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62

S
Nein für meine Familie ist was andere Leute denken immer sehr wichtig gewesen, und das würde alles zerstören.
Ich habe mir diese Frage auch noch nie gestellt, ich war immer eine Frau habe mir meine Nägel machen lassen, habe oft neues ausprobiert. Als Jugendliche wollte ich mir auch mal so Side Cut machen also die Haare einseitig abrasieren meine Eltern waren aber immer dagegen es wäre zu männlich und würde asozial aussehen.
Ich weiß ehrlichgesagt nicht was ich denken soll aber diese Identitätsfrage bringt mich in ein noch viel tieferes Loch

#21


S
@Cbrastreifen
Ich würde alles verlieren was mir lieb ist und bin ein Mensch der alleine garnicht klarkommt!
Ich weiß nicht was ich tun/denken soll bin komplett am Ende.

#22


A


Nach 2 Jahren Psychoanalyse massiver Identitätsverlust

x 3


S
@Hope25
Es ist so schlimm wirklich das schlimmste was mit jemals passiert ist, und habe schon einige Kriesen hinter mir.
Aber an seiner eigenen Identität zu zweifeln ist das schlimmste überhaupt.
Ich kann mich garnichtmehr im Spiegel anschauen..

x 1 #23


Hope25
@Sunshine0800
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich gerade fühlst. Ich glaube alle hier, die mit Ängsten und Zwangsgedanken zu tun haben, wissen, wie sehr sich Gedanken aufdrängen können und dass sie dadurch meist noch stärker werden, je mehr man sich darauf konzentriert.

Manchmal merkt man gar nicht, dass man schon wieder mitten drin ist, weil es so automatisiert abläuft. Und ich weiß, du wolltest keine Ratschläge. Aber es wirkt ja so, als wenn du damit gerade nicht umgehen kannst

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es hilft, das wenn ich das bewusst registriere – Die Gedanken nehmen schon wieder, meine ganze Aufmerksamkeit ein– die Aufmerksamkeit sanft umzulenken. Nicht wegdrücken, nicht loswerden wollen, weil es schreckliche Gedanken sind- sondern ah okay da sind sie wieder aber ich möchte jetzt bewusst etwas anderes tun. Und dann schnappst du dir von mir aus den Staubsauger und lenkst dich bewusst ab. Es ist ein Training, es funktioniert nicht von heute auf morgen, aber es kann helfen, dass die Gedanken nicht mehr alles bestimmen.

Wichtig ist aber auch, dass man dafür wirklich Halt braucht – eine stabile, professionelle Therapie, die Unterstützung gibt und Stabilität vermittelt. Psychoanalyse braucht eine gewisse Stabilität..die hast du momentan einfach nicht.
Du bist gerade in einem sehr belastenden Zustand, aber mit der passenden Unterstützung kann es wieder besser werden. Du bist damit nicht allein.

Und ich wünsche dir wirklich nur das Beste auf diesem Weg.

x 1 #24


Cbrastreifen
Zitat von Sunshine0800:
Nein für meine Familie ist was andere Leute denken immer sehr wichtig gewesen, und das würde alles zerstören. Ich habe mir diese Frage auch noch nie gestellt, ich war immer eine Frau habe mir meine Nägel machen lassen, habe oft neues ausprobiert. Als Jugendliche wollte ich mir auch mal so Side Cut machen also die ...

Für mich klingt das ehern nach einem Konfoirmitäts-, stratt Identitätsproblem. War das mal Thema in Deiner Analyse, ob und inwieweit Du ausbrechen willst?
Zitat von Sunshine0800:
Ich würde alles verlieren was mir lieb ist und bin ein Mensch der alleine garnicht klarkommt! Ich weiß nicht was ich tundenken soll bin komplett ...

Konfromität und Anpassung versus Autonomie. Vielleicht will ein Teil in Dir ja doch raus, vielleicht ist es einfach ein wilder, autonomer Junge, mehr sinnbildlich, als real.

