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Hallo, ich habe vor ein paar Wochen schon wegen einem Druckgefühl an meinem Hals geschrieben. Evlt kann sich mancheiner noch erinnert. Heute wende ich mich erneut an euch, in der Hoffnung, dass mir jemand Mut machen kann. Das mit dem Druckgefühl ist zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber dennoch noch da. Damals hat meine Hausärztin Lymphflüssigkeit unter dem Kinn durch Ultraschall festgestellt. Ich konnte leider keine Lymphdrainage machen lassen, da ich am nächsten Tag in die psychosomatische Klinik gefahren bin und hoffte, es dort machen zu lassen. Ich war drei Wochen dort und es war nicht möglich, dass es bei mir durchgefüht wird. Nun bin ich wieder da und war bis jetzt nur bei meiner Osteopathin, die sowas wie Lymphdrainage gemacht hat, aber gesagt hat, so viel Wasser ist es gar nicht, dass ich da so einen Druck empfinde. Nun ist der Druck ja auch nicht mehr ganz so schlimm. Nur wenn ich nach Unten schaue, finde ich es immer noch unangenehm. Seit ca. 10 Tagen plagen mich aber weitere Symptome, die ebenfalls meinen Hals betreffen und mir Angst machen. Und zwar hat es mit einem Gefühl von einem verschleimten Hals angefangen, als ob der Schleim im RAchen festhängt (zäh ist) und ich habe geschluckt und geschluckt um ihn runterzubekommen. Es war total unangenehm. Hatte dabei auch ein Gefühl von Trockenheit im Rachen. Dazu gesellte sich nach ein paar Tagen vermehrte Speichelbildung. Der Speichel sammelt sich permanent unter meiner Zunge. Ich finde es total unangenehm. Am Schlimmsten ist es wenn ich ins Bett gehe. Da muss ich nur noch schlucken und weiß nicht wie ich liegen soll, weil ich das Gefühl habe, nicht gut Luft zu bekommen. Morgens nach dem Aufwachen fängt es dann mit dem Speichel an. Nun war ich am Dienstag bei meiner Ärztin, die hauptsächlich homöopathisch behandelt. Diese meinte, es kommt entweder von der Schilddrüse oder vom Reflux. Reflux wurde zwar bei mir nicht festgestellt, aber ich habe eine Hiatushernie und merke oft, wenn ich mich nach dem Essen nach vorne beuge, dass mir das Essen hoch rutscht und hatte vor der Halsproblematik vor ca. 2 Wochen ein paar Mal sogar Magensäure im Mund! Ich soll dagegen Globuli nehmen und mich in einer Woche nochmal melden. So, nun ist es aber so, dass ich mich trotzdem ja nicht richtig untersucht fühle. Andererseits hab ich keine Lust wieder meinen Magen spiegeln zu lassen oder sonstiges. Hatte schon so oft diese Untersuchungen. Ich habe Hashimoto, muss aber nocht nichts nehmen, da die Werte immer gut waren. Jetzt weiß ich überhaupt nicht, ob und zu welchem Arzt ich denn gehen soll. Könnte doch auch alles psychisch sein, oder? Kennt das wer? Ich hatte schon mal diese Speichelbildung, damals verbunden mit stärkeren Magenproblemen. Aber diesmal ist der Magen ziemlich ruhig, nur leicht gereizt, würde ich sagen. Ich freue mich auf eure Meinungen. Danke

07.06.2018 16:08 • 07.12.2019 #1


22 Antworten ↓


Pingponguin
Hi Marfa,

auf jeden Fall beobachtest Du Dich schon mal zuviel

Ich vermute, das mit der Lymphflüssigkeit war ein Zufallsbefund und hatte nichts mit Deinen Beschwerden zu tun.

Was Deine Gefühle im Hals angeht und den Speichelfluss, kenne ich das von mir, wenn ich unbewusst die Halsmuskeln anspanne und/oder mit den Zähnen knirsche. Das mit den Zähne ist bei mir chronisch und ich hab ständig diesen Sabber im Mund, weil ich durch die Verspannung auch permanent mit der Zunge auf die Mundspeicheldrüsen drücke.

Mit dem Hals habe ich das manchmal so krass, dass mir richtig der Kehlkopf weh tut und ich dann auch Schluckbeschwerden und ein Engegefühl dabei habe.

Schleim im Rachen kommt häufig aus der Nase. Hast Du Schnupfen, oder eine Allergie?

Trink einfach was, wenn er nicht weg geht.

