein Jahr lang wegen der Psyche krank geschrieben, immer mit 4 wochenlangen AUs. Allerdings ging ich parallel zur Psychiaterin und zur Therapie, so dass die Krankenkasse sah,dass man alles, was sinnvoll bis zur Genesung ist, auch in Anspruch nimmt.

#2


V
Zitat von Islandfan:
Wieso eröffnest du einen neuen Thread? Ja, meine Hausärztin hat mich mal ein Jahr lang wegen der Psyche krank geschrieben, immer mit 4 wochenlangen AUs. Allerdings ging ich parallel zur Psychiaterin und zur Therapie, so dass die Krankenkasse sah,dass man alles, was sinnvoll bis zur Genesung ist, auch in Anspruch nimmt.

Weil die anderen Threads nicht mehr aktuell sind.

#3


Lukia
Ja kann er, aber macht halt nicht jeder.

#4


Schlaflose
Zitat von Verry:
Weil die anderen Threads nicht mehr aktuell sind.

Wieso das? Wir haben doch noch gestern erst in dem einem Thread zum Thema Krankschreibung und Arbeitsamt geschrieben.

x 2 #5


Schlaflose
Zitat von Verry:
Jetzt frage ich mich gerade ob der Hausarzt mich monatelang krankschreiben kann?
Ob eine langfristige Krankschreibung möglich ist?
Hat jemand Erfahrung damit?

Das hatte ich dir doch schon alles geschrieben. Geh einfach zu deinem Hausarzt hin und sage ihm, dass das Jobcenter eine Krankschreibung haben will. Dein Hausarzt kennt ja wohl deine Geschichte und weiß, dass du in Therapie bist. Warum sollte er dich nicht krankschreiben?

#6


V
Habe jetzt erst mal eine Krankschreibung für 4 Wochen bekommen.
Der Arzt wusste auch nicht so wirklich wie er damit umgehen soll.

#7


V
Monatelang wird mich der Arzt nicht krank schreiben.
Welche Möglichkeiten habe ich denn noch?
Ich bekomme auch keine Hilfe vom Jobcenter.
Nur immer Sinnlosmaßnahmen und Druck.

#8


Löwenzähnchen
Zitat von Verry:
Monatelang wird mich der Arzt nicht krank schreiben. Welche Möglichkeiten habe ich denn noch? Ich bekomme auch keine Hilfe vom Jobcenter. Nur immer Sinnlosmaßnahmen und Druck.

Es läuft bei jedem etwas anders ab. So lange du krank geschrieben bist lässt dich das Jobcenter normalerweise auch in Ruhe. So lange dein Arzt dich krank schreibt ist doch soweit alles gut. Irgendwann könnte das Jobcenter dann auf die Idee kommen dich von ihrem medizinischen Dienst beurteilen zu lassen oder verlangen, dass du eine Reha machst. Parallel am besten einen Platz bei einem Therapeuten und Psychiater suchen, der Psychiater wird dich dann eher weiter krank schreiben als ein Hausarzt

x 1 #9


V
Zitat von Zwergeule:
Es läuft bei jedem etwas anders ab. So lange du krank geschrieben bist lässt dich das Jobcenter normalerweise auch in Ruhe. So lange dein Arzt dich krank schreibt ist doch soweit alles gut. Irgendwann könnte das Jobcenter dann auf die Idee kommen dich von ihrem medizinischen Dienst beurteilen zu lassen oder verlangen, dass du eine Reha machst. Parallel am besten einen Platz bei einem Therapeuten und Psychiater suchen, der Psychiater wird dich dann eher weiter krank schreiben als ein Hausarzt

Mein Hausarzt tut sich mit einer Krankschreibung sehr schwer.
In Therapie bin ich bereits ( komme aber nur sehr langsam voran).

#10


Löwenzähnchen
Zitat von Verry:
Mein Hausarzt tut sich mit einer Krankschreibung sehr schwer. In Therapie bin ich bereits ( komme aber nur sehr langsam voran).

