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Ich bin seit Anfang April durchgängig krankgeschrieben. War ab Anfang April 10 Wochen in der psychosomatischen Akutklinik. Krankschreibung läuft übern Hausarzt.

Jetzt kam ein Schreiben der Krankemkasse mit einem Patientenfragebogen. Dort wird gefragt, ob und wann die Arbeitsfähigkeit vermutlich enden wird und welche diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen die Arbeitsfähigkeit behindern.

Die Antworten sind notwendig für die gutachterliche Stellungnahme des MDKs. Hilfe

Die Antwort muss auch innerhalb weniger Tage (eine Woche Zeit habe ich genau) eingegangen sein.

Wer hat Erfahrung damit? Wer kann mir helfen? Ich schiebe echt Panik, dass mich die Krankenkasse gesund schreiben will.

Wie gehe ich genau vor? Reicht es, wenn ich beim Hausarzt und Psycholge das ganze abspreche? Sollten diese dazu zusätzlich einen Befundbrief schreiben?

14.10.2021 16:56 • 13.11.2021 #1


12 Antworten ↓


Susanne05
Besprich das mit deinem Hausarzt, er wird dir sicher beim Ausfüllen helfen. Gib mit an, dass du noch in Therapie bist.
Ansonsten ist das der ganz normale Ablauf. Du zahlst in die Krankenkasse ein und jetzt zahlt die Kasse für dich und hinterfragt natürlich auch mal.
Krankenkassen und auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen können dich nicht gesund schreiben.

14.10.2021 18:01 • x 2 #2



Längere AU - jetzt Brief von Krankenkasse

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@Susanne05

Krankenkassen und auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen können dich nicht gesund schreiben.

das stimmt, sie können aber dein Krankengeld streichen und dich für arbeitsfähig erklären. Haben sie mir gemacht. Fiese Nummer

12.11.2021 11:02 • #3


Angor
Nach einer langen AU findet normalerweise eine Eingliederung ins Arbeitsleben statt, man muss nicht sofort im Job loslegen.
Und wenn Du noch krank bist, das wird der MDK begutachten, läuft es weiter wie bisher.

12.11.2021 11:07 • #4


Bisher habe ich nichts mehr von der Krankenkasse gehört.

Ich hoffe sehr, dass sich dieses Thema erledigt hat. Anfang nächstes Jahr ist nochmal ein Klinikaufenthalt geplant, zudem fange ich in wenigen Wochen mit Ergotherapie an. Daran sieht die Krankenkasse auch, dass ich aktiv was mache, um gesund zu werden.

Hausarzt hat jetzt auch eine neue AU begonnen mit Hauptdiagnose PTBS. Da wird es jetzt interessant, ob die Krankenkasse das als neue AU und somit wieder neue 78Wochen Krankengeld akzeptiert, oder nicht.

12.11.2021 18:07 • #5


@Lila12345
Was ist Hauptdiagnose PTBS ?

12.11.2021 18:42 • #6


Susanne05
@Maschine
Posttraumatische Belastungsstörung

12.11.2021 18:46 • x 1 #7


Coru
Das ist glaub ich normal das die Krankenkasse nachfragt. Ich wurde mehrmals von einer Sachbearbeiterin angerufen die fragte wie es weiter geplant ist. Die bezahlen dir Geld, da ist es normal, dass die nachfragen. Ich war auch in der Klinik wegen PTBS. Ich hab die Arbeit mit einer Wiedereingliederung begonnen. Das kann ich nur empfehlen wenn du soweit bist und dich bereit fühlst.

12.11.2021 19:20 • #8


@Susanne05
mensch klar, danke

13.11.2021 10:37 • #9


@Lila12345

schreib mal bitte ob die Krankenkasse das als neue Krankheitseinstufung mit den 78 Wochen anerkennt

danke

13.11.2021 10:38 • #10


Schlaflose
Wie lautete die vorherige Diagnose?
Bei mir wurden unterschiedliche psychische Diagnosen leider zusammengefasst (zuerst Depressionen, dann Burnout, später Angststörung) und alles auf die 78 Wochen angerechnet.

13.11.2021 13:12 • #11


@Schlaflose

alles klar, also alles was so bei F.41 usw. anfällt

13.11.2021 18:06 • #12


Also Wiedereingliederung fällt leider bei mir raus. Das kann man nur beim früheren Arbeitgeber machen.

Bisher hatte ich die Diagnose spezifische Phobie, war deswegen auch schon mal in der Klinik und brauchte dann einige Wochen um daheim wieder belastbar zu werden. Ich hatte dann vor wieder zu arbeiten anzufangen, ich habe nach einer neue Stelle gesucht, hatte mich auch auf eine Stelle beworben und hatte dort ein Online Vorstellungsgespräch, dann traten aber die PTBS Symptome immer stärker hervor und arbeiten ist momentan unmöglich. Das ich dann die Absage der Stelle bekommen habe, war nicht mehr schlimm, da ich sonst eh absagen hätte müssen.

Ich bin der Meinung, dass es zwei verschiedene Dinge sind. Weil damals beim Klinikaufenthalt hatte ich noch keine PTBS und jetzt hindert mich nicht mehr die spezifische Phobie, ohne PTBS wäre ich wieder arbeitsfähig. Wenn man sich erst ein Bein bricht und dann das andere, sind das angeblich auch zwei getrennte AU/Krankengeld-Zeiträume.

13.11.2021 18:53 • #13



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