Es gibt noch andere Möglichkeiten der Deutung, mach Dich da mal nicht zu schnell verrückt.

x 2 #25


S
@Cbrastreifen
Ich kann nicht genau folgen was du damit meinst?
Warum aber die Gedanken dass ich ein Junge sein könnte es beängstigt mich total gleichzeitig aber der Drang es durchzusetzen.
Ich hab das Gefühl verrückt zu werden.
In der Zeit wo ich meinem Therapeuten davon erzählte fühlte ich mich innerlich Getrieben, Beschämt und wie ein kleines Kind…

#26


Cbrastreifen
Zitat von Sunshine0800:
Ich kann nicht genau folgen was du damit meinst?

Okay, ich habe es auch zwei mal falsch geschrieben, Konformität. Du wirst es aber dennoch verstanden haben.

Meine Idee war, dass Du vielleicht einen Teil in Dir, der ein wenig rebellieren will, abspaltest, eben als wilden Jungen, weil sich die erwachsene Frau das nicht vorstellen kann.
Ich glaube, wir haben alle Anteile in uns, die wir eher dem einen oder anderen Geschlecht zuordnen würden, damit kann man, je nach dem, wie man aufgewachsen ist, schon Identifikationsprobleme haben. Bei Dir scheint es aber intensiver zu sein.

Wenn Du in den Spiegel schaust, wirst Du ja vermutlich eine Frau sehen, Dich im Körper einer Frau sehen. Es gibt ja solche Phänomene, dass man Körperbildstörungen hat, aber die treten in der Regel früher auf, so weit ich weiß. Passt dies nicht mit Deinem Gefühl zusammen?

Wie sehr fühlst Du Dich denn als Junge (Du schreibst ja nicht Mann), ein bisschen oder überwiegend? Und wie begann das? Plötzlich, nach einer bestimmten Sitzung oder schleichend oder gab es ein Lebensereignis, im Zuge dessen Du Dich anders fühltest?

Kennst Du den Ausdruck Tomboy?
https://de.wikipedia.org/wiki/Tomboy
Bist Du so eine Frau, die darin als Mädchen unterdrückt wurde oder eher sehr weiblich?

x 1 #27


S
@Cbrastreifen
Es begann morgens als ich aufwachte nach einem Traum unter der Einnahme von Fluvoxamin wo ich aufeinmal dachte ,, was ist wenn du ein Junge bist“.
Dann habe ich weil ich sowieso sehr aufgedreht war die Thematik mit in die Therapiestunde genommen, wo mir dann gesagt wurde ja vielleicht bist du ja ….
Seit dem zweifele ich an mir selber.
Ich habe teilweise aber nicht immer einen sehr rebellischen Anteil, der hervorkommt.

x 1 #28


S
Zitat von Cbrastreifen:
Für mich klingt das ehern nach einem Konfoirmitäts-, stratt Identitätsproblem. War das mal Thema in Deiner Analyse, ob und inwieweit Du ausbrechen ...

Ja ich war noch nie wirklich zufrieden mit meinem Aussehen, die Bestätigung kam immer mehr von Außen

#29


Cbrastreifen
Zitat von Sunshine0800:
Es begann morgens als ich aufwachte nach einem Traum unter der Einnahme von Fluvoxamin wo ich aufeinmal dachte ,, was ist wenn du ein Junge bist“.
Dann habe ich weil ich sowieso sehr aufgedreht war die Thematik mit in die Therapiestunde genommen, wo mir dann gesagt wurde ja vielleicht bist du ja ….

Ja, danke, hatte Deine Beiträge auch selbst noch mal durchgelesen.
So wie ich es verstehe, hätte Dein Therapeut Dir die Ungewissheit nehmen sollen, indem er Dir gesagt hätte, dass Du selbstverständlich eine Frau bist, dass alles andere zu denken Unsinn wäre, usw.
Hättest Du das so gewollt?

Zitat von Sunshine0800:
Seit dem zweifele ich an mir selber.
Ich habe teilweise aber nicht immer einen sehr rebellischen Anteil, der hervorkommt.

Es ist durchaus so, dass es zwischen Mann und Frau viele Zwischenstufen gibt, zumal die Zuschreibung was als typisch männlch oder weiblich gilt oder gelten sollte, ohnehin zum größten Teil soziale Zuschreibungen sind.
Die typische Mädchenfarbe Rosa, war vor noch nicht allzu langer Zeit die Farbe der Jungs, Gefühle zu zeigen zu weinen, typisch weiblich, war in der Romantik typisch männliches Verhalten und so weiter.