Na du könntest versuchen, dass dein Hausarzt und dein Therapeut sich vernetzen. Wenn der Therapeut weiß, dass du gerade nicht in der Lage bist zu arbeiten, könnte er eine Beurteilung schreiben. Dann hat der Hausarzt etwas in der Hand.

x 1 #11


V
Zitat von Zwergeule:
Na du könntest versuchen, dass dein Hausarzt und dein Therapeut sich vernetzen. Wenn der Therapeut weiß, dass du gerade nicht in der Lage bist zu arbeiten, könnte er eine Beurteilung schreiben. Dann hat der Hausarzt etwas in der Hand.

Ja werde meinen Therapeuten mal fragen, ob er das macht.
Trotzdem eine schwierige Situation.
Weil die theoretische Arbeitsfähigkeit ( gesetzliche Definition) von der persönlichen Arbeitsfähigkeit ( fühle ich mich wirklich arbeitsfähig) massiv abweichen kann.
Es spielt ja auch noch eine Rolle ob es passende Arbeitsplätze überhaupt gibt.

#12


Löwenzähnchen
Zitat von Verry:
Ja werde meinen Therapeuten mal fragen, ob er das macht. Trotzdem eine schwierige Situation. Weil die theoretische Arbeitsfähigkeit ( gesetzliche Definition) von der persönlichen Arbeitsfähigkeit ( fühle ich mich wirklich arbeitsfähig) massiv abweichen kann. Es spielt ja auch noch eine Rolle ob es passende ...

Ich habe das hier im Forum schön öfters empfohlen, weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Ich war vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation und bin durch Zufall an den sozialpsychiatrischen Dienst geraten und kann das jedem nur empfehlen es zumindest zu versuchen. KLar, es kommt immer auf den Mitarbeiter an, der für einen zuständig ist, aber passt es nicht kann man sich bedanken und gehen. Es kostet nichts und die Mitarbeiter haben Schweigepflicht. Ich habe den SPDi immer mit zu Jobcenterterminen genommen und die haben mir auf dem Weg geholfen, wenn ich nichts weiter wusste.

x 3 #13


Islandfan
Du drehst dich immer im Kreis. Wie sieht es mit dem VHS Kurs aus? Wenn du krank bist, dann wird der Arzt dich auch dementsprechend lange krank schreiben, aber das musst du dann auch rüberbringen.
Ich glaube du weißt selbst nicht, was du überhaupt willst.

#14


V
Zitat von Islandfan:
Du drehst dich immer im Kreis. Wie sieht es mit dem VHS Kurs aus? Wenn du krank bist, dann wird der Arzt dich auch dementsprechend lange krank schreiben, aber das musst du dann auch rüberbringen.
Ich glaube du weißt selbst nicht, was du überhaupt willst.

Ja das stimmt ich habe überhaupt keine Idee wie es weitergehen soll.
Mit meiner Sachbearbeiterin beim Jobcenter habe ich vereinbart, dass ich mich erst mal auf die Therapie konzentriere und dies auch schriftlich festgehalten ( Eingliederungsvereinbarung).
Und wenn überhaupt nur freiwillig Maßnahmen mache.
Jetzt verlangt meine Sachbearbeiterin plötzlich eine Krankschreibung.

#15


Islandfan
Dann mach das und lass dich solange krank schreiben wie nötig.

#16


V
Zitat von Islandfan:
Dann mach das und lass dich solange krank schreiben wie nötig.

Der Arzt sieht aber keine Veranlassung für eine Krankschreibung.

#17

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Islandfan
Dann geh zu einem anderen, noch besser zu einem Psychiater.

#18


mkaufmann
@Verry Wie sieht die Therapie aus? Ambulant? Tagesklink? Stationär?
Wie schon vorher beschrieben, auf Dauer wird Dich das Jobcenter nicht in Ruhe lassen.
Es kann auch sein, dass die Krankenkasse dir eine Reha-Aufforderung schickt.

#19


V
Zitat von mkaufmann:
Wie sieht die Therapie aus? Ambulant? Tagesklink? Stationär?
Wie schon vorher beschrieben, auf Dauer wird Dich das Jobcenter nicht in Ruhe lassen.
Es kann auch sein, dass die Krankenkasse dir eine Reha-Aufforderung schickt.

Mache eine ambulante Therapie.
Kann denn die Krankenkasse eine Reha anordnen?
Ich beziehe ja kein Krankengeld.

#20


A


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