Wenn Du Magensäure im Mund hast, dann hast Du auch Reflux. Was Du aber wohl nicht hast, ist eine Refluxkrankheit.
Es ist völlig normal, dass man mal Reflux hat (sauer Aufstößt), vor allem nach dem Essen, wenn man sich nach vorne beugt. Dann drückt man ja auf den Magen und mit Deiner Hiatushernie ist es dann eh recht wahrscheinlich, dass Dir das Essen wieder hochkommt. Also, nach dem Essen nicht nach vorne beugen!

Nun hast Du zwei gesicherte Diagnosen, die Hiatushernie und den Hashimoto.
Probleme hast Du im Mund/Hals/Rachenbereich, was einerseits mit Deinen beiden Erkrankungen zusammen hängen kann, aber nicht muss. Wenn Dir der Hausarzt nicht weiterhilft, oder sich auf den Magen verbissen hat, dann geh mal als nächstes zum HNO Arzt. Vielleicht findet der eine Ursache.

Mein ganz persönliche Einschätzung ist, dass Deine Symptome stark psychosomatisch überlagert bzw. auch verursacht sind.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du das wie auch immer wieder los wirst.

Grüße, Pingpong

08.06.2018 23:24 • #2



Zu viel Speichel usw

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Hallo, danke für deine Antwort. Beim HNO war ich bereits, als dieser Druck von aussen aufgetreten ist. Hatte damals aber weder diesen Schleim noch die Schluckbeschwerden. Ja ich habe Allergien. Heuschnupfen auf Frühblüher inkl. Kreuzreaktionen auf viele Obstsorten und Weizenmehlallergie. Ernähre mich glutenfrei. Das Problem mit dem Schleim hatte ich letztes Jahr über Monate während des Sommers. Hatte dazu noch Reizhusten. Nur damals ohne verstärkte Speichelbildung (der schmeckt übrigens leicht bitter) und ohne Schluckbeschwerden. Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich denken soll... hoffe es hört einfach wieder auf, aber es belastet mich und ich denke oft darüber nach, ob es nicht doch was Schlimmes sein kann.

09.06.2018 14:39 • #3


Pingponguin
Hallo Marfa,

Zitat von marfa1981:
Das Problem mit dem Schleim hatte ich letztes Jahr über Monate während des Sommers. Hatte dazu noch Reizhusten.


Das klingt ja schon mal sehr allergisch, besonders in Verbindung mit Deinen Allergien und der Jahreszeit.

Zitat von marfa1981:
Beim HNO war ich bereits, als dieser Druck von aussen aufgetreten ist. Hatte damals aber weder diesen Schleim noch die Schluckbeschwerden.


Gut, aber jetzt ist was neues dazu gekommen. Und es ist wieder im Hals. Also noch mal zum HNO-Arzt.

Zitat von marfa1981:
Nur damals ohne verstärkte Speichelbildung (der schmeckt übrigens leicht bitter) und ohne Schluckbeschwerden. Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich denken soll... hoffe es hört einfach wieder auf, aber es belastet mich und ich denke oft darüber nach, ob es nicht doch was Schlimmes sein kann.


Bitterer Speichel kann auch mal von der Galle kommen. Vielleicht hast Du Gallensteine oder Grieß.
Denken schadet hier nur. Geh wie gesagt noch mal zum HNO Arzt und dann siehst Du weiter.

Und da Du in der Psychosomatik warst, hast Du da ja offensichtlich Probleme. Darüber kannst Du wirklich mal nachdenken, irgendetwas wirst Du da doch gemacht haben, oder?`

Grüße, Pingpong

09.06.2018 18:06 • #4


Das ich psychische Probleme habe, das ist mir seit Jahren bewusst, sonst wäre ich auch nicht hier... aber es fällt mir schwer zu unterscheiden, ob nun gewisse neue Beschwerden dann auch von der Psyche kommen oder evtl diesmal doch nicht. Ich habe auch keine Lust mehr jedes Mal ein Ärztemarathon zu starten. Aber es bleibt mir wohl nichts anderes übrig... Danke

09.06.2018 23:46 • #5


Pingponguin
Das hat bei mir auch etliche Jahre gedauert, bis ich das unterscheiden konnte und jetzt nach 26 Jahren klappt es trotzdem nicht immer und ich habe Angst oder bekomme eine Panik-Attacke.