Ich habe mehr und mehr den Eindruck, als wenn da ein unterdrückter wilder Anteil, der dann eben bei Dir ein Junge ist - mein 'innerer Arzt' ist z.B. eine Ärztin - sich bei Dir bemerkbar gemacht hat. Das hat Dich verunsichert und weil Dein Therapeut Dir das nicht ausgeredet hat - was ürbigens auch nicht die Aufgabe eines Analytikers ist - bist Du noch mehr verunsichert.

Ich würde wirklich mit dem inneren Kind in Dir spielen, setz es vor Dich hin und unterhalte Dich mit ihm. Frag es, was es will, versuch Dich für dieses männliche Kind zu interessieren. Gönn ihm Zeit und Aufmerksamkeit und verabrede, dass es Dich dafür, für den Rest der Zeit in Ruhe lässt. So etwas geht gut, auf den Bilderebene.

Wir haben ja alle männliche und weibliche Anteile in uns, nach C.G. Jung muss der Mann versuchen seine Ainima (die weibliche Seite) zu integrieren, Frauen ihren Animus (den männlichen Anteil), oft in der zweiten Lebenshälfte, aber wenn das Thema bei Dir jetzt dran ist, dann ist das eben so.

Sag dem inneren Jungen doch: 'Oh, interessant, dass Du ein Junge bist, sag, wie kommt das? Was hast Du denn so für Eigenschaften, was willst Du denn in mir oder durch mich erleben?'
Wenn Du hinschaust, verlierst Du die Angst, die Du m.E. wirklich nicht zu haben brauchst.

Zitat von Sunshine0800:
Ja ich war noch nie wirklich zufrieden mit meinem Aussehen, die Bestätigung kam immer mehr von Außen

Ich meinte weniger das Aussehen, als vielmehr das Mitmachen. Aber Aussehen ist natürlich auch ein Punkt, kann einer sein. Hörte letztens einen podcast, ich meine da ging es um Glaubenssätze, wo es hieß, dass Naomi Campbell, eine Frau, die durch ihr Aussehen berühmt wurde, an Selbstzweifeln über ihr Aussehen litt.

Mir ging es mehr darum, dass sich Dein Umfeld stark daran orientiert, was die anderen sagen. Das kann als sehr beengend erlebt werden. Aber das könnte ja Thema der Analyse werden.

Ist Deinem Therapeuten klar, dass Du schwer verunsichert bist oder habt ihr das Thema nachdem er Dich aus Deiner Sicht vielleicht im Unklaren gelassen hat, nicht mehr angerührt? Ich würde es ihm auf jeden Fall sagen, am wichtigsten ist immer das Thema, was Dich aktuell quält und das ist ja ganz eindeutig der Fall.

Spiel mit den Ideen, lass keine kastastrophisierenden Szenarien entstehen, dass Dir dann Dein ganzes Leben durch die Hände gleitet, sondern geh' so offen und neugierig wie möglich an das Thema heran.
Der Schritt in ein Forum ist ja schon nicht schlecht.

Ich sehe die Psychoanalyse als sehr gute Therapieform an, sofern sie angezeigt ist. Ich hatte eine stützende Therapie bei einer Analytikerin, die es spielend drauf hatte, mich auf den Teppich zu bringen, das sollte Deinem Analytiker auch gelingen, aber er muss wissen, was in Dir vorgeht. Man kann relativ problemlos von der Analyse in eine stützende Therapie übergehen, der Weg zurück ist schwieriger.

Ich nehme Deine große Verunsicherung wahr und ernst, aber wenn ich so den Finger in den Wind halte, würde ich sagen, dass es nicht annähernd so dramatisch ist, wie Du es empfindest, auch wenn ich selbst immer wieder erfahre, dass der eigene Schatten, die eigenen Themen stets als fast unüberwindliche Hürde vor einem stehen, weil sie eben für das eigene Leben maßgeschneidert sind.

x 1 #30


Perle
@Sunshine0800

Zitat von Sunshine0800:
Es begann morgens als ich aufwachte nach einem Traum unter der Einnahme von Fluvoxamin wo ich aufeinmal dachte ,, was ist wenn du ein Junge bist“.

Nochmal meine Frage, mit welcher Dosis Du begonnen hast? Hast Du eingeschlichen, hast Du ausgeschlichen?

#31


E
Zitat von Sunshine0800:
@Cbrastreifen Keine Ahnung, ich hab mir die Frage noch garnicht gestellt…. Es macht mir extrem große Angst, wenn ich ein Junge wäre dann wäre meine Ehe dem Ende zugeneigt und meine Familie würde mich für verrückt erklären ich würde also beides verlieren. Davon mal abgesehen weiß ich ja garnicht ob ich das ...

Wenn du ein Junge wärst und wenn dann, doch du bist kein Junge und wenn du dich als Kind eher wie ein Junge siehst ist es eventuell weil du geschrieben hast, du hast eher mit Jungs Spielzeugs gespielt und dich auch nicht immer wie das brave Mädchen verhakte was einen gerne mal in der Spielzeug Werbung begegnet ist.

Ich mochte als Kind Schlümpfe, aber ich mochte Schlumpfinchen nicht, die war so blöd doof und unbeholfen und es gab so gar keine Heldinnen, das machte es nicht nur mir schwer als Mädchen, also fand ich viele Männliche Helden super und toll, ich war Robin Hood Fan und He Man und Gordon Flash und Silas und so weiter
man konnte sich ja kaum an Weibliche orientieren und ich weigerte mich strickt dagegen Röcke zu tragen, wenn ich zurück denke und auch Fotos von mir sehe weil ich Kleider von meinem Cousin darauf traget, hätte ich manch mal auch fast als Junge durch gehen können, also kann ich verstehen wenn du dich manch mal so siehst.

Aber ich denke du wirst dich nicht scheiden lassen dich nicht neu Orientieren und auch kleine Angleichungen machen weil du selber merkst das passt einfach auch gar nicht zu dir und dein Ängste sind bloss zwanghaft, mehr nicht, denn du hörst nicht wirklich zu was die anderen dir versuchen zu sagen, also es kommt gar nicht an weil deine Zwänge dominieren.

x 3 #32


S
@Perle 50 mg die ich nach 11 Tagen selbst abgesetzt hatte ohne ausschleichen

#33


Perle
Hast Du mit einem Psychiater / Neurologen über diesen fixen Gedanken, eigentlich ein Junge zu sein bzw. sein zu wollen, gesprochen?

Ich habe den Eindruck, dass der Gedanke durch die Einnahme des AD ausgelöst worden sein könnte.

#34


S
@Perle
Ja er ist in der Einnahme mit dem Medikamant entstanden davor hatte ich NIE so einen Gedanken trotzdem macht er mir extreme Angst.
Mit dem Medikament war ich zum ersten mal Ruhe in meinem Kopf, und dann kam es eben Nachts zu dem Gedanken.
Dachte nur was ist wenn, oh nein..
Hab mit meinem Therapeuten drüber gesprochen er meinte ja vielleicht sind sie ja Trans oder non Binary…
Da bin ich richtig wütend geworden, habe mich geschämt ganz komisch gefühlt.. aber direkt Nein geantwortet und es hat mich trotzdem verunsichert.
Habe mit Freunden drüber geredet um mich zu versichern dass es nicht so ist aber natürlich konnte niemand mir klar nein sagen, sie konnten es sich nur schwer vorstellen.
Ja und dann habe ich das Medikament selber abgesetzt.

#35


S
@Perle
Kann ein AD solche Gedanken auslösen?

#36


Perle
Hast Du einen Psychiater oder wer hat Dir das AD verschrieben?

#37

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S
@Perle
Ja genau mein Psychiater.

#38


S
Zitat von Sunshine0800:
@Perle Ja genau mein Psychiater.

Er ist Psychiater und gleichzeitig Analytiker/Therapeut

#39


Perle
Und als Du ihm von Deinem Zwangsgedanken erzählt hast, konnte er Dir Deine Angst / Zweifel nicht nehmen, sondern hat sie quasi noch untermauert oder wie soll man das verstehen?

#40


A


x 4


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