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Hallo ihr Lieben,

nachdem ich mir ein paar Wochen bis Monate ohne großen selbstgemachten Stress bereitete, ist es aktuell wieder auf dem Höhepunkt. Ich bin selbst so enttäuscht und komme gerade nicht alleine rauß

Folgendes: Meinen unregelmäßigen Zyklus (kein Wunder bei der permanenten Anspannung....) bekam ich ganz gut in Griff, auch die enorm starken Blutungen habe ich mittels Hirtentäschel, Frauenmantel, Magnesium, Vit. D und Mangan ganz gut auf ein ziemlich normales Maß gebracht, was mich schon sehr freut.
Nun habe ich aktuell an einem Backenzahn (ja, da ist leider Karies vorhanden und schon ein Stück abgebrochen *schnief*) wohl eine Entzündung. Direkt darüber am Zahnfleisch bildete sich eine Fistel, die ich mit Salbei, Salzspülungen, Schüssler Salzen, Nelkenöl usw behandelte, aber ich habe doch eine Zahnarztphobie. Alleine der Geruch brachte mich einmal in die Knie (mein Mann geht seitdem mit den Kindern zum Zahnarzt) Ich könnte heulen, da ich andererseits PANIK vor einer Sepsis oder sonstigen organischen Schäden habe.
Diese Fistel entstand vor knapp 2 Wochen. Nach Erstbehandlung verschwand sie komplett und ich setzte dummer Weise die Schüssler Salze zu früh ab, hatte Stress und -schwupps- war sie seit Donnerstag wieder da. Die Schmerzen sind nicht einmal sondern doll. Es war eher ein Druckgefühl und eine Schwellung und Rötung. Inzwischen ist die Schwellung weg und auch alles nicht mehr so rot, aber ein weißer Punkt gut sichtbar. Das macht mir rasende Angst. Meinem Mann habe ich das gezeigt und was macht er? Er lacht darüber und sagt: "Schatz, wie oft bist schon gestorben?"

Ich brauche bitte eure mentale Hilfe. Mein Mann versteht mich nicht (ich selbst ja manchmal auch nicht ) und ich hänge völlig in meiner Panik fest und habe gerade mal wieder das Gefühl, dass ich an dem Zahn bald sterben werde. Zudem kau(t)e ich viel Knoblauch (antibakteriell usw) und mein Magen "gluckert" und arbeitet. Für mich ist das natürlich Wasser auf der Lunge, oh Mann!

Es ist solch ein Leid! Lieben Dank vorab

25.06.2017 17:52 • 18.07.2017 #1


10 Antworten ↓


Angor
Wenn es eine Fistel ist, geh bitte zum Zahnarzt und lass sie behandeln. Eine Fistel geht nicht von allein weg, sondern kann später auch den Kieferknochen schädigen.

Wenn Du solche Angst hast, kanst Du mit dem HA sprechen, ob er Dir eine schei..egal.pille geben kann, manchen ZÄ bieten für Angstpatienten Lachgas an.

25.06.2017 19:09 • x 1 #2



Zahnwurzelentzündung Eiter Fistel PANIK VOR SEPSIS

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Schlaflose
Ich bin vor ein paar Jahren 3-4 Monate mit so einer Fistel herumgelaufen. Ich wusste nicht, was es ist und habe den vermeintlichen Pickel immer mit dem Finger zum Platzen gebracht, hat sich aber zum nächsten Tag wieder gefüllt. Zahnschmerzen hatte ich nicht weil der Zahn, wie sich später herausstellte, schon abgestorben war. Nur die Stelle, wo die Fistel austrat, war halt durch die Entzündung und meiner ständigen Herumdrückerei schmerzhaft. Aber ansonsten ist nichts passiert. Da der Speichel eine antibiotische Substanz enthält, ist die Gefahr einer Sepsis sowieso minimiert. Der Körper ist ncht so mimosenhaft, sonst wäre die Menschheit schon langst ausgestorben.

25.06.2017 20:10 • x 2 #3


Du solltest damit zum Zahnarzt! Ich habe auch rießige Panik gehabt, bin in das Zimmer rein und habe ihm direkt gesagt wie ich mich fühle das ich glaube gleich umfalle etc. Er hat sich dann erst Zeit genommen mich zu beruhigen und mir zwei drei Tricks gezeigt die ich kurzfristig gegen meine Übelkeit und schwindel machen kann und es half tagsächlich! Danach musste ich noch 2-3 mal hin und es war kein Problem mehr da ich wusste ich kann dort offen sagen wie es mir gerade geht!
Sage es deinem Zahnarzt und wenn er damit nicht gut umgeht würde ich mir einen anderen suchen!
Ich habe leider auch zu lange gewartet und habe damit selbst verursacht das es noch schlimmer wird!

Ich wünsch dir alles gute

25.06.2017 20:15 • x 1 #4


@ Schlaflose: Vielen lieben Dank
Das war mal ein echter Trost bzw Zuspruch.
Meine Zähne sind bis auf den einen und gegenüber ein Backenzahn, der nicht so 100%ig ist, zum Glück ganz gut (ich setze auf Hygiene und mache ohnehin täglich Ölziehen usw
Also wenn du noch am Leben bist, bin ich nun auch mal optimistisch Wie ging es bei dir weg?
Ich kaue sogar Knoblauch, um das Ganze antibakteriell zu machen (dafür stinke ich auch entsprechend aus dem Mund )
Bei einem Zahnarzt habe ich angerufen. Er war ganz lieb und nett und meinte auch, dass ich daran wohl nicht gleich sterben würde, aber dass wir das gemeinsam einfach mal anpacken können, wenn ich soweit bin. Wichtig sei, dass ich kein "Pochen" oder eine stärkere Schwellung bekomme.
Mein Mann hatte aktuell eine kleine OP und ist daher noch zu Hause. Wir werden morgen zum Training "einfach mal" zur Praxis fahren und ich werde mich "einfach mal" zur ersten Überwindung zur Anmeldung "trauen" (dieser Geruch ) und das mache ich solange bis ich soweit bin, mal ein "Foto" schießen zu lassen und dann geht`s weiter (wie peinlich, ttzzzzz, ich habe 4 Kinder zur Welt gebracht aber irgendwie finde ich, dass man Ängste ruhig auch annehmen und zulassen darf, um mit Offenheit und Hilfe daran arbeiten zu können)

25.06.2017 21:20 • #5


Angor
Das mit dem Trainig klingt sehr gut. Wenn Du es noch nicht schaffst, Dich behandeln zu lassen, verschreibt der ZA Dir vielleicht schon vorsichtshalber ein AB, damit die Entzündung nicht weiter geht.

Mein Schwiegersohn in spe hatte sehr lange gewartet, da hatte die Fistel sich schon einen Weg bis in die Nasennebenhöhle gebahnt.

25.06.2017 21:39 • x 1 #6


@ Angor
Lieben Dank auch dir
Oh je, das klingt ja schrecklich Er wartete dann aber länger als 2-3 Wochen, oder? Hat er das dann (nicht) gemerkt?
Ich denke, wenn die erste Hürde mal genommen ist, wird es langsam. Morgen -man möge mich schräg anschauen, ok.....- kommt der erste Schritt und dann geht`s weiter. Puh, es ist eine riesige Überwindung und der Schritt überhaupt gegen die Panik, welche auf eine Erfahrung zurückzuführen ist (hatte als Kind und Jugendliche NIE Angst vor Zahnarzt, Kieferorthopäde usw ) Mir ist es meinem Mann gegenüber total peinlich, aber nun gut - Auch für solche Themen ist man eben ein Paar

25.06.2017 21:49 • #7


Angor
Ich weiss nicht wie lange er damit rumgerannt ist, bestimmt ein paar Wochen, und er hat Tabletten gefuttert wie Smarties.
Weil er nicht zum ZA gehen wollte obwohl meine Tochter ihn immer gebeten hatte, habe ich ihn mir zur Brust genommen und erst mal erzählt, was alles so passieren kann wenn man sich nicht behandeln lässt.

Dann ist er gegangen und trotz seiner ZA Angst war er hinterher froh, auch dass er dann die Schmerzen los war. Ein Zahn musste gezogen werden weil die Wurzel total vereitert war und dadurch offenbar die Fistel entstanden ist.Er musste dann noch eine ganze Zeit Antibiotikum nehmen, und alles ist wieder gut verheilt.

Deine Angst muss Dir nicht peinlich sein, nicht vor Deinem Mann oder dem ZA, ich kenne diese Angst und wie schwer es ist.
Du bist dabei, den ersten Schritt zu machen, und darauf kannst Du stolz sein, denn ich weiss auch, was für eine Überwindung es kostet, Du wirst es auch schaffen.

25.06.2017 21:59 • x 1 #8


Schlaflose
Zitat von Schlumpfinchen:
Wie ging es bei dir weg?


Es wurde eine Wurzelbehandlung gemacht. Der Zahn wurde aufgebohrt und das abgestorbene Nervengewebe aus den Wurzelkanälen ausgekratzt und dann wurde der Zahn so lange offen gelassen, bis sicher war, dass sich kein Eiter mehr bildete (dauerte ca. 8-10 Tage) Dann wurde der Zahn mit einer Füllung gesschlossen. Das ist schon 15 Jahre her und ich habe ihn immer noch

26.06.2017 17:42 • x 1 #9


Hallo zusammen momentan habe ich auch eine Fistel an einem Zahn der bald gezogen werden soll.Kann ich die fistel nicht einfach öffnen damit der Eiter einfach abfließen kann.Oder kann ich das jetzt 1,5 Wochen so lassen bis ich zum Zahnarzt muss?Oder kann da was passieren?Lg

17.07.2017 23:23 • #10


Schlaflose
Zitat von lischen1993:
Kann ich die fistel nicht einfach öffnen damit der Eiter einfach abfließen kann.

Doch, aber der Eiter wird sich immer wieder nachbilden, wenn der Entzündungsherd nicht weg ist.

18.07.2017 08:51 • #11



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