Zitat von Hopeso: Ja,so fühlt sich der Bogen auch an....wie eine große Tretmine. Wollte den nochmal mit meinem Arzt besprechen....nun sagst Du besser nicht einreichen. Hmmm...
Denk bitte daran, daß Dein Arzt Mediziner ist und kein Sozialrechtler. In die Antworten kann man alles mögliche reininterpretieren. Auch böswillige Sachen, wenn man das will.
Zitat von Hopeso: Aber anscheinend wurdest Du ja auch zu einer Reha genötigt.
Genötigt nicht direkt. Bei mir lief es eigentlich andersrum. Mein Krankengeld lief so langsam aus, und auf Anraten meiner Ärztin hab ich Reha-Antrag gestellt. Irgendwie musste es nach dem KG weitergehen. Nachdem die Reha abgebrochen wurde, habe ich die DRV gebeten, den Reha-Antrag in einen Rentenantrag umzudeuten. Das ist ein normales Procedere bei schiefgelaufener Reha.
Man sollte daran denken, daß eine Reha als Langzeit-Gutachten gilt. Das ist wesentlich aussagekräftiger als die berühmten 'Gutachten', die ein externer Gutachter nach 15 Minuten Gespräch erstellt.
Zitat von Hopeso: Was genau hat Dich denn dort überfordert?
Halt das ganze Programm dort. Für mich war die 'Schlagzahl' - also die Menge an Anwendungen und deren enge zeitliche Abfolge - und das ganze Gewusel der Patienten und Mitarbeiter da einfach viel zu viel. Ich war dort zu Beginn der Corona-Zeit, und in der Reha lief alles quasi nur auf einem Viertel des normalen Betriebs. Wäre da 'Normalbetrieb' gewesen, wäre ich wahrscheinlich schon am 2. Tag psychisch zusammengebrochen.
Zitat von Hopeso: Und wie lange hat es vom EMR-Antrag bis zur Rehaaufforderung gedauert?
Wie oben gesagt, war die Abfolge bei mir andersrum. Aber von Reha-Antrag bis Rentenbescheid waren es 9 Monate.