Ich habe im laufe der Zeit viele Auslöser für Panik-Attacken gefunden, die aus scheinbar heiterem Himmel kamen, z.B. Luftzug, wenn mir dann leicht kalt wird, oder Veränderungen von hell zu dunkel, oder anders herum. Wenn ich z.B. durch die Stadt gehe und von Schatten in die Sonne komme. Oder beim Autofahren in Tunneln, wenn es dort Beleuchtung gibt, die hellere und dunklere Bereiche abwechselnd erzeugt.

Die Angst etwas schlimmes zu haben und dann das Ärzte-Hopping habe ich auch Jahre lang gemacht. Es hat mich auch genervt, vor allem wenn die Ärzte dann auch noch genervt von mir waren. Aber was soll man machen. Es ist halt eine Krankheit und man macht das ja nicht mit Absicht.

10.06.2018 12:38 • #6


Hallo und danke, dass du mir antwortest. Ich bin auch schon seit fast 15 Jahren hypochondrisch. Im Moment kann ich mich allerdings nicht überwinden weitere Untersuchungen anzustreben. Es ist ein Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr mag... Meine Ärztin ist ja eine studierte Medizinerin, die sich halt jetzt auf Homöopathie spezialisiert hat. Mit der bin ich in Kontakt. Ich denke, wenn sie ein Verdacht auf was Schlimmes hätte, hätte sie mich zu weiteren Untersuchungen geschickt. Oder etwa nicht? Ich muss sagen, dass mich jetzt nur noch der vermehrte Speichel stört. Der ist abends, wenn ich ins Bett gehe, am schlimmsten. Und morgens vor dem Frühstück. Laut meiner Therapeutin, könnte es wohl auch psychisch sein. Ich hoffe es verschwindet bald wieder. Bin gespannt, was als nächstes kommt.

12.06.2018 16:45 • #7


Pingponguin
Zitat von marfa1981:
Meine Ärztin ist ja eine studierte Medizinerin, die sich halt jetzt auf Homöopathie spezialisiert hat. Mit der bin ich in Kontakt. Ich denke, wenn sie ein Verdacht auf was Schlimmes hätte, hätte sie mich zu weiteren Untersuchungen geschickt. Oder etwa nicht?


Ja, das sehe ich genauso. Und ich kann gut verstehen, dass Du keine Lust mehr hast zum Arzt zu gehen.

12.06.2018 18:27 • #8


Guten Morgen, seit heute bin ich wieder leicht panisch und deprimiert. Habe heute morgen den Speichel 10 Minuten gesammelt um festzustellen, ob es wirklich viel ist oder ich es mir einbilde. Tja, es waren 4 ml, statt der normalen 2 ml:( allerdimgs hab ich seit drei Tagen eine Kehlkopfentzündung. Überlege, ob ich beim Gastroarzt anrufen solm und einen Termin ausmachen. War schon öfters dort, die kennen mich. Es ist auch so, dass ich ca. 1 Jahr lang niedrig dosiert Amitriptylin genommen habe (10 mg) wegen meiner Schmerzen und Reizdarm. Hab dann vor ca. 2 Wochen angefangen zu reduzieren (hab Tropfen) und vor drei Tagen ganz aufgehört. Ich weiß nicht, ob es damit was zu tun haben kann bei der niedrigen Dosis. Ich werd noch irre echt. Denke schon an Speiseröhrenkrebs. Hab aber keine Schluckschmerzen und mein Appetitt ist eher gut als schlecht.

13.06.2018 09:15 • #9


Pingponguin
Hallo Marfa,

ob Du nun 2 oder 4 ml Speichel hast ist wurscht. Das ist echt nicht viel und völlig normal.
Hast Du wirklich eine echte Kehlkopfentzündung, oder nennst Du es nur so?
Amitriptylin 10 mg klingt eher homöopathisch, warum hast Du es abgesetzt?
Ich bezweifle, dass Du Speiseröhrenkrebs hast.

Was machst Du eigentlich so den Tag über, gehst Du arbeiten, oder hast Du Kinder. Gibt es etwas womit Du Dich beschäftigen kannst?

Viele Grüße, Pingpong

14.06.2018 19:22 • #10


Ich hatte schon oft Kehlkopfentzündung und bin dieses Mal nicht zum Arzt. Hatte kaum Stimme, Halsweh usw. Ich habe drei Kinder (15, 7 und 2 Jahre) und gehe drei halbe Tage in die Arbeit. Bin also schon beschäftigt. Aber ich kann mich momentan zu nichts aufraffen wegen der Sorge um die Spucke. Bin diese Woche krank und nur zuhause.

14.06.2018 20:19 • #11


Pingponguin
Ok, und mit 3 Kindern in dem entsprechendem Alter ist es bestimmt auch nicht langweilig.
Weiß man denn, dass bei Dir die Kehlkopfentzündungen immer von der Magensäure kommen?
Hast Du mal darauf geachtet, ob Du mit den Zähnen knirschst, die Kiefer- und Zungenmuskulatur anspannst?

14.06.2018 22:59 • #12


Hi, ja ich soll mit den Zähnen knirschen. Habe auch eine Schiene, die ich aber nie benutze. Ich denke nicht, dass die Kehlkopfentzündungen von der Magensäure kommen. Bei diversen Magenspiegelungen ist nie was festgestellt worden. Momentan habe ich auch keinerlei Probleme mehr mit der Säure. Mir schlagen nur die Erkältungen gern auf diesen Bereich. Seit gestern abend habe ich nun auch noch Schmerzen an der Zunge ganz hinten rechts. Beim Schlucken heute Nacht tat es stark weh. Die wird verspannt sein oder sonst was wegen dem ganzen Speichel. Morgens fließt er ganz stark. Mir juken auch die Ohren irgendwie von innen sehr stark, ich "kratz" die dann mit der Zunge . Evtl daher der Schmerz.

15.06.2018 06:56 • #13


Komme gerade vom HNO. Ich habe einen Hefepilz auf der Zunge. Ausserdem Eckzeme in den Ohren und Allergien (waren ja schon bekannt). Nun wurde noch ein Allergietest gemacht, weil ich früher hauptsächlich auf Frühblüher reagiert habe. Es war ALLES positiv, auf beiden Armen! Sogar Katze war diesmal positiv. Ich habe zwei davon zuhause und seit 10 Wochen 7, da ich Babys hab, die aber bald alle weg sind. Jetzt wurde noch Blut genommen um ganz sicher zu gehen, was Katzen und Lebensmittel angeht. Der Arzt sagte gleich, dass ein verstärkter Speichelfluss typisch füt Allergiker wäre. Ich zweifle natürlich wieder, statt beruhigt zu sein...

15.06.2018 11:59 • #14


Pingponguin
Jetzt hat der grad meine Antwort gefressen hier ...

Noch mal. Das klingt sehr vernünftig und schlüssig was der Arzt sagt.

Interessanter die Frage, warum Du Ekzeme in den Ohren hast und den Pilz auf der Zunge, oder nimmst Du Cortison(spray)? Musst Du natürlich nicht drauf antworten.

Was glaubst Du denn jetzt, was es sein könnte und Dich zweifeln lässt?

15.06.2018 20:40 • #15


Nee ich nehme gar nichts. Das ist das ja... Zungenpilz kommt doch bei gesunden Menschen kaum vor! Meine Ohren jucken tierisch. Wohl durch Allergie. Ich finde nirgendwo im Internet, dass man durch Allergie viel Speichel hat oder durch Zungenpilz. ABER, dass man Zungenpilz durch Krebs bekommt. Das darf doch nicht wahr sein! Na ja, vor zwei Jahren hatte ich Pilz in der Speiseröhre. Wusste auch nicht woher. Amitriptylin hab ich übrigens abgesetzt, weil ich dachte, dass meine Halsbeschwerfen evtl von dem kommen.

15.06.2018 21:05 • #16


Pingponguin
So funktioniert das auch nicht und deshalb verzweifeln die Ärzte auch oft, wenn man mit Halbwissen und Ideen aus dem Internet kommt.
Wenn Du nur nach Stichworten suchst, kommst Du vom Hundertsten ins Tausendste.
Wichtig sind aber die Hintergründe und Zusammenhänge.
Eine Ursache für die unangenehmen Symptome bei Allergien ist das Histamin und Histamin erhöht den Speichelfluss.

Kann natürlich auch sein, dass Du eine Histaminintoleranz hast, damit reagierst Du auch auf viele Lebensmittel.
Hier hilft dann nur eine Diät mit Lebensmitteln ohne bzw. wenig Histamin.

Zu dem Soor schreib ich Dir was per PM.

16.06.2018 17:15 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

25.07.2019 20:33 • #18


Sebastian82
@sweety1983, ich klinke mich hier mal ein, nachdem ich Schluckbeschwerden habe.Ich kenne dieses furztrocken oder viel zu viel sehr gut. Ich habe mir Bonbons oder Kaugummis angewöhnt. So schlucke ich das überflüssig Zeug eher "unbedacht" und zu trocken wird es auch nicht. Vielleicht wäre es mal ein Versuch wert!?

26.07.2019 13:16 • x 1 #19


Und warum hat man das?

26.07.2019 14:53 • #